limahong

Unterkieferrückverlagerung am 18. November 2011 bei Dr. Teuber im St. Georg Leipzig

Donnerstag, 17.11., Tag 0: Aufnahme

Mir war ein Zettel mitgegeben worden, auf dem draufstand, wie die Aufnahme abläuft, Uhrzeit, Gebäude etc. Leider stimmte das dann nicht so ganz überein mit der Realität. Als Uhrzeit angegeben stand 8:30 h, ich war etwas spät dran und um 8:40 h da und offensichtlich hat man seit Erstellung des Zettels die Patientenaufnahme in ein anderes Gebäude verlegt, also erst mal etwas rumlaufen, dort musste man sich ne Nummer ziehen, meine Daten wurden aufgenommen (besonders praktisch war es, dass vor ca. einer Woche meine Versichertenkarte ihren Geist aufgegeben hatte, somit hat sich das alles dann ein wenig verlängert).

Dann gings rüber zu den Aufnahmeschwestern in ein anderes Gebäude. Dort hieß es wieder warten, so ca. 45 Minuten. Blutdruck messen, Größe, Gewicht aufschreiben und ein HIV-Schnelltest. Die Krankenakte wurde angelegt und mir mitgegeben, damit gings auf Station. Zimmer noch nicht fertig, also Sachen bei den Schwestern lassen und mit der Akte zur Narkoseaufklärung in ein anderes Haus.

Dort also wieder warten. Bogen ausfüllen und sich über Ablauf und Risiken der Narkose aufklären lassen. Muss zuweilen ein etwas langweiliger Job sein. Immer volles Wartezimmer mit verschiedenen Leuten, die unterschiedlichste Krankheiten haben und dann muss man immer wieder dieselben Texte abspulen. Danach wieder zurück auf Station.

Mein Zimmer war fertig zum Beziehen. Es stand nur ein Bett drin, das zweite war nicht da und es kam auch kein weiterer Patient ins Zimmer. Ich war also ganz allein, was ich gar nicht schlecht fand. Man brachte mir mein Begrüßungsessen: Reis und Hühnerfrikassee, einen Joghurt und so eine Schoko-Haselnuss-Waffelrolle oder so was ähnliches. Da ich aber Vegetarier bin, war das alles nix für mich, Joghurt und Waffelrolle enthielten nämlich Gelatine bzw. Ei, was ich beides nicht esse. Man brachte mir später dann Nudelsuppe und zwei Kekse, vegetarisch. Inwiefern das so gesund ist, weiß ich nicht ;-)

Es gab ein kurzes Gespräch mit einer Schwester, die mir erklärte, wie der nächste Tag ablaufen würde. Man gab mir auch einen Suppenplan für die Woche, den ich auch gleich abfotografiert hab.

Am Nachmittag gab es ein Gespräch mit meinem Operateur. Er schrieb noch ein paar Sachen auf und teilte mir mit, dass es so um 10 h herum am nächsten Tag losgehen würde. Den Rest des Tages habe ich mit Lesen, Fernsehen, Musik hören und meinem Computer verbracht. Am Abend wurde dann nach dem Abendessen (wieso verstehen die nicht, dass Joghurt mit Gelatine definitiv nicht vegetarisch ist?) mein Zimmergenosse aufs Zimmer gebracht. Er war an der Nase operiert worden und auch auf Grund seines Übergewichts und seines Alters (über 50) hat er sehr laut geschnarcht bzw. Atemgeräusche von sich gegeben und ab und zu mal im Schlafe geredet. Die Nacht war also alles andere als erholsam…

Freitag, 18.11., OP-Tag

7 Uhr wecken, mir wurde nochmals gesagt, dass ich als zweiter dran sei und dass man mich später abholen würde. Ich hab mich geduscht und mir die Zähne geputzt und noch etwas gelesen. So um 08:30 h kam dann eine Schwester mit 'nem OP-Hemd, „den Schlüppi könn‘ Sie anlassen“ war die erleichternde Nachricht, also kein spezielles OP-Höschen wie von vielen berichtet. Noch schnell die Beruhigungstablette genommen, mit Chlorhexamed gespült und mich ins Bett gelegt.

Dann klopfte es, ein Mann schob mich zum Aufzug, wir fuhren runter in den Keller, durch den Keller rüber in ein anderes Gebäude, wo es dann wieder rauf in den OP-Bereich ging. Eine Uhr zeigte 08:45 h, bis es los ging war es aber schon 9 h. Ich war nicht mehr so sehr aufgeregt, Dormicum sei Dank. Der Anästhesist sagte mir, ich solle mir noch 'nen Traum aussuchen, "die meisten träumen von Palmen und Strand…" Naja, ich wusste ja, dass man bei einer Vollnarkose nix träumt (ein Bimax-Operierter erzählte mir, dass er „geträumt“ habe, dass man ihm am Kiefer ziehe, was ja auch der Wahrheit entsprach). Ich sagte noch, ich träume von nix, während ich die Sauerstoff-Maske aufgesetzt bekam und etwas hustete, was aber normal sei.

Das nächste, woran ich mich erinnere, war der Aufwachraum, ich machte also die Augen auf und blickte auf die Uhr an der gegenüberliegenden Wand, es war 13:30 h, die Schwestern huschten umher, irgendwann hörte ich, dass man auf der Station Bescheid sagte, dass man mich abholen könne. So um 14:30 h ging‘s dann wieder in den Aufzug, runter in den Keller, rüber ins andere Gebäude und wieder hoch in mein Zimmer, ich wurde an einen Tropf gehängt und ich hatte ein ganz unangenehmes Kratzen von meiner Magensonde. Es hieß, man würde mir Tee geben und wenn ich den trinken könne, kann man mir auch meine Magensonde ziehen. Ich öffnete die Schublade von meinem Schränkchen, in der ich vorher Lippenpflegestift und Handspiegel deponiert hatte und sah, dass ich, wie angekündigt, Drainageschläuche an den Seiten hatte.

Es kam eine Schwester, die mir meine Infusion, die schon durchgelaufen war, entfernen wollte, leider klemmte das eine Teil in der Kanüle, „Moment, ich hol mal die Schwester“, sagte sie (ich dachte, sie wär selber ‚ne Schwester ;-), gemeint war wohl die Vorgesetzte). Dann wurde mir das Teil, nachdem diese das auch nicht ohne Weiteres schaffte, mit einer Zange herausgezogen. Verband drum, fertig.

Sehr bemüht trank ich den kalten Kamillentee, den man mir gebracht hatte (es war bestimmt ein Liter, von dem ich fast die Hälfte trank, ich wollte ja die doofe Sonde loswerden). Mir wurden die Drainage-Behälter gewechselt, der rechte hatte keinen Zug mehr, weil er, wie sich am nächsten Tag herausstellte, rausgerutscht war, was zur Folge hatte, dass ich unter dem Verband blutete.

Es kam eine Schwester, der dann sagte, dass ich mal Wasser lassen müsste. „Ach, Sie müssen pullern… Na, da bring ich Ihnen eine Ente... Also entweder Sie kriegen eine Flasche oder aber sie stehen auf und gehen auf Toilette.“ Das versuchte ich auch und es ging ohne fremde Hilfe.

Es gab Abendessen, man brachte mir drei Schüsseln Spargelsuppe und einen Becher Buttermilch. Hab ich alles artig mit einnem Strohhalm ausgetrunken, sodass man mir am Abend noch die Magensonde zog, die, so hörte ich es von einer Schwester, als sie auf dem Flur mit der anderen redete, „nie im Magen“ war. Toll, da hatte ich die ganze Zeit die doofe Sonde drin, die im Ernstfall sowieso nix gebracht hätte…

So gegen 20 h kam noch ein Anruf von einem Freund, der mir noch alles Gute wünschte und „wachs‘ gut wieder zusammen“ sagte ;-).

Gegen 23 h kam noch ein Pfleger und legte mir eine Infusion mit einem Antibiotikum und ich versuchte, trotz der lauten Geräusche meines Zimmernachbarn, zu schlafen, was mir wieder nicht gelingen wollte.

Samstag, 19.11., Erster Tag Post-OP

Man brachte mir zuerst zwei Infusionen, eine mit Antibiotikum und eine mit einem abschwellenden Mittel, man gab mir auch einen neuen Kühlakku und machte das Bett, man sagte mir auch, ich könne mir meine Sachen anziehen, worüber ich mich freute. Kurz darauf klopfte es an der Tür, Frau Dr. C. sei da, die mich untersuchen wolle. Die Schwester fragte mich, ob ich‘s bis zum Aufzug schaffen würde oder ob ich 'nen Rollstuhl brauche. Ich war eigentlich ganz fit, aber irgendwie doch zu faul und da ich ja noch die Infusionen dran hatte, auch noch nicht umgezogen. Also wählte ich den Rollstuhl, mit dem ich langen Weg von ca. 15 m zum Untersuchungszimmer geschoben wurde.

Mir wurde der rausgerutschte Drainageschlauch gezogen und ein Pflaster drübergeklebt. Ich habe mich daraufhin teilweise geduscht, also alles außer dem Kopf und meiner linken Hand, da ich ja da noch die Kanüle mit Verband drüber hatte. Ich habe mir den Mund ausgespült und dabei festgestellt, was da alles für eklige Sachen herauskamen, also liebe Leute, nicht unterschätzen, danach geht’s einem gleich viel besser.

Ich hab mich umgezogen und den Rest des Tages mit Lesen und meinem PC verbracht. Am Vormittag rief mich noch meine Mutter an, die etwas entsetzt war, dass ich nicht so gut sprechen konnte (hatte ich aber schon angekündigt). Ab und zu bin ich dann etwas herumgelaufen und hab mir immer mal wieder einen neuen Kühlakku geholt.

Zur Schmerzlinderung und zur Abschwellung habe ich fortan eine Salbe verwendet (mit Beinwell-Extrakt, soll gut sein bei Knochenbrüchen und Prellungen). Diese hinterlässt auf dem Gesicht bräunliche Spuren (sieht man auch auf den Fotos).

Sonntag und Montag, 20. und 21.11., Zweiter und dritter Tag Post-OP

Am zweiten und dritten Tag nach der OP gab’s keine spektakulären Ereignisse, mir wurde die verbliebene Drainage gezogen und erwartungsgemäß schwoll mein Gesicht am dritten Tag noch mehr an, auf der einen Seite etwas mehr als auf der anderen, wofür es aber keinen besonderen Grund gab. Es wurde mir mitgeteilt, dass die Kanüle in der Hand noch ca. bis zum 5. Tag nach der OP drin bleiben würde.

Das Essen bestand wieder einmal aus Suppenkost, hauptsächlich auf Milchgrundlage, was mir überhaupt nicht zusagte, ich bekam weiterhin Antibiotika und ein abschwellendes Medikament intravenös und flüssige Schmerzmittel zum Trinken, die leider sehr eklig schmeckten. Die Schmerzen, die ohnehin nie stark waren, machten sich kaum noch bemerkbar. Weiterhin hab ich gekühlt (bin da etwas nachlässiger geworden) und habe meine Salbe angewandt.

Dienstag, 22.11., Vierter Tag Post-OP

Mein Zimmergenosse hat in der Nacht tatsächlich so laut geschnarcht, dass die Krankenschwester zwei Mal gekommen ist, um ihn zu wecken. Sie hat das Schnarchen aus dem Schwesternzimmer gehört, das 15 m (!) von unserem Zimmer entfernt ist. Beim morgendlichen Wecken kam dann eine andere Schwester und machte auch eine Bemerkung diesbezüglich, es hat sich wohl schon rumgesprochen. Nachdem der Herr gehen durfte, wurde ich auf ein anderes Zimmer mit drei jungen Herren verlegt, die sich morgen alle einer Nasen-OP unterziehen werden. Ich bin in dem Zimmer also der einzige MKG-Fall. Des Weiteren gab es keine besonderen Vorkommnisse. Alles geht wie gehabt seinen Lauf und ich warte auf meine Entlassung Ende der Woche. Bei der Visite, die eigentlich keine Visite im klassischen Sinne ist (nicht der Arzt visitet den Patienten, sondern der Patient kommt zum Arzt ins Behandlungszimmer auf demselben Gang, wird hier so bei den MKG-Fällen gemacht, da es sich um eine Belegbettenstation für MKG-Chirurgie handelt. Die HNO-Patienten werden von einer Gruppe von Ärzten im Zimmer besucht und ggf. für später ins Behandlungszimmer bestellt.) durfte ich dann den dritten Arzt aus dem Chirurgen-Team kennenlernen, bisher waren alle drei, Operateur und beide Kollegen zufrieden mit dem Heilungsverlauf.

Heute gab es zum Mittag und zum Abendessen, wie immer, dünnflüssige Suppen, jedoch heute gleich zweimal eine „Suppe“ oder was auch immer das sein sollte, mit kleineren Fruchtstückchen, die man weder durch den Strohhalm bekam, noch irgendwie schlürfen konnte, weil sich die einzelnen Teile zwischen, Drähten, Brackets und Splint verfangen haben. Wer denkt sich denn sowas aus?

Mittwoch, 23.11., Fünfter Tag Post-OP

Der Tag begann wie gehabt mit Infusion und Bettenmachen. Meine drei Zimmergenossen wurden heute alle der Reihe nach an der Nase operiert. Entsprechend viel Gewusel gab es dann auch im Verlaufe des Tages im Zimmer.

Die Schwellung blieb mehr oder weniger unverändert.

Donnerstag, 24.11., Sechster Tag Post-OP

Da heute Morgen meine Kanüle in der Hand nicht so recht wollte, wurde sie sogleich gezogen. Endlich bin ich das Ding los!

Das Antibiotikum gibt’s jetzt als Flüssigkeit, schmeckt wie das flüssige Schmerzmittel eklig.

Die Schwellung ging langsam zurück und auf beiden Seiten des Kinns machten sich zwei gelbe Flecken breit. Die Schwellung auf der Linken ist noch etwas größer als die auf der Rechten.

Am Nachmittag gings zur Visiste, Frau Dr. C. guckte in die Akte, "Ach, ist ja schon sieben Tage her, na dann können wir ja die Verdrahtung lösen."

Meine Güte, was war ich froh, dass die Drähte endlich abkamen! Die Drähte waren so dick, dass die Ärztin große Mühe gehabt hat, sie durchzuschneiden. Es war wirklich sehr befreiend. Dann kamen straffe Gummis rein, die noch 'ne Zeit lang drin bleiben.

Freitag, 25.11., Siebter Tag Post-OP

Heute sollte eigentlich erst die Verdrahtung gelöst werden. Mein Operateur war etwas überrascht, dass es schon am Vortag geschah, aber hatte nichts dagegen einzuwenden, mich zu entlassen, "Sie können auch noch bis Sonntag bleiben, wenn Sie wollen ;-)", sagte er, was ich aber ablehnte.

Somit bin ich glücklicherweise früher als erwartet entlassen worden. Am Montag gehts dann zum Chirurgen in die Praxis zum Röntgen.

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Huhu

und auch von mir ein "gutes Zusammenwachsen" :) ein sehr schöner Bericht, an manchen Stellen zu schmunzeln, allerdings wurmt mich grade die Frage wieso GULASCHSUPPE als dünne Kost bezeichnet wird ^^ wäre sicherlich noch komplizierter gewesen als die ominösen Fruchtstücken durch den Splint zu quetschen, wenn du denn kein Vegetarier wärst. Aber Joghurt mit Gelantine :blink:

Wünsche dir weiterhin eine gute Besserung und erholsamere Nächte ohne feierwütige oder schnarchwütige oder sonstwie laute Nachbarn.

lg

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Huhu

und auch von mir ein "gutes Zusammenwachsen" :) ein sehr schöner Bericht, an manchen Stellen zu schmunzeln, allerdings wurmt mich grade die Frage wieso GULASCHSUPPE als dünne Kost bezeichnet wird ^^ wäre sicherlich noch komplizierter gewesen als die ominösen Fruchtstücken durch den Splint zu quetschen, wenn du denn kein Vegetarier wärst. Aber Joghurt mit Gelantine :blink:

Wünsche dir weiterhin eine gute Besserung und erholsamere Nächte ohne feierwütige oder schnarchwütige oder sonstwie laute Nachbarn.

lg

Vielen Dank!

Ich glaube, die Gulaschsuppe bezieht sich auf irgendwas dünflüssiges mit Gulaschgeschmack, ich glaube nicht, dass da irgendwelche Teile drin schwimmen ;-)

So, nun gibts ein paar mehr Bilder, vom OP-Tag und den Tagen danach. Das Kabel auf dem ersten Bild gehört nicht zur Pflichtausstattung, ich hab Musik gehört ;-)

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Hallo limahong,

Alles Gute zur überstandenen OP.

Dein Bericht lässt sich wirklich gut lesen. ;) Auch die Bilder sehen schon ganz gut aus, auch wenn es nur von der Frontal Ansicht ist.

Wünsche dir sonst auch noch alles gute beim Abschwellen und für die Weiterbehandlung!

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Vielen Dank, Steffi!

Heute wurden Fäden gezogen. Ich war im Vorfeld etwas angespannt, da ich dachte, es könnte unangenehm werden, war es zwar auch, aber es hielt sich wirklich in Grenzen. Es war ungefähr so wie beim Fäden ziehen, nachdem mir einmal vor einigen Jahren die Weisheitszähne rausoperiert wurden, nur dass dieses Mal die Nähte um einiges länger waren. Mein Chirurg fragte sich auch, warum die eine Naht denn so lang sei (ich gehe mal davon aus, dass er sie selbst so lang gemacht hat... :rolleyes:)

Dann hieß es, nächste Woche komme der Splint raus, am Donnerstag oder Freitag. Ich war froh, dass er Donnerstag sagte, denn ich war vom Freitag ausgegangen. Aber leider hat mein Chirurg am Donnerstag Urlaub, so dass ich dann doch am Freitag erlöst werde. Was bin ich froh, wenn das doofe Teil endlich raus ist...

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Hallo,

ach da werden Erinnerungen wach. ;) mir ging es vor einem Jahr, an genau dem selben Ort ähnlich wie dir. Seit 2 Monaten ist nun auch das Metall entfernt worden und vor 2 Wochen die Brackets. Mit meinem Ergebnis nach der Bimax bin ich sehr zufrieden, auch mit der Betreuung in der Praxis.Das Verzichten auf die Weihn.schlemmereien fiel mir letztes Jahr nicht schwer, habe mittlerweile alles nachgeholt. ;) Wünsche Dir weiterhin gute Besserung und alles Gute.lg smile32

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Hallo,

ach da werden Erinnerungen wach. ;) mir ging es vor einem Jahr, an genau dem selben Ort ähnlich wie dir. Seit 2 Monaten ist nun auch das Metall entfernt worden und vor 2 Wochen die Brackets. Mit meinem Ergebnis nach der Bimax bin ich sehr zufrieden, auch mit der Betreuung in der Praxis.Das Verzichten auf die Weihn.schlemmereien fiel mir letztes Jahr nicht schwer, habe mittlerweile alles nachgeholt. ;) Wünsche Dir weiterhin gute Besserung und alles Gute.lg smile32

Vielen Dank, mit meinem Ergebnis und der Betreuung bin ich auch sehr zufrieden.

Heute kam nun endlich der Splint raus und ich darf ab jetzt Brei essen ;-) (bzw. alles, was ich mit meinen Zähnen am Gaumen zerdrücken kann). Zusätzlich wurde mir oben der Draht entfernt, den man mir während der OP eingesetzt hatte, um daran Drähte bzw. später die Gummis zu befestigen. Da mir während der OP ein Bracket abgegangen ist, und zwar genau da, wo man eigentl. eins der beiden Gummis einhängen sollte, muss der Draht an den unteren Schneidezähnen noch drin bleiben, ich hoffe mal, mein Kieferorthopäde nimmt den am Montag endlich heraus. Des Weiteren bin ich natürlich gespannt, was genau nun auf meine Zähne zukommt. Die Backenzähne passen noch nicht so ganz (da fehlt aber nicht mehr viel) und die Scheindezähne müssen noch gerade gerichtet werden.

Ich konnte mir endlich wieder richtig die Zähne putzen, als ich zu Hause war. Vermutlich hab ich mich noch nie so sehr aufs Zähe putzen gefreut, wie heute... :rolleyes:

Anbei findet ihr einige Bilder, die ich noch nicht hochgeladen habe. Das eine zeigt meine Zähne am Tag der Entlassung, also vor gut 2 Wochen, noch mit Splint und drei Gummis, das andere ist vom heutigen Tag und zeigt meine Zähne ohne Splint und ohne den Draht an den oberen Schneidezähnen.

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Hi Limahong,

was für ein Unterschied!!

(Und was ist das für eine Akrobatik Nahrungsmittel mit den Zähnen am Gaumen zerdrücken?) ;)

Aber "Guten Appetit!"; flüssige Nahrung ist schon ein Elend.

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Fäden ziehen, Teil 2

Einige Tage lang plagte mich eine Zahnfleischentzündung auf der rechten Seite, da, wo die Naht verlief. Gestern abend blickte ich also in den Spigel und schaute ganz genau hin, es war etwas helles zu erkennen, was da am Zahnfleisch hing. Ich dachte mir, es müsste ein Stück Schleimhaut sein, was da rumbaumelt und irgendwie noch nicht abgefallen ist.

Ich nahm eine Pinzette, fasste dieses helle etwas, es tat nicht weh, zog etwas dran, tat auch nicht weh. Dann sah ich, dass es länger wurde, und länger... Es war ein Stück Faden, welches mein Chirurg vor 2 Wochen beim Fädenziehen übersehen hatte! Ich war erstmal geschockt, aber auch froh, dass das Ding draußen war. Glücklicherweise ist die Entzündung nun auch weg.

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Fäden ziehen, Teil 3:

Gestern abend hatte ich wieder einmal das Gefühl, ich hätte Essensreste auf der linken Seite in der Mundhöhle, und zwar da, wo man sowieso nicht hinkommt. Aber als dieses Gefühl auch nach mehrmaligem Spülen nicht weg war, schaute ich genauer hin: Es war ein Stück Faden, was mein Chirurg beim Fäden ziehen übersehen hatte, das zweite Stück Faden... <_<

Es war eine Schlaufe mit Knoten und ein bloßes Ziehen mit Pinzette war nicht möglich... Es war Weihnachten und ich dachte mir, dass kein Zahnarzt hier geöffnet hat (ich bin zur Zeit bei meinen Eltern in Norddeutschland und nicht in Leipzig). Also gab es nur zwei Optionen, selbst ziehen oder warten. Ich entschloss mich fürs selbst ziehen, was mangels ordentlicher Nagelschere echt schwierig war. Nach einer Stunde hatte ich den nervigen Faden endlich entfernt und das Ziehen an sich hat auch gar nicht wehgetan.

Ich bin mal gespannt, was mein Chirurg sagt, wenn ich ihm das alles erzähle... :blink:

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Hey!

Wollte Dir alles Gute zur überstandenen OP wünschen! Das Ergebnis sieht gut aus! Tja, das mit den Fäden ist wirklich ärgerlich....bei mir wurden bei der GNE-OP selbstauflösende Fäden verwendet und die wollten sich nur ganz langsam lösen! Die letzten waren zwar halb aufgelöst, hingen aber immer noch am Zahnfleisch, sodass ich sie zum Schluss dann auch selbst gezogen habe! Hat aber auch ohne Schere geklappt...

Wünsche Dir alles Gute!

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Oh jeeeee, ich hab das auch noch alles vor mir...

aber wenn ich die Bilder sehe, zumindest die Nachher Bilder hier im Beitrag, bin ich sehr positiv aufgeregt und kann es kaum

noch abwarten.

Ich hoffe sooooo sehr, dass ich am 16.01. meinem OP Termin ein Stück näher komme.

Dir weiterhin alles Gute und eine gute Verheilung :)

LG

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Hey..

freut mich, dass bei dir alles so gut gelaufen ist. Schöner Bericht..

hatte die gleiche OP letzten Donnerstag und wurde schon am Samstag entlassen, weil mirs so gut ging..:)

Hätte es aber auch vom Essen her kein Tag länger im KH ausgehalten ;) echt eklig die Suppen..

Habe mal ein, zwei Fragen:

Waren die Schmerzen nachts auch schlimmer wie tagsüber??

Ab wann hast du wieder richtig essen können??

Wie kommst du mit dem neuen aussehen klar??

Mache mir gerade ziemlich Gedanken darüber ob ich es doch lieber nicht hätte machen sollen. Klar die Zahnstellung im Unterkiefer ist jetzt optimal, aber... ach keine Ahnung warum ich mir so blöde Gedanken mache... Irgendwie fühlt es sich komisch am Unterkiefer an, klar es fehlt ja auch ein Stück:)

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen;))

lg Katja

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Habe mal ein, zwei Fragen:

Waren die Schmerzen nachts auch schlimmer wie tagsüber??

Ab wann hast du wieder richtig essen können??

Wie kommst du mit dem neuen aussehen klar??

Mache mir gerade ziemlich Gedanken darüber ob ich es doch lieber nicht hätte machen sollen. Klar die Zahnstellung im Unterkiefer ist jetzt optimal, aber... ach keine Ahnung warum ich mir so blöde Gedanken mache... Irgendwie fühlt es sich komisch am Unterkiefer an, klar es fehlt ja auch ein Stück:)

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen;))

lg Katja

Das mit den Schmerzen hat sich bei mir schnell gelegt, und zwar so schnell, dass ich gar nicht mehr genau sagen kann, ob sie tagsüber stärker oder weniger schwach waren als in der Nacht. Wenn dich die Schmerzen noch so stören, dass du nicht richtig schlafen kannst, dann kannst du vielleicht mal mit deinem Chirurgen reden, ob du Schmerzmittel bekommen kannst.

Meinen Splint hatte ich drei Wochen, als der rauskam, wurde mir gesagt, dass ich mit dem normalen Essen noch weitere drei Wochen warten sollte. Also ca. 6 Wochen nach der OP hab ich wieder angefangen zu kauen, wobei das gefühl erstmal gewöhnungsbedürftig ist, da ja auch die Zähne ganz anders beißen. Das hängt wohl auch davon ab, wie gut der Biss mit Hilfe der Spange schon eingestellt wurde.

Mein neues Aussehen ist gar nicht mal so anders als vorher, bei mir wurden ja nur so um 3-4 mm verlagert. Ich selbst sehe es natürlich deutlicher als andere, vor allem natürlich auch am Biss. Wenn ich mir jedoch Fotos von vorher anschaue, bin ich sehr zufrieden, da mich meine (nicht sehr ausgeprägte) Fehlstellung ziemlich gestört hat. Wenn dein Biss jetzt besser passt als vorher, kannst du schon mal zufrieden sein, auch wenn man noch Schmerzen hat oder noch Restschwellung vorhanden sein sollte. Sei froh, dass su es überstanden hast und dein Biss nun passt. Auch wenn es erstmal etwas Zeit braucht, um sich daran zu gewöhnen. Rückgängig machen kann man es ohnehin nicht mehr ;-)

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hey Danke für deine schnelle antwort..

Mit Schmerzmittel bin ich ganz gut versorgt;) es is nur auffällig, dass es nachts immer so schmerzhaft pocht, aber eher im Oberkiefer als im Unterkiefer..komisch:/

Oje sechs Wochen nichts gescheites Essen, das wird hart:( Habe mit drei wochen gerechnet..

Ja, mich hat ja meine auch nich so ausgeprägte Fehlstellung schon immer gestört.. Mach da auch schon ewig rum, hab es erst mit normaler kieferorthopädischen Behandlung versucht. Das Ergebnis war dann aber doch nicht so toll..

Und dann hab ich mich erst mit über 30 für den Eingriff entschieden, bin ja auch froh..und doch irgendwie au nich.. (typisch Frau) :D

Aber wie du gesagt hast muss ich mich erstmal daran gewöhnen.. Und der Biss sieht doch schonmal genial aus.

Wird schon werden..

wünsch dir noch nen schönen Tag

liebs grüssle

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