Noangel274

Weisheitszahn in KO-Behandlung einbeziehen

Hallo, liebe Leser und liebe Spezialisten,

Meine Tochter (11) befindet sich seit geraumer Zeit in Kieferorthopädischer Behandlung. Im Rahmen dieser Behandlung (starker Überbiss damals ca. 1,5 cm) wurde per Röntgenbild festgestellt, dass im Unterkiefer unter einem Milchzahn eine Anlage zum bleibenden Zahn nicht vorhanden ist und auf der anderen Seite der bleibende Zahn unter dem Milchzahn eine extreme Schrägstellung (fast waagerecht) hatte, weshalb er operativ entfernt werden musste.

Die benannten Milchzähne waren die einzigen beiden, die noch vorhanden waren. Das war im letzten Jahr. Es wurden die beiden Milchzähne gezogen, der "Schrägwachser" operativ entfernt und weiterhin vom Oberkiefer zwei gesunde Zähne entfernt, damit der Gegenbiss wieder stimmt. Soweit für mich schlüssig.

Meine Tochter hat nun seit geraumer Zeit Brackets am Ober- und Unterkiefer.

Nun hat die Kieferorthopädin als Zwischenbefund ein neues Röntgenbild gemacht und dabei einen erneuten Zahn, der noch im Kiefer (nicht durchgebrochen) befindlich ist, mit einer ziemlichen Schrägstellung festgestellt.

Sie erklärte mir, dass es vielleicht möglich sei, diesen Zahn gerade zu ziehen, da sie bei den Schneidezähnen noch Spielraum habe und da ließe sich evtl etwas machen.

Falls das nicht klappe, wäre die einzige Alternative, diesen Schrägen operativ zu entfernen und den Weisheitszahn, der unmittelbar hinter dem schrägstehenden Zahn im Kiefer befindlich (nicht durchgebrochen) ist, in die Behandlung mit einzubeziehen. Dies ist aber entsprechend mit Risiken verbunden, da sie aktuell nicht einschätzen könne, wie und ob die Wurzeln des Weisheitszahns ausgeprägt sind.

Um hier den Gegenbiss wieder zu gewährleisten, müsste aus dem Oberkiefer wieder ein gesunder Zahn entfernt werden.

Ich kann nicht ganz nachvollziehen, woher dieser weitere schräge Zahn kommt. Zumal er sich fast an der gleichen Stelle befindet wie der, der bereits extrahiert wurde.

Hätte man diesen weiteren Schräglieger nicht schon letztes Jahr auf dem Röntgenbild sehen müssen? Die Anlagen der bleibenden Zähne sind doch lange vor dem Durchbruch ersichtlich, oder?

Dass der Zahn von hinten nach vorn gekippt ist, kann ich mir, mit meinen zugegeben laienhaften Kenntnissen, nicht vorstellen, weil er ja im Kiefer wächst und von außen noch gar nicht zu sehen ist.

Zum Zeitpunkt der Extraktion letztes Jahr waren alle bleibenden Zähne, bis auf den waagerecht wachsenden, schon draußen.

Das nächste Problem ist: Gesetzt dem Fall, ich entscheide mich für diese Alternative (wofür ich zum Glück noch etwas Zeit habe) und dann stellt sich heraus, dass der Einsatz des Weisheitszahnes nicht möglich ist - was dann?

Hat meine Tochter dann drei gesunde Zähne geopfert und das vollkommen umsonst?

Kennen Sie vielleicht noch Alternativen?

Dankeschön schon einmal im Voraus.

Liebe Grüße

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