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Jera

Bimax bei Dr. Vorwig im UKE Hamburg

Da mir die Erfahrungsberichte sehr geholfen haben, will ich euch meinen nicht vorenthalten.

Eigentlich sollte ich am 29.09. operiert werden. Eine Woche vorher wurde ich angerufen, dass sich die Op auf den 30.09. verschoben hätte. War ja kein Problem. Am 27.09. allerdings rief mein operierender Arzt mich persönlich an, dass die Terminänderung mit ihm nicht abgeklärt gewesen sei, die Op also doch am 29.09. sei. Und eigentlich sollte nur mein Unterkiefer um 8 mm nach vorne geholt werden, jetzt musste auch noch der Oberkiefer operiert werden, da die Röntgenbilder ergeben hatten, dass er hinten rechts schief sei.

Vor einer Bimax hat es mir am meisten gegraut und ich war echt nicht begeistert.

28.09. Mittwoch - Aufnahmetag

Ich war pünktlich um 10 uhr da, mein Zimmer aber erst um 12 Uhr frei, also habe ich es mir in der Einkaufspassage der Uniklinik mit Kaffee und einem dicken Eis nochmal gut gehen lassen. Mein Mittagessen kam dann leider erst um 13 Uhr, aber da hatte ich das Gespräch zur Narkoseaufklärung. Das hat mit Warterei eine ganze Stunde gedauert. Allgemein ist die Uniklinik ziemlich gut organisiert. Man bekommt zur Patientenaufnahme elektronische Wartemarken, die irgendwann vibrieren und einem die Zimmernummer anzeigen, in die man gehen soll. Jedes Zimmer hatte ein Patiententerminal, wozu man eine Karte zum Hineinschieben bekommt. Man hat einen Touchscreenmonitor direkt am Bett mit dem man Fernsehen schauen, Radio hören, Telefonieren und ins Internet gehen kann. Radio und Fernsehen sind kostenlos und Internet und Telefon gibts für wenig Geld. Zur Aufnahme gabs auch eine ausführliche Broschüre, was das Krankenhaus alles zu bieten hat.

Nach der Narkoseaufklärung hatte ich wieder eine lange Wartezeit. Mein Arzt kam erst gegen Abend. Zwischendurch hab ich fern gesehen und war schon echt ängstlich. Ich konnte mit Niemandem reden, Meine Zimmernachbarin kam erst spät abends von einer Op wieder und besucht hat mich an dem Tag noch keiner, da mein Wohnort nunmal 200 km entfernt liegt.

Als mein Arzt da war, musste ich die Splinte anprobieren und wir haben nochmal ausführlich darüber geredet warum ich jetzt eine Bimax bekomme, wie der Op-Ablauf sein wird etc. Er hat sich hingesetzt und sich viel Zeit genommen mir alle meine Fragen zu beantworten. Danach ging es mir viel besser.

Abends habe ich eine Schlaftablette bekommen, die ich auch genommen habe und irgendwann war ich weg...

29.09. Donnerstag - Op-Tag

"Frau K. aufwachen, ihr Transport ist schon da!" Kurzer Blick auf die Uhr: 7 Uhr. Op sollte um 9 Uhr sein, naja egal. Ich musste alle Sachen in meinen Schrank schließen, meine Zimmernachbarin blockierte aber das Badezimmer, so dauerte alles seine Zeit. Ich bekam zwei verschiedene Tabletten hingestellt: Schmerztabletten und gegen Übelkeit. Nachdem ich dann in mein Op-Hemd geschlüpft war, schiebte mich Jemand im Bett durch das halbe Krankenhaus. In der ersten Schleuse gabs 'ne Haube, in der nächsten standen alle möglichen Betten und Geräte. Ich wurde angekabelt und hab' mir staunend meine Herzfrequenz angesehen. Die Pfleger (sind es Pfleger? Ich weiß es nicht) dort haben fleißig einen Witz nach dem Anderen gerissen und es war auch wirklich lustig. Dann gings in den Op. Ich sah nur Lichter, das Gesicht der Assistenzärztin, die mein Arzt erwähnt hatte. Ich wurde gefragt, was ich träumen will, dann gabs das Narkosemittel und ich war mal wieder weg...

Als ich aufwachte sprach mich ein Mann an "Ich bin ihr... Sie sind im Aufwachraum, Atmen sie mal tief ein!" Ich schlief wieder ein. "Fünfmal tief einatmen, kommen Sie! Ganz tief!" Zweimal hab ich geschafft, dann schlief ich wieder. Mir war das auch ziemlich egal...

Als ich das nächste Mal aufwachte, rüttelte eine Frau an meinem Arm "Frau K., Sie haben schon Besuch!" Ich schaute zur Seite in das Gesicht meines Freundes und fing an loszubrabbeln. Ich redete und redete, er lächelte nur und sagte "Sprich nicht so viel!" und irgendwann sagte er "Versprich mir, dass du jetzt schläfst!" Und dann war ich wieder weg...

Als ich aufwachte lag ich auf der Zwischenintensivstation. Als mein Freund da war, dachte ich, dass total viele andere Patienten in dem Raum seien, aber als ich mich umschaute bemerkte ich, dass es nur noch ein anderer war. Mein Freund hatte mir einen Zettel hingeklebt. Er dachte wohl, dass ich mich nicht daran erinnern würde, dass er da war. Er hat mir jedenfalls erzählt am nächsten Tag, dass ich nur unverständliches Zeug erzählt habe.

Ich hab' dann auch erst die ganzen Schläuche und Kabel an mir entdeckt. Ich hatte eine Magensonde, Sauerstoffbrille, zwei Venenzugänge, zwei Arterienzugänge, einen Blasenkatheter, fünf Aufkleber mit Kabeln dran für Herzfrequenz und so und diesen Klipser auf dem Finger. Außerdem waren ja meine Zähne verdrahtet... Ständig piepte es, weil mein Blutdruck unter den eingestellten Wert sank. Aber das war nicht weiter schlimm. Sauerstoff brauchte ich am Abend nicht mehr und die ganzen Kabel fand ich überhaupt nicht schlimm. Ich hab ganz viel Schmerzmittel bekommen und war einfach nur benebelt.

30.09. - Zurück auf Station

Ich wurde morgens noch gewaschen bzw. hab es selbst gemacht und habe ein kühlendes Gel auf den Rücken bekommen für den Kreislauf. Tat echt gut. Nachts war mir auch sehr warm wegen dem Schmerzmittel.

Zurück auf Station fing die Magensonde anzunerven. Ich war sehr froh eine gehabt zu haben, denn sie pumpte das Blut aus meinem Magen. Mir war nicht einmal schlecht. Aber beim Schlucken und Hals drehen tat sie weh. Sie haben mich einmal darüber ernährt, aber ich hab so rumgenörgelt und auch wegen dem Katheter, dass sie meinen Arzt angerufen haben und der entschieden hat mir beides ziehen zu lassen. Katheterziehen war nicht schlimm, nur ein sehr komisches Gefühl. Sie haben mir versprochen die Magensonde zu ziehen, wenn ich 50 Meter ins Behandlungszimmer laufen kann. Also bin ich aufgestanden und hab' mich gleich wieder hingesetzt. Beim zweiten Mal ging es problemlos. Ich war sehr langsam und schwach, aber schwindelig wurde mir nicht. Magensonde ziehen war unschön. Es tat nicht weh, aber schön war es wirklich nicht. Zum Glück dauerte es nicht lange. Danach bekam ich Suppe durch Schnabelbecher.

Ich hatte wieder Besuch und lief fleißig auf meiner Station um den Kreis um meinen Kreislauf anzukurbeln.

Die Nacht war furchtbar. Ich bekam kaum Luft, weil meine Nase zugeschwollen und verkrustet war. Nasentropfen halfen nur bedingt. Ich durfte ja nicht Schnauben.

01.10. - Zweiter Stationstag

Ich versuchte viel zu trinken, aber das gelang mir nicht so. Ich bekam noch Infusionen. Meinem Kreislauf gings nicht immer so gut, auch wegen den Schmerzmitteln. Mein Freund war wieder da und nahm mich mit vor die Tür. Wir waren zwei Stunden draußen, liefen umher und saßen rum. Alles ging langsam und ich schnaubte durch meine geschwollene Nase. Aber es ging. Draußen war es wirklich schön. Nach zwei Stunden war aber der Akku leer. Ich kam aufs Zimmer und wurde gleich an ein Schmerzmittel gehängt, was mir Höhenflüge verlieh. Ich war völlig schmerzfrei und total beduselt. Aufstehen hab ich für den Rest des Abends gelassen... wahrscheinlich wär ich einfach umgefallen.

Die Nacht war mal wieder nicht so toll. Das Schmerzmittel wurde neben die Vene gespritzt und es war kein Arzt da um mir eine neue Braunüle zu legen. Irgendwann kam eine Schwester und versuchte ihr Glück. Es ging wieder daneben und brannte tierisch. Ich war so genervt, frustriert und müde, dass ich einfach nur noch geweint habe. Als ich alles rausgelassen hatte, ging es mir besser. Irgendwann konnte ich auch schlafen.

02.10. - Dritter Stationstag

Der Tag begann nach dem Suppeschlürfen (was mir schon zum Hals raushing) mit einer Dusche. Ich hab mir ganz viel Zeit genommen und abwechselnd und warm und kalt geduscht. Danach fühlte ich mich wie neu geboren. Als mein Freund kam, da hab ich ihn gleich rausgezerrt und er war doch sehr überrascht wie gut es mir ging. Meine Nase machte auch weniger Anstalten. Ich hab' versucht irgendwie den ganzen Rotz aus meiner Nase zu bekommen, hab zweimal leichtes Nasenbluten gehabt, aber danach konnte ich viel freier Atmen.

Nachdem ich wieder zwei Stunden draußen war, hab ich noch fern gesehen, geschlafen und mein Arzt kam endlich mal vorbei. Er fand, dass ich so gut aussah, dass ich am nächsten Tag nach Hause dürfe. Welch ein Glück :) Die Op war auch komplikationslos und so verlaufen, wie gedacht. Alles gut.

03.10. - Letzter Tag

Die Nacht war wieder nicht schön. Die neue Braunüle vom Arzt gelegt funktionierte nicht mehr. Ich kannte das Spiel ja schon, hab' gleich geklingelt bevor meine Hand wieder unendlich dick wurde und es anfing höllisch zu brennen. Braunüle rechtzeitig rausgezogen, alles ok, aber orale Schmerzmittel wirken bei mir nicht so gut. Was solls, ging ja nicht anders.

Morgens aufstehen, packen und warten... die Drähte wurden aufgeschnitten und der Arzt hat mir die Zähne geputzt. Mundöffnen war ein komisches Gefühl, aber sonst ok. Jetzt habe ich den Splint mit Gummis drin und kann viel besser sprechen.

Die Heimfahrt war die Hölle, weil es so heiß war und wir im Stau standen. Als der Stau vorbei war, sind wir mal eben zu Burger King und ich hab' einen riesigen Milchshake bekommen. Der war so guuut, danach gings mir blendend :)

Insgesamt lief alles gut. Ich hab's mir sehr viel schlimmer vorgestellt. Auch die Schmerzen sind höchstens so wie bei einer Weisheitszahnentfernung gewesen. Nur sie verteilen sich halt auf den gesamten Kiefer, das kann nervig sein, tut aber nicht sehr weh. Das Krankenhaus war sehr modern, die Angestellten alle nett und hilfsbereit. Mit meinem Arzt hatte ich vorher schon diverse Treffen und auch Telefongespräche. Ich fands sehr gut, dass ich auch persönlich von ihm betreut wurde. Er ist sogar extra nach der Arbeit zu mir aufs Zimmer gekommen, weil ich noch Fragen hatte.

Jetzt bin ich zu Hause, mein Kiefer nervt mich, weil er so kribbelt. Ich werde gleich losgehen zum Arzt und mir noch Schmerzmittel besorgen.

Das Endergebnis kann man wegen der Schwellung noch nicht so richtig sehen, aber was ich sehe, gefällt mir wohl. Von vorne hat sich eh nicht viel verändert und von der Seite beschaue ich mich nur selten ;)

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Ich sollte mal einen Nachtrag verfassen:

1. Tag zu Hause

Kreislauf im Keller bis ca. 14 Uhr. Ich habs immerhin geschafft zu duschen, was zu essen und mich anzuziehen. Doch das war alles so mühsam und ich wollte doch zum Arzt, weil ich immernoch genug Schmerzen hatte. Meine rechte Wange war noch dicker geworden, aber das kann ja auch normal sein.

Um 14 Uhr hab ich es dann geschafft aus dem Haus zu kommen. Mein Arzt hatte leider bis 16 Uhr zu und ich wollte nicht nochmal los, also hab ich mir in der Apotheke Paracetamol zum Auflösen geholt.

Die Nacht war mal wieder nicht so klasse. Ich wusste nicht, wie ich mich hinlegen sollte, meine rechte Wange tat besonders weh und alle drei Stunden spätestens ließ die Wirkung vom Paracetamol nach.

2. Tag zu Hause

Kreislauf ok, aber meine rechte Wange war fast doppelt so dick wie die linke. Ich war beim Hausarzt, der hat mir Novalgin verschrieben und später kam meine beste Freundin und hat mich zum Zahnarzt begleitet. Ich hatte schon das Gefühl, dass meine rechte Wange sich wohl entzündet haben könnte... war auch so. Antibiotika musste ich nach der Op auch gar nicht nehmen... hab' dann vom Zahnarzt welches bekommen und abends war die Schwellung schon deutlich geringer. Das Antibiotikum hat sofort geholfen und auch die Schmerzen wurden weniger. Ich hab nur noch einmal Novalgin zum Schlafen genommen.

3. Tag zu Hause

Morgens beim Aufwachen war von der Wirkung des Novalgins natürlich nichts mehr zu merken. Ich hab' richtig die Stellen gespürt, wo der Kiefer durchtrennt wurde. Die Schmerzen waren ok bis zu einem gewissen Punkt. Da hab' ich nochmal ein paar Tropfen Novalgin genommen und seitdem geht es mir gut, wobei die Wirkung auch schon nachgelassen haben müsste von der Zeit her.

Mein Kreislauf meckert bisher gar nicht. Ich bin munter Treppe hoch und runter gelaufen zum Wäsche waschen, hab aufgeräumt usw.

Gleich geht's vor die Tür auch wenn das Wetter schlecht ist...

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Hallo Jera,

vielen Dank für deinen Bericht. Mir steht das auch alles noch bevor.

Ich wünsche dir ganz schnell gute Besserung und dass alles so wird, wie du es dir wünschst. Ich finde aber, dass du schon recht gut aussiehst.

Viele Grüße

Bianca

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Danke Bianca, wann bist du denn dran? Ich kann immer nur wieder sagen, dass ich es mir viel viel schlimmer vorgstellt habe :) Ich wünsche dir alles Gute!

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Ich konnte erst ab dem 11. Tag Post OP auf Schmerzmittel verzichten. Mindestens zum Schlafen musste ich noch welche nehmen.

Am 14. Tag post Op war ich beim Fädenziehen. Und es tat richtig weh. Ich habe besonders im Oberkiefer schon wieder sehr viel Gefühl. Nach der Prozedur war ich schweißgebadet. Aber ich bin froh, dass die Fäden raus sind, denn jetzt kann ich wieder lachen, ohne dass die Fäden so stark ziehen und es weh tut.

Meine Schwellung ist noch nicht wirklich weiter zurück gegangen. Ich hoffe da passiert bald noch was ;)

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Hi Jera,

Glückwunsch zur überstandenen Op. Bist ja ähnlich wie ich kaum angeschwollen. Mit dem schlafen war bei mir auch nicht so schön. Bin ein Bauchschläfer so kann ich kaum auf dem Rücken schlafen. Zur Zeit schlaf ich schon ein bisschen seitlich.

Was, du hast kein Antibiotika nach der Op bekommen? Die haben mich mit dem Zeugs vollgepumpt. Jeden Tag dreimal und das 4 Tage lang direkt in die Vene. Ein super Ergebnis.

Grüße Miro

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Hi Miro,

ja ich war nicht wirklich angeschwollen bis sich die rechte Wange entzündet hat. Antibiotika habe ich nicht bekommen, hat mich auch gewundert.

Heute hatte ich einen Termin bei meinem Kieferchirurgen. Er ist soweit zufrieden, nur die Entzündung ist immernoch da. Er hat mir mit einem Skalpell die halbe Seite aufgeschnitten :( Sehr unschön. Jetzt bekomme ich zum dritten Mal ein Antibiotikum. Die zweimal vorher waren nicht ausreichend.

Jetzt tut halt alles wieder etwas weh und schlafen wird nicht einfacher. Ich hoffe es ist bald überstanden :)

LG

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Wahrscheinlich wurde das einfach vergessen. War bei mir damals bei der GNE das selbe. Gott sei dank hat sich damals bei mir nichts entzündet.

Ich wünsche dir das die Entzündung bald rum ist. Schon allein die Vorstellung daran jetzt nochmal zu schneiden. :wacko:

Meine OP dauerte 7 Std.

Grüße Miro

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Ich bin momentan auch noch empfindlicher als sonst gegenüber Schmerzen, weil es immer etwas Neues gibt, was weh tut... ich denke auch, dass sie das Antibiotikum vielleicht vergessen haben. Kann man nicht ändern, jetzt wird ja immerhin alles getan.

Meine Op dauerte 4 Stunden. 7 Stunden ist ja echt lang, wie kam das? Mein Körper war nach 4 Stunden schon total erledigt.

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Ich war auch total fertig nach der OP. Ja mein KFC hat gesagt so eine OP dauert halt seine Zeit. Die Verschiebung in meinem OK war recht groß und die haben auch am Knorpel meiner Nase ne Menge gemacht. Mein Unterkiefer musste ja auch leider verschoben werden.

Jetzt stimmt alles, nur der Knochen von meiner Nase nicht. Der Rest wurde jetzt gerichtet. Ich muss mal schauen wie das mit dem Luft bekommen sich entwickelt. Ich hoffe das ich nicht mehr an meine Nase ran muss. Wenn ja versuch ich es mit der ME gleich machen zu lassen.

Grüße Miro

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Hallo Miro,

ich habe deinen Bericht nochmal gelesen. Du konntest ja auch die ersten Tage gar nicht aufstehen, ist ja auch verständlich nach einer so langen Op. Ich war nur den Op-Tag richtig fertig, am nächsten Tag lief ich ja schon fröhlich über den Flur.

Die haben bei dir echt viel gemacht, ich hoffe du hast es bald geschafft.

Bei mir kann bei der ME eventuell noch was am Kinn gemacht werden, aber mein Kinn stand nie zur Debatte und deshalb wird es wahrscheinlich einfach so bleiben. Ich will nur noch das Metall raus haben und dann nie wieder etwas davon wissen ;)

LG, Jera

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Ui, ich hab vor ein paar Tagen ganz erstaunt festgestellt, dass ich schon wieder überall Gefühl habe. Kaum noch taub :) Ich war auf der rechten Seite bis unterm Auge taub, aber richtig. Das fand meine KFO ziemlich komisch, weil das so weit hoch geht. Nun ist es weg. Und links unten war alles taub, da merke ich noch ein gaaanz bißchen,dass es anders anfühlt, aber ich hab' aufjedenfall Gefühl :)

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Hallo jera,

ich soll am 18.10. auch bei Dr. Vorwig im UKE Hamburg operiert werden. OK und UK wegen meines offenen Bisses. Deinen Bericht fand ich bis jetzt sehr hilfreich, habe mir gleich einige Sachen notiert, die ich morgen beim Voroptermin fragen kann.

Wusstest du vorher, dass du eine Magensonde bekommst? Mir haben sie diesbezüglich noch gar nichts erzählt (vllt morgen). hat man da keinen Brechreiz, wenn da so ein Schlauch im Hals ist???

Ich hab ehrlich gesagt schon Angst vor der OP. Die letzte, eine GNE im Juli 2007, war nicht so schlimm. Aber im Vergleich mit der Kiefergeschichte war das ja auch nix.

Ich bekomme durch die Nase so schon nciht genug Luft, atme fast immer durch den Mund, wenn der dann zu ist und die Nase zuschwillt (hatte nach der GNE auch Nasenbluten)...wie soll ich denn dann atmen? Du hattest doch eine Sauerstoffmaske oder? Ging das gut?

Wäre super, wenn du (oder jemand anderes) mir noch vor dem 18.10.2012 antworten könnte.

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Hallo Miyuhh,

ich bin zwar nicht jera, kann Dir aber trotzdem etwas zur Magensonde schreiben. Die OP war bei mir am Dienstag, ich hatte bis Samstagmittag eine Magensonde, die am Mittwoch auch neu gelegt wurde, da die erste verstopft war (siehe auch mein Erfahrungsbericht).

Es wurde mit mir vorher besprochen, dass eine Magensonde gelegt wird, nicht nur zum Absaugen von Blut während und nach der OP (verhindert (meist) das Erbrechen), sondern auch zur Ernährung nach der OP, zusätzlich hält es auch die Wunden etwas sauberer. Ich hatte mir vorher auch schon selber Gedanken dazu gemacht und hatte ehrlich gesagt einen größeren Horror vor dem Abnehmen als vor der Magensonde, da ich sowieso schon knapp am Untergewicht bin. In den Erfahrungsberichten liest man doch immer wieder, dass die Leute die ersten Tage kaum etwas zu sich genommen haben und deshalb ziemlich geschwächt waren. Mit der Magensonde hatte ich pro Tag 1500 Kalorien, ohne etwas dafür tun zu müssen und zusätzlich auch genug Flüssigkeit. Zusätzlich gab es im KH auch noch klare Brühe, so dass man daran das Essen üben konnte, aber nicht auf die Kalorien angewiesen war. Ich habe im KH kein Gramm abgenommen und würde sagen, dass es vor allem an der Magensonde lag.

Zusätzlich zum Loblied sollte ich aber auch erwähnen, dass ich zwar keinen Würgereiz von der Magensonde bekommen habe, aber gelegentlich einen Hustenreiz und gerade zum Schluss ziemlich starke Halsschmerzen, bei denen Schmerzmittel auch nicht wirklich geholfen haben. Ich habe das Teil gegen Schluss wirklich gehasst und mich hat eigentlich nur die Vernuft davon abgehalten, es mir selber zu ziehen, ich konnte aber verwirrte Leute vollkommen verstehen, die sich so ein Teil selber ziehen.

Zum Thema Luft kann ich Dir leider nicht viel sagen, irgendwie ging es bei mir mit dem Atmen ziemlich gut. Ich habe im KH Otriven Gel für die Nase bekommen und ich kann mich nicht an große Atemprobleme erinneren, obwohl meine Nase relativ lange vor sich hingeblutet hat (nicht viel, aber doch so viel, dass man immer ein Taschentuch dabeihatte).

Alles Gute für Deine OP!

Irene

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