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Mamaole

Prognathie KiG 2

Hallo,

ich bin völlig verunsichert. Ich war gestern mit meinem Sohn (11) beim Kfo, der uns eröffnete, dass Ole eine feste Spange, mit Gummis, durchsichtige Brackets nicht möglich, bräuchte.

Für mich ehrlich gesagt schon Schock genug, da ich die absolut furchbar finde für die Kinder und er sowieso mit einer schlechten Zahnsubstand, Tinnitus und viel Kopf und Rückenschmerzen kämpft.

Zu allem Übel soll das trotz der aufwendigen Behandlung nur KiG 2 sein (also medizinisch völlig überflüssig?) und somit soll ich die Kosten (als allein erziehende Mutter) komplett selber tragen.

Das kann und will ich so einfach nicht hinnehmen. Mein Sohn möchte die Spange gerne haben und wir werden auch einen Weg der Finanzierung finden, trotz allem kann ich diese Entscheidung nicht so einfach treffen und habe mir erlaubt, noch einen weiteren Termin in einer anderen Praxis zu machen wo ich auch ehrlich gesagt habe, dass ich mir eine zweite Meinung wünsche. Das ist auch ok.

Bitte nicht falsch verstehen. Ich finde den KFO eigentlich total nett und irgendwie sträubt sich auch alles in mir, ihm hier nicht blind zu vertrauen. Aber eine solche für mich teure Investition (zu zudem noch maximal hässlich und unangenehm ist) kann und will ich nicht einfach so entscheiden.

Es sollen noch 3 Achter gezogen werden (1 Sechser fehlt bereits, dorthin ist der Siebener ohne Probleme eingerückt), aber erst in 2 Jahren.

Daher meine Fragen:

- Macht es Sinn, noch zu warten bis die Achter alles soweit verschieben, dass es doch Kig3 ist/wird?

- warum die Achter erst so spät ziehen, wenn der Kiefer schon fast reguliert ist (man sprach da von 2,5 Jahren)

- Warum zahlen die Kassen, für die im Jahr eine Unsumme hinlege, solche eine offenbar doch komplexe und somit scheinbar auch notwendige Behandlung nicht?

- Was für Folgen hätte das, wenn wir es - medizinisch ja angeblich nicht notwendig - nicht machen lassen?

- Haben Widerspruch ggf. Klage Aussicht auf Erfolg?

- Gibt es wirklich NUR DIESEN einen Weg der festen Spange mit Gummis und den hässlichsten aller Standartbrackets?

- Könnte man die (scheinbar ja nur leichte, da KiG 2) Prognathie unbehandelt lassen und nur die Fehlstellungen mit einer losen Spange behandeln?

Ich weiß es sind viele Fragen. Aber es ist auch ein großer Eingriff für mein Kind une eine große Investition für mich und bevor ich hier keine Klarheit habe, kann ich das nicht entscheiden...

das macht mir schlaflos Nächte. Über allem sollte stehen, dass ich das Beste (nicht zwangsläufig das Billigste, das ist zweitrangig) für mein Kind möchte.

Vielen Dank!

Mama von Ole

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KIG 2 bedeutet schon, dass eine Behandlung medizinisch angebracht wäre. Aber die Fehlstellungen sind nicht ausgeprägt genug für eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Unter http://www.kfo-online.de/lexikon/K/kig.html steht welche Kriterien für welche KIG-Klasse entscheidend sind. Dabei spielt hauptsächlich eine Rolle wie die Zahnreihen von Ober- und Unterkiefer zueinander stehen. Ob es also etwas "bringt" mit dem Ziehen von Zähnen noch zu warten bezweifle ich eher (aber ich bin kein Kieferorthopäde!). Da würden sich ja dann eher die Zähne im Ober bzw. Unterkiefer verschieben, aber das ändert nicht unbedingt was an der Lage der Zahnreihen von Ober- und Unterkiefer zueinander. Der Vorteil bei einer Behandlung in dem Alter ist vor allem, dass man noch einiges am Kieferwachstum und der Lage von Unter-/Oberkiefer ändern kann.

Die Entscheidung ob lose oder feste Spange (oder gar beides, aber natürlich hintereinander, nicht gleichzeitig ;) hängt hauptsächlich von der Diagnose ab. Soweit ich weiß verwendet man lose Zahnspangen hauptsächlich um Fehlstellungen des Kiefers während des Wachstums auszugleichen und mit festen Zahnspangen korrigiert man hauptsächlich die Position der Zähne im Kiefer. Aber das sind jetzt eher allgemeine Aussagen, auch bei festen Zahnspangen gibt es ja noch Hilfsmittel wie z.B. Gummizüge um Fehlstellungen der Kiefer zueinander zu korrigieren.

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