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Julia-Lena

Unterkiefernerv liegt sehr ungünstig.

Liebe Community,

ich hoffe sehr, dass ihr mir ein wenig helfen könntet bei meiner Entscheidung, da ich im Moment überhaupt nicht mehr weiter weiß.

Und zwar war ich vor 1 Woche in einer Uni-Klinik weil ich mir eine Kinnvorverlagerung gewünscht habe.

Nach dem Röntgen kam leider raus, dass mein bei mir ein Nerv am Kinn so ungünstig liegt, dass eine Kinnplastik sehr sehr riskant wäre!

An dem Röntgenbild konnte man aber auch erkennen, dass meine Unterkieferrücklage doch nicht ganz so klein ist (ca. 6-8 mm) und es am Biss nur deshalb kaum auffällt, weil die unteren Zähne nach vorne ragen und dadurch nah genug an den oberen sind. Da die UK-Rücklage mit geraden Zähnen aber schon deutlich wäre, würde es die Krankenkasse übernehmen. (Zwar muss ich dafür noch die Genehmigung eines KFOs haben, aber ich denke mal, dass das kein Problem darstellen sollte, denn da gibt es ja solche und solche-und wenns der 100ste ist, der zusagt...)

Da ich eigentlich keine gravierenden Beschwerden habe (eher die Ästhetik stört) hoffte ich bisher ja eigentlich, dass bei mir die Rücklage nicht unbedingt einer UK-OP bedarf, zumal diese Kiefer-Operationen, sei es Bimax oder nur Monomax immer als so super-heftig beschrieben werden und es sicherlich auch wirklich sind, nur: was soll ich jetzt bloß tun?

Der Arzt versicherte mir nämlich, dass bei mir persönlich der Nerv so verläuft, dass die UK-VV weniger gefährlich wäre als die Kinn-VV!

Leider habe ich mir nicht genau gemerkt wie dieser Nerv hieß, aber es ist höchstwahrscheinlich der Unterkiefernerv mit gemeint gewesen...

Ich frage mich wie ungünstig bei mir dieser Nerv wohl liegt, dass diese UK-VV tatsächlich weniger gefährlich sein soll... So eine UK-Operation birgt doch dafür viele andere Risiken mit sich- lässt es sich so echt vergleichen? zB ist eine taube Unterlippe immer noch besser als etwas anderes was mir NUR bei der UK-VV passieren könnte?

Wenn ich mich doch für die Kinnplastik entscheide-womit kann ich am schlimmsten rechnen? Einer der KFOs bei dem ich gestern war meinte ich könnte meine Lippe nicht mehr stramm oben halten so dass mir permanent Speichel aus dem Mund rauslaufen würde... Passiert es zwangsläufig, wenn der UK-Nerv durchtrennt wird oder ist es eher so, dass diese Wahrscheinlichkeit überhaupt erst dann besteht wenn er durchtrennt wird? (was ja vielleicht gar nicht erst passiert...)

Ein Implantat möchte ich auf keinen Fall! =(

Was ratet ihr mir? (Außer es so zu lassen wie es ist >_<)

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Hmmm also in dieser Situation würde ich wohl eher die UK VV machen. Im Prinzip sind die Risiken bei einer UK VV und Kinn VV relativ ähnlich, mal von gröberen Risiken sind dies Hauptsächlich Nervenschädigungen. Meist aber nur Reizungen, die zeitlich begrenzt zu Sensibilitätsstörungen führen aber meist wieder weg gehen, weil sich die Nerven erholen. Wenn aber das Risiko bei der Kinn VV so gross ist, die Neven so zu schädigen, dass dann funktionelle Probleme mit den Lippen auftreten können, würde ich wohl eher die UK VV machen lassen. So schlimm ist es schon nicht ;) Ich habe meine Bimax sehr gut verdaut.

Vorteil wäre auch, dass der Biss dann 100% passt und die KK ev. zahlt. Nachteil: KFO wäre vor und nach OP nötig.

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