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BrainDrain

Es war einmal ... das Leben.

Hi,

ehrlich gesagt fällt es mir schwer hier zu schreiben. Für mich ist das ein Eingeständnis das ich nicht "normal" bin. Dafür habe ich nun mehrere Jahre gebraucht und der OP-Termin rückt nun näher. Angst davor habe ich nicht, noch nicht. Eher wie ich danach aussehen werde. Kommen wir kurz zu meiner Lebensgeschichte.

Als Kind wurde ich kieferorthopädisch behandelt. Die Behandlung wurde erfolgreich nach ein paar Jahren abgeschlossen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie immer der Abstand zwischen Oberkiefer und Unterliefer (anhand der Zähne) gemessen wurde. Ganz schliessen konnte man es nie. Ich bekam abschliessend für Abends eine herausnehmbare Spange die mir irgendwann nicht mehr passte. Meine Zähne begannen sich wieder zu verschieben.

Meine Zahnärztin wusste, dass ich stets Probleme mit dem Kiefergelenk hatte. Vor vielen Jahren fing sie dann damit an, sich weiterzubilden (OBI - Bioesthetic Dentistry). Ich erhielt von ihr eine Aufbissschiene, die ich Abends zu tragen hatte. Später ehielt ich dann eine MAGO-Schiene die ich auch mehrere Jahre trug. Der Kiefer hatte sich zu diesem Zeitspunkt stark, für mich zu stark, verschoben. Die Zähne passten zu diesen Zeitpunkt nicht mehr aufeinander, ich hatte einen offenen Biss entwickelt.

Es verzogen sich noch etliche Jahre, bis der Behandlungsplan stand und ich dann beim KFO behandelt wurde (2010). Nun werde ich gleich nach Neujahr 2012 meine Bimax-OP haben. Der Oberkiefer wird zurückverlagert und geschwenkt, der Unterkiefer vor.

Nun, so unbekümmert wie ich das schreibe, ist es für mich dann doch nicht. Sonst wäre ich nicht hier. Vor allem andere Meinungen & Erfahrungen interessieren mich:

- Ich habe bzw. hatte die Wahl nur den UK vorzuverlagern. Der OK, der leicht schräg ist, würde unangetastet bleiben. Laut Dr. S würde dann meine schöne Oberlippe erhalten bleiben, mit dem Makel das der UK dem OK in der leicht schrägen Position angepasst werden muss - dieser ist nämlich gerade. Als Perfektionist gibts bei mir nur entweder richtig oder gar nicht, also UK/OK OP.. Ich wurde aber schon gewarnt das dann meine Nase krumm wäre bzw. es mehr auffallen würde, ich aber vergünstigt eine Nasenkorrektur machen kann, da die Nase anscheinend passend zum OK gerichtet sei. Die Nasenop ist für mich akzeptabel. Nur wie sieht mein Gesichtsprofil von vorne aus ? Fällt die Operlippe dann völlig zusammen wenn mein OK leicht zurückverlagert wird ? Mein seitliches Profil sieht nicht unbedingt toll aus (Kinn zu weit hinten) und man könne mir auch nur von der Seite ein vorher/nachhher Röntgenbild zeigen.

- Die leidige Thema mit dem Kiefergelenk. Ich finde nach wie vor, meine aktuelle Kieferlage nicht optimal, als ob dieser zu weit hinten ist. Gibt es sowas überhaupt ? Eine feste Bissführungn habe ich meiner Meinung nach auch nicht. Ich verspüre in dem linken Kiefergelenk einen stetigen Druck. Ich weiß da aber selber nicht was ich da machen kann. Laut Dr. K wird die Kieferposition mit bildgebenden Verfahren abgestimmt und kontrolliert. Ich bin mir da sehr unsicher. Können die wirklich feststellen, ob das Kiefergelenk richtig positioniert wurde ? Ich möchte nicht ewig mit Schermzen leben und mich evtl. nochmal operieren lassen. Manchmal plagen mich Zweifel, ob es eine gute Entscheidung war die MAGO-Schiene zu tragen. Andererseits, die Zähne wären dann schief geblieben, die OP und der offene Biss hätte ich mir dann aber erspart.

Die zwei angesprochenen Dinge machen mir mehr Sorgen als die OP selbst. Gut,wenn ich Pech habe gibts Komplikationen und ich liege schlimmstenfalls unter der Erde. Das nennt man dann Schicksal. Aber eigentlich wird man nur reingerollt, bekommt eine Spitze und soll tief einatmen und man wacht mir voller Blase im Aufwachsaal auf. Die Probleme mit dem Essen verdränge ich einfach mal :-)

Grüße aus dem Schwabenländle

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Hi,

ich kann dich gut verstehen und habe fast die gleiche Geschichte hinter mir. Auch bei mir wurde bereits im Kindesalter eine kieferorthopädische Behandlung "erfolgreich" durchgeführt. Durch meinen jetzigen Kieferorthopäden habe ich jedoch erfahren, dass die Behandlung leider nicht richtig abgeschlossen wurde. Ich wusste schon immer, dass irgendwas mit meinem Kiefer nicht stimmt und dass es gerade im Seitenprofil sehr unvorteilhaft ausschaut, war mir aber nie so wirklich darüber bewusst, warum es so ist. Auf jeden Fall hat sich auch bei mir alles wieder verschoben. Meine Kiefergelenke haben sich auch immer öfter unangenehm bemerkbar gemacht und Nackenverspannungen bishin zu Augenmigräne und Schwindel schienen auch mit der Fehlstellung zusammenzuhängen.

Habe mich nach langem hin und her dazu durchgerungen es noch einmal anzugehen. Verschiedene Berichte hier auf Progenica haben mich dazu bestärkt.

Im Marienhospital wurde ich damals noch von Dr. K. super beraten. Durch den schmalen Kiefer habe ich im Juni 2010 eine GNE und Unterkieferdistraktion und im Mai diesen Jahres eine Bimax (UK nach vorne, OK etwas hochgesetzt) hinter mich gebracht. Es stand auch erst zur Debatte nur den UK vorzuholen, jedoch wurde mir nahegelegt wenn, dann gleich alles richtig zu machen. Denke unangenehm wird es so oder so, daher konnte ich mich auch mit einer Bimax ganz gut anfreunden.

Bin nun total froh es durchgezogen zu haben!

Wünsche dir auf deinem Weg alles Gute, bei Fragen stehe ich gerne zu Verfügung (hat mir damals sehr viel geholfen).

Grüße von einer Badnerin im Exil ;)

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Herzlich Willkommen hier,

vorerst muss ich erwähnen, dass ich Deinen Beitrag sehr schön geschrieben finde.

Deinem Text kann ich entnehmen, dass Du Dich wohl ein wenig "komisch" und "unnormal" fühlst, mit dieser Sache. Ich denke, Du bist damit definitiv nicht allein, egal wie sehr man das glauben mag und man (selbst ich) im Umfeld niemanden kennt, der auch annähernd ebenfalls damit zutun hat bzw. es verstehen kann. Man kommt sich wirklich vor wie ein Exot. Doch spätestens, als ich mich hier über all die Kieferfehlstellungen und OP's (dank unzähliger, miteinander geteilten Erfahrungen) informieren konnte, hab ich gemerkt, dass ich kein Exot bin. Ich finde, viele Menschen haben Probleme mit ihrem Kiefer und viele entscheiden sich auch für die OP. Die positiven Erfahrungen überwiegen, obgleich das subjektive Empfinden sowie die eigene Erfahrungsaufnahme jedem Bericht eine Individualität verleihen. Ganz klar, es wird auf diesem Weg immer irgendetwas geben, das nervt/schmerzt und Geduld erfordert. Aber es ist machbar, wenn das viele bereits vor einem überstanden haben.

Ich stehe selbst am Anfang meiner Behandlung und werde ebenfalls nächstes Jahr (UKVV) operiert. Bei mir folgt kommende Woche eine GNE. (Gaumennahterweiterung) und ich gehe die Sache interessanterweise äußerst locker an (obwohl ich manchmal von Natur aus zu Paniksituationen gerate) und versuche mich darauf zu "freuen", weil es vorwärts geht und ich das Ganze auch nicht ohne Grund mache.

Ich kann jetzt nicht genau sagen, wie die Lippe aussehen wird, wenn UK&OK verlagert werden, doch ich denke, dass die Lippen voller bzw. harmonischer wirken, wenn die Kieferposition übereinstimmt. Dein Profil würde sich mit der OP auf jeden Fall ins Positive verändern (Kinn steht weiter vorne, im normalen Verhältnis). Kiefergelenksprobleme entstehen aufgrund von falscher Kieferposition, welche zu einer Fehlbelastung führt und dadurch die Gelenke quasi "viel Leistung" erbringen müssen bzw. schneller "erschöpft" sind. Nach der OP werden die Kieferverhältnisse normalisiert und es entsteht keine Fehlbelastung mehr, d.h. die Kiefergelenksprobleme würden sich im Normalfall von Dir verabschieden. Am besten Du durchlöcherst Deinen Chirurg mit all diesen Fragen. Er wird Dir am meisten helfen können.

Was das Essen betrifft, klar, ein 4-6 wöchiges Kauverbot und das ganze Equipment im Mund hört sich unangenehm an. Da ist es einfach günstig, sich gut auf die OP vorzubereiten, viel Sport zu betreiben und wenn's geht paar Kilos zuzulegen. Das Essen in vollen Zügen zu genießen ist garantiert nicht verkehrt. Dann, wenn's soweit ist, kann man ein bisschen kreativ sein, was die Ernährung anbelangt und mit dem Stabmixer immer wieder Neues ausprobieren. Hier im Forum gibt es unter Kunterbunt auch ein Ernährungsthread mit verschiedenen Rezepten, was sicherlich helfen kann.

Ich denke, das wichtigste ist das volle Vertrauen zu den Ärzten. Sie wissen bestens über Deine Kieferposition Bescheid und werden schon ihre Arbeit konsequent durchführen. Man muss sich gut aufgehoben fühlen. Alles andere ist eine Sache der eigenen Einstellung.

Natürlich gibt es immer ein Risiko, dass Komplikationen entstehen können. Doch im Normallfall ist hierfür die Wahrscheinlichkeit bei einem gesunden, sportlich aktiven und jungen Menschen "ziemlich" gering, vorausgesetzt, der Chirurg leistet gute Arbeit (was die meisten ja wirklich machen). Man braucht nur viel Geduld und Durchhaltevermögen, vor sowie nach der OP. In der gesamten Behandlung. Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass dieser Zustand nur zeitlich begrenzt ist und dass man auf ein Ziel (einem unbeschwerten Leben) hin arbeitet. Am besten Vorher-Bilder machen und diese in schwierigen Zeiten anschauen. Und nicht vergessen, sich immer wieder daran zu erinnern, wofür man das Ganze eigentlich macht.

Am Anfang fand ich die ganze Behandlung horrormäßig. Mittlerweile konnte ich mich damit irgendwie anfreunden.

Puh.. Mein Beitrag hat ihren Schwerpunkt vorwiegend auf der "Perspektivebene". Sorry, hab' mich auf gut deutsch ausgetobt. Konnte wahrscheinlich auch nicht wirklich helfen und mit Antworten entgegenkommen. Hoffe, die kriegst Du noch von anderen Leuten, die mit mehr Erfahrung behilflicher sein können. :)

Ich wünsche Dir alles Gute in Deiner Behandlung

LG.

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Erst mal vielen Dank für eure mutigen, sympatischen und netten Antworten.

Mittlerweile sind nun schon mehr als 2 Monate vergangen und in 3 Tagen (den 4.1) soll ich Ruit operiert werden.

Auf der einen Seite ist man froh das man nun mit schnellen Schritten dem Ende der Behandlung entgegen tritt, auf der anderen Seite hat man Bedenken über den OP Verlauf.

Wie werde ich danach aussehen ? Werden alle meine Kiefer Probleme dann endlich beseitigt sein ? Komplikationen etc. ?

Ich glaube das hat bzw hatte wohl jeder von euch. Den 1 wöchigen stationäre Aufenthalt empfinde ich jetzt schon als sehr lästig, zumal mich es schon vorm Essen in der Klinik graust. Ich habe einen sehr empfindlichen Magen, bin Vegetarier und vertrage keine Milch. Meist bereitet diese Kombination viele Probleme. Dazu kommt ein totales Sportverbot für 3 Monate, das kann was werden <_<

Ich werde versuchen ein Tagebuch zu führen und dies hier zu veröffentlichen. Wenn ihr euch nochmal operieren lassen müsstet, was würdet ihr anders machen ?

Ich habe schon mal einen extra Pack Handtücher eingepackt ;) . What else ?

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Na dann alles Gute! Ist ja bald soweit. Die Bedenken sind vollkommen normal, wenn man sie gar nicht haben würde, wäre es eher unnormal, finde ich. Bei mir war es so, dass ich mir wie bei Dir jetzt die Tage vor der OP viele Gedanken über das was Du beschrieben hast gemacht habe, als es jedoch immer ernster wurde und ich schließlich in der Klinik war, nahm meine Nervösität ab und ich ging ganz locker mit der Situation um.

Was wird denn bei Dir genau operiert? Ich denke, man dürfte bestimmt auch früher gehen, wenn es einem besser geht. Hmm, das mit der Ernährung hört sich schon schwierig an, ich würde das auf jeden Fall den Pflegern erklären, die würden sich schon darum kümmern. Falls Du einen empfindlichen Magen hast und Dir schnell übel wird, würd ich das unbedingt dem Anästhesisten sagen. Mir wird auch sehr schnell übel, deshalb bekam ich neben der Narkose auch ein Mittel für den Magen, das hat mir nach der OP das Übergeben erspart, worüber ich wirklich froh war.

Also ich hatte zwar nur eine GNE, kann aber trotzdem gerne auf Deine Fragen eingehen:

Was ich anders machen würde? Ich glaub nichts. Lief alles problemlos. Hier im Forum gab es mal paar Threads, was man unbedingt einpacken sollte, kannst ja die Suchfunktion verwenden. Ansonsten, Handtücher sind natürlich immer gut, Duschzeug, Kinderzahnbürste, was zum Anziehen (Jogginghose, Socken, Strickjacke, .... evtl. auch Schal/Halstuch, falls die Kühlmaske nerven sollte), Hausschuhe und was zum Zeitvertreib (Bücher, Zeitschriften, MP3, Handy) das war bei mir so das hauptsächlich Notwendige.

Die Zeit nach der OP wird auch mal rumgehen. Ich drück Dir die Daumen. ;)

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Die OP ist nun rum. Bin heute ausm Krankenhaus entlassen wurden. Bin aber alles andere als zufrieden. Mittellinie stimmt nicht, Splint & Biss passen nicht und bei der OP gabs auch noch Probleme (~7h für Bimax) :mellow:

Jetzt darf der KFO nochmal ran, ohje. Und die Schwellungen scheinen auch nicht zu vergehen. Kurzer bündiger OP Bericht folgt.

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Puh, 7h? Scheinst viel mitgemacht zu haben. Kräftig gute Besserung!! Wie geht es Dir mittlerweile? Das ist ja mal, oh man. Kaum zu glauben... Weiß nicht, was ich sagen soll, außer, dass Du mir wirklich Leid tust. :( Darf ich fragen, was für Probleme es gab und wie das passieren konnte? Wie sieht es jetzt aus bzgl. Mittellinie? Kriegt das der KFO hin mit dem Biss? Schwellung müsste jetzt doch eigentlich schon weniger geworden sein. Hoffe, Du konntest es trotz allem mit der Zeit ein bisschen verdauen und man findet jetzt doch noch einen Weg. Würde mich interessieren, wie es weitergeht. An dieser Stelle wünsche ich Dir mal alles alles Gute!

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Ich habe mir für die Antwort etwas Zeit gelassen um die Situation etwas differenzierter zu betrachten. :183: Erst mal danke für deine Anteilnahme :)

In gut 10 Tagen ist die Splintentnahme und dann schaut sich der KFO die Sache auch nochmal an. Beim Kontrolltermin war meine Ärtzin zumindest zufrieden mit dem Ergebnis. Mittlerweile weiß ich auch das man während der OP umgeplant hat. Daher wohl auch die längere Operationsdauer. Ob die Mittellinie beider Kiefer (nach deren Aussage soll das später noch passen) am Ende übereinstimmt, wird sich zeigen. Was mich eher stört, die Mittellinie des Oberkiefers ist meiner Meinung nach nicht mittig. Als Bezugspunkte dienen mir lediglich die Oberlippe (dort fällts mir stark auf) und der kleine Graben zur Nase hin (gibts dafür auch einen Namen?). Ich werde das mal am Computer genauer auswerten. Anscheinend soll das an der leicht schief gerichteten Nase liegen. Bin mir deswegen aber noch ziemlich unsicher, ich muss aber auch zugeben das mein Gesicht vorher nicht ganz symetrisch war. Meine Unterlippe ist schief, zumindest der Part der sich noch eingeschlafen anfühlt und den Mund bekomme ich nur mit Anspannung zu. Jedoch ist dies kein Problem was man nicht bei der ME beheben kann.

Ansonsten, die groben Schwellungen sind nun weg (bereits innerhalb einer Woche nach der Entlassung). Der Rest hält sich noch hartnäckig.

Kurze Anmerkung zum Ende, den Operationsbericht und den Krankenhausaufenthalt habe ich mir aufgespart, Kellerkind hat dies meine Meinung nach gut wiedergegeben :522: Eins hat sie aber vergessen, die Betten waren extrem unbequem und steinhart. :D

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So hätte ich es auch gemacht, einiges bedarf eben mehr Zeit, aber schön, dass Du Dich meldest. Splint wurde jetzt wohl entnommen und KFO hat sich die Sache genauer angesehen? Soweit ich es richtig verstanden habe, wird die Mittellinie anhand kieferorthopädischer Behandlung erst richtig passen? Hmm, habe zwar keine Ahnung, aber vielleicht tut ja diese hartnäckige (wahrscheinlich auf beiden Seiten ungleichmäßige?) Schwellung ihr Übriges, indem sie diesen Eindruck verursacht/unterstützt? Fällt es denn sehr auf, d.h. fällt es auch Deinen Mitmenschen auf, wenn sie nichts davon wissen? Kann vielleicht sein, dass man es selber mehr oder weniger in einer ausgeprägteren Form wahrnimmt, weil man sich sehr damit beschäftigt und exakt Bescheid weiß.

Wie findest Du eigentlich abgesehen davon die Bissstellung, hast Du guten Zahnkontakt? Mit dem Kauen dürftest Du so langsam beginnen, schätze ich mal? Ist wohl gewöhnungsbedürftig.

Ich kann mir vorstellen, dass der Mundschluss noch eine Weile braucht. Hoffe für Dich, dass Dein Kiefer in den nächsten Monaten die ein oder andere positive Veränderung noch zeigt.

Betten in Krankenhäusern sind sowieso immer so ne Sache. ;) Aber vom Aufenthalt bist Du ja schon mal los.

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Ja, der Splint ist raus. Der Mundgeruch danach war mir echt peinlich. Bin ständig mit Mundspüllösungen rumgelaufen und hatte trotzdem noch das Gefühl einen unangenehmen Atem zu haben. <_<

Zu der Mittellinie kann ich noch keine direkte Aussage machen, da sich der Biss durch die KFO Behandlung wieder etwas verschiebt. Der Zahnkontakt ist rechts stärker als links.

Heute habe ich zum ersten Mal "normal" gegessen. Einerseits habe ich mich gefreut, andererseits fühlte es sich aber nicht gut an. Irgendwie instabil, die Zähne & das Zahnfleisch sind auch schmerzempfindlich. Habe für ein normales Nudelgericht 40 min gebraucht. Die zweite Mahlzeit war auch nicht besser. Die beschränkte Mundöffnung trägt ihren Teil dazu bei :blink:

Naja, in 1 Jahr werde ich hoffentlich darüber lachen können ;)

PS: Der Aufenthalt blüht mir wieder wenn ich zur ME muss. Das KH-Betten durchaus bequem sein können bewies das BWK Ulm.

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Hei,

ich fand das Bett im Marienhospital in Stuttgart sehr bequem. Vielleicht solltest du zur ME dorthin wechseln? ;)

Gruß

Sanne

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