ZTL

GNE ist nicht schlimm

161 Beiträge in diesem Thema

Hallo liebe Leidensgenossen,

nachdem ich in meiner Jugend andere Dinge im Kopf hatte und mir mit 18 gesagt wurde, dass ich die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung selbst übernehmen müsse, hatte ich mich mit meinem Schicksal abgefunden. Ich würde wohl nie strahlend lächeln und unbeschwert essen können.

Dann kam unerwartet mit 24 Jahren Jahren doch eine Geldspritze und ich dachte "jetzt oder nie", habe mir einen kompetenten Kieferorthopäden gesucht und alles weitere lief fast von selbst. Meine Fehlstellungen waren enorm und mein Oberkiefer ca. 1cm zu schmal, so dass die Kosten unerwartet doch von der Krankenkasse übernommen werden.

Nun liege ich im Krankenhaus und langweile mich, deswegen teile ich meine Erfahrungen mit euch.

Vor ca. 2 Monaten habe ich meine Zahnspange im UK bekommen. Nach anfänglichen Sprach- und Essproblemen habe ich mich auch schnell daran gewöhnt. Im OK sollte eine chirurgisch unterstützte GNE gemacht werden. Also habe ich mich erstmal ausführlich informiert (z.B. hier im Forum) und mich dann beim Chirurgen vorgestellt, den mein KFO mir empfohlen hatte.

Diese Woche ging es dann los. Montagmorgen vorstationäre Aufnahme: stundenlang warten, mit verschiedenen Menschen sprechen, Formulare unterschreiben ... danach direkt zum Zahnarzt, OK kariesfrei machen lassen. Am Dienstag wieder zum KFO, GNE-Apparatur zementieren lassen und Mittwochmorgen dann in die Klinik. Gegen 7 Uhr hatte ich mein Zimmer bezogen, um 10 sollte ich operiert werden. Ich hatte keine Angst vor der OP, ich konnte ja nichts falsch machen ;) Meine einzige Sorge war, dass ich den Schlüssel um die GNE-Schraube zu stellen zu hause vergessen hatte und deshalb fürchtete, dass das ein Problem sein könnte (oder der KFC eine Büroklammer benutzen müsste). War aber alles nicht so schlimm, ich hab meine Chill-Pille bekommen und wurde in den OP gefahren. Dort wurde mir dann ein Zugang gelegt, die Anästhesieschwester hat noch ein Bisschen mit mir geplaudert, dann wurde ich eingeschleust. Nach kurzer Wartezeit kam der Anästhesie-Doc, hat mich verkabelt und dann gings auch schon los. Auf den BTM-Trip hatte ich mich gefreut, leider gingen mir schon nach 3 Sekunden die Lichter aus und mein nächster Gedanke war "bin ich schon im Aufwachraum?".

Meine Erinnerung setzte erst wieder ein, als ich in meinem Zimmer ankam. Glücklicherweise hatte ich keinerlei Fremdkörper in der Nase (ich las in manchen Berichten von Tamponagen, Magensonden und ähnlichen schrecklichen Dingen) und hatte keine Schmerzen oder Beschwerden. Den restlichen Tag verbrachte ich dann halb schlafen, halb wach mit Blutdruck/Puls messen lassen, Infusionen leer saugen und abends durfte ich sogar schon ein Süppchen schlürfen.

Heute ist Donnerstag, der 1. Tag nach der OP. Die Blutungen aus Mund und Nase werden immer schwächer, die Hamsterbacken dafür immer dicker und die kalten Kompressen so schnell warm, dass ich schon gar keine Lust mehr habe, mir ständig neue zu holen.

Heute morgen war der Cheffe da und sagte, dass ich morgen wahrscheinlich schon nach hause gehen kann.

Ansonsten sei noch gesagt, dass ich durchgehend schmerzfrei war, abgesehen von anfänglichem leichtem Brennen beim Trinken, was aber kaum erwähnenswert ist. Ich möchte diejenigen, die ihre GNE noch vor sich haben, ermutigen, positiv an die OP heranzugehen - es ist wirklich nicht schlimm. Ich fürchte, dass die schmerzhaftese Erfahrung dabei das Fäden ziehen nächste Woche wird ;)

Alles Gute!

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Zu früh gefreut!

Heute ist Freitag, der 2. Tag nach der OP. Ich wurde entlassen. Das ist zwar schön, aber meine Laune hat sich verschlechtert. Ich sehe aus wie ein Hamster und habe leichte Schmerzen. Am 3. Tag soll die Schwellung ja am stärksten sein, also morgen? Damit habe ich dann hoffentlich den Tiefpunkt erreicht und das Befinden wird wieder besser.

Ich glaube die GNE ist wirklich nicht schlimm, aber Spaß macht's leider auch nicht :(

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Hallo ZTL,

erstmal klasse das du es überstranden hast...glückwunsch! Jetzt geht´s bergauf, wirst sehen. Habe das ziel im blick, das hilft, finde ich :)

Ich habe meine GNE noch vor mir und dachte schon als ich deinen bericht gelesen hab, wow, so einfach kann das sein. das wird ja n kinderspiel bei mir :)Wohl jetzt doch nicht mehr so ganz so, ne?! :(

Ich denke es ist ganz normal das die schmerzen anfangs noch nicht so stark sind, da wirken ja noch die ganzen Glücksmittel nach ;)

Wie lange hast du denn auf deienn OP termin gewartet?! Ich draf noch etwas ausharren und mich an meinen neuen begleiter, die spange gewöhnen, ole...was für ein spaß ;)

alles gute für dich und kopf hoch,

die Marmai

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Hallo Marmai,

lass dich von meinem 2. Beitrag nicht zu sehr verschrecken. Ist doch klar, dass es nicht nur angenehm sein kann, immerhin wird dem Körper mit so einer OP einiges zugemutet. Es ist auf jeden Fall erträglich, außer 3x täglich Antibiotikum nehme ich auch keine Medikamente mehr.

Nach meinem Jammerbeitrag habe ich einfach ne Runde gepennt, danach war alles schon wieder viel besser.

Ich wurde in Potsdam operiert. Bei meinem Vorstellungstermin sagte der Chirurg, ich solle 6 Wochen im Voraus den Termin festlegen. Habe dann ca. 10 Wochen vor meinem Wunschtermin angerufen und alles hat problemlos geklappt.

Dir auch alles Gute!

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Huii, keine Medikamente mehr ausser Antibiotikum? Klasse...

Das heißt die schmerzen sidn auch so, dass sie einigermaßen auszuhalten sind?! Glückwunsch...

Wünche dir weiterhin gute erholung und rasches vorankommen in deinen plänen :)

lg die Marmai

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Ja, mit Schmerzen habe ich keine Probleme. Es gibt aber auch so genug Gründe zum Leiden: Essen und sprechen ist kaum möglich, Zähne putzen sehr schwierig und einer meiner Mitbewohner hat mein Eis weg gefuttert :blink:

Der Doc hat im OP schon ein wenig geschraubt, deswegen spüre ich etwas Spannung im Kopf. Das lässt sich aber gut aushalten.

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oh, was hast Du nur für böse böse Mitbweohner?? :blink: Das ist wirklich gemein...aber ich musst lachen, als ich das gelesen habe! :rolleyes: Heys, meine GNE ist jetzt über 4 Wochen her und ich fühle mit Dir...Kurz nach der OP gab es erstmal nur flüssiges und Brei. Alles andere war erstmal schwierig, da auch immer einiges in der apparatur hängen blieb...Ich wünsche Dir noch gute Besserung und dass Du bald wieder besser essen kannst!

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Hey Hanay und ZTL,

wie ist das denn dann wenn man das "Teil" drin hat...wie lange muss man sich nur mit flüssigem abfinden? ich esse so unwahrscheinlch gerne und das ist mit die größte qual das ich auf so viel leckeres verzichten muss :-/ Ich stell mir das so schwer vor, mir bleibt so schon alles in der spange hängen und dann noch dieser apperat im mund...hat man da eigentlich üerhaupt noch platz für essen im mund??? ;)

ich hab seit mittwoch, seit ich die spange habe, schon 2 kilo abgenommen. wie ist da euer efahrungsschatz in dem bereich? also nach GNE op? ich wieg nämlich nicht so viel und nehme ziemlich schnell ab...bekommt man da am anfang immer eine sonde gelegt? Fragen über fragen...

@ZTL: klar zähneputzen ist schwer, das glaube ich....und das die lieben "Mitbewohner" dir das eis weg futtern...manno, das geht gar nicht ;) musste es verstecken...ganz weit hinten im Kühlfach ;)

Wünsch euch beiden weiterhin starke nerven und gute Heilprozesse...

Lg Marmai

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Mir wurde gesagt, ich könne ca. eine Woche nur Brei essen und dann ganz langsam wieder mit weicher Kost (z.B. weichgekochte Nudeln) anfangen.

Ich habe auch schon seit 2 Monaten eine Spange im Unterkiefer. Du wirst sehen, dass du schon sehr bald wieder fast normal essen kannst mit dem Ding. Wie es mit der GNE ist, weiß ich natürlich noch nicht, aber ich hoffe, dass es auch damit bald besser wird, denn ich esse auch sehr gerne :P

Bei mir wurde keine Sonde gelegt. Ich hatte nur während der Op den Beatmungsschlauch in der Nase. Den könnte man theoretisch auch durch den Mund legen, aber so hat der Chirurg mehr Platz und der soll ja seine Arbeit gut machen.

Wann ist denn deine GNE geplant?

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Ja, genau, nach einer Wocher kann man wieder anfangen Weiches zu kauen, wie Nudeln und gekochtes Gemüse. Das hat bei mir auch erst nach einer Woche mal geklappt..aber dann gings relativ gut! Davor gab es eben viel Suppe. Ich habe während meines Krankenhausaufenthaltes das Meiste abgenommen, das waren dann so vier Kilo..da konnte ich nämlich nicht so gut essen und hatte keinen Appetit. Aber mittlerweile esse ich wieder genug und hab wieder bisschen zugenommen.

Bei mir wurde auch keine Sonde gelegt! Obwohl der Assistensarzt mir einen Tag vorher sagte, es sei besser und höchst wahrscheinlich legt mir der Operateur eine usw..Der Oberarzt war dann wohl anderer Meinung. Ich war froh, nicht auch noch diese Magensonde zu haben! Habe direkt nachdem ich aufgewacht bin, getastet ob ich was in der Nase habe und war erleichtert, dass da nichts war! ;)

Aber selbst wenn es bei Dir doch der Fall sein sollte, denke ich, kann man einigermassen damit klarkommen. Einige berichten hier ja, dass sie es nicht unangenehm fanden..und falls Du es doch unangenehm findest, dann kann sie schnell wieder gezogen werden. Das sagte mir auch der Arzt.

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Ja ich denke auch das es von Mund zu Mund verschieden ist ;) Man kann vieles nicht so Pauschal sagen, denn der eine reagiert so der nächste ganz anders.

Wie lange warst du Hanay denn im Krankenhaus? Ist man am nächsten Tag gleich raus oder hat man schon bissi aufenthalt?!

Eine woche nur suppen, och manno, das wird hart werden...Suppe ist für mich kein Essen ;) hihi

Naja, dann freut man sich wieder über weich gekochte Nudeln und verkochtes Gemüse...man lernt manches wohl wieder richtig schätzen ;)

Ich hab jetzt am Donnerstag nochmal einen Termin in der Uni Klinik in freiburg, da wird dann der Termin abgemacht...denke aber das ich schon mit 1-2 monaten wartezeit leider rechnen muss...am liebsten wäre mir lieber jetzt als gleich...damit ich´s hinter mir habe!

Ich frage wegen dem Aufenthalt nach der Op weil ich jetzt im Sep. erst bei einer neuen stelle angefangen hab und bisschen abschäzen sollte wie lange ich da etwa ausfallen werde...wie lange warst du hanay nicht arbeiten?!Ich arbeite im kindergarten und muss viel sprechen...muss mal schauen wie ich das dann mache...

lg Marmai

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In der Uniklinik Freiburg bist du gut aufgehoben denke ich. Ich habe dort meinen Zivildienst gemacht und kann berichten, dass allein die ZMK-Abteilung so groß ist, dass es dir sicher an nichts fehlen wird. Ich lag auf der HNO-Station in Potsdam, weil es im Vergleich zu Freiburg ein sehr kleines Klinikum ist, sodass die MKG-Abteilung gar keine eigenen Stationen hat und das Personal der Station somit eher mit den Wehwehchen von HNO-Patienten vertraut ist.

Wie lange du ungefähr brauchen wirst um wieder arbeitsfähig zu sein, würde ich am besten gleich am Donnerstag nachfragen. Ich denke mit ca. 2 Wochen ab OP wirst du schon rechnen müssen. Ich jedenfalls fühle mich noch nicht fit genug, morgen 8 Stunden Uni zu überstehen, obwohl ich dort nur sitzen und zuhören brauche.

Grüßle ins Ländle

Tom

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Also ich war länger im Krankenhaus...wurde donnerstags operiert und montags entlassen. Eigentlich sollte ich sogar erst dienstag entlassen werden, aber dann gab es einen Neuzugang und ich hätte verlegt werden müssen...dann haben sie mich doch lieber entlassen..zum Glück! ;) Hatte echt nämlich keine Nerven mehr im Krankenhaus zu sein..Klar ist man dort gut aufgehoben falls was ist, aber zu Hause wird man doch viel schneller gesund und man fühlt sich gleich viel besser! Krankenschein hatte ich insgesamt mit Krankenhasuaufenthalt ca. 3 Wochen..Und das habe ich auch gebraucht!

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Die "Grüßle" sind im "Ländle" angekommen - besten Dank :)

Ist ja spannend das du in Freiburg dein Zivi absolviert hast...so klein ist die Welt, schau an ;)

Ja ich muss sagen ich hatte beim ersten Gesprächstermin mit Herrn Dr. Schwarz ein echt gutes gefühl. er war freundlich, hat viel erklärt und auch so einfühlsam...was bei mir schon auch wichtig ist....ich meine, es ist sein Job...er wird hoffentlich wissen was er macht :)

Uiii, also doch so lange...ich dachte an so 4 tage oder so...aber als ich dann hier die einzelnen Berichte gelesen habe war mir auch irgendwie schwammig wie ich auf 4 tage kommen konnte...ist wohl eher ein wunschdenken ;) naja, wir werden sehen...solange wie ich brauche gesund zu werden brauche ich eben...beschleunigen kann man das ja eh nicht. also, augen zu und DURCH ;)

Liebe Grüße us em Ländle ;)

die Mareike

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Montag, 5 Tage nach OP.

Heute wurde mir gesagt, dass meine Schwellung zurückgegangen sei. Ich selbst kann noch keine großen optischen Fortschritte entdecken, merke aber, wie ich immer weniger empfindlich werde. Außerdem hat sich mein mentales Befinden gebessert, was vermutlich daran liegt, dass ich ab heute das Antibiotikum abgesetzt habe. Das hat meine Birne ganz schön matschig gemacht. Heute bin ich seit ca. 10 Uhr wach, die Tage davor habe ich extrem viel geschlafen. Außerdem war mir wechselhaft warm/kalt und ich bin oft tropfnass geschwitzt aufgewacht. An deiner Stelle, Mareike, würde ich auf jeden Fall mit dem Doc abklären, ob so eine Keule wirklich nötig ist.

Morgen habe ich einen Termin beim KFO, dann geht das Schrauben los.

Es geht also voran :D

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Hmm, wießt du das schlimme daran ist, dass ich Antibiotikum gegenüber eh nicht ganz so positiv eingestellt bin. Früher musste ich ziemlich oft nehmen und naja, mein körper wurde wie immun dagegen. hat irgendwann gar nicht´s mehr gebracht. Super für den Tipp, das kläre ich gleich am donnerstag wenn´s um die op geht ab :) danke...

Also, je mehr ich lese desto schwerer wird es für mich. Ich habe das gefühl das das echt absolut nicht nur ein kleiner eingriff ist, so wie es mein KFO mir erklärt hat....puhh, aber hut ab. Du meisterst das wirklich gut glaube ich. Das positive denke, das hilft noch dazu. Gut so!!!

Weißt du schon wie oft du schrauben musst und wie lange die Apperatur drin bleiben wird?! Bei mir hieß das so ca. 3 monate...ist das so zeitlich ein "normaler" rahmen...

Weiter so, halte durch!!!

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Ich meide Medikamente allgemein so gut es geht, nehme nichtmal Kopfschmerztablette, Nasenspray o.ä. Das Antibiotikum war wohl auch eher profilaktisch gedacht, aber da schon Freitag kein Blut mehr beim Mund spülen kam, dürfte auch nichts mehr böses passieren, was die Nebenwirkungen rechtfertigen würde.

Es ist nicht nur ein kleiner Eingriff. Du solltest dich darauf einstellen, eine Weile ausgeknockt zu sein. Aber so schlimm wie die Blicke der Menschen, denen ich erzähle, dass mein Kiefer aufgesägt und auseinandergeschraubt wird, ist es tatsächlich nicht.

Mein KFO sagte beim letzten Termin, ich müsste 10 Tage lang 2x täglich schrauben. Außerdem habe ich schon Brackets von 3-3 bekommen, so dass die Lücke schnell wieder geschlossen werden kann. Die Apperatur soll auch bei mir 3 Monate nach dem Schrauben drin bleiben, in anderen Berichten las ich von bis zu 6 Monaten?

Ich weiß nicht, wie stark deine Fehlstellung ist, aber bei mir lohnt sich der Aufwand auf jeden Fall, da meine 3er sonst keinen Platz im Zahnbogen haben. Die einzige denkbare Alternative wäre gewesen, die 2er zu ziehen, damit die 3er Platz haben, und dann immernoch einen schmalen Oberkiefer, aber 2 gesunde Zähne weniger zu haben.

Deswegen habe ich mich für die GNE entschieden und stehe dahinter. Und wenn man von etwas überzeugt ist, kann man doch einiges ertragen. So wirst auch du die Strapazen locker überstehen, wenn du dein Ziel vor Augen hast :108::114:

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J,a ich würde auch sagen, die Zeit nach der OP war schon anstrengend und nicht gerade ein "kleiner Eingriff". Aber wenn man sein Ziel vor Augen hat, dann übersteht man auch das. Ich bin froh, dass ich die Op hinter mir habe...Aber man fühlt sich schnell wieder gut..es war die ersten Tage am anstrengendsten, solange das gesicht noch anschwillt, dann gehts eigentlich wieder. Das überstehst Du auch MarMai! :)

Sag mal ZTL, gibt es Bilder von Dir?

Also jeder Kieferorthopäde arbeitet wirklich anders! Da gibt es schon große Unterschiede. Bei mir soll die Hyrax auch drei Monate drin bleiben, aber dann soll ich auch erst die Brackets bekommen. Erst wenn der Oberkiefer wieder verheilt ist. Aber es gibt hier einige, die die Brackets schon vor der OP oder kurz danach reinbekamen. Ich hätte auch am liebsten wenigstens auf den Vorderzähnen die Brackets, vor allem wegen dem Lückenschluss. Aber natürlich vertraue ich auch meiner KFO und mache das so, wie sie es am besten findet. :)

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Sag mal ZTL, gibt es Bilder von Dir?

Die Bilder, die der KFO vor Behandlungsbeginn gemacht hat, habe ich irgendwo, sowie Röntgenbilder. Ansonsten nicht. Was willst du denn sehen? ;)

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Ja klar, das denke ich auch...zumindst gehe ich von einem Überleben der Op mal aus ;)

Ich meinte eben vor behandlungsbeginn zu meinen KFO, dass ich mich etwas beeilen müsste weil ich nächsten sep. wieder völlig fit sein muss. also sep. 2012. das war vorraussetzung. deswegen hat er dann vorgeschlagen, dass ich schonmal die Brakets vor der GNE reinbekomme um das alles bisschen zu beschleunigen. Ausserdem brauchen sie bei mir im Oberkiefer nicht so viel verbreitern aber um es eben zu beschleunigen habe ich mich für die GNE entschieden und auch der KFO meinte, dass das ergebnis im anschluss dauerhafter bleibt und sich nicht alles wieder verschiebt, denn die zähne haben dann genug platz. macht ja auch sinn wie ich finde :) Denke auch die KFC und KFO wissen was sie tun, zumindest hoffe ich das sehr ;)

oh ja, bilder würden mich auch interessieren...find das immer spannend zu sehen was sich alles tut.

Danke an euch, ist echt motivierend zu wissen,man sitzt mit anderen im gleichen boot :)

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Gerade komme ich vom KFO, dort wurde die Schraubphase begonnen *juhu*. Ab morgen schraube ich selbst 2x täglich, erstmal 10 Tage lang. Dann wird geschaut, ob das reicht.

Ansonsten geht es mir von Tag zu Tag besser. Habe oft leichte Kopfschmerzen, die aber gut auszuhalten sind. Ich war heute sogar 3 Stunden in der Uni, ging trotz geballtem Input sehr gut. An den Diskussionen wollte ich mich allerdings nicht beteiligen - Sprechen ist noch immer sehr problematisch.

Bilder möchte ich erstmal nicht hochladen. So persönliche Dinge veröffentliche ich ungern im Internet. Vielleicht hole ich das nach, sobald ich das Passwort für das Bilderforum bekommen habe. Dort landen sie hoffentlich nicht direkt bei google & co.

Jetzt muss ich mir erstmal Gedanken machen, was ich die nächsten Tage essen kann. An Suppen hatte ich bereits Kartoffel-, Tomaten-, Kürbis-, Karottensuppe und Gemüsebrühe mit Hochzeitsnudeln. Außerdem gab es Bananenquark, Joghurt, Eis. Langsam geht mir die Kreativität aus. Vielleicht mal Broccoli oder Blumenkohl... Habt ihr noch Ideen?

Eigentlich würde ich jetzt gern ein Schnitzel essen :huh:

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Grüß dich,

wenn du keine Fotos in den passwortgeschützten Bilder-Part stellen möchtest, kann ich das sehr gut verstehen.

Es gibt aber die Möglichkeit, in deiner persönlichen Galerie, Bilder nur für "Freunde" sichtbar zu machen. So habe ich das gelöst. Bei deinen persönlichen Einstellungen solltest du dann aber auch berücksichtigen, dass nur von dir eingeladene Personen eine positive Freundesanfrage bekommen. Such dich da mal ein bissl rein, dann kommst du bestimmt klar.

Zum Essen kannst du dir die TIpps aus dem "Rezepte-Teil" und aus den Bimax-OP-Berichten holen.

Ich persönlich habe 6 oder 7 Wochen lang nur Püriertes gegessen wegen des Splintes nach der OP. Nimm einfach eine Creme-Suppe als Basis und erwärme Tortellini darin. Dann kannst du das ganze mit dem Pürierstab zerkleinern. Ebenso mit Maultaschen und und und möglich. Fleisch fand ich nicht so toll, aber du kannst es ja ausprobieren.

Alles Gute weiterhin und viel Erfolg mit deiner Behandlung.

Sanne

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Bah, nein, püriertes Fleisch will ich auch nicht essen :blink:

Habe einige Rezepte gefunden, danke für den Tipp. Ich tue mich allerdings schwer damit, Gerichte, die eigentlich eine Form haben, zu pürieren - das Auge isst ja mit.

Heute abend gab es also Rührei und in Tee eingeweichten Toast. Das scheint auch mein derzeitiges Konsistenzlimit zu sein. Morgen gibts dann wohl zarte Haferflocken und mal wieder eine Suppe :lol:

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Genauso ging es mir auch! Nudeln pürieren find ich schon komisch...ich konnte das auch nicht, deswegen hab ich überwiegend Suppen gegessen. Ich meine ich hab den Blumenkohl für die Suppe dann auch püriert, aber so Dinge wie Nudeln, Fleisch usw...das kann ich auch nicht püriert essen...Hab mich in der ersten Zeit hauptsächlich von Suppe mit kleinen Suppennudeln drin ernährt, das hat dann auch ganz schön gesättigt.

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