Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
EngelchenNRW

Vollkommen verwirrt

hallo ihr Lieben,

ich war ja gestern bei "meinem" KFO und wollte noch was wissen bezüglich Behandlunsverlauf, ob weitere OPs geplant sind etc. Dann ging es auch noch um die Kosten und er faselt immer etwas von " 5000€ müssten sie privat übernehmen und das wäre ja eh alles Selbstzahler" und " die KK würde natürlich ungern OP und Behandlungskosten von 25.000€ übernehmen"

Man muss ja dazu sagen das ich bisher noch keinen Behandlungsplan habe. Aber... habe ich das richtige verstanden das die 25.000€ die Behandlungskosten ingesamt wären und der Eigenanteil von 20% dann die 5000€ wären die ich dann am Ende wieder zurück bekomme? Ist denn im Heilkostenplan der Eigenanteil mit angegeben und was meint er mit Privatzahler und das die KK das nicht übernehmen würde ? :blink: Ich bin drauf und dran morgen nochmal bei den armen Arzthelferinnen anzurufen, denn darüber zerbreche ich mir ganz schön den Kopf und würde doch ein wenig Beruhigung haben bis zum 16.Januar ( wo ich ihn vielleicht ja selbst nochmal fragen könnte). Möchte dort ja auch niemanden nerven. Der KFO meinte halt er kann mir mehr sagen wenn er die BIlder ausgewertet hat. Aber er meinte er würde den Plan erstmal auf Privat ausstellen und "dennoch" bei der KK einreichen. Jetzt geht mir die Flatter das er da was komisches macht.

Oder bin ich nur vollkommen verwirrt?

Danke euch schonmal wenn ihr vielleicht zur Entwirrung meiner Gedanken helfen könnt oder was ich ihn wichtiges dazu fragen muss um die infos zu erhalten die ich möchte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Huhu

also, wenn bei dir eine schwere Kieferfehlstellung vorliegt und du über 18 bist, dann wird die KK die OP Kosten komplett übernehmen und du musst von den "Grundauststattungskosten" 20% tragen, das wären niemals 5000Euro. Was du selber tragen musst sind Sonderwünsche wie Oberflächenversiegelung und einen Aufpreis für andere Brackets und diverse andere zusätzliche Dinge, die man machen lassen KANN aber nicht muss für eine erfolgreiche KFO Behandlung.

Die KK entscheidet nach den KIG den kieferorthopädischen Indikationsgruppen, wobei nur eine kombinierte Behandlung aus Kieferchirurgie (es MUSS eine Operation durchgeführt werden) und Kieferorthopädie übernommen wird.

Wenn du über 18 bist und keine OP nötwendig ist musst du die Kosten für die KFO selber tragen. Du kannst natürlich jetzt erstmal den Heil und Kostenplan abwarten und bei einem weiteren KFO eine zweite Meinung einholen, gerade, wenn du das Gefühl hast, sehr wenig Transparenz und Kommunikation mit dem Arzt zu haben.

liebe Grüße

grad nochmal nachgeschaut, mindestens eine dieser schweren KIG muss vorliegen: A5, D4, M4, O5, B4 oder K4. Allerdings ohne Gewähr

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke dir :)

Also so wie er es gesagt hat wäre mindestens eine OP definitiv notwendig (chirurg. gestützte GNE), u.U auch noch eine Le Fort I vom OK, am Ende vielleicht noch ne Bimax (?) weil ich noch nicht herausfinden konnte was er mit dem UK vor hat.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Natürlich übernimmt das keine Kasse gerne. Aber dafür gibt es Bestimmungen, Gesetze,...

Solang du unter eine der genannten Kategorien fällst ist die KK dabei. Zu den 20% kann ich sagen das ich gerade mal wenn es hoch kommt bei 200 oder 300 Euro in der Summe liege. Das sind pro KFO besuch an die 20 Euro Eigenanteil.

Aber wenn der jetzt schon so rum macht, würde ich auf jeden Fall zu einem anderen KFO gehen. Es hat nichts damit zu tun ob es die Kasse zahlen will oder nicht, sondern ob sie muss oder nicht. Denn der wird dich nicht Unterstützen falls die Kasse wirklich ablehnen sollte.

Vor allem würde ich nichts machen lassen bevor du keine Zusage von der KK hast.

Grüße Miro

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Huhu

bei der GNE ist das Problem, dass nur B4 und K4 übernommen werden (wenn keine Bimax notwendig ist) "nur" K3 wird nicht übernommen. Falls aber tatsächlich eine LeFort oder Bimax geplant hat, die in der KIG einen hohen Wert hat sollte es von der KK übernommen werden. Warte am besten mal ab bis die Röntgenbilder und Abdrücke ausgewertet sind und versuch dann nochmal mit ihm zu reden, denn auf dem Heil und Kostenplan MUSS er oben den höchsten KIG Wert eintragen, dann hast du Gewissheit. Wenn du wirklich nicht in die genannten KIG Gruppen fällst bist du Selbstzahler und die 5k sind die kompletten KFO Kosten. Von der KK würde dann also nichts bezahlt werden, du bräuchtest auch dein KK-Kärtchen nicht.

Die 25k wären dann also die OP Kosten und die KFO Kosten, die die KK übernimmt, FALLS du die KIG Kriterien erfüllst.

Alles in allem also: die 25k musst du in keinem Fall zahlen! (außer du WILLST die OP unbedingt, dann müsstest du dich im Forum durchlesen, denn dvaon habe ich keine Ahnung)

Die 5k musst du nur zahlen, wenn du nicht in eine der KIG fällst, dann wird aber auch keine OP gemacht.

Wenn die KK übernimmt zahlst du "nur" die 20% der KFO Kosten und KFO Zusatzleistungen, allerdings MUSST du dann die OP durchführen lassen, weil sonst die Behandlung als abgebrochen gilt. (was in dem Fall passiert ist mir auch noch unschlüssig, du musst auf jeden Fall alle weiterne KFO Kosten selber tragen und es kann sein, dass du etwas an die KK zurückzahlen musst. Das wird hier im Forum oft diskutiert aber eine wirkliche Antwort habe auch ich bis heute nicht gefunden :unsure: )

so nochmal lg ich bin nu kochen ^^

und du wartest am Besten den HKP ab :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Miro: nein, ich lasse sowieso nichts machen so lange ich keine Zusage von der KK habe und daher warte ich auch erstmal ab wie der KFO sich denn im Januar zeigt. Die Röntgenbilder und Abdrücke möchte ich einfach um auch selbst zu wissen wie es denn aussieht und wie er den Fall sieht, annehmen muss ich seinen HKP ja nicht bzw zur Kasse schicken. Bezahlen müsste ich - wenn ich das richtig im Kopf habe - die BIlder und Abdrücke ja eh erstmal selbst und im Zweifelsfall sind das auch meine, da ich sie ja bezahlt habe selbst wenn ich mich nicht bei ihm behandeln lassen würde ( richtig? ). Wenn ich die KIG Kriterien nicht erfüllen würde und somit keine OP übernommen wird, also die Absage von der KK kommt muss ich das ja auch nicht machen lassen ( wenn ich das Geld zB nicht habe).

@Nomi, danke dir für deine ausführliche Beschreibung, mit der ich auch gut was anfangen kann. Er hat mich da sehr verwirrt was er da erzählte. Deswegen heißt es abwarten und schauen ob die KIG - Kriterien erfüllt werden. Ich werde ihn am 16.Januar auch darauf ansprechen was denn nun in den HKP denn alles reinkommt und wie er denn berechnet. Dazu muss er mir ja Auskunft geben. Vielleicht wisst ihr ja noch das ein oder andere wie ich ihn denn dezent danach frage wie das alles nun abläuft. Es geht ja schließlich um mein Geld und wenn er entsprechend darauf reagiert kann ich mir meinen Teil auch denken und werde dann zu einem anderen gehen, obwohl ich ihn fachlich für eigentlich sehr gut halte.

Tja, dann heißt es wohl abwarten und Tee trinken, dir viel Spaß beim Kochen und mittlerweile wahrscheinlich auch schon essen ;) ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Huhu

bei der GNE ist das Problem, dass nur B4 und K4 übernommen werden (wenn keine Bimax notwendig ist) "nur" K3 wird nicht übernommen. Falls aber tatsächlich eine LeFort oder Bimax geplant hat, die in der KIG einen hohen Wert hat sollte es von der KK übernommen werden. Warte am besten mal ab bis die Röntgenbilder und Abdrücke ausgewertet sind und versuch dann nochmal mit ihm zu reden, denn auf dem Heil und Kostenplan MUSS er oben den höchsten KIG Wert eintragen, dann hast du Gewissheit. Wenn du wirklich nicht in die genannten KIG Gruppen fällst bist du Selbstzahler und die 5k sind die kompletten KFO Kosten. Von der KK würde dann also nichts bezahlt werden, du bräuchtest auch dein KK-Kärtchen nicht.

Die 25k wären dann also die OP Kosten und die KFO Kosten, die die KK übernimmt, FALLS du die KIG Kriterien erfüllst.

Alles in allem also: die 25k musst du in keinem Fall zahlen! (außer du WILLST die OP unbedingt, dann müsstest du dich im Forum durchlesen, denn dvaon habe ich keine Ahnung)

Die 5k musst du nur zahlen, wenn du nicht in eine der KIG fällst, dann wird aber auch keine OP gemacht.

Wenn die KK übernimmt zahlst du "nur" die 20% der KFO Kosten und KFO Zusatzleistungen, allerdings MUSST du dann die OP durchführen lassen, weil sonst die Behandlung als abgebrochen gilt. (was in dem Fall passiert ist mir auch noch unschlüssig, du musst auf jeden Fall alle weiterne KFO Kosten selber tragen und es kann sein, dass du etwas an die KK zurückzahlen musst. Das wird hier im Forum oft diskutiert aber eine wirkliche Antwort habe auch ich bis heute nicht gefunden :unsure: )

so nochmal lg ich bin nu kochen ^^

und du wartest am Besten den HKP ab :)

Hallo,

beim den KIG zählt immer das schwerste Problem, also wenn du z.B. B4 und K4 nicht erreichst, aber andererseits einen umgekehrten Überbiss hast (M4!), gilt das dann auch als erfüllt. Es zählt also das Problem mit der höchsten Einstufung.

Ich frage jetzt mal allgemein: Wie kommt wohl dieser KFO auf 25k? Ich habe hier schon viel gelesen, aber die Gesamtkosten waren so immer im Rahmen 10-15k. :blink:

P.S. Ich glaube die Kfo-Kosten sind der Kasse zu erstatten, wenn man einseitig die OP nicht mehr machen lassen will. So steht das zumindest in meinem Vertrag. Wenn der KFO das sagt ("doch keine OP notwendig"), dann ist das was anderes.

vg

Progi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

ich bin auch ein bisschen verwirrt was die Kostenübernahme angeht.

Fakt ist: Ich mache meine KFO-Behandlung mit Invisalign. Diese Kosten trage ich natürlich selbst.

Bei mir ist es so, dass eine skelletale Fehlstellung des Kiefers vorliegt (Progenie M5). Ab M4 wird glaube ich alles was die OP angeht von der KK übernommen.

Meine Frage jetzt: Wird bei Dr. Kater in Bad Homburg oder bei anderen Ärzten irgendwas gemacht, was die KK nicht bezahlt? Was ist ein Splint und Modell-OP? Irgendwie blicke ich da nicht richtig durch.

Wäre nett, wenn mir da jemand helfen könnte, der vielleicht auch schon bei Dr. Kater war.

Viele Grüße

Enulien

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Enulien,

die Modell-OP und der dann angefertigte Splint werden, soweit ich weiß, selten von einer KK übernommen. Ich war auch bei Dr. Kater und mußte dafür 892,- EUR bezahlen.

Ansonsten zahlt, so hoffe ich, alles die Kasse. Ich habe auch eine private Zusatzversicherung fürs Krankenhaus. Die Rechnungen trudeln gerade alle erst ein, so dass ich noch nicht sagen kann, ob eine der Kassen mit irgendwas Probleme haben wird.

Allerdings muß ich wahrscheinlich denn Kinnaufbau auch selbst zahlen, weil das ei ästheischer Aspekt ist. Das war aber von vorneherein klar.

LG, Serenissima

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0