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mik

OP-Termin vorziehen, möglich?

Hallo,

kann man eine OP auf Grund von starken Kiefergelenkschmerzen vorziehen? Oder bestimmt das alleine der KFO, auch entgegen den Wünschen seines Patienten?

Über Erfahrungen und Antworten würde ich mich freuen.

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Hallo,

kann man eine OP auf Grund von starken Kiefergelenkschmerzen vorziehen? Oder bestimmt das alleine der KFO, auch entgegen den Wünschen seines Patienten?

Über Erfahrungen und Antworten würde ich mich freuen.

Hi Mik,

hast du denn schon einen OP-Termin? Der OP-Termin richtet sich eigentlich nach deiner Zahnstellung, d.h. erst wenn deine Zähne so eingestellt sind, dass es nach dem Beheben des Fehlbisses bis auf Kleinigkeiten passt, wird operiert. Das teilt dir der KFO eigentlich rechtzeitig mit und dann richtet es sich nach den Kapazitäten deines KFCs. So zw. 6 bis 8 Wochen Vorlauf musst du dann noch einplanen, auch aufgrund der ganzen Voruntersuchungen.

Es gibt jedoch auch einige wenige, die vor Einsetzen der Zahnspange operieren.

Welche Probleme hast du denn mit deinen Kiefergelenken? Die Ärzte werden das sicher bei ihrem Vorgehen berücksichtigen.

Liebe Grüße

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HAllo!

Ich denke, dass ganz akute Sachen (bis hin zum Kieferbruch) immer vorgezogen werden können.

Ich hatte zwar in dem Sinn keine akute OP, konnte meine UK VV aber aus beruflichen Gründen etwas vorziehen, da einer abgesagt hatte.

Jetzt muss ich halt post OP noch etwas mehr Geduld aufbringen.

Grüße

Flip Flop

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Ich bin bereits seit 3 Monaten in KFO-Behandlung. Es werden, soweit ich das meinen Unterlagen entnehmen kann, die Bögen noch 4mal gewechselt. Der nächste Termin ist in 2 Wochen.

Bei mir äußern sich die Schmerzen durch zunehmendes Knacken und Druck auf den Ohren. Hinzu kommen Verspannungen.

Deshalb ist es schwierig die Warterei zu akzeptieren, zumal ich Angst vor bleibenden Schäden am Gelenk habe.

Vielleicht könnt ihr das nachvollziehen.

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Ich bin bereits seit 3 Monaten in KFO-Behandlung. Es werden, soweit ich das meinen Unterlagen entnehmen kann, die Bögen noch 4mal gewechselt. Der nächste Termin ist in 2 Wochen.

Bei mir äußern sich die Schmerzen durch zunehmendes Knacken und Druck auf den Ohren. Hinzu kommen Verspannungen.

Deshalb ist es schwierig die Warterei zu akzeptieren, zumal ich Angst vor bleibenden Schäden am Gelenk habe.

Vielleicht könnt ihr das nachvollziehen.

Klar, ich kann das sehr gut nachvollziehen, ich wurde am Donnerstag an meinem linken Kiefergelenk operiert. :rolleyes:

Hast du deinen KFO mal drauf angesprochen? Nahmen die Beschwerden durch die Behandlung zu? Durch die veränderte Zahnstellung verändert sich natürlich auch die ganze Zentrik. Du solltest auf jeden Fall mit deinem KFO und dem künftigen KFC darüber sprechen. Arbeitet er mit jemand bestimmten zusammen oder musst du dir jemanden suchen?

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Zur Erstuntersuchung beim KFC (MH-Stuttgart) war ich vor einem Jahr. Danach wurde zusammen mit dem KFO der Behandlungsplan erstellt. Nach vielen stressigen Monaten mit der Krankenkasse begann schließlich die Behandlung.

Durch die jetztige Behandlung verschlechtert sich der Biss und somit die Beschwerden in den Gelenken.

Mein KFO arbeitet mit keinem bestimmten KFC zusammen, ich kann ihn frei wählen.

Wäre es sinnvoll sich bei anderen KFC vorzustellen um unterschiedliche Meinungen einzuholen? Ist das überhaupt noch möglich? Denn es besteht bereits ein Behandlungsplan.

Auch gibt es personelle Änderungen im MH-Stuttgart. Deshalb würde ich mich da sehr gerne neu vorstellen und meine momentanen Beschwerden äußern.

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Hi,

in der Regel strebt der KFO ja eine konkrete Vorbereitung zur OP an, damit der Biss danach möglichst gut passt. Das Timing abzukürzen ist nicht so sinnvoll, denn dann hast Du die Probleme nach der OP ggf. auch, da der Biss noch nicht passt. Die Phasen nach dem Bogenwechsel haben auch den Zweck, dass sich jede Veränderung stabilisieren muss, daher die Zeitfenster dazwischen. Bogen überspringen wird Dein KFO sicher nicht. Die machen alle Sinn und werden zunehmend stärker. Der letzte Bogen zur OP dient rein der Stabilisierung und wird ca. 6 Wochen vorher eingesetzt, ab dort sollte keine aktive Behandlung stattfinden und der Chrirug kann die Planung beginnen.

Die Chirurgen operieren in der Regel auch nur dann, wenn sich mit der OP ein richtiger Biss einstellen lässt, dazu dient die Vorbehandlung. Passt der Biss bis zur OP-Planung noch nicht, bekommst Du vom Chrirugen auch keinen OP-Termin. Zumindest nicht von denen, die bei mir Hand angelegt haben.

Frag doch Deinen KFO mal dazu, vielleicht lassen sich die Beschwerden mit Physiotherapie drosseln. Dass sich der Biss verschlechtert bis zur OP und uU auch stärkere Beschwerden dazukommen, war bei mir auch so, das ist eines der Übel, das wir in Kauf nehmen müssen. Wurde mir auch anfangs prognostiziert. Sicherlich sollte das aber Grenzen haben und wenn die bei Dir schon erreicht sind, sprichst Du am besten mit Deinen Ärzten dazu.

Die bist seit ca. drei Monaten in Behandlung, nur zum Vergleich: das hat bei mir schon die Nivellierungsphase (und länger) gedauert. Bis zur OP können es auch ein Jahr und mehr sein.

VG

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Ich kann Chris nur beipflichten, auch ich hatte vor der OP Beschwerden durch den veränderten Biss. Wenn du wirklich große Probleme mit den Kiefergelenken hast, solltest du dich evtl. nochmal bei den KFCs vorstellen. Der Großteil der MH-Ärzte wollen am neuen Standort zukünftig die Kiefergelenke vor der Bimax mehr in den Blick nehmen und evtl. Probleme vorher beheben. Ob das jetzt schon funktioniert bzw. was bei dir vorliegt müsstest du durch die Spezialisten abklären lassen.

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Danke für beide Antworten. Sie helfen mir sehr weiter.

Könnt ihr mir ungefähr (aus Erfahrung) sagen, wie lange es zur OP dauert? Also bei mir stehen noch 4 Bögenwechsel an.

Selbstverständlich werde ich beim nächsten Termin nachfragen, aber es interessiert mich jetzt schon sehr. Vorallem weil man es im Voraus auch zeitlich planen sollte.

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Danke für beide Antworten. Sie helfen mir sehr weiter.

Könnt ihr mir ungefähr (aus Erfahrung) sagen, wie lange es zur OP dauert? Also bei mir stehen noch 4 Bögenwechsel an.

Selbstverständlich werde ich beim nächsten Termin nachfragen, aber es interessiert mich jetzt schon sehr. Vorallem weil man es im Voraus auch zeitlich planen sollte.

Gerne, aber ich werde dir keine richtige und damit auch befriedigende Antwort geben können. ;) Ein Beispiel "aus Erfahrung": Bei mir waren 1 1/2 Jahre für die Zahnspange insgesamt veranschlagt. Die OP fand schließlich nach gut zwei Jahren statt, die Spange kam nach 3 Jahren raus. Es hängt von so vielen Faktoren ab, selbst dein KFO kann nicht vorhersagen wie schnell sich deine Zähne bewegen bzw. wie sich alles entwickelt. Deshalb fiebern die meisten hier ihrer OP auch lange entgegen. Aber ungefähr sollte er dir schon einen Zeitrichtwert geben. Sei nicht enttäuscht, wenn der nicht gehalten werden kann. Wichtig ist doch ein gutes Ergebnis! Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wenn der KFO bzw. der KFC sagen: "Jetzt können Sie einen Termin vereinbaren!" Dann wirst du sehr aufgeregt sein und hast bestimmt noch 2 Monate, um dich darauf einzustellen bzw. beruflich und privat zu planen.

Wenn deine Gelenke allerdings richtig schlimm Probleme machen, solltest du das unbedingt ansprechen.

Ich schick dir mal ein Paket Geduld rüber! :lol:

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Mein KFO-Besuch ergab folgende Neuigkeit:

Er hat mir auf Grund meiner Schmerzen Physiotherapie verschrieben. Zudem soll ich einen Physiotherapeut aufsuchen, der auf CMD spezialisiert ist. Bei Gelegenheit suche ich auch einen auf. Das war die gute Nachricht.

Aber folgendes hat mich wirklich enttäsucht:

Auf meine Frage, ob ich zu einer KFC-Sprechstunde für Kiefergelenksschmerzen gehen soll, meinte er, dass nur er der Ansprechpartner für dies sei. Habe ich da etwas missverstanden? Schließlich werde ich später vom KFC operiert und ich glaube, er hat einen deutlichen Einfluss auf die Behandlung.

Was meint ihr?

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Hi Mik,

sorry für die später Antwort, ich lese deinen Bericht leider erst jetzt.

Warst du nun schon bei einem auf CMD spezialisiertem Physiotherapeuten? Finde es gut, dass dein KFO dich darauf hingewiesen hat.

Mir gings ähnlich, durch die kurzzeitige Verschlechterung des Bisses nach der GNE, bin ich morgens meist total verspannt aufgewacht. Nachts scheine ich unbewusst versucht zu haben, richtig zusammenzubeißen und hab einen starken Durck aufgebaut. Durch die Verspannungen hatte ich starke Kopfschmerzen und Schwindel. Ich dachte zwischenzeitlich schon ich werde verrückt. Hab mit dem Gedanken gespielt die Bimax abzubrechen und war psychisch total angeknackst.

Bin nun aber echt froh doch alles durchgezogen zu haben. Da nun, nach der Bimax, der Biss (wieder) stimmt, hat sich die Lage wieder gebessert. Kann dir nur raten: halte durch :) Und Physiotherapie hilft dabei sehr! Verspannungen können wirklich sehr unangenehm sein...

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Hey Lufi,

ja mittlerweile bin ich in Behandlung bei einem Physiotherapeuten und ich bin sehr, sehr zufrieden. Die Schmerzen werden immer weniger. Außerdem nimmt er mich total ernst und bespricht meinen Fall sogar mit einem Professor!

Du machst mir wirklich Mut, danke dafür! Und das Forumtreffen war auch wirklich super.

Der nächste Schritt wird sein, einen passenden Chirurgen zu suchen. Bisjetzt schwanke ich noch zwischen Heidelberg und Ruit. Ich werde mich bei beiden demnächst vorstellen und mich dann nach Sympathie und Behandlungsvorschlag entscheiden.

Netten Gruß!

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