MarMai

GNE am 13.10.2011 Uni Klinik in Freiburg bei Herrn Dr. Schwarz

So hier ist mein Erfahrungsbericht zu meiner Gaumennahterweiterung letzte Woche in Freiburg:

Vorweg ein paar Zeilen:

Ich hab mich im Vorfeld viel erkundigt, hier verschiedene Themen gelesen und nachgeforscht - man möchte ja auch wissen was da bei so einer Op auf einen zu kommt. Mir hat das lesen hier sehr geholfen und ich hab sogar andere Leute hier gefunden die zur selben zeit auch so eine op hatten. Das gegenseitige unterstützen und Mut machen war und ist echt klasse.

Op Tag - 13.10.2011:

Morgens um sechs bin ich Richtung Freiburg aufgebrochen, denn ich sollte um 7.00 uhr in der Klinik sein. Die op war auf 8.00 Uhr angesetzt. Dort angekommen hieß es erstmal über eine Stunde warten. Hab nochmal ein paar Foto´s gemacht um festzuhalten wie mein "Vorher-Erscheinungsbild" aussah.

Um ca. 8.20 Uhr nahm mich eine Frau mit auf mein Zimmer. Dort hieß es wieder warten, Sachen auspacken, rumsitzen.

Zwischendurch hat mich ein Pfleger mitgenommen um mein Blutgerinnungswert zu messen, mir Blut abzunehmen, Blutdruck zu messen.

Die Visite kam auf 9.00 Uhr und der Oberarzt meinte, dass ich auf keinen Fall vor 12.oo uhr operiert werden kann, weil das spezialbesteck, das für meine knochengetragene Gaumennahterweiterung mit dem Distraktor gebraucht wird, erst noch sterilisiert werden müsste.Ole dachte ich!

Puhh, anfangs war ich sehr gefasst, hab Fernseh geschaut und mich bisschen versuchen zu entspannen. Doch gegen 11Uhr hab ich ne totale Krise geschoben. Das warten hat mich einfach zu sehr belastet. Ich wollte einfach nur das es los geht.

Endlich um kurz vor zwölf kam eine Krankenschwester. Dann hieß es die schicken strümpfe an, Hemdchen an und noch tausend mal auf´s Klo gehen. hatte angst dass ich im Aufwachraum dann muss.

Die nette Pille bekommen, im Bett runter gefahren worden und auf dem OP tisch umgebettet. Die Pflegekräfte waren alle so sehr nett, wirklich unglaublich.

Die eine Op schwester hat mich mit einem warmen handtuch zugedeckt und in den Anästhesieraum gefahren. Dort Zugänge gelegt und sich gewundert warum ich eigentlich noch so fit bin. "Sie merken nicht viel von der Pille, nicht wahr?" Ich sagte "Nein, nicht so viel". Dann haben sie nochmal nachgelegt und nach 10 minuten sich wieder gewundert warum ich jetzt immer noch so fit sei.

Danach kam ein anderer Pfleger und meinte "Na denne" und stand mit einer anderen spritze da. Ich fragte ob das wohl jetzt die Narkose sei, er verneinte. Nun ja, danach weiß ich nichts mehr...der hat mich wohl angeflunkert der Schurke ;)

Erinnern kann ich mich, dass im Aufwachraum alles gepipst hat und ich verzweifelt eine Uhr gesucht habe. Die hab ich dann auch gefunden, doch die Zahlen konnte ich nicht erkennen. Bin immer wieder weggedöst. Meine Mutter meinte, dass ich wohl die ganze zeit gejammert hätte und "Auah, Auah" gesagt habe. Naja, ich kann mich an nichts erinnern.

Dann bin ich richtig erst wieder im Zimmer erwacht. Mir ist stark das Blut aus der Nase gelaufen und auch aus dem Mund. Hab´s dann einfach rauslaufen lassen wie ein kleines Baby...wie der mensch sich doch manachmal zurück entwickelt ;)

Gegen abend waren meine Eltern wieder da. Die Krankenschwester meinte, ich solle ein wenig laufen auf dem Gang. Kaum aufgestanden ist das Blut verständicherweise wieder gleich geflossen.Für den Kreislauf war das sicher gut doch beim Laufen wurde mir auf einmal sowas von übel. Mein Vater meinte ich soll zurück auf´s zimmer. Er hat dann jemand geholt.Ich hab mir nur noch schnell eine Nierenschale gegriffen und erst die eine und dann noch eine andere voll gespuckt mit Blut aus dem Magen. Zwischendurch hab ich um Hilfe gerufen. Sie kamen dann auch gleich und haben mir einen Infusion gegen übelkeit angehängt. Das Erbrechen von dem Blut war wirklich wiederlich. Bäääh! Das war auch das, was mich am meisten fertig gemacht hat. Das Blut aus Nase und Mund - damit hatte ich große Probleme. Es macht mir so auch schon viel aus wenn ich Blut sehe und dann diese "Massen". Da hatte ich dann an dem Abend echt auch noch einen Heulkrampf - ich sensibelchen verkrafte sowas nicht so leicht!

Die Nacht war schrecklich. Nicht wegen den Schmerzen, da hab ich gut mit Schmerzmittel gegen vorgesorgt. Eher weil ich nicht wusste wie ich liegen sollte und ich auch das Bett hochgelagert hatte, damit das Blut mir nicht wieder hinten den Rachen runter läuft. Und die Magensonde hat ihr übriges getan.

1.Post op-Tag - 14.10.2011:

Morgens um sechs war ich froh das Dienstwechsel war und schon das Blutdruck messen und so weiter los ging. Ich konnte ja eh nicht schlafen. Die Schmerzen waren zu ertragen. Das hatte ich mir echt schlimmer vorgestellt. Zu Frühstücken gab´s Schmerztabletten, Astronautennahrung und Salbeitee....selten so lecker gegessen - vorallem weil man davon über die Sonde so viel schmeckt ;)

Meine Mutter hat mir an dem Tag mal meine Nase gesäubert. Das war ein tolles Gefühl wieder frei atmen zu können.

Sonst viel gelegen und über die Sonde ernährt worden. Ich war sehr schlapp und kraftlos. Die Narkose hat wohl noch nachgewirkt.

2. Post OP-Tag - 15.10.2011:

Die Nacht war auch wieder wie die letzte. Nicht geschlafen. Hatte eine ältere Dame auf dem Zimmer, welche die ganze Nacht geklingelt hat um die Schwester zu verlangen und gejammert hat (sie hatte einen Zahn gezogen bekommen). Sie hat mich die ganze Nacht zugetextet wie sehr sie doch schmerzen hat. Ich dachte, ähmmm ja, ich auch! Schon verrückt...man selber den Gaumen geteilt, Oberkiefer abgetrennt, Metallschraube im Gaumen und sie jammert wegen einem gezogenen Zahn...ui ui ui sag ich da nur - unglaublich!

Mittags wurde mir die Sonde gezogen und die ersten Schluckversuche der "Nahrung" haben begonnen. Komisches Gefühl beim Schlucken. Hatte immer das Gefühl der Oberkiefer fällt gleich nach vorne. Ganz komisch.

Schmerzen hatte ich, aber sie waren auszuhalten Dank der Schmerzmittel. Auch das Aufstehen klappte immer besser. Bin immer fleißig zur Kühlstation gelaufen und hab mir neue Kühlakkus geholt. Die Schwellung war an diesem Abend am Schlimmsten!

Hatte viel Besuch der mich abgelenkt hat. Es ist toll so liebe Freunde und eine liebe Familie zu haben!!!

3. Post OP-Tag - 16.10.2011:

Für diese Nacht hatte ich mir zusätzlich zu den Schmerzmitteln noch eine Schlaftablette geben lassen. Hatte auch von Samstag auf Sonntag niemanden mehr auf dem Zimmer. Das war eine echt Erholung und für meine nächste OP würde ich auf alle Fälle einen Aufpreis zahlen für ein Einzelzimmer. Man kann einfach besser gesund werden wie wenn man noch jemand daneben hat, finde ich.

Ich hab dann auch fast durchgeschlafen und wusste das mein Vater recht früh kommen würde, weil mein Operateur bei der Visite dabei sein würde und er es sich anhören wollte was er zu sagen hatte.

Gegen elf kam die Visite und meinte alles wäre gut verlaufen, ich hätte einen guten Knochenbau wo der Distraktor gut zu befestigen gewesen wäre. Und auch sonst, alles unkompliziert. Er hat mir noch bisschen erklärt wie lange er wohl jetzt drin sein würde (ca.2 Monate, voll gut nicht so ewig)

und ich durfte nach HAUSE! Juhu. Erleichterung. Zuhause kann man doch besser gesund werden.

Zum Krankenhaus: ich hab mich wirklich sehr wohl und aufgehoben gefühlt. Alle Schwestern waren sehr sehr nett und bemüht um mich. Auch mein Arzt der mich operierte nahm sich Zeit um mir alles zu erklären und meine Fragen zu beantworten.

Daher: Für meine Bimax mit zusätzlicher Kinnreduktion die noch folgt habe ich ein gutes Gefühl wieder nach Freiburg zu gehen!

Seit Sonntag bin ich zuhause und merke wie ich immer mehr Fortschritte mache. Ich brauche seit heute ( 5.Post op-Tag) keine Schmerzmittel mehr. Zwar ist meine Oberlippe bisschen taub aber denke das gib sich wieder. Auch die Schwellung geht langsam zurück...gaaaaanz langsam!

Morgen habe ich nochmal einen Termin in der Klinik und mein Operateur fängt mit dem Dehnen an..ui bin gespannt. Hab nach der Op schon eine kleine Zahnlücke (ca. 3 mm). Da kommt jetzt noch einiges dazu.

Soweit so gut...bin froh das es jetzt Berg auf geht. Wenn man vorher immer so wüsste was auf einen zukommt. Naja, schon gut das man das nicht ganz genau weiß und abschätzen kann. Sonst würde man vielleicht doch einen Rückzieher machen ;)

In diesem sinne,

liebe Grüße von der geschwollenen Marmai

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo MarMai,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Wie geht es Dir mittlerweile? Bist Du arg geschwollen? Und was ist mit essen und sprechen? Ich hoffe es geht Dir jeden Tag ein bissl besser.

Meine GNE ist nächste Woche Donnerstag. Heute muss ich in die Uni zum OP- und Narkosegespräch.

Es ist immer toll wenn man von anderen so viele Informationen bekommt :)

Weiterhin gute Besserung!

LG Mausekind

So hier ist mein Erfahrungsbericht zu meiner Gaumennahterweiterung letzte Woche in Freiburg:

Vorweg ein paar Zeilen:

Ich hab mich im Vorfeld viel erkundigt, hier verschiedene Themen gelesen und nachgeforscht - man möchte ja auch wissen was da bei so einer Op auf einen zu kommt. Mir hat das lesen hier sehr geholfen und ich hab sogar andere Leute hier gefunden die zur selben zeit auch so eine op hatten. Das gegenseitige unterstützen und Mut machen war und ist echt klasse.

Op Tag - 13.10.2011:

Morgens um sechs bin ich Richtung Freiburg aufgebrochen, denn ich sollte um 7.00 uhr in der Klinik sein. Die op war auf 8.00 Uhr angesetzt. Dort angekommen hieß es erstmal über eine Stunde warten. Hab nochmal ein paar Foto´s gemacht um festzuhalten wie mein "Vorher-Erscheinungsbild" aussah.

Um ca. 8.20 Uhr nahm mich eine Frau mit auf mein Zimmer. Dort hieß es wieder warten, Sachen auspacken, rumsitzen.

Zwischendurch hat mich ein Pfleger mitgenommen um mein Blutgerinnungswert zu messen, mir Blut abzunehmen, Blutdruck zu messen.

Die Visite kam auf 9.00 Uhr und der Oberarzt meinte, dass ich auf keinen Fall vor 12.oo uhr operiert werden kann, weil das spezialbesteck, das für meine knochengetragene Gaumennahterweiterung mit dem Distraktor gebraucht wird, erst noch sterilisiert werden müsste.Ole dachte ich!

Puhh, anfangs war ich sehr gefasst, hab Fernseh geschaut und mich bisschen versuchen zu entspannen. Doch gegen 11Uhr hab ich ne totale Krise geschoben. Das warten hat mich einfach zu sehr belastet. Ich wollte einfach nur das es los geht.

Endlich um kurz vor zwölf kam eine Krankenschwester. Dann hieß es die schicken strümpfe an, Hemdchen an und noch tausend mal auf´s Klo gehen. hatte angst dass ich im Aufwachraum dann muss.

Die nette Pille bekommen, im Bett runter gefahren worden und auf dem OP tisch umgebettet. Die Pflegekräfte waren alle so sehr nett, wirklich unglaublich.

Die eine Op schwester hat mich mit einem warmen handtuch zugedeckt und in den Anästhesieraum gefahren. Dort Zugänge gelegt und sich gewundert warum ich eigentlich noch so fit bin. "Sie merken nicht viel von der Pille, nicht wahr?" Ich sagte "Nein, nicht so viel". Dann haben sie nochmal nachgelegt und nach 10 minuten sich wieder gewundert warum ich jetzt immer noch so fit sei.

Danach kam ein anderer Pfleger und meinte "Na denne" und stand mit einer anderen spritze da. Ich fragte ob das wohl jetzt die Narkose sei, er verneinte. Nun ja, danach weiß ich nichts mehr...der hat mich wohl angeflunkert der Schurke ;)

Erinnern kann ich mich, dass im Aufwachraum alles gepipst hat und ich verzweifelt eine Uhr gesucht habe. Die hab ich dann auch gefunden, doch die Zahlen konnte ich nicht erkennen. Bin immer wieder weggedöst. Meine Mutter meinte, dass ich wohl die ganze zeit gejammert hätte und "Auah, Auah" gesagt habe. Naja, ich kann mich an nichts erinnern.

Dann bin ich richtig erst wieder im Zimmer erwacht. Mir ist stark das Blut aus der Nase gelaufen und auch aus dem Mund. Hab´s dann einfach rauslaufen lassen wie ein kleines Baby...wie der mensch sich doch manachmal zurück entwickelt ;)

Gegen abend waren meine Eltern wieder da. Die Krankenschwester meinte, ich solle ein wenig laufen auf dem Gang. Kaum aufgestanden ist das Blut verständicherweise wieder gleich geflossen.Für den Kreislauf war das sicher gut doch beim Laufen wurde mir auf einmal sowas von übel. Mein Vater meinte ich soll zurück auf´s zimmer. Er hat dann jemand geholt.Ich hab mir nur noch schnell eine Nierenschale gegriffen und erst die eine und dann noch eine andere voll gespuckt mit Blut aus dem Magen. Zwischendurch hab ich um Hilfe gerufen. Sie kamen dann auch gleich und haben mir einen Infusion gegen übelkeit angehängt. Das Erbrechen von dem Blut war wirklich wiederlich. Bäääh! Das war auch das, was mich am meisten fertig gemacht hat. Das Blut aus Nase und Mund - damit hatte ich große Probleme. Es macht mir so auch schon viel aus wenn ich Blut sehe und dann diese "Massen". Da hatte ich dann an dem Abend echt auch noch einen Heulkrampf - ich sensibelchen verkrafte sowas nicht so leicht!

Die Nacht war schrecklich. Nicht wegen den Schmerzen, da hab ich gut mit Schmerzmittel gegen vorgesorgt. Eher weil ich nicht wusste wie ich liegen sollte und ich auch das Bett hochgelagert hatte, damit das Blut mir nicht wieder hinten den Rachen runter läuft. Und die Magensonde hat ihr übriges getan.

1.Post op-Tag - 14.10.2011:

Morgens um sechs war ich froh das Dienstwechsel war und schon das Blutdruck messen und so weiter los ging. Ich konnte ja eh nicht schlafen. Die Schmerzen waren zu ertragen. Das hatte ich mir echt schlimmer vorgestellt. Zu Frühstücken gab´s Schmerztabletten, Astronautennahrung und Salbeitee....selten so lecker gegessen - vorallem weil man davon über die Sonde so viel schmeckt ;)

Meine Mutter hat mir an dem Tag mal meine Nase gesäubert. Das war ein tolles Gefühl wieder frei atmen zu können.

Sonst viel gelegen und über die Sonde ernährt worden. Ich war sehr schlapp und kraftlos. Die Narkose hat wohl noch nachgewirkt.

2. Post OP-Tag - 15.10.2011:

Die Nacht war auch wieder wie die letzte. Nicht geschlafen. Hatte eine ältere Dame auf dem Zimmer, welche die ganze Nacht geklingelt hat um die Schwester zu verlangen und gejammert hat (sie hatte einen Zahn gezogen bekommen). Sie hat mich die ganze Nacht zugetextet wie sehr sie doch schmerzen hat. Ich dachte, ähmmm ja, ich auch! Schon verrückt...man selber den Gaumen geteilt, Oberkiefer abgetrennt, Metallschraube im Gaumen und sie jammert wegen einem gezogenen Zahn...ui ui ui sag ich da nur - unglaublich!

Mittags wurde mir die Sonde gezogen und die ersten Schluckversuche der "Nahrung" haben begonnen. Komisches Gefühl beim Schlucken. Hatte immer das Gefühl der Oberkiefer fällt gleich nach vorne. Ganz komisch.

Schmerzen hatte ich, aber sie waren auszuhalten Dank der Schmerzmittel. Auch das Aufstehen klappte immer besser. Bin immer fleißig zur Kühlstation gelaufen und hab mir neue Kühlakkus geholt. Die Schwellung war an diesem Abend am Schlimmsten!

Hatte viel Besuch der mich abgelenkt hat. Es ist toll so liebe Freunde und eine liebe Familie zu haben!!!

3. Post OP-Tag - 16.10.2011:

Für diese Nacht hatte ich mir zusätzlich zu den Schmerzmitteln noch eine Schlaftablette geben lassen. Hatte auch von Samstag auf Sonntag niemanden mehr auf dem Zimmer. Das war eine echt Erholung und für meine nächste OP würde ich auf alle Fälle einen Aufpreis zahlen für ein Einzelzimmer. Man kann einfach besser gesund werden wie wenn man noch jemand daneben hat, finde ich.

Ich hab dann auch fast durchgeschlafen und wusste das mein Vater recht früh kommen würde, weil mein Operateur bei der Visite dabei sein würde und er es sich anhören wollte was er zu sagen hatte.

Gegen elf kam die Visite und meinte alles wäre gut verlaufen, ich hätte einen guten Knochenbau wo der Distraktor gut zu befestigen gewesen wäre. Und auch sonst, alles unkompliziert. Er hat mir noch bisschen erklärt wie lange er wohl jetzt drin sein würde (ca.2 Monate, voll gut nicht so ewig)

und ich durfte nach HAUSE! Juhu. Erleichterung. Zuhause kann man doch besser gesund werden.

Zum Krankenhaus: ich hab mich wirklich sehr wohl und aufgehoben gefühlt. Alle Schwestern waren sehr sehr nett und bemüht um mich. Auch mein Arzt der mich operierte nahm sich Zeit um mir alles zu erklären und meine Fragen zu beantworten.

Daher: Für meine Bimax mit zusätzlicher Kinnreduktion die noch folgt habe ich ein gutes Gefühl wieder nach Freiburg zu gehen!

Seit Sonntag bin ich zuhause und merke wie ich immer mehr Fortschritte mache. Ich brauche seit heute ( 5.Post op-Tag) keine Schmerzmittel mehr. Zwar ist meine Oberlippe bisschen taub aber denke das gib sich wieder. Auch die Schwellung geht langsam zurück...gaaaaanz langsam!

Morgen habe ich nochmal einen Termin in der Klinik und mein Operateur fängt mit dem Dehnen an..ui bin gespannt. Hab nach der Op schon eine kleine Zahnlücke (ca. 3 mm). Da kommt jetzt noch einiges dazu.

Soweit so gut...bin froh das es jetzt Berg auf geht. Wenn man vorher immer so wüsste was auf einen zukommt. Naja, schon gut das man das nicht ganz genau weiß und abschätzen kann. Sonst würde man vielleicht doch einen Rückzieher machen ;)

In diesem sinne,

liebe Grüße von der geschwollenen Marmai

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP.

Das Dehnen war bei mir schmerzlos. Aber klar vor dem ersten mal macht man sich so seine Gedanken. Ja das mit dem Einzelzimmer hab ich dieses mal auch schätzen gelernt. War zwar im Doppelbettzimmer. Aber die haben mir keine anderen reingelegt. Nur welche die für paar Stunden am Tag da waren. Allein ist es echt am besten vor allem wenn man nicht schlafen kann.

Jetzt musst du nur noch die Dehnzeit überstehen. Danach wirst du recht schnell merken wie sich der OK dann wieder fester anfühlt.

Alles gute und eine gute Besserung.

Grüße Miro

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Halli Hallo :)

@ Mausekind: Uii, nächste woche hast du deine op. Dann wünsche ich dir von herzen alles gute dafür. ich kann nur sagen, ich hab mir vorher tausend gedanken gemacht und hatte echt bammel. Die ersten tage sind wirklich unschön, das kann man nicht anders sagen. Aber nach dem 3 tag, wenn die schwellung dann auch weniger wird dann kann man das gut aushalten. Nach einer woche jetzt kann ich auch wieder fast normal schlucken und trinken ohne das es "weh" macht. Mein Tip: Kühlen was das zeug hält. Das hab ich bisschen vernachlässigt. Dann hast du nicht so sehr die schwellungen.

@Miro: Ja, heute war ich beim KFO und er meinte ich muss 20 mal drehen,sprich eine woche lang. Mein OK wird auf ca. 0,8 cm verbreitert evtl. auch auf 1 cm.! Nächste woche macht er dann gleich abdrücke und schaut ob es schon reicht. Nun heißt es 3 mal am Tag einmal drehen.

Weh macht es nicht nur ein wenig kopfschmerzen hab ich.

Aber wie ist es denn bei dir? 2 Wochen sind rum. Kann man deine geschichte irgendwo nachlesen?

Danke für eure Rückmeldung!

Liebe Grüße und alles gute euch beiden weiterhin.

Die Marmai

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Klar unten sind die Verlinkungen. Unterhalb vom Ticker. Einmal die Bimax und die GNE.

Mir geht es schon wieder recht gut. Hab jetzt noch ne Woche Krank daheim. Dann will ich wieder arbeiten gehen.

Grüße Miro

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Huii, du bist aber schnell unterwegs :) Nach 3 wochen dann gleich weider arbeiten. krass!

Hab mal bisschen nachgelsen wie´s dir so geht...schon heftig die bilder zu sehen. haben sie die schläuche zum blutablaufen an deinem hals befestigt??? puhh...gruselig :)

Ich hoffe auf deine worte und hoffe das ab nächster woche do., wenn die dehnzeit vorbei ist, dann auch der Oberkiefer lagsam wieder fester wird. wann hast du wieder bisschen kauen können nach der GNE? also wieviele wochen nach der OP?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja die gingen durch den Unterkiefer. Aber da war kein Zug dran. Die Schläuche wurden an meinen Schultern richtig festgeklebt. Bei dem einen Bild sieht man es an meiner linken Schulter die Klebepflaster. Die Pflaster haben mehr wehgetan beim Abbreisen als die Schläuche ziehen. Die waren nur einfach bisschen nervig. Denn drum rum hat es ständig gejuckt.

Leider fangen die 6 Wochen bei einer GNE erst nach der Dehnzeit an. Ich meine das ich nach 8 Wochen langsam angefangen hab an zu kauen. Aber nach so einer Zeit sind die Zähne ziemlich empfindlich. Sodass man nicht gleich richtig loslegen kann. Aber mach dir da keine Sorgen. Du merkst ziemlich schnell was geht und was nicht. Nach ner Weile ist wieder alles beim alten.

Grüße Miro

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Liebe Mareike! Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen GNE!!!!

Tut mir leid, dass ich derzeit nicht sooft schreibe, aber ich arbeite gerade an meiner Bachelorarbeit und habe leider nicht so viel Zeit!

Kannst mir bei Fragen aber gerne immer eine PN schicken!

Alles Gute und baldige Genesung! :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Liebe Mareike,

vielen Dank für deinen Bericht. Ich werde auch demnächst einen verfassen.

Und weiterhin gute Besserung und gutes Abschwellen.

Ich esse seit gestern schon wieder vorsichtig Bananen und weiches Weißbrot. Das ist vielleicht toll. :) Die Ärzte in Bad Homburg haben gesagt, dass ich bereits in der zweiten Woche nach der Op wieder alles essen dürfte. Man soll sich halt vorsichtig rantatsten wie es sich anfühlt und was geht.

LG

Bianca

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

2 Wochen finde ich sehr sehr kurz. Bei meiner GNE hieß es 6 Wochen nach Beendigung der Dehnphase erst wieder kauen. Vorher alles was man so im Mund zerdrücken kann oder eben schlucken. Bei meiner Bimax jetzt wieder die 6 Wochen warten.

Was haben sie dir gesagt MarMai?

Grüße Miro

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@miro:..zur Bimax haben sie mir in Bad Homburg auch gesagt, dass man erst nach 6 Wochen wieder mit vorsichtigem Kauen beginnen darf. Aber das ist ja auch ein wesentlich größerer Eingriff. Der kommt bei mir erst noch. Du hast ihn ja schon geschafft. Herzlichen Glückwunsch dazu. Ich habe mir deine Fotos auch schon angesehen und gestaunt, wie gut du schon abgeschwollen bist.

Bei mir fühlt sich auch nichts lose oder schlackernd an. Mal sehen, wie es sich am Wochenende beim ersten Lauftraining anfühlt.. :)

Heute Abend darf ich mich dann das erste Mal im Aufdrehen versuchen. Gestern hats mein KFO übernommen. Aber ich denke, dass das schon klappen wird.

VG

Bianca

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja da sieht man wieder sehr gut wie KFC's die Situation unterschiedlich einschätzen und es eben den Patienten so weiter geben. Es bleibt einem ja auch nichts anderes übrig als sich daran zu halten was einem der eigene KFC sagt. Das wird auch denke ich das beste sein :-). Ist aber immer wieder Interessant sowas zu lesen finde ich. Deshalb hab ich die MarMei gefragt was ihr gesagt wurde.

Bei ihr wunder ich mich über das Tempo vom KFO. Aber wie man sieht ist es wieder eine neue Ansicht. :-)

Ja ich war Gott sei dank nicht so mächtig angeschwollen :-).

Grüße Miro

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo ihr beiden,

also zum einen: mir wurde leider gar nicht´s gesagt wann ich wieder normal essen darf. Heute morgen (zwei wochen nach der op) habe ich mich versucht mal ganz locker eine ganz weiche kiwi zu kauen und musste es lassen. Ich kann mir absolut nicht vorstellen irgendwas derzeit zu kauen. Und du Bianca bist ja erst 1 woche nach der op. wie machst du das denn? Bei mir ist der ganze OK locker und knackst ständig. Da denke ich, was ja auch normal ist, das der Kiefer gar nicht richtig zusammen wachsen kann, wenn er ständig durch das kauen auseinander gezogen wird. Hmm...schon komisch diese unterschiedlichen ansichten. Werde am Do. aber meinen KFO nochmal genauer ausfragen ;)

Zum anderen:´also das tempo meines KFO macht mich glücklich, denn mit der Lücke jetzt rumzulaufen finde ich nicht so pralle. wie gesagt, ob er jetzt am do. gleich mit dem lückenschluss anfängt, das weiß ich noch nicht 100%ig aber zumindest hab ich die spange mal drin und zu lange wird er wohl nicht warten. Glücklicherweise :)

Bianca, wie läuft es bei dir mit dem selbst drehen? Hat´s heute abend gut geklappt? Meine lücke ist jetzt 10 cm groß und morgen muss ich ja auch noch drehen..also dann 11cm groß...hilfeeee ich sehe aus wie hingefallen und zahn weg ;) schon komisch. Du arbeitest auch schon wieder hab ich gelesen? man wie steckst du denn das weg? ich leide heir vor mich hin und du bist so taf?! Kann ja nicht sein ;) hihi ich bin mir nicht mal sicher ob ich nächste woche wieder zu den kleinen soll (bin ja erzieherin). hab einfach ballem das da eins austickt und mir eine verpasst. Wäre nicht das erste mal!

Wie läuft´s bei dir mit dem essen?!

lg an euch zwei!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden