Mike79

Kieferorthopädisches Rezidiv

Grüße an alle,

ich habe ca. 2,5 Jahre eine festsitzende Zahnspange getragen. Darüberhinaus wurde eine bimaxilläre Umstellungsosteotomie vorgenommen. Nach Beendigung der aktiven Phase bekam ich sowohl im UK als auch im OK einen Retainer eingeklebt. Zusätzlich sollte ich eine Retentionsspange tragen. Ich habe in der Anfangszeit die Retentionsspange brav getragen, aber dann immer seltener eingesetzt. Ich verließ mich, wahrscheinlich fälschlicherweise, auf die Retainer. Jahrelang gab es nur sehr sehr kleine Verschiebungen und Rotationen und ich war glücklich und zufrieden.

Seit ca. einem Jahr (ca. 5 Jahre nach Abnahme der fixen Spange) bemerke ich eine massive Verschlechterung der Zahnstellung im OK, während im UK noch alles ist wie nach Beendigung der aktiven Behandlung. Ich bemerke auch dass der OK-Bogen nicht mehr mit dem UK zusammenpasst. Dies führt zu Spannungen und Kiefergelenksproblemen. Auch kämpfe ich, und das war der eigentliche Grund wieder zum Arzt zu gehen, mit Druckspannungen im OK, die mich zeitweise wahnsinnig mach(t)en. Dieses Gefühl, man würde die Verschiebungen spüren, machte mich wahnsinnig. Es kam/kommt mir igrnedwie vor, dass die Zähne von hinten nach vorne schieben. Aber laut KFO gibt es das nicht (meine Weisheitszähne sind alle draußen). Mein KFO schickte mich zur Logopädie, die nur bedingt half.

Mittlerweile ist mein Zahnbild ziemlich schlecht und möchte es wieder korrigieren lassen. Ich habe jahrelang unter meinen Zähnen gelitten und will diesen Zustand auf keinen Fall wieder erdulden müssen. Ich merke auch wieder dass Personen mir bei Gesprächen wieder auf die Zähne schauen.

Woran liegt nun diese massive Verschlechterung?

> Erwartbare Rückbewegungsvorgänge

> Zu frühes Absetzen der Retentionsspange

> Können Zähne von sich (von hinten) aus "schieben"

Habt Ihr sonstige Tipps für mich?

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Hi,

ich bin zwar Laie, aber die Retentionsspange gibts ja nicht umsonst.

Wäre wahrscheinlich besser gewesen, sie konsequent zu tragen, bzw. regelmässig

1-2x jährlich zum Kieferorthopäden zu gehen, um den Ist-Zustand zu überprüfen.

Warum sich Deine Situation jetzt nach 5 Jahren geändert hat, schwierig zu sagen...

ich gehe mal nicht davon aus, dass logopädische Faktoren wie Schluckmuster, Zungenlage,

Zähnepressen etc. sich gravierend auf die Form des Zahnbogens auswirken können.

Vermutlich war einfach das genetische Gedächtnis Deines Körpers zu aktiv.

Sagt der KFO denn, alles sei in Ordnung, obwohl Du Schmerzen hast?? Vielleicht mal einen anderen besuchen.

viel Erfolg!

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Danke! Ich habe schon einen Termin bei einem anderen KFO vereinbart. Des Weiteren habe ich auch einen Termin bei meinem Zahnarzt. Ich nehme auch an, dass die Rückstellungskräfte dafür verantwortlich zu machen sind. Es ging halt recht schnell für meinen Geschmack. Damals, nach Abnahme der Zahnspange, hätte ich mir nie und nimmer gedacht, dass ich jemals wieder eine kieferorthopädische Behandlung brauchen würde. So ein Schei.....

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