axel01

Fehlbehandlung mit jahrelangem Leiden

30 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

Ich habe leider das Pech gehabt, dass meine gesamte Behandlung bisher ziemlich schlecht velaufen ist, da viele Fehler gemacht wurden. Ich will niemanden verklagen - das geht ja über Jahre und man bekommt sowieso kein Recht - , ich möchte nur, dass mir endlich geholfen wird. Ich leide jetzt seit vielen Jahren und habe schon lange nichts mehr vom Leben.

In kurzen Worten der Fall: Nach der Operation (Dysgathie Oberkiefer), wo offensichtlich die Messung falsch war, hatte ich linksseitig viel zu viel Kontakt und rechts offenen Biss. Selbst nach Jahren Behandlung - die OP ist 3 1/2 Jahre her, bekommen die Kieferorthopäden das nicht hin. Ich habe auch Tinitus und ständige Nackenschmerzen! Auch die Frontzähne passen nicht, ich stoße da immer an.

Die ganzen Jahre hatte ich nur hinten links auf dem Achter Kontakt - ein starker Vorkontakt. Diesen hat man jetzt durch starkes Einschleifen der Zähne beseitigt.Jetzt wurde links der Vorkontakt einzuschleifen, auch meine linken Eckzähne (3er) hat man sehr stark beschliffen, weil die sich im Weg waren. Die Schleiferei hat aber keine Erleichterung gebracht, sondern die Sache noch schlimmer gemacht. Vorher hatte ich jahrelang hinten links sozusagen einen Abstandhalter (auf dem 8er als einzigen Kontakt). Jetzt habe ich ständig die Zähne aufeinander gepresst (und auch noch nicht mal gut passend, im Gegenteil!), habe also gar keine Ruheschwebelage, die ja normalerweise 2-4 mm beträgt. Und vorne stoße ich jetzt noch mehr an.

Die Kieferorthopädin will jetzt 20 Knöpfe mit Gummis auf der rechten Seite anbringen (von innen und von außen jeweils 10), um da zusammenzuziehen - rechts habe bisher nur einen Kontakt, das ist aber auch ein Frühkontakt (Zahn 16).

Das wird mir doch sicher gar nicht helfen!

Ich habe gestern die Kieferorthopädin angerufen und mein Problem noch mal ausgedrückt, jetzt habe ich nächsten Donnerstag noch mal einen Termin, wo neu bewertet werden soll. Aber ich habe den Eindruck, die nimmt mich gar nicht ernst, will nur langsam fertig mit mir werden. Bei denen wird sowieso immer schnell, schnell gearbeitet und immer zu sehr nach Modell.

Was kann ich jetzt machen, wenn ich da gar nicht klar komme? Kann man sich in so einen Fall an die Krankenkasse wenden, damit sich das ein Gutachter mal anschaut? Oder wie geht das?

Mir muss doch endlich mal geholfen werden! Ich leide inwzischen auch schon psychisch sehr darunter.

Für Hilfe und Rat wäre ich sehr dankbar!

Gruß

Axel

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Hi Axel

Oje, das tut mir echt leid, was dir da passiert ist. Von einer OP erwartet man sich ja Besserung und nicht eine Verschlechterung.

Ich würde das auf jeden Fall von einem Gutachter anschauen lassen und auch den Gang zu einem anderen KFO und einen erneuten Gang zu einem anderen KC machen, um das ganze beurteilen zu lassen. Falls es mit KFO wirklich nicht mehr gerichtet werden kann, dann kommst du ev. nicht um eine Re-OP drum herum. Aber ich würde mich ehrlich gesagt lieber nochmals unter das Messer legen, mit der Hoffnung auf Besserung als die Sache so zu belassen. Was hat denn damals der Chirurg zum Ergebnis gemeint? Ein minimaler offener Biss kann durch die OP entstehen, aber sicher nicht so krass, dass man das dann nicht mit KFO lösen könnte. Andernfalls muss bei der OP echt was falsch gemacht worden sein. Aber eine Klage einreichen ist in dem Fall meist sinnlos, da man als Patient kaum nachweisen kann, dass der Chirurg einen groben Fehler gemacht hat und es sich nicht um einen Behandlungsfehler handelt.

Es hat hier im Forum einige die eine Re-OP machen mussten (einige ziemlich bald nach der OP, vom gleichen Chirurgen). Nütze mal die Suchfunktion, vielleicht findest du jemanden, der auch schon einen Gutachter einschalten musste.

Ich hoffe, dass du noch zu einem ordentlichen Gebiss kommst und wünsche dir ganz viel Energie und Durchhaltevermögen!

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Was hat denn damals der Chirurg zum Ergebnis gemeint?

Der hat gemeint, die Operation wäre gut verlaufen.

Ich habe direkt nach der OP gemerkt, dass ich Vorkontakt auf der linken Seite habe, und als der Splint drin war, merkte ich auch, dass der nicht richtig passt!

Wie kommt man denn zu einem Gutachter. Muss ich mich an die Krankenkasse wenden?

Ich werde den nächsten Termin wohl noch mal abwarten, und der Kieferorthopädin noch mal eine Chance geben.

Ich hatte zwischendurch auch mal zu einem andern Kieferorthopäden gewechselt, der hat mir aber auch nicht geholfen, irgendwie hat der gar nicht viel gemacht, weil er der Meinung war, das müsse sich von alleine einstellen. Das wurde aber nur schlimmer! Über Umwege bin ich wieder in der ursprünglichen Praxis gelandet. Um Verantwortung abzugeben sagte die Kieferorthopädin auch schon ein paar Mal, dass ich ja bei mehreren Behandlern war (ich habe zwar nur einmal gewechselt, aber dass ich einmal in ihrem Hause übergeben wurde, zählt die mit), und dass der Fehlbiss beim anderen Behandler produziert wurde, was eindeutig nicht stimmt.

Ja, anklagen ist schwierig. Auch wenn es sehr eindeutig ist: Der Unterkiefer war vor und nach der Operation schief, d. h. die Zähne sind sind rechts höher als links, der Operateur hätte also den Oberkiefer auch schief operieren müssen, damit das passt, was er nicht gemacht hat, es konnte also von vorn herein gar nicht passen.

Aber man ist wohl wieder nur nach Modell gegangen, wo es so wahrscheinlich so ausgesehen hat, als wenn der Unterkiefer auf beiden Seiten aufliegt.

In der Uniklinik Münster meinte man übrigens eine neue OP sei notwendig, das solle aber der urspüngliche Operateur machen. So bin ich wieder dort gelandet.

Nachdem sich Kieferorthopädin und Kieferchirurg wieder ein Modell angeschaut haben, waren sie der Meinung eine erneute OP sei nicht notwendig, das solle man schleifen und andere Seite Gummis. Irgendwie sehen die am Modell gar nicht, was wirklich ist!

Die Metalle habe ich übrigens immer noch drin, weil ich damit warten wollte, bis es mir mal besser geht, aber es wurde ja bisher nie besser!

Danke und Gruß

Axel

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Ich habe heute morgen noch mal meine Kieferorthopädin angerufen und habe ihr das noch mal genau gesdhildert. Mit den aufeinandergepressten Zähnen in Ruhelage erkannte ich ja jetzt erst nachdem der Vorkontakt hinten links auf dem 8er, über 3 Jahre mein einziger Kontakt, weggeschliffen wurde. Dieser wirkte anscheinend wie ein Abstandhalter. Der war zwar die ganze Zeit sehr störend, aber jetzt, da der weg ist, ist alles noch schlimmer. Immer die Zähne aufeinander und vorne kein Platz, so dass ich mit dem Unterkiefer in einen Zwangsaufbiss nach hinten komme. Am nächsten Donnerstag will sie sich richtig Zeit nehmen, um sich das noch mal genau anzuschauen. Sie meinte immerhin noch "wir kriegen das schon hin", was mir ein bisschen Mut machte.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ohne neue OP geht. Es kann höchstens sein, dass wenn irgendwie vorne Platz geschaffen wird und ich weiter vorne aufbeißen kann, das Aufbeißen nicht ganz so stark ist, oder? Aber ob das reicht.

Und wie soll so eine 2. OP überhaupt aussehen? Wird der gesamte OK dann angehoben? Das hätte den Nachteil, dass auch die Frontzähne nach oben rutschen, die sind jetzt schon nicht so lang, wie sie eigentlich sein sollten. Und weiter kippen kann man ja auch schlecht, dann werden die Eckzähne ja noch schräger, das sieht jetzt schon nicht so schön aus (eigentlich waren die Schneidezähne ja genauso schräg, aber die wurden mit Klammer nach vorne gekippt, dadurch entstanden übrigens Lücken, aber sonst hätte ich noch mehr Probleme, das kann vielleicht auch noch ein Problem werden: dass die auch vorne bleiben!)

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Hallo Axel!

Ich würde mich an die Krankenkasse wenden, vielleicht kannst du ja mal anrufen und fragen ob sie das prinzipiell machen. Wenn nicht dann würde ich gleich dort fragen ob sie dir nicht etwas anderes sagen können! Fragen kostet ja nichts :) Hast du eigentlich die Behandlungspläne, Kostenvoranschläge und das alles eh noch? Damit wird es warscheinlich auch leichter sein, herauszufinden, wo der Fehler konkret lag. Wenn du diese Dinge vorweisen kannst, ist es sicherlich auch leichter einen Gutauchter zu finden!

Ich finde es auf jeden Fall bewundernswert, dass du nicht aufgibst und auch wenn deine KO den Fehler auf andere schieben will, an ihr festhältst! Ich glaube, wenn du weiter so mit Nachdruck dran bleibst und dich nicht unterkriegen lässt wird das schon wieder :D

Alles Gute für Donnerstag!

glg astrid

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Hallo Astrid!

Danke für die ermunternden Worte! Ja, ich habe die Unterlagen alle.

Ich finde es auf jeden Fall bewundernswert, dass du nicht aufgibst und auch wenn deine KO den Fehler auf andere schieben will, an ihr festhältst! Ich glaube, wenn du weiter so mit Nachdruck dran bleibst und dich nicht unterkriegen lässt wird das schon wieder :D

Natürlich kann ich nicht aufgeben, das kann ja so nicht bleiben, das ist ja kein Leben!

Und Wut auf die Ärzte bringt einen ja auch nicht weiter! Man muss versuchen, aus dem Ist-Zustand das beste zu machen!

Alles Gute für Donnerstag!

Danke!

Lieben Gruß

Axel

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Hallo!

Ich berichte von meinem heutigen Termin bei der Kieferorthopädin.

So richtig weiß ich jetzt nicht, was ich davon halten soll.

Für mich war der Fall ja eigentlich klar: Da ich absolut keine Ruheschwebelage habe - und wenn man bedenkt, dass die Zahnkauflächen schon stark eingeschlffen sind und die Zähne nicht nur aufeinander sondern ineinander liegen, habe ich sogar eigentlich eine Ruheschwebelage im Minusbereich von ca. - 2 mm - lässt sich das nur kieferchirurgisch durch eine neue OP korrigieren.

Sie hat mir aber für nächsten Donnerstag einen Termin bei einem Spezialisten auf der Uni Witten gemacht (Abteilung für Zahnärztliche Prothetik und Dentale Technologie), damit das mit der Ruheschwebelage geprüft wird. Sie meint, der Aufbiss sei jetzt vielleicht für mich ungewohnt und es könnte sein, dass der Gelenkmuskel verkürzt ist.

Ich fragte noch nach: Wem dem aber so ist, dass ich Recht habe, dann geht das doch wohl nur noch kieferchirurgisch? Da antwortete sie, das würde aber keiner machen, dann müsste ich die 10.000 EUR für die Operation selbst bezahlen.

Sie hält an ihren Plan fest, auf der rechten Seite Gummis anzubringen (von innen und hinten ist tatsächlich offen, wenn man das als normalen Aufbiss ansehen würde - mit vorhandener RSL).

Von richtig Zeit nehmen für mich, wie angekündigt, war wieder nichts zu merken. Das ging wieder schnell, schnell wie immer. Aber sie hatte sich ja das Vorgehen schon vorher überlegt und für mich den Termin gemacht. Mich wundert eigentlich, dass sie das selbst nicht sehen kann.

Tja, was mache ich jetzt? Habt ihr noch einen Rat?

Mir muss langsam mal geholfen werden, der derzeitige Aufbiss ist kaum erträglich und jetzt zieht sich das noch länger.

Gut, der Termin bei dem Spezialisten kann ja nicht schaden.

Noch eine Woche später habe ich dann wieder einen Termin bei der KFO.

Gruß

Axel

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Was wurde bei dir kfc und kfo eigentlich genau gemacht?

Ich hatte vorher vorne einen offenen Biss und hinten zuviel Kontakt.

Ich hatte ca. 3 1/2 Jahre eine feste Klammer (2 Jahre vor der Operation und 1 1/2 Jahre nach der Operation). Die Operation wurde am Oberkiefer durchgeführt. Der Oberkiefer wurde sozusagen gekippt: Es wurde hinten keilförmig etwas vom Knochen weggenommen. Zusätztlich hat man vorne eine Durchtrennung gemacht, damit man die Zahnreihen hinten etwas auseinander schieben konnte.

Seit ca. 2 Jahren habe ich eine herausnehmbare Klammer. Damit wurden die oberen Frontzähne nach vorne gekippt. Leider noch nicht genug, weil da ich da immer noch anstoße. Das wollten die erst gar nicht machen. Das musste ich erst durchsetzen, ich muss ja loccker aufbeißen können und nicht nach hinten gezwungen. Dass die oberen dabei Zähne ein bisschen lückig wurden, habe ich in Kauf genommen. Die oberen Eckzähne (3er) sind leider immer noch nach hinten gekippt, das sieht ein bisschen doof aus, aber da muss ich mich wohl mit abfinden. Außerdem wurde die linkere obere Zahnreihe etwas nach außen gebracht, weil der Überbiss nicht auf beiden Seiten gleich war.

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Update: ich hatte gestern den Termin bei dem Spezialisten in Witten, zu dem die KFO mich zwecks Überprüfung meiner Aussagen geschickt hat.

Der Termin war ganz okay, ich musste zwar ziemlich lange warten, bis ich dran kam. Aber dafür ging es dann beim Dr. sehr ruhig zu. Er hörte mir in Ruhe zu, um sich ein Bild zu machen, ganz ohne Stress. Völlig anders als ich es aus der kieferorthopädischen Praxis gewohnt bin. Ich sagte ihm das auch und dass ich das sehr positiv finde.

Er hat mich in allem bestätigt und konnte mein Problem mit den zu eng aufeinander sitzenden Zähnen nachvollziehen.

Er wird das jetzt mit meiner Kieferorthopädin besprechen. Bei der habe ich nächsten Donnerstag wieder Termin.

Wichtig ist noch, dass ich die Kieferorthopädin noch mal darauf aufmerksam mache, dass ich auch noch vorne bei den Schneidezähnen mehr Platz brauche, das ist sonst schon wieder vergessen! Man muss sich anscheinend wirklich alles hart erkämpfen, damit man eine vernünftige Behandlung bekommt!

Vorige Tage habe ich eine interessante Dokumentation im Fernsehen gesehen: „Die Heilkraft des inneren Arztes“

Dort wird berichtet, wie wichtig die Beziehung zwischen Arzt und Patient für den Heilerfolg ist. Eine positive Erwartung des Patienten hat einen entscheidenden Einfluss auf den Heilerfolg – Stichwort: Placebo-Effekt! Schön, dass man in der Medizin langsam auf diese Zusammenhänge aufmerksam wird.

Man sollte mal langsam davon wegkommen, die Menschen schnell und eilig wie Maschinen zu behandeln und abzufertigen und nicht richtig zu Wort kommen zu lassen, die Symptome zu behandeln und dabei zu vergessen, dass hinter der Krankheit auch ein Mensch steckt.

Hier kann man sich die Dokumentation noch mal anschauen:

http://lifeandlove.de/die-heilkraft-des-inneren-arztes.htm

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Hallo Axel01,

das ganze hört sich nicht gut an. Da kann man ja nicht von einer erfolgreichen Behandlung sprechen. Ich gehe mal davon aus, daß Du in einer gesetzliche Krankenkasse bist. Du solltest unbedingt mit Deiner Krankenkasse sprechen und alles schildern. Die gesetzlichen Krankenkassen haben mehr Macht als man gemeinhin denkt. Die können einen "sonstigen Schaden" beantragen und den ganzen Fall aufrollen.

Viel Glück!

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Hallo!

Ich war wieder bei der Kieferorthopädin. Sie hat mit dem Spezialisten aus Witten gesprochen, zum dem ich war. Der Arzt hatte gesagt, das ließe sich auf 3 Arten behandeln: Intrudieren, Zähne kurzschleifen und überkronen oder operieren. Sie hat sich für intrudieren entschieden. Dafür muss ich aber noch einmal eine feste Klammer bekommen. Zusätzlich wird im Kiefer eine Schraube gemacht, mit der die Zähne intrudiert werden (genaueres weiß ich auch noch nicht).

Sie beantragt das jetzt bei der Krankenkasse, wobei sie davon ausgeht, dass sie das erst mal ablehnen werden, und dann müsse man weiterschauen. Was sie damit meint, weiß ich jetzt auch nicht genau. Eventuell heißt das, dass ich das dann selbst bezahlen soll, oder vielleicht kann man ja noch mal Widerspruch einlegen oder sie kommt mir irgendwie anders entgegen, dass es nicht ganz so teuer wird.

Auf jeden Fall soll jetzt endlich etwas gemacht werden, und das gibt mir ein bisschen Mut.

Natürlich möchte auch ich nicht unnötig operiert werden, wenn es auch mit intrudieren geht.

Ich hoffe nur, dass auf diesem Wege genug intrudiert werden kann, es handelt sich ja schon um mehrer Millimeter – also 2 – 3 mm sollten es schon sein. Vielleicht kann mir dazu noch jemand etwas sagen?

Danke für deinen Rat. Wenn das jetzt nicht vernünftig klappen sollte, werde ich das wohl machen müssen mit der Krankenkasse.

Danke und lieben Gruß

Axel

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Hallo!

Ich habe heute mit meiner Kieferorthopädin telefoniert, weil ich mir Gedanken gemacht habe, ob man so viele mm (mindestens 2 mm oben unten und zusammengezählt) mit Intrudieren (sie sprach von Minischräubchen) hinbekommt.

Sie ist der Meinung, wobei ich glaube, dass sie das immer noch falsch einschätzt, soviel sei bei mir gar nicht nötig, und ich solle auch mal zum Physiotherapeuten.

Das will ich ja sowieso machen, ich weiß aber nicht, ob das zurzeit, wo der Aufbiss noch zu so krass schlecht ist, überhaupt Zweck hat. Ich muss auch dabei sagen, dass ich regelmäßig Yoga und Sport mache und Linderung immer nur kurzfristig ist, weil die physische Ursache eben noch vorhanden ist.

Ich fragte noch, was bei Ablehnung von der Krankenkasse, wo sie ja von ausgeht, weiter vorgegangen wird, ob man da Widerspruch einlegen kann, weil ich ja schon ein Härtefall bin und sehr darunter leide.

Sie riet mir dann, dasss zu einer psychosomatischen Untersuchung gehe. Sie wollte das dem Antrag bei der Krankenkasse beifügen. Dazu sollte ich hier hin: http://www.klinikum.uni-muenster.de/index.php?id=2268

UPDATE: Die haben mir aber inzwischen gesagt, dass sie nach Durchsicht meiner Unterlagen nicht zuständig sind, und dass ich mich an den Operateur wenden soll.

Zum Schluss des Gesprächs konnte noch das Missverständnis ausgeräumt werden, dass die Bescheinigung zeigen sollte, wie unerträglich das für mich ist und nicht dass ich einen an der Klatsche habe.

Gruß

Axel

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Deine Energie und dein Optimismus in allen Ehren; hoffentlich geht das gut; klingt irgendwie alles nicht danach; eher nach hinhalten, rausschieben, verzögern uä, sry!

LG

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Ja, das zieht sich schon alles sehr lange und mein Aufbiss ist schwer zu ertragen. Aber sie hat Recht, dass es schwierig wird mit der Krankenkasse, weil ich ja schon mal eine feste Klammer hatte.

Eigentlich hätte sie mir damals die feste Klammer noch gar nicht rausnehmen dürfen, und ich wollte es auch noch nicht. Aber für kurze Zeit sah es wohl nach Tragen des Positioners, durch meinen Aufbiss in eine gezwungene Lage brachte, besser aus. Das hat sich dann aber schnell verändert.

Und dann ist noch häufig das Problem, dass ich der Kieferorthopädin immer alles erklären muss und dass sie das nicht von alleine sieht oder mir sogar nicht glaubt, so wie sie mich jetzt zu einem "Spezialisten" schickte, der das nachprüfen sollte.

Okay manche Dinge kann man als Behandler vielleicht auch schlecht sehen, aber es gibt bestimmt auch Kieferorthopäden, die da einen besseren Blick für haben. Sie arbeitet auch immer zuviel nach Modell, und da sieht man eben vieles nicht. Und das es in der Praxis immer schnell und hektisch zugeht, ist auch noch ein Kritikpunkt. Die nehmen wohl zu viele Patienten an, nehme ich an, so dass die Bude immer rappelvoll ist. Aber Ahnung hat sie schon, sie ist auch Oberärztin in der Uni Witten und hat auch schon als Chirurgin gearbeitet.

Es ist auch gar nicht einfach, einen besseren zu finden, ich habe da schon mehrere Reinfälle erlebt. Ich war ja auch 1 Jahr bei jemand anderen (bei mir im Wohnort Dorsten), der hat gar nicht viel gemacht, er meinte das müsste alles von alleine kommen, aber in der Zeit ist es schlimmer geworden, und mit der fehlenden Ruheschwebelage hat er ebenfalls nicht erkannt.

Solange ich den extremen Vorkontakt auf der linken Seite hinten hatte, habe ich es ja selbst nicht gemerkt, weil dieser alles auseinander gehalten hat.

Manche übernehmen auch nicht gerne aus anderen Praxen, das habe ich auch erlebt. Mir fehlt auch langsam die Energie für weiteres Suchen nach Behandlern.

Sie geht ja auch - wenn auch nach langem Kampf - dann doch auf meine Wünsche ein. Die anderen, die ich kennengelernt habe, trauen sich ja noch nicht mal, bei der Krankenkasse noch mal eine feste Klammer zu beantragen und schlagen nutzlose Therapien vor wie Bionator.

Gut ist alles sehr blöd gelaufen, aber da kann man jetzt nichts mehr dran ändern.

Mit der Fehlbehandlung ist auch nicht ihre Schuld. Das war die Vorbehandlerin im gleichen Haus - ist eine Gemeinschaftspraxis - , die die Planung zur OP gemacht hat und eben der Chirurg, der das unverantwortlicherweise einfach so übernommen hat, ohne überhaupt zu gucken, ob das denn passt.

Aber das bringt alles nichts, zu überlegen, wer das schuld war und sich drüber zu ärgern. Das macht alles viel schlimmer. Es ist ratsam, zu akzeptieren, was jetzt ist, und das Beste daraus zu machen.

Aber das fällt mir natürlich auch schwer, denn ich leide schon so lange, der Aufbiss ist unerträglich. Dass man dadurch auch psychische Probleme bekommt, ist vieleicht ganz normal. Vielleicht sollte ich mich doch mal bei der Krankenkasse erkundigen? Schließlich ist das ja eine Fehlbehandlung. Ich will mir das ja auch mit der Kieferorthopädin nicht verscherzen. Vielleicht sollte ich warten, ob die feste Klammer bewilligt wird, denn damit würde mir ja dann geholfen.

Gruß

Axel

Deine Energie und dein Optimismus in allen Ehren; hoffentlich geht das gut; klingt irgendwie alles nicht danach; eher nach hinhalten, rausschieben, verzögern uä, sry!

LG

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Hallo!

Ich wollte mal schreiben, wie es bei mir weitergegangen ist:

Mir ist noch mal eine feste Klammer bewilligt worden.

Leider zieht sich die Angelegenheit aber wieder sehr dahin. Man hat mir empfohlen, das Insignia-Verfahren anzuwenden, wo speziell für mich die Klammer angefertigt wird. Da ich mich an die Empfehlung halten wollte, war ich damit einverstanden.

Leider musste dafür mein Abdruck in ein Fremdlabor geschickt werden, wo es schon seit 7 Wochen geblieben ist.

Mein Aufibiss ist total schlimm, eigentlich eine Zumutung, dass man so rumlaufen muss und jetzt dauert das so lange.

Ich habe auch schon ein paar Mal bei der kieferorthop. Praxis angerufen, und man hat mir gesagt, dass das normal ist und dass das bei Fremdlaboren schon mal so lange dauert.

Hat da jemand Erfahrung mit, wie lange sowas dauern kann?

Bezahlen musste ich übrigens schon dafür vor einigen Wochen (1.144 EUR), aber das hatte man mir vorher gesagt, dass das bei Insignia sofort und ganz fällig ist.

Und dann ist mir jetzt noch etwas aufgefallen. Bei meiner Operation ist u. a. auch der Oberkiefer nach vorne verlagert worden. Es müsste sich um 3 mm handeln. Mir fällt das schon auf, dass sich dadurch mein Gesicht etwas verändert hat.

Ich habe hier im Forum gelesen, dass man sich vom Knochen etwas wegnehmen lassen kann. Hat das schon mal jemand machen lassen? Ich muss ja sowieso noch mal irgendwann meine Metalle rausnehmen lassen, dann könnte ich das ja ansprechen.

LG

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Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber ich glaube, dass du entweder zum falschen Arzt gehst, oder (Option 2) dir das mit der Behandlung vielleicht auch falsch vorstellst. Also es gibt nun mal ja nur eine Postition, wie es richtig gehört. Ich frage mich daher, wieso ein KFO dann auf die "persönlichen" Wünsche eingehen sollte. Für mich gibt es keine Wunschzahnstellung. Es gibt die richtige, die stabil ist und eine falsche. Daher ist sowas für mich nicht "verhandelbar". Wenn du die Meinung hast, es passt nicht, dann geht sie nicht nur nicht auf deine Wünsche ein, sonders macht es wohl falsch. Klar bei der Behandlungsform kann man wählen, aber dann gibt es ja ab da nur noch ein Resultat zu dem der Arzt irgendwie finden muss. Er macht es so, wie er meint dem Regelbiss am Besten nahezukommen. Und wenn du glaubst, dass er das falsch macht, dann ist das entweder so und du gehst zum falschen Arzt oder es ist nicht so und du musst den Arzt das machen lassen, was medizinisch sinnvoll ist. Warum glaubst du, dass du so gut einschätzen kannst, dass der Arzt falsch einschätzt? Wenn der Arzt sich keine Zeit nimmt, obwohl du schon so oft mit ihm über die Problematik gesprochen hast.... Ich würde das persönlich nicht mitmachen.

Wenn ich glauben würde, dass mein Arzt die Lage falsch einschätzt und es nach so langer Zeit nicht in den Griff bekommt, dann würde ich die Beine in die Hand nehmen. Ich habe auch eine ziemliche Missbehandlung hinter mir und dieses Mal bin ich weg, sobald ich merken sollte, dass der Arzt gar keine Strategie hat. Allerdings lasse ich ihn auch machen und beobachte einfach, ob sich was tut, was später mal zur richtigen Verzahnung führen könnte.

"Und dann ist noch häufig das Problem, dass ich der Kieferorthopädin immer alles erklären muss und dass sie das nicht von alleine sieht oder mir sogar nicht glaubt, so wie sie mich jetzt zu einem "Spezialisten" schickte, der das nachprüfen sollte.

Okay manche Dinge kann man als Behandler vielleicht auch schlecht sehen, aber es gibt bestimmt auch Kieferorthopäden, die da einen besseren Blick für haben. Sie arbeitet auch immer zuviel nach Modell, und da sieht man eben vieles nicht."

Es gibt dafür nur 2 Erklärungen: Entweder hat sie keine Ahnung oder du liegst mit deinen Einschätzungen falsch. Ich würde daraus die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Sie wird dir nicht offen sagen, dass sie keine Ahnung hat und nur die Zeit absitzt, bis du irgendwann aufgibst. Ein Arzt muss sich die Zähne im Mund ordentlich angucken, wenn er das nicht tut, kann man das gleich vergessen. Ein Lichtblick ist vllt wirklich die Invisalign Behandlung. Da kann ja eigentlich selbst der unfähigste Arzt nichts mehr falsch machen.. Ich wünsche dir weiterhin viel Glück. Ich weiß wie ätzend das ist von Arzt zu Arzt zu laufen. Viele wollen einen nicht weiterbehandeln, weil sie dann ihren unfähigen Vorgänger in die Pfanne gehauen hätten. War bei mir auch so. Besonders wenn es in der gleichen Stadt ist. Dann war ich bei einem Dr. der mal die Wahrheit ausgesprochen hat. Davon hat man zwar finanziell und körperlich nichts, wenn man weiß wer schuld ist, aber seelisch fand ich das ziemlich entlastend.

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Vielleicht hätte ich einen neuen Thread anfangen sollen, da das ja jetzt praktisch ein neuer Abschnitt, ein neues Thema ist. Meine Frage war ja jetzt, ob das normal ist, dass das mit dem Insignia-Labor so lange dauert und ob jemand weiß, wie lange das dauern kann.

Ich komme mir ja langsam schon blöd vor, da dauernd anzurufen.

Sie hatten auch gesagt, wie würden sich umgehend melden, wenn Sie es zurück haben.

ich bin natürlich auch unruhig, weil schon so viel Zeit vergangen ist, ohne dass was gemacht wurde und weil in der Vergangenheit soviel falsch gelaufen ist. Wenn es diesmal wieder nichts werden sollte, müsste ich natürlich wechseln. Aber ich muss jetzt warten, bis ich die Klammer drin habe. Erstens sehe ich ja dann, ob es dieses Mal besser wird und zweitens kann ich dann besser wechseln, wenn ich die Klammer drin habe (und wie gesagt, bezahlt habe ich die ja auch schon).

Meine zweite Frage war mit dem Knochen wegnehmen bei vorverlagertem Oberkiefer.

Vielleicht gewöhne ich mich ja noch dran. Ich bin vielleicht nur im Moment besonders sensibel wegen der ganzen Situation.

LG

PS: Mit dem falschen Einschätzen bezog sich auf die fehlende Ruheschwebelage, die sie nicht erkannte (im Gegenteil: Sie wollte ja sogar auf der anderen offenen Seite Knöpfchen mit Gummis anbringen, um diese zusammenzuziehen!).

Da haben anscheinend viele Probleme mit. Das haben außer ihr auch der Chirurg in Rechklinghausen, eine ihrer Kolleginnen, die mir vor Jahren schon da ein Gummi anbrachte (bevor ich die Praxis wechselte), 3 Behandler in Dorsten und einer in Haltern haben es ebenfalls nicht erkannt und falsch eingeschätzt, möglicherweise auch die in an der Uni Münster auch nicht (aber die haben leider nicht richtig was gesagt, nur, dass sie eine OP für nötig hielten, aber nicht warum), die haben alle immer nur den offenen Biss auf der rechten Seite gesehen. Am Modell sieht man es leider sogar gar nicht, da liegen die Zähne ja aufeinander und man denkt, so sei es beim Patienten, wenn er aufbeißt (wenn er gar nicht NICHTaufbeißen kann, weil die Zähne zusammen sind, sieht man da nicht)!

Ein klares Manko der Kieferorthopädie, vielleicht sollte man bei der Behandlung das Kiefergelenk mehr einbeziehen, damit man so etwas sieht.

Was würde ich geben für 2 mm Ruheschwebelage!!!

2 - 4 mm soll ja angeblich der normale Wert sein. Weiß da jemand mehr drüber?

Dass die Zähne dauernd aufeinander hängen kann einen bekoppt machen!

Da will sie ja jetzt (zusätzlich zum Insignia) mit Minischräubchen ran!

Theoretisch kann das klappen. Bei jemand anderem hier im Forum sollten 4 mm intrudiert werden und 2,5 mm haben sie geschafft! Das ist doch was!

Mit dem "auf Wünsche eingehen" (da habe ich mich vielleicht unglücklich ausgedrückt) meinte ich hauptsächlich, dass die anderen gar nicht erst versucht haben, ein 2. Mal eine feste Klammer zu beantragen, weil das angeblich sowieso nicht bewilligt wird.

Richtig, dass die erste mir entfernt wurde, war auch eine Fehleinschätzung.

Aber soviel wollte ich eigentlich gar nicht auf die Vergangenheit eingehen. Klar ist es Mist, dass so viele Fehler gemacht werden und das Forum ist voll von solchen und noch viel schlimmeren(!!!), aber was will man machen, mit der neuen Klammer fängt ja jetzt auch eine neue Behandlung an! Und vielleicht ist das Insignia-Verfahren ja wirklich gut. Ich will mal vom Besten ausgehen, wenn nicht, muss ich dann eben doch noch mal wechseln wie gesagt.

Ich hoffe, ich kann irgendwann von einem Happy End des ganzen berichten!!!

Drückt mir bitte die Daumen!

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Vielleicht hätte ich einen neuen Thread anfangen sollen, da das ja jetzt praktisch ein neuer Abschnitt, ein neues Thema ist. Meine Frage war ja jetzt, ob das normal ist, dass das mit dem Insignia-Labor so lange dauert und ob jemand weiß, wie lange das dauern kann.

Ich komme mir ja langsam schon blöd vor, da dauernd anzurufen.

Sie hatten auch gesagt, wie würden sich umgehend melden, wenn Sie es zurück haben.

ich bin natürlich auch unruhig, weil schon so viel Zeit vergangen ist, ohne dass was gemacht wurde und weil in der Vergangenheit soviel falsch gelaufen ist. Wenn es diesmal wieder nichts werden sollte, müsste ich natürlich wechseln. Aber ich muss jetzt warten, bis ich die Klammer drin habe. Erstens sehe ich ja dann, ob es dieses Mal besser wird und zweitens kann ich dann besser wechseln, wenn ich die Klammer drin habe (und wie gesagt, bezahlt habe ich die ja auch schon).

Meine zweite Frage war mit dem Knochen wegnehmen bei vorverlagertem Oberkiefer.

Vielleicht gewöhne ich mich ja noch dran. Ich bin vielleicht nur im Moment besonders sensibel wegen der ganzen Situation.

LG

PS: Mit dem falschen Einschätzen bezog sich auf die fehlende Ruheschwebelage, die sie nicht erkannte (im Gegenteil: Sie wollte ja sogar auf der anderen offenen Seite Knöpfchen mit Gummis anbringen, um diese zusammenzuziehen!).

Da haben anscheinend viele Probleme mit. Das haben außer ihr auch der Chirurg in Rechklinghausen, eine ihrer Kolleginnen, die mir vor Jahren schon da ein Gummi anbrachte (bevor ich die Praxis wechselte), 3 Behandler in Dorsten und einer in Haltern haben es ebenfalls nicht erkannt und falsch eingeschätzt, möglicherweise auch die in an der Uni Münster auch nicht (aber die haben leider nicht richtig was gesagt, nur, dass sie eine OP für nötig hielten, aber nicht warum), die haben alle immer nur den offenen Biss auf der rechten Seite gesehen. Am Modell sieht man es leider sogar gar nicht, da liegen die Zähne ja aufeinander und man denkt, so sei es beim Patienten, wenn er aufbeißt (wenn er gar nicht NICHTaufbeißen kann, weil die Zähne zusammen sind, sieht man da nicht)!

Ein klares Manko der Kieferorthopädie, vielleicht sollte man bei der Behandlung das Kiefergelenk mehr einbeziehen, damit man so etwas sieht.

Was würde ich geben für 2 mm Ruheschwebelage!!!

2 - 4 mm soll ja angeblich der normale Wert sein. Weiß da jemand mehr drüber?

Dass die Zähne dauernd aufeinander hängen kann einen bekoppt machen!

Da will sie ja jetzt (zusätzlich zum Insignia) mit Minischräubchen ran!

Theoretisch kann das klappen. Bei jemand anderem hier im Forum sollten 4 mm intrudiert werden und 2,5 mm haben sie geschafft! Das ist doch was!

Mit dem "auf Wünsche eingehen" (da habe ich mich vielleicht unglücklich ausgedrückt) meinte ich hauptsächlich, dass die anderen gar nicht erst versucht haben, ein 2. Mal eine feste Klammer zu beantragen, weil das angeblich sowieso nicht bewilligt wird.

Richtig, dass die erste mir entfernt wurde, war auch eine Fehleinschätzung.

Aber soviel wollte ich eigentlich gar nicht auf die Vergangenheit eingehen. Klar ist es Mist, dass so viele Fehler gemacht werden und das Forum ist voll von solchen und noch viel schlimmeren(!!!), aber was will man machen, mit der neuen Klammer fängt ja jetzt auch eine neue Behandlung an! Und vielleicht ist das Insignia-Verfahren ja wirklich gut. Ich will mal vom Besten ausgehen, wenn nicht, muss ich dann eben doch noch mal wechseln wie gesagt.

Ich hoffe, ich kann irgendwann von einem Happy End des ganzen berichten!!!

Drückt mir bitte die Daumen!

Drücke dir die Daumen!

Die Ruhe-Schwebe-Lage, ihr Fehlen, Störungen müsste jede/r Kfo im Rahmen der klinischen Funktionsanalyse bei Behandlungsbeginn feststellen, so wie auch Abweichungen zwischen der zentrischen Lage des Unterkiefers und der Schlussbissstellung. Und diese Funktionsanalyse kann man nur am Patienten machen, nicht mit Modellen.

Kann Leviathan nur zustimmen!

Was wird dir und deinen Zähnen eigentlich zugemutet, Zähne verlängern, Zähne einschleifen, Zähne intrudieren ...?

Ist es jetzt eigentlich Insignia oder Invisalign? Vllt dauert die Anfertigung von Brackets einfach länger als die von Schienen.

Viel Glück!

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Hallo!

Ich melde mich mal wieder, um zu berichten, wie es weitergegangen ist, und um euch etwas zu fragen. Inzwischen habe ich meine feste Klammer. Insgesamt musste ich 4 Monate warten, bis ich sie bekam (3 Monate im Insignia-Fremdlabor und 1 Monat, bis ich einen Termin bekam, wo man genug Zeit für mich hatte). Leider ist mein Aufbiss seit Tragen der Klammer - ca. 4 Monate jetzt - noch schlechter geworden. Es ist kaum noch erträglich für mich.

Ich habe auch schon mal versucht zu wechseln, das hat aber nicht geklappt. Das ist ganz blöd gelaufen: Erst hat man mir zugesagt und mich 5 Wochen warten lassen und mir dann wieder abgesagt, so dass ich dann doch weiter in Recklinghausen geblieben bin.

Ich habe mir dann vorgenommen, wieder mit Vertrauen daran zu gehen, was wie ihr euch vorstellen könnt nicht leicht fällt, bei meiner Vorgeschichte, und 12 Jahre Zahnprobleme und noch kein Licht am Ende des Tunnels sind auch psychisch sehr belastend.

Ich habe mich auch mal im Internet kundig gemacht: Es ist inzwischen bekannt, dass wenn man ständig Kiefergelenks-Probleme hat, das Depressionen fördert. Das scheint bei mir der Fall zu sein, da ich häufig morgens mit Ängsten aufwache, wahrscheinlich weil sich das Gelenk über Nacht immer wieder aufgrund des Aufbisses verspannt.

Mir kommt manchmal der Verdacht und beängstigende Gedanke, dass ich falsch operiert wurde (LeFort1-OP mit Zweiteilung und OK-Vorverlagerung 2008 im Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen) und dass die das jetzt nicht vernünftig hinbekommen. Die Kiefer sind eben zu nahe zusammen, so dass kein Platz für eine Ruheschwebelage ist. Ich versuche immer von solchen negativen Gedanken wegzukommen und Vertrauen zu haben, da es einem ja damit auch besser geht. Man muss ja sowieso akzeptieren, wie es jetzt ist, egal wie es gekommen ist. Ich schau mir meine Zähne häufig an und denke auch, dass es theoretisch schon möglich sein müsste, das hinzubekommen, wenn man es richtig macht. Die Lage des OK fühlt sich aber auch manchmal echt unnatürlich an, was den Gedanken an die vielleicht falsche OP wieder näher bringt, das kann aber auch dran liegen, dass das alles noch nicht passt. Durch die Klammer ist der OK ungünstigerweise auch wieder schmaler gemacht worden, dadurch ist jetzt der Vorkontakt auf der linken Seite noch stärker zu spüren als vorher.

Ich habe jetzt 3 Mini-Implantate in den Kiefer bekommen (Bereich 27/26, 36/37 und 37/38), die helfen sollen, die Zähne zu intrudieren.

Ich kann ja jetzt noch ein bisschen abwarten, ob das hilft. Leider habe ich jetzt durch Verlängerung der Prämolaren (4er und 5er) auch im vorderen Zahnbereich noch weniger Platz als vorher, so dass ich zusätzlich zu links auch noch vorne dauernd aufeinander hänge. Das liegt wohl am Insignia, das bei mir nicht so genau war (näheres dazu im PS). Auf mein Drängen hin hat die KFO mir für Anfang Dezember eine neue Messung zugesagt, eine Achsiografie.

Ich bin ja ein bisschen hin und her gerissen, ob ich doch noch mal versuchen soll zu wechseln. Bemühen tun die sich ja. Obwohl die bisherige Erfahrung nicht besonders ermutigend ist. Sie haben auch anscheinend zuviel um die Ohren (zu viele Patienten und zu wenig Zeit).

Aber spätestens dann, wenn im Dezember immer noch keine Fortschritte sichtbar sein sollten, muss ich es wohl tun. Man könnte sich ja auch erst mal nur beraten lassen - also eine andere Meinung hören.

Ich bin schon ziemlich ratlos und zeitweise auch verzweifelt, da es bisher ja schlechter wird anstatt besser.

Und darum jetzt meine Frage an Euch:

Kenn Ihr einen guten Kieferorthopäden in der Nähe von 46282 Dorsten?

Ihr könnt mir auch gerne in einer privaten Nachricht antworten!

Mein Physiotherapeut meinte, ich solle mich mal an Hannover wenden, da sei ein Dr. Finke, der auf schwierige Fälle spezialisiert ist. Aber dafür müsste ich 250 km reisen, das ist mir dann doch ein bisschen weit! Es muss doch auch hier in der Nähe jemanden geben.

Danke schon mal im voraus.

Lieben Gruß

Axel

PS: Das Insignia-Verfahren kann ich übrigens nicht unbedingt empfehlen, höchstens bei leichten Fehlstellungen. Es ist noch nicht ausgereift. Der Relation der Kiefer zueinander wird überhaupt nicht berücksichtigt.

Zusätzlich musste ich bei mir feststellen, dass man die beiden Kiefer im Modell einfach anders aufeinander gelegt hat als ich aufgebissen habe, so wie ich überhaupt nicht aufbeißen kann. Das habe ich aber leider zu spät gesehen als ich mir das noch mal am Bildschirm anzeigen lassen habe, da hatte ich die Klammer schon drin.

Die KFO hat gemeint, das sei nicht so schlimm, es sei ja nur ein Bracket-System, und man könne da ja soviel dran ziehen und machen. Aber die ersten negativen Auswirkungen merkt man ja schon.

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Hallo!

Ich komme aus Hannover, habe von dem besagten Arzt allerdings noch nie gehört. Wie man der Internetseite meines Kfo aber entnehmen kann, schnitten gleich mehrere Hannoversche Kfo sehr gut ab und schafften es auf die Focus-Ärzte-Liste der besten Kieferorthopäden Deutschlands. Leider kann man auf seiner Seite nur einen Ausschnitt sehen, wo halt Hannover aufgeführt ist. Aber vielleicht ist ja auch eine Stadt dabei, die dir näher liegt:

http://www.kfo-drsos...ste_07-2012.pdf

Bislang ist es mir nicht gelungen, an eine vollständige Version der Liste zu kommen. Außerdem ist sowas natürlich keine Garantie, dass jemand gut ist. Aber immerhin ein Hinweis vielleicht. Womöglich sind die Empfehlungen von Kollegen auch eine Klickenwirtschaft. Aber ich denke niemand wird einer Zeitung gegenüber jemanden empfehlen, den er für total unfähig hält. Daher hoffe ich, dass es zumindest einigermaßen aussagekräftig ist.

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Dr. Finke arbeitet an der Medizinischen Hochschule Hannover. Mein Physiotherapeut hat bei ihm Lehrgänge im Bereich CMD (Craniomandiobuläre Dysfunktion) gemacht.

Danke für die Liste, Essen und Herne käme vielleicht in Frage.

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