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Wirkungsgrad

Hallo

Hallo , mein Name ist Christian , Student , 23 Jahre alt und komme aus NRW .

Eine Kieferorthopädische Behandlung habe ich vor einigen Jahren erfolgreich abgeschlossen , der Biss ist meines Erachtens nach in Ordnung , Probleme und Schmerzen habe ich keine. Allerdings stören mich mein fliehendes Kinn , der kleine Unterkiefer , die Asymmetrie ( glaube durch Schieflage der Kiefer ) und die nicht sichtbaren Kieferwinkel.

In den nächsten Tagen wollte ich den Gang zum MKG-Chirurgen wagen und fragen , wie ich meine Probleme lösen könnte. Bevorzugen würde ich natürlich ein Kinnimplantat sowie Kieferwinkelaufbau , befürchte jedoch eine langjährige Behandlung ( sofern notwendig ).

Durch das Forum hier , hoffe ich , Anregungen zu finden ( durch die vielen Erfahrungsberichte + Bilder ) , die mir bei meiner Entscheidung helfen werden

Grüße

Christian

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Hallo Christian,

ich kann Dir nur dringend von einem Kinnimplantat abraten. Ich habe jetzt zwar kein Foto von Dir und kann nicht einschätzen, wie "schlimm" Dein Fall ist und wie die Alternativen aussehen, ich kann Dir nur von meinem Fall berichten:

Ich hatte auch ein fliehendes Kinn. Bei mir ist irgenwann der UK nach unten, statt nach vorn gewachsen, so dass der Kieferwinkel größer als 90° war und ich ein "Long-Face-Syndrom" hatte.

Mit 20 wollte ich von Kiefer-Ops nichts hören und habe mich für ein Kinn-Implantat entschieden. Das war eine langwierige Sache, denn man mußte wochenlang mit einem häßlichen Stretchverband rumlaufen, aber es sah danach für ein paar Jahre durchaus gut aus.

Dann schwand der Effekt aber unmerklich von Jahr zu Jahr, bis mein Kinn letztendlich fast so aussah wie vorher, wenn nicht gar schlimmer. Was war passiert? Durch den Muskelzug am Kinn wurde das Implantat über die Jahre komplett in den Knochen hineingedrückt und hat selbigen verdrängt. Ich hatte quasi eine richtig breite Kerbe im Knochen. Mein Zahnarzt meinte, dass es sogar Fälle gibt, wo sich das ganze Teil bis nach innen, in den den Mund durchfrißt!

Desweiteren haften die Muskeln am Implantat nicht so, wie sie das am Knochen tun. Der Mundboden erschlafft und man hat früh ein Doppelkinn!

Ich habe jetzt das Implantat entfernen lassen und den UK vorverlagern lassen. Die knöcherne Kinnspitze wurde abgetrennt und ebenfalls vorverlagert. Das hätte ich von Anfang an machen sollen.....

Ich hoffe, das hat Dir etwas geholfen.

Übrigens, von der Dauer: Ich habe im Dez. 2010 die Brackets bekommen, ich hatte aber auch zuvor eine Gaumennahterweiterung. Die 2. Op war vor einem Monat und ich hoffe, dass in 2 Monaten die Brackets rauskommen. Das ist also etwas mehr als 1 Jahr.

Wenn Dein Biss jetzt schon super stimmt, wird es eventuell auch noch schneller gehen! Vielleicht reicht bei Dir ja auch nur die Kinnverlagerung....

LG, Serenissima

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Hallo , Danke für deine Antwort.

An eine Kinnvorverlagerung hatte ich auch schon gedacht , jedoch schien mir der Veränderungsgrad mit dieser Methode begrenzter , als bei einer Plastik. Bestehen diese Gefahren bezüglich des Knochenschwunds auch bei einem Kieferwinkelaufbau ?

Kieferverlagerungen würde ich aktuell nur als letzte Möglichkeit in Betracht ziehen , auch wenn diese das beste Ergebnis versprechen sollte.

Die UK-VV hat bei dir aber die KK übernommen , oder ?

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Zu einem Kieferwinkelaufbau kann ich leider gar nichts sagen, weil ich überhaupt nicht weiß, was da gemacht wird.

Die KK übernimmt die OP-Kosten (Bimax), allerdings muß ich die Kinnplastik möglicherweise selbst bezahlen, weil das ja ein rin ästhetischer Aspekt ist.

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