Sunflower87

Bimax (OK VV, UK RV) 29.11. Medizinische Hochschule Hannover

57 Beiträge in diesem Thema

Oh wie toll es ist, jetzt endlich die OP hinter sich zu haben, wieder halbwegs fit zu sein und hier einen Erfahrungsbericht schreiben zu können!! Ich habe mir im Krankenhaus schon immer Notizen gemacht, weil ich dachte sonst vergesse ich bestimmt alles bzw. werfe die Tage durcheinander. Außerdem hatte ich ja eh nicht viel anderes zu tun. Daher wird der Bericht sicher sehr ausführlich. Dann fang ich mal an:

Also ich hatte am 29.11. den Termin für die Bimax in der MHH und musste schon am Vortag (28.11.) zur stationären Aufnahme dort hin.

Aufnahmetag:

Ich musste bereits um 8 Uhr morgens dort sein, musste dann einigen Papierkram erledigen und dann erstmal relativ lange warten, bis ich nochmal von einem Arzt über die OP-Risiken aufgeklärt wurde und von einer Schwester Blut abgenommen, Fieber und Blutdruck gemessen bekam.

Um 10.30 Uhr hatte ich endlich mein Zimmer, musste allerdings meine Sachen in einen Spind im Aufenthaltsraum einschließen, weil nich sicher ist, dass man nach der OP ins selbe Zimmer kommt, sodass man die Sachen nicht im Zimmer in den Schrank schließen kann, das war ein bisschen nervig, aber ja ansich kein Problem.

Im Laufe des Tages kam dann noch der Anästhesist, den ich erstmal ausfragte mit welchen Medikamenten denn Sedation und Narkose erfolgen werden (ich selbst bin fast fertige Tierärztin) und ich musste nochmal in die Kieferorthopädie (die ist in der gleichen Klinik ein Stockwerk tiefer). Dort habe ich außen auf die Zähne noch so kleine Knöpfchen aufgeklebt bekommen, die währen und nach der OP zur Fixierung des Splints dienen, da ich eine Lingualspange (Incognito) habe und man den daran nicht befestigen kann. Dort kam dann auch nochmal der Chirurg hinzu, der mich am nächsten Tag operieren sollte, erklärte mir nochmal einiges und beantwortete noch einige Fragen, wobei aber das meiste schon vorher geklärt worden war. Dadurch dass in der Klinik Kieferorthopädie und Kieferchirurgie im gleichen Haus sind und die häufig zusammenarbeiten war das wirklich sehr angenehm und ich hatte vorher schon häufig Gelegenheit mit den Chirurgen zu sprechen.

Zum Glück war ich an dem Tag noch alleine auf dem Zimmer, sodass ich den Rest des Tages mit Fernsehen, Telefonieren und Lesen verbracht habe. Abends brachte mir eine Schwester noch das hübsche OP-Hemdchen und die Thrombosestrümpfe, erklärte mir, dass ich direkt morgens als erste auf dem OP-Plan stehe, was mich sehr gefreut hat! Die Aufregung hielt sich in Grenzen und ich konnte ohne Schlaftablette halbwegs gut schlafen, weil ich wirklich das Gefühl hatte in sehr guten und kompetenten Händen zu sein.

OP-Tag

Am OP-Tag wurde ich um kurz vor 6 Uhr geweckt und sollte bis um 6:45 Uhr fertig angezogen sein für die OP. Also hab ich noch schnell geduscht, mich in die OP-Kluft geschmissen und dann im Bett gewartet, dass es losgeht. Bald kam dann auch schon ein Pfleger, der mir noch so einen stylischen Kopfwickelt machte, damit die Haare nicht ins OP-Feld hängen und gab mir Dormicum zur Sedation. Zuerst merkte ich überhaupt keine Wirkung des Beruhigungsmittels, aber dann muss das irgendwie recht schlagartig eingesetzt haben, jedenfalls erinnere ich mich nur noch bruchstückhaft daran, dass ich noch vom Bett auf irgeneine andere Liege musste und der Anästhesist mich noch nach meinem Lieblingsessen gefragt hat (wie sarkastisch, oder?!), woraufhin ich Nudelauflauf geantwortet habe und dann war ich weg. Von der Intubation habe ich auch nichts mitbekommen, obwohl mit der Anästhesist vorher erklärt hatte, dass sie die Intubation durch die Nase nicht am schlafenden Patienten machen können, sondern man noch ein bisschen bei Bewusstsein sein muss bis der Tubus vor der Stimmritze sitzt und das u.U. unangenehm sein kann, aber davon weiß ich wie gesagt nichts mehr.

Aufgewacht bin ich gegen 13 Uhr auf der Überwachungsstaion und war entgegen meiner Erwartung hellwach (ich war bestimmt vorher auch schonmal wach, aber weiß davon nichts mehr). Ich betatschte natürlich sofort mein Gesicht. Hatte zwei Schläuche in der Nase, die sich später als Magensonde und Sauerstoffschlauch herausstellten, hatte den Splint im Mund und, was mich sehr überraschte, keine Drainagen. Am Unterkiefer konnte ich sofort alles fühlen ebenso am Gaumen, die rechte Oberlippe hat sich angefühlt wie ein eingeschlafenes Bein und die Linke Oberlippe sowie die Bereiche unter den Augen waren taub. Ich war auf jeden Fall schonmal total erleichtert, dass ich im Unterkiefer alles fühlen konnte und der Nerv da offensichtlich intakt geblieben war und sich auch sonst die Sensibilitässtörungen in Grenzen hielten.

Mein Vater hatte wohl schon draußen vor der Station gewartet und durfte dann zu mir, als ich wach war. Ich konnte mich schon etwas mit ihm verständigen, hab ihn dann aber nach Zettel und Stift gefragt, weil das Sprechen sehr anstrengend war und weh tat. Habe dann ein paar Sachen aufgeschrieben, total unleserlich, wie ich im Nachhinein gesehen habe. Das waren wohl noch die Nachwirkungen der Narkose, aber mein Vater konnte es entziffern.

Ich hatte relativ starke Schmerzen in den Muskeln, so als ob man beim Zahnarzt 4 Stunden lang den Mund selbst aufhalten müsste. Diese Schmerzen zogen bis in die Schläfen hoch, sodass ich fürchterliche Kopfschmerzen hatte. Zudem hatte ich Halsschmerzen, was ich auf Tubus und Magensonde schob. Habe dann nochmal Schmerzmittel bekommen, davon wurde es etwas besser, aber es tat eigentlich konstant weh. Meine Lippen waren total kaputt und unglaublich geschwollen, die Schwester schmierte mir dann Bepanthen drauf. Außerdem Hatte ich an der Nase irgendwie ein unangenehmes Gefühl und sie fühlte sich so instabil an.

Zum Glück bekam ich sehr gut Luft durch die Nase, es blutete ab und zu ein ganz bisschen, aber nur ganz wenig. Der Sauerstoffschlauch wurde sehr schnell entfernt, weil die Sauerstoffsättigung gut war. Mein größter Albtraum, dass ich mit dem Splint im Mund erbrechen müsste, bewahrheitete sich zum Glück auch nicht!

Ich bekam dann eine Kühlmaske, was sehr gut tat! Irgendwann musste ich zur Toilette und klingelte nach der Schwester. Musste mich erst aufrecht an die Bettkante setzen, ging alles gut und auch der Gang zur Toilette und zurück klappte wunderbar, die Schwester war so nett mir das OP-Hemdchen hinten zuzuhalten, sodass meine 3 Zimmernachbarn nicht meinen Allerwertesten sehen konnten :P.

Bald kam auch mein Chirurg, erklärte mir, dass die OP gut verlaufen sei, der Nerv im Unterkiefer nicht verletzt wurde. Die OP hat nur gut 3 Stunden gedauert und da es recht wenig geblutet hat brauchte ich keine Drainagen. Meine Nasenscheidewand, die ja wegen der Oberkiefer VV gekürzt werden musste, wäre wohl schief gewesen, das hätte er begradigt, sodass meine Nasenatmung dann nach der Genesung besser sein sollte als vorher (wobei ich damit vorher nie Probleme hatte und nie auf die Idee gekommen wäre, dass da was schief ist). Da war ich auf jeden Fall schon sehr beruhigt und habe dann immer mal wieder ein bisschen geschlafen.

Die Magensonde wurde mir am späten Nachmittag bereits gezogen, was zwar nicht schmerzhaft, aber unglaublich widerlich war, weil ich automatisch schlucken musste, als das Ding am Kehlkopf vorbei gezogen wurde, sodass ich dann den Geschmack von dem geronnen Blut, was noch am Ende des Schlauches war, im Mund hatte :94: Trotzdem war ich froh, dass ich das Ding los war.

Abends bekam ich schon Essen gebracht, obwohl ich gar keinen Hunger hatte. Erst sollte ich es mit Wackelpudding probieren - haha, seeehr witzig! Das ging absolut gar nicht! Dann brachte man mir einen Spiegel und eine große Spritze, mit der ich dann ein bisschen von so einem Proteinshake reinbekommen habe.

Die Nacht war fürchterlich! 2 meiner 3 Zimmerkollegen schnarchten, was ich trotz Oropax hörte (ich bin leider sehr sehr geräuschempflindlich beim Schlafen und kann echt nur schlafen, wenn es total ruhig ist), außerdem pustete sich jede Stunde die Blutdruckmanschette auf. Das Schlafmittel, nach dem ich fragte und was ich auch bekam wirkte leider nicht, aber das Schmerzmittel, was ich dann nochmal bekommen habe, machte ganz gut müde, sodass ich zumindest eine Stunde geschlafen habe. Als ich so gegen 4 wieder aufwachte musste ich wieder zur Toilette und klingelte nach der Schwester. Die begleitete mich wieder und wartete vor dem Waschraum. Leider wurde mir als ich fertig und grade beim Hände waschen war dann ganz schwummerig, sodass ich es grade noch geschafft habe zu klingeln und mich auf so ne Wäschekiste zu setzen, die da neben dem Waschbecken stand. Aufgewacht bin ich dann halb auf dieser Wäschekiste liegend und die Schwester hielt mir die Beine hoch. Ich war wohl nur so eine halbe Miunte bewusstlos, aber das war schon echt fürchterlich. Wurde dann mit Rollstuhl zurück zum Bett gebracht und hab mich wieder hingelegt. Habe dann noch ein bisschen geschlafen, aber ich glaube es waren in der ganzen Nacht nur so ca. 3 Stunden, wenn man alles zusammenrechnet.

1. Tag post OP

Ganz früh kam der Chefarzt zur Visite, alles würde soweit gut aussehen, passe gut in den Splint, Schwellung ist weich. Ich bekam Penicillin als Infusion. Einer der zwei Zugänge, die an den Händen hatte wurde gezogen, ich wurde zum Glück gefragt welchen sie ziehen sollen, weil der eine mich bei jeder bewegung piekste, sodass der dann raus kam. Zum Frühstück hab ich ganz wenig Suppe mit der Spritze gegessen, mehr hab ich nicht geschafft. Mittags, als grade eine Freundin zu Besuch kam, durfte ich auf Normalstation und kam zu einer sehr netten älteren Dame ins Zimmer. Meine Freundin war dann so nett mir meine Klamotten aus dem Schließfach zu holen, sodass ich wenigstens schonmal das fürchterliche OP-Hemdchen gegen einen Schlafanzug tauschen konnte. Meine Freundin hatte mir so eine Weihnachtstüte von Milka mitgebracht, mit einer Milka-Tasse und so Schoko-Weihnachtsmännern, weil sie gar nicht wusste, dass ich erstmal nicht kaufen darf, aber fand ich ganz lieb von ihr! Sie blieb dann aber auch nicht lange, weil mir das Reden sehr weh tat und mich anstrengte.

Wurde dann mit dem Rollstuhl irgendwann zum Röntgen beracht, wo sich herausstellte, dass das Gerät grad nicht funktioniert, also den ganzen Weg wieder zurück und später nochmal hin, da ging es dann zum Glück.

Ich war noch sehr sehr schlapp auf den Beinen, Tasche auspacken ging nur etappenweise, weil mich jede Bewegung unglaublich angestrengt hat. Wenn die geschätzten 20m von meinem Zimmer zum Aufenthaltsraum gegangen bin habe ich mich gefühlt wie nach 10km Joggen. Ich hatte immer noch starke Muskelschmerzen und die Kiefergelenke taten weh. Bekam leider keine starken Schmerzmittel mehr, sondern nur noch Ibuprofen, aber es war halbwegs erträglich. Was ich als sehr unangenehm empfand, war die starke Schwellung (wobei die Ärzte sagten die Schwellung sei nur so mittel doll, da hätten sie schon schlimmere gesehen, ich fand ich sah aus wie ein Nilpferd). Alles spannte, die Lippen waren immer noch total kaputt. Ich konnte den Kopf nicht nach unten nehmen, dann tat sofort alles weh, auch mein ganzer Hals war geschwollen, sodass ich den Kopf gar nicht drehen konnte.

Leider war an diesem Tag die Nasenatmung schlechter. Ich bekam so eine Art Q-Tipps und Bepanthen Salbe, womit ich die Blutkrusten aus der Nase vorsichtig entfernen durfte und Nasenspray zum Abschwellen der Schleimhaut. Damit ging es mir dann schon etwas besser. Es blutetet immer nochmal ein bisschen aus der Nase, vor allem wenn ich den Kopf nach vorne beugte, aber immer nur aus dem einen Nasenloch und auch immer nur ganz wenig. Mein Vater war wieder kurz zu Besuch. Essen tat ich am ersten Tag auf dem Zimmer. Es war unglaublich anstrengend, sodass ich fast nichts schaffte. Ich empfand es als total störend, dass ich mir die Lippen nicht sauber machen konnte, weil man ja durch den Splint die Zunge nicht aus dem Mund bekommt, sodass ich immer die ganze Serviette vollschmadderte. Nach dem Essen spülte ich den Mund immer mit Chlorhexidinlösung aus, was nich besonders gut ging, weil ich die Lippen und Wangen durch die Schwellung nicht normal bewegen konnte. So wurde es ein Mix aus etwas Spülen und Kopf hin und her bewegen, weil ich vor allem in Sorge war, dass die Nähte nicht anständig sauber werden und sich da was infiziert. Beim Ausspucken sabberte ich mich immer völlig voll, auch aufgrund der eingeschränkten Beweglichkeit.

Ich hatte wieder viel die Kühlmaske an, weil mein Gesicht immer ganz heiß wurde, wenn ich sie mal nicht um hatte und empfand sie auch als eine echte Wohltat. Ich fand es unglaublich, dass sich die 18°C auf die sie eingestellt war anfühlten wie ungefähr 0°C.

Die Nacht war wieder schlecht, weil die Nasenatmung schlecht war und ich wieder Schmerzen hatte. Bekam dann noch zusätzlich zum Ibuprofen Novalgin, was ein bisschen half, aber geschlafen habe ich auch in dieser Nacht kaum. Zusätzlich nervte mich die Kühlmaske, weil mir dauernd Kondenswasser am Hals runter lief und ich befürchtete davon krank zu werden, was ich natürlich gar nicht hätte gebrauchen können. Außerdem empfand ich sie zeitweise als zu kalt, zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich mir die Temperatur an dem Gerät selber einstellen kann.

2. Tag post OP

Geweckt wurde ich um 7 mit der Penicillin-Infusion, die wie hulle in meiner Vene brannte und dann musste ich direkt um 8 Uhr alleine mit meiner Akte zufuß 4 Stockwerke tiefer zum Chefarzt. Mir ging es nicht besonders toll, da ich ja auch noch gar nicht gefrühstückt hatte und ja auch am Vortag kaum was gegessen hatte. Der Arzt sagte die Röntgenbilder würden sehr gut aussehen, alles da wo es sein soll. Die Kiefergelenke würden perfekt ineinander greifen. Die Schwellung hatte noch zugenommen, was mir bereits im Vorfeld so prophezeit worden war. Die Ärzte hatten gesagt bis zum 3. Tag würde Schwellung in der Regel zunehmen und am dem 4. dann abnehmen.

Wieder zurück auf Station habe ich gefrühstückt (inzwischen im Aufenthaltsraum), Suppe immer noch mittels Spritze, Wasser bzw. Milch/Kakao ging mittlerweile aus einer Tasse.

Danach habe ich das erste mal seit der OP geduscht - es tat sooo gut! War zwar etwas schwierig, weil es weh tat den Kopf nach hinten zu nehmen, aber ich natürlich nicht das ganze Shampoo in den Augen haben wollte. Aber am Ende hat alles gut geklappt, nur eben etwas mehr Zeit in Anspruch genommen.

Dann war ich das erste mal nach der OP bei meiner KFO. Die war ganz glücklich, dass ich so toll in den Splint passe und ganz erstaunt wie fit ich schon wieder war. Sie hat dann die Gummis rausgekommen, den Mund etwas ausgespült und die Gummis wieder eingehängt. Ich bekam dann Gummis und eine Pinzette mit und durfte dann zum Zähneputzen immer die Gummis rausmachen und danach wieder rein. Der Splint war aber noch mit Draht am OK befestigt.

Fürs Zähne putzen hatte ich in weiser Voraussicht so eine Zahnbürste gekauft, die eigentlich für die Reinigung von Brücken und Kronen gedacht ist, die nur so einen ganz kleinen Kopf hat. Damit ging das schon ganz gut, an den Scheidezähnen schaffte ich es sogar die Zahninnenflächen etwas zu putzen. Dann bekam ich noch Besuch von meiner Mutter und meinem Bruder, sprechen war immer noch anstrengend und fing irgendwann an weh zu tun. Ich hatte auch immer noch die Schmerzen in den Muskeln, weil die einfach ne Weile brauchen sich an die neue Position zu gewöhnen.

Die Nacht war - oh Wunder - erstmal wieder Kacke. Als ich um 2 Uhr immer noch nicht eingeschlafen war fragte ich nach einer Schlaftablette, die ich bekam und die diesmal zum Glück auch ihren Dienst tat, sodass ich danach ganz gut schlief.

3. Tag post OP

Als ich morgens um 8 wieder runter zum Chef musste wirkte die Schlaftablette von der Nacht immer noch hervorragend, sodass ich total müde war. Es würde immer noch alles sehr gut aussehen, obwohl Schwellung tatsächlich noch ein bisschen mehr geworden ist. Dafür waren die Lippen inzwischen wieder halbwegs abgeschwollen und heile.

Direkt danach (immer noch ohne Frühstück) musste ich zur KFO, die das erste mal den Splint rausnahm, ich bekam den Mund grade soweit auf, dass das passte. Dann spülte sie die Brackets (Incognito) gründlich ab. Splint passt immer noch hervorragend, ich darf ihn ab jetzt zum Zähneputzen rausnehmen. Sie hängte die Gummis etwas weiter hinten ein, wo ich mich fragte wie ich das jemals alleine hinkriegen soll, aber das ging dann doch besser als erwartet.

Nach dem Frühstück hab ich dann also das erste mal selber den Splint rausgenommen, natürlich total vorsichtig aus Angst irgendwas kaputt zu machen, aber klappte hervorragend und das Zähne putzen ging auch viel viel besser als erwartet. Mit dem kleinen Zahnbürstchen kam ich sogar an die Innenflächen der Backenzähne halbwegs heran, die Mundöffnung war also schon recht gut. Trotzdem Spüle ich immer noch weiter mit Chlorhexidinlsg. Es war toll, wieder so ein sauberes Gefühl im Mund zu haben!

Dann hatte ich wieder Besuch, Reden tut immer noch schnell weh, würde gerne mehr durch die Gegend laufen, aber dann wird mein Kopf ganz heiß und fühlt sich an, als ob er gleich platzt. Also immer noch viel im Bett mit Kühlmaske. Die Schwellung rutscht inzwischen runter bis zu den Schlüsselbeinen, viele Stellen sind leicht gelblich verfärbt und die eine Wange blau. Das Essen nervt mich, weil ich eigentlich gar keinen Hunger habe und es mich immer noch anstrengt, aber irgendwas muss ja rein...

Gummis einhängen nach dem Zähne putzen geht inzwischen schon ganz fix, Übung macht ja bekanntlich den Meister. Ich bin voller Hoffnung, dass ab morgen endlich die Schwellung abnimmt. Mir tut schon der Rücken weh von vielen im Bett rumliegen/-sitzen. Die Ärzte sagen, dass ich am Dienstag evtl. nach Hause darf.

Nacht dank Schlaftablette ganz gut, wache nur ab und zu auf, weil mich die Kühlmaske wieder nervt, weil sie verrutscht oder sich viel Kondenswasser bildet. Hatte nachts wieder Schmerzen, hab Novalgin bekommen, dann war es wieder besser.

4. Tag post OP

Morgens ist mir irgendwie schlecht, vielleicht von dem Ibuprofen auf nüchternen Magen (ich hab die Tabletten immer (wenn die Schwestern es nicht grade vergessen haben) so zermörsert bekommen und die dann in Wasser aufgelöst, das hat ganz fürchterlich geschmeckt), aber nach dem Frühstück war es dann besser. Die Schwellung war tatsächlich endlich etwas weniger, dafür aber irgendwie mehr verteilt, bis hoch unter die Augen. Habe jetzt schicke gelbe Augenringe und unter dem rechten Auge direkt unterm Lidrand einen dunkelroten Strich, der aussieht wie Kajal.

Das Allgemeinbefinden ist viel viel viel besser als die Tage zuvor, der Kreislauf ist endlich wieder richtig aufm Damm, sodass ich mehr rumlaufen kann. Auch das Reden ist nicht mehr so anstregend, ich bekomme ganz viel Besuch und kann nun endlich auch mit mit ihnen reden und viel rumlaufen. ;) Endlich brauche ich auch keine Thrombosespritzen und -strümpfe mehr.

Durch die abnehmende Schwellung wird die Mimik auch wieder besser, das Mund ausspülen wird leichter.

Es kribbelt schon seit mehreren Tagen zwischendurch immer mal an verschiedenen Stellen des Gesichts, vor allem an den tauben Stellen, was mich sehr zuversichtlich stimmt, dass auch da irgendwann das Gefühl wieder kommen wird. Was ganz komisch ist - manchmal juckt es an einer von den tauben stellen, wenn ich dort aber kratze merke ich nichts, ganz ekliges Gefühl!

Beim Mittagessen bin ich ganz stolz auf mich, dass das ganze Schälchen Suppe geschafft habe. Inzwischen setze ich einfach das Schälchen an die Lippen und schlürfe die Suppe raus, was besser geht als sie mit nem Löffel zu essen. Leider ist die Suppe z.T. relativ dickflüssig, sodass das auch eher schwierig ist. Ich habe auch jedesmal Joghurt oder Pudding auf meinem Tablett stehen, den ich aber mit dem Splint gar nicht rein bekomme.

Der Arzt sagt die Nähte sehen super aus, ich darf Dienstag nach Hause! Ich bekomme immer noch Antibiose, das brennt am Anfang jedesmal sehr, weil die tagsüber nie die Braunüle durchspülen und die sich nach 12 Stunden logischerweise jedesmal wieder zugesetzt hat...ich frage mich ernsthaft warum wir in der Tierklinik alle 3 Stunden Katheter/Braunülen durchspülen, aber die das in einer humanmedizinischen Uniklinik nicht hinkriegen. Ich hätte beinahe gefragt, ob ich es nicht selber machen kann...

Irgendwie fingen meine Augen dann auf einmal an zu brennen, habe dagegen Augentropfen bekommen, die auch gut geholfen haben. Die Nähte in der Mundschleimhaut fangen an zu zwicken, was ich als gutes Zeichen deute, dass das Gefühl immer mehr zurück kommt. Gummis ein- und aushängen ist jetzt schon Routine, bin aber irgendwie doch jedesmak froh, wenn der Splint nach dem Zähneputzen wieder drin ist, weil er einem irgendwie Sicherheit gibt, dass alles richtig sitzt. Ohne Splint sehe ich, dass ich jetzt einen ganz tollen, korrekten Überbiss habe und freue mich total!

Tag 5 post OP

Morgens irgendwie sehr schlecht gelaunt und kriege kaum Frühstück runter. Gesicht, Hals und Dekollté sind ganz gelb verfärbt. Nach dem Duschen ist das Allgemeinbefinden dann sehr gut. Der Arzt bei der Visite sagt, dass der Heilungsverlauf bisher optimal ist, ich bin total froh!

Mimik wird immer besser. Ich laufe viel durch die Gegend, rüber ins Hauptgebäude des Klinikums, wo es ein paar Geschäfte gibt, durch die ich mal so durchgucke und mir ne Zeitschrift kaufe. Kann inzwischen auch schon wieder schneller gehen, weil die Erschütterung nicht mehr weh tut. Ich habe wieder ganz viel Besuch und endlich keine Schmerzen mehr beim Reden!

Die Nacht war dann leider wieder schlecht, weil ich keine Schlaftablette genommen habe, weil ich davon morgens immer noch so müde und bedröppelt war. Deshalb hab ich wieder kaum geschlafen. Die Kühlmaske nervt, aber ohne wird das Gesicht leider nach einer Zeit heiß und schmerzhaft, sodass ich sie doch wieder anlege.

6. Tag post OP

Morgens beim Vertreter vom Chef gewesen. Der Heilungsverlauf sei Zitat: "perfekt" und ich darf morgen nach Hause *juhu*. An dem Tag gabs sonst nicht mehr viel neues, das Befinden wird, auch durch die immer weiter abnehmende Schwellung, immer besser. Deshalb wird es langsam auch langweilig im KH und ich packe schon freudig meine Tasche für die Abreise. Nachmittags war ich nochmal bei der KFO, die immer noch ganz glücklich ist wie toll der Splint passt und sagt, die Chirurgen hätten wirklich super Arbeit geleistet.

Inzwischen nervt es mich leider ziemlich, dass ich mit dem Splint außer Suppe und Getränken wirklich gar nichts in meinen Mund bekomme.

Nachts nehme ich nochmal ne Schlaftablette und habe die erste Nacht seit einer Woche bis auf einmal kurz aufwachen durchgeschlafen!

7. Tag post OP (heute)

Packe meine Sachen zuende, es geht mir inzwischen blendend, brauche kaum noch Schmerzmittel, kann auch schon wieder halbwegs den Kopf nach vorne über beugen ohne dass es unangenehm ist. Ich freue mich unglaublich auf zu Hause! Mein Chirurg schaut mich nochmal an, ist hochzufrieden. Nochmal bei KFO gewesen, darf ab heute den Splint zum Essen rausnehmen, worüber ich mich freue wie ein Schneekönig! Dann wurde noch schnell die Braunüle gezogen, ich bekam den Arztbrief mit und wurde dann von meinem Bruder abgeholt und nach Hause gefahren.

Eben grade habe ich das erste mal ohne Splint gegessen (Es gab Alete Spaghetti Bolognese für 3. Monate alte Babys :D ) und es war sooo herrlich! Endlich mal was anderes als Suppe und endlich mal wieder richtig Geschmack im ganzen Mund haben! Hach war das toll! Jetzt kann ich mich auch endlich wieder ein bisschen vielseitiger ernähren. Hatte mir vor der OP schon so einen "Zerkleinerer" (ja so heißt das Teil wirklich) gekauft, mit dem man alles, was nicht total hart ist pürieren kann. Echt unglaublich, wie doll man sich über solche Kleinigkeiten freuen kann! Meine Mundöffnung ist übrigens gar kein Problem. Kriege ohne Probleme einen Teelöffel in den Mund, müsste mal nachmessen wieviel es ist, aber ich denke gut 1cm wirds schon sein.

Mein Fazit bisher: Die ersten drei Tage waren die Hölle! Das muss ich leider wirklich so sagen. Ich hatte permanent Schmerzen in der Muskulatur, die durch die Schmerzmittel kaum besser wurden und die Schwellung war einfach unglaublich unangenehm. Zudem hat mir mein Kreislauf bzw. das ewige schlapp sein sehr zu schaffen gemacht.

Die Mundhygiene sowie das einhängen des Splints sind trotz Lingualspange (weil ich weiß, dass das einige hier auch interessiert) absolut unproblematisch.

Ich war sehr froh, so lange im Krankenhaus geblieben zu sein. Gestern hätte es, wenn es nach mir gegangen wäre, durchaus auch schon nach Hause gehen können, aber alles davor wäre definitiv zu früh gewesen. Wenn ich lese, dass manche Leute hier schon am 3. oder 4. Tag nach der OP entlassen werden - das wäre für mich echt unschön gewesen!

Jetzt, genau eine Woche nach der OP bin ich wieder total fit, habe grade schon einen Spaziergang unternommen und morgen werd ich mich dann mal ans Autofahren (zum Einkaufen) wagen, ich denke aber nicht, dass mir das große Probleme bereiten wird, weil ich meinen Kopf inzwischen schon wieder ganz normal drehen kann. Die Schwellung ist meiner Meinung nach schon ganz erstaunlich zurück gegangen und ich bin einfach nur unglaublich froh, glücklich und erleichtert 1. die OP geschafft zu haben und dass es 2. auch noch (bisher zumindest *toi toi toi*) so super gut gelaufen ist.

So, wer es geschafft hat bis hier in zu lesen :D: Ich hoffe dieser Erfahrungsbericht hilft euch! Mir haben die Erfahrungsberichte der anderen User hier im Vorfeld sehr sehr geholfen, sodass ich in etwa wusste, was auf mich zu kommt, womit ich mich schonmal eindecken muss (z.B. war der Tipp mit der kleinen Zahnbürste ganz super) usw.

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Hi!

Toller Bericht! Sehr genau beschrieben alles!

Gratuliere Dir zur überstandenen OP!!

:)

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Erstmal Glückwunsch zur überstandenen OP :)

Jetzt hat doch noch alles geklappt mit der Incognito. Finde es schonmal sehr beruhigend, dass Du keine Schrauben in den Kiefer bekommen hast für die Gummis, sondern diese weissen Knöpfe.

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Danke euch beiden!

Ja ich bin auch sehr froh, dass ich nicht noch irgendwelche zusätzlichen Schrauben in den Kiefer bekommen musste, das wär ja auch noch schöner gewesen...das mit den Knöpfchen klappt sehr gut und bisher halten sie auch super, obwohl da echt ganz schön Zug drauf kommt durch die Gummis.

Autofahren heute hat gut geklappt, musste nur den Schal ab machen, den ich wegen des Sche*ißwetters umgemacht hatte, weil der sonst beim Kopf drehen gegen die Schwellung drückt und das ist dann unangenehm. Habe mir heute eine Kinderzahnbürste gekauft und auch schon ausprobiert. Klappt super und ist nicht mehr ganz so mühsam wie mit der anderen, weil der Kopf ein bisschen größer ist, aber trotzdem klein genug um in den Mund zu passen.

Gegessen hab ich heute Kartoffelbrei mit Spinat und püriertem Fisch und zum Nachtisch pürierte frische Ananas, toll wars! :) Hatte mir die Ernährung nach der OP echt schwieriger vorgestellt. Man kann ja im Prinzip doch sehr viel essen, wenn man es klein macht.

Irgendwie tut mir rechts im Oberkiefer die Stelle die quasi am Zahnfleisch über dem Eckzahn ist weh, wenn ich da dran komme und auch der Teil der Lippe, der da drüber liegt. Hoffe da ist nix im Busch. Hab ja aber Freitag schon den Termin zum Fäden ziehen, werde dann direkt man fragen.

Schmerzmittel brauch ich jetzt nur noch recht wenig, hab heute über den ganzen Tag nur 2 Ibuprofen 200 genommen, im KH hab ich immer 3x tägl. Ibuprofen 600 bekommen. Ich hoffe, dass ich das bald ganz weglassen kann, weil mein Magen leider ein bisschen empfindlich ist und Schmerzmittel da nicht grade besonders förderlich sind.

Ansonsten bin ich schon wieder fit genug um mich zu langweilen :P gehe jetzt erstmal viel spazieren, viel mehr "sportliche Aktivität" ist ja leider nicht drin. Ich bin sonst eigentlich jeden Tag reiten gewesen, das fällt ja jetzt erstmal ne ganze Weile flach :(

Außerdem hab ich mir noch Material für meine abschließende Examensprüfungen ausgeliehen, was ich jetzt schonmal anfangen will durchzuarbeiten, denn Zeit hab ich ja grade mehr als genug und da ich ab Januar wieder Praktika machen muss werd ich da dann nicht mehr so viel dazu kommen.

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Hallo Sunflower,

jetzt ist Dein OP Bericht ja doch noch schnell online gegangen. Vielen Dank, dass Du alles so ausfuehrlich beschrieben hast. Manchmal sind es ja wirklich die Kleinigkeiten, ueber die man sich Gedanken macht und froh ist, wenn man dazu schon mal was gelesen hat.

Super, dass es mit der Incognito so gut geklappt hat und weiterhin klappt.

Ich hoffe, dein Heilungsprozess verlaueft weiterhin so problemlos und wuensche Dir alles Gute.

Liebe Gruesse

Mauto

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kann ich mal eine frage stellen?

Ich habe ja vor dem ganzen danach nicht so angst, weil ich wenn ich wieder aufwache weiss, dass ich am leben bin und das neue leben dann starten kann. vor was ich sooo unglaublich angst habe und was mich die ganze zeit beschäftigt ist die narkose!! ich hab so eine angst, dass da was schief läuft! bin noch nie operiert worden und hab echt jetzt schon schiss!!

hattest du schon vorher erfahrung mit einer narkose oder wie hast du dich mit dem gedanken abgefunden, dass du da ohne bewusstsein da auf dem tisch liegen wirst....

Danke für die antwort!

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Danke Mauto! Ja ging dann doch ganz flott, dass der Bericht online war. :)

@corina:

Ich bin als Kind schon mehrfach operiert worden, weil ich mir zweimal den Arm gebrochen hatte und natürlich beide male so, dass es verschraubt werden musste. Daher wusste ich, dass ich an sich mit Narkosen scheinbar kein Problem habe.

Allerdings ist das als Erwachsener natürlich was ganz anderes. Ich hatte ja auch total Angst vor der Narkose, grade weil ich als Tiermediziner eben weiß, was alles schief gehen kann.

Klar, das Gefühl da jemandem so hilflos ausgeliefert zu sein und nichts an der eigenen Situation ändern zu können fand ich auch direkt vor der OP noch ziemlich befremdlich. Aber ich habe dann viel mit einer Freundin, die Ärztin ist, darüber geredet und die meinte dann auch nur "Schau mal, du bist jung, gesund, durchtrainiert, da gehen ganz andere Leute auf den Tisch. Mit schweren Herzfehlern, Organversagen etc. und selbst solche Leute überleben Narkosen, warum sollte jetzt grade bei dir was passieren?".

Wo sie Recht hat...ich mein inzwischen können die Ärzte Herzen oder Lungen transplantieren, ohne dass der Patient aufm Tisch bleibt. Das hat mich schon irgendwie beruhigt.

Zum anderen habe ich mich ja relativ lange mit dem Anästhesisten unterhalten. Der hat mir genau erklärt mit welchen Mitteln die Narkose durchgeführt wird. In Hannover wird die Inhalationsnarkose z.B. mit Sevofluran durchgeführt, wodurch die Narkose sehr gut steuerbar ist. D.h. wenn die Narkose mal zu tief sein sollte, sodass ein Zwischenfall droht, wird einfach das Narkosegas niedriger gedreht und das überschüssige ist innerhalb weniger Atemzüge vom Patienten abgeatmet (die Ausscheidung dieses Narkosemittels erfolgt vorrangig über die Lunge), sodass die Narkose sich wieder normalisiert.

Auch zu den anderen noch verwendeten Mitteln (z.B. Muskelrelaxans, Schmerzmittel...) hat er mir ganz ausführlich erklärt welches sie verwenden und warum.

Ich wusste noch von den OPs als Kind, dass ich mich mal in der Aufwachphase übergeben musste und habe das im Vorgespräch dann auch erwähnt. Da meinte der Anästhesist direkt, dass er mir dann was geben würde, damit das nicht wieder passiert. Auch das fand ich super, weil ich ja so große Angst davor hatte, mit dem Splint im Mund erbrechen zu müssen.

Zudem bin ich da ja auch in einer Klinik gewesen, die jeden Tag zig Narkosen durchführt, d.h. es ist da absolute Routine. Die wissen was sie tun und verstehen was von ihrem Handwerk.

All das zusammen hat mir dann irgendwie total die Angst genommen, sodass ich am Tag vor der OP und auch morgens vor der OP fast gar nicht mehr aufgeregt war. Natürlich ist ein geringes Narkoserisiko immer vorhanden, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Aber ich glaube bei einem Eingriff wie unserem ist das, sofern die Narkose von erfahrenen Personen durchgeführt wird, doch verschwindend gering. Vor der Materialentfernung, die ja in ca. einem halben Jahr sein wird, habe ich daher nun auch überhaupt keine Angst mehr.

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wow, ich danke dir für deine ausführliche antwort!! und du bist ja noch dazu irgendwie eine "vom Fach" ;)

bin übrigens jetzt schon seit ein paar monaten dabei regelmäßig sport zu betreiben...eben wegen der narkose und der belastung die da auf mich zukommt und es klappt ganz gut bis jetzt mit der motivation! in letzter zeit esse ich nur besonders gerne meine nervosität wegen der zahnspange weg..hoffe das legt sich wieder :)

ich habe ja noch über ein jahr zeit mich mit der narkose anzufreunden :)

Tschüssi und danke nochmal

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Ich denke das ist sehr gut! Ich bin sehr sportlich und aktiv und schon immer lieber draußen gewesen als in der Bude zu hocken und bin fest davon überzeugt, dass mir das u.a. geholfen hat die OP so gut wegzustecken. Ich fühle mich körperlich seit 2-3 Tagen genauso wie vor der OP, wenn man von den ab und zu noch auftretenden Schmerzen und eben den tauben Stellen im Gesicht absieht. Ich war heute 2 Stunden lang spazieren und es strengt mich überhaupt nicht an.

Dass ich die ersten Tage so Kreislaufprobleme hatte lag denke ich an mehreren Faktoren. Zum einen hatte ja der Chirurg gesagt, dass es bei mir relativ wenig geblutet hat, weshalb ich auch keine Drainagen brauchte. Im OP Bericht hab ich dann gelesen, dass es insgesamt doch ca. 800ml waren, beim Blut spenden werden einem glaub ich 450ml abgenommen und selbst damit haben manche Leute ja, selbst wenn sie normal essen und trinken können, zu kämpfen. Zudem habe ich ja die ersten Tage kaum gegessen und die Nachwirkungen des Narkosemittels tun dann noch ihren Rest. Aber davon hab ich mich dann ja doch sehr schnell erholt.

Ich hatte vor der OP mal in einem Thread hier gefragt, wann man nach der Bimax wieder fit ist. Ich meine mich zu erinnern, dass da viele was von 3-4 Wochen geschrieben hatte, irgendjemand sogar, dass er/sie nach mehreren Monaten noch nicht wieder so fit war wie vor der OP.

Ich würde mich z.B. jetzt schon durchaus in der Lage sehen mein Praktikum zu machen, was ich jetzt vorsichtshalber auf Januar verschoben habe (das ist kein besonders anstrengendes Praktikum, im Labor sitzen und ein bisschen mit dem Auto rumfahren). Allerdings ist es schon gut so, wie es jetzt ist, weil ich ja den Splint noch drin habe und das Reden damit schon etwas nervig ist. Mitte Januar, wenn das Praktikum dann beginnt, wird der wohl raus sein, sodass ich mich dann auch normal verständigen kann. :D

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Wirklich ein gut leserlicher Bericht und sehr ausführlich.

Die ersten Tage hören sich ja wirklich nicht gut an, aber jetzt hast du es ja geschafft. ;)

Ich hoffe ich bleib davon verschont :P

Sonst wünsche ich für deine Weiterbehandlung alles Gute, auch bei deiner Abschwellung und alles was dazu gehört.

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So, heute Morgen war ich zum Fäden ziehen. War recht unangenehm, aber ich bin froh, dass sie nun raus sind, weil sie irgendwie schon geziept haben und ich auch das Gefühl hatte, dass sie die Beweglichkeit noch etwas einschränken und auch beim Zähneputzen fand ich sie etwas störend. Aber nun sind sie raus, die Schleimhautwunden sind gut verheilt, nichts entzündet, die Schwellung geht gut zurück, der Arzt war also sehr zufrieden. In den tauben Bereichen ist der Tiefenschmerz noch vorhanden (der Arzt hat mal etwas doller mit ner Pinzette reingezwickt, das hab ich dann doch gemerkt), was wohl ein gutes Zeichen ist, dass sich da alles wieder regenerieren wird.

Danach war ich direkt noch bei der KFO, Splint sitzt nach wie vor super und auch ohne Splint stehen die Zähne schon recht gut aufeinander, wobei da natürlich noch etwas kieferorthopädische Feineinstellung nötig ist. Habe noch ein Lob für meine gute Mundhygiene bekommen :D was aber ja bei mir zum Glück auch nicht so das große Problem ist, weil ich den Mund ja von Anfang an relativ weit auf bekommen habe.

Der Splint bleibt insgesamt 6 Wochen drin (also jetzt noch so ca. 4,5 Wochen) und danach (also ab Januar) geht dann die normale kieferorthopädische Behandlung weiter.

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Hallo Sunflower,

vielen Dank für Deinen tollen Bericht, der hilft einem wirklich weiter.

Bei mir steht nächstes Jahr im Frühsommer genau dieselbe OP an.

Wenn ich das mit dem Sport leses, fange ich am besten auch gleich damit an, weil ich nicht wirklich viel mit Sport zu tun habe.

Wünsche Dir alles Gute weiterhin für die Nachbehandlung und auch dass Du die Spange nicht mehr allzu lange drinnen haben musst.

Viele Grüße :)

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Danke Hoffnungsträger! :) Ich weiß noch nicht, wie lange ich die Spange jetzt noch behalten muss, aber das ist mir, ganz ehrlich, auch ziemlich egal. Im Vergleich zu der OP ist das, was jetzt noch kommt, alles nur noch Pillepalle.

Die Schwellung geht immer weiter zurück, inzwischen kann man wieder die normalen Konturen der Wangen erkennen, es ist nicht mehr alles einheitlich rund :D Ich denke mal bis der allerletzte Rest weg ist wirds noch etwas dauern, aber ich glaube wer mich nicht kennt würde mir jetzt schon nicht mehr ansehen, dass mein Gesicht geschwollen ist. Bin doch erstaunt, wie schnell das ging.

Im Moment ist die Beweglichkeit meiner Oberlippe irgendwie noch anders als vor der OP, dadurch wirkt das ganze Gesicht noch etwas komisch, vielleicht auch einfach nur ungewohnt. Ich hoffe mal das gibt sich dann, wenn die Restschwellung weg geht und wenn der Splint und die Knöpfchen außen an den Zähnen raus kommen, dadurch wirkt der Mund ja auch nochmal anders.

Das Einzige, was mich inzwischen etwas nervt ist die Tatsache, dass man mit dem Splint so schlecht reden kann. Mich verstehen zwar alle, aber man muss sich schon irgendwie anstrengen um so zu reden, dass einen eben die anderen auch verstehen. Zudem habe ich ja momentan noch sehr straffe Gummis drin, sodass mir zwei der Zähne, an denen die Gummis eingehängt sind, etwas weh tun, weil da eben permanent Zug drauf ist und beim Reden ja ganz besonders. Aber das ist ja eigentlich eher Jammern auf hohem Niveau. :P

Alles im allem denke ich aber, dass es ein tolles Ergebnis geben wird und ich bin immer noch so unglaublich froh und dankbar, dass bisher alles so gut und komplikationslos gelaufen ist und ich so schnell nach der OP schon wieder fit war.

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Hallo Sunflower,

habe die gleiche OP ja auch am 2.12 überstanden. Wollte dich mal fragen ob du auch noch ein taubes Gefühl in der Unterlippe hast... und wie sieht es mit deiner Mundöffnung aus. Klappt das gut oder kannst du den auch nur wenig aufmachen? Wie klappt es bei dir mit dem Essen? Kannst du schon sachen kauen??

Bei mir ist kauen nicht drin weil ich den Mund eben nur wenig aufbekomme (soweit das ein Zeigefinger zwischen die Zähne passt)?

LG

Ree

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Hallo Ree,

nein, ein taubes Gefühl in der Unterlippe habe ich nicht, aber im linken Teil der Oberlippe sowie an den Stellen im Oberkiefer, wo die Platten sitzen (rechts und links neben der Nase). Allerdings kribbeln oder jucken diese Stellen manchmal und der Tiefenschmerz ist, wie ich weiter oben schonmal schrieb, auch noch vorhanden, sodass die Chirurgen sehr zuversichtlich sind, dass das Gefühl da wiederkommt. Dass man hier und da mal taube Stellen hat nach der OP ist glaube ich ganz normal und das dauert eben eine Weile, bis Nerven sich regenerieren.

Mit der Mundöffnung hab ich eigentlich kein Problem. Natürlich krieg ich ihn nicht so weit auf wie vorher, aber ich mache ihn auch immer nur so weit auf, wie es ganz locker und ohne Schmerzen möglich ist, weil ich Angst habe sonst was kaputt zu machen. Ich hab grad mal nachgemessen :P - Ich krieg den Mund 1,5 cm auf (von der Kante der oberen zu der der unteren Schneidezähne gemesse. Das reicht locker um normal Zähne zu putzen und um einen Löffel oder eine Gabel rein zu kriegen. Deshalb klappt das Essen auch problemlos. Ich esse allerdings nur Suppen, Brei und pürierte Sachen, weil mir gesagt wurde, dass ich die ersten 6 Wochen gar nicht kaufen DARF! Darfst du schon kauen? Bei dir ist die OP dann ja grade mal 9 Tage her.

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Also mein Kfc meinte ich kann so ganz pampig gekochte Nudeln "kauen" aber da ich gerade mal einen Eierlöffel wenn der nicht voll ist zwischen den beiden Kiefern durch bekomme (ok wird auch noch durch die Gummizüge gehalten) ist daran nicht zu denken....

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@ Sunflower + Ree

Hi,

mal abgesehen von der Schwellung, seht ihr jetzt anders aus?

Ich meine würde man Euch mit dem alten Pass nicht in den Urlaub fliegen lasse? :)

Lt. meinem KFC wird man bei der OP schon wirklich anders aussehen (gut eigentlich will man das ja,

aber trotzdem dann Gewohnheitssache).

Alles Gute Euch und einen schönen Sonntag

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@Ree - Also ich esse auch noch mit einem Teelöffel (oder eben einer Gabel) im Moment, aber finde das bisher nicht schlimm. Klar, ab und zu denk ich auch mal - boah und jetzt ne Pizza :D, aber ich hätte es mir schlimmer vorgestellt. Und an Kauen würde ich mich noch gar nicht ran trauen, hätte viel zu viel Angst irgendwas kaputt zu machen oder dass sich da die Muskeln direkt wieder verziehen oder so.

Ist es bei dir eigentlich auch so, dass sich das Gesicht v.a. im Oberkiefer noch komisch anfühlt, da wo die Platten sitzen? Also wenn ich z.B. lache oder irgendwelche andere Mimik mit Oberlippe und Wangen mache, fühlt sich das alles noch irgendwie komisch an, schwer zu beschreiben.

@Hoffnungsträger - Also mein Gesicht ist ja noch nicht komplett abgeschwollen, deshalb kann ich zum Endresultat jetzt noch nicht so genau was sagen. Aber klar, man sieht schon anders aus. Bei mir ist vor allem das Kinn nun viel harmonischer und nicht mehr so prominent wie vorher, was ich mir ja auch so gewünscht hatte und was ich im Vorfeld bei der Planung immer so gesagt habe. Aber da ja an der gesamten obere Gesichtspartie (Augen, Nase, Stirn...) optisch nichts verändert wurde, denke ich mal, dass man mich schon noch gut wiedererkennt und dass ich auch den Pass erstmal so lassen werde, bis der halt abgelaufen ist.

Aber ich denke das kommt auch echt drauf an, wie stark vorher die Abweichung war bzw. wieviel bei der OP verändert wird. Bei mir waren die Verlagerungsstrecken ja vergleichsweise geringt (OK 4mm vor, 2mm hoch und 1mm rechts und UK 1mm nach hinten und nach oben geschwenkt (da weiß ich nicht genau wieviele mm)). Man würde echt nicht denken, dass so geringe Strecken schon so viel ausmachen können, grade beim UK war ich mir unsicher, ob diese geringe Verlagerung wirklich das optische Ergebnis liefern würde, was ich mir gewünscht habe, aber die haben mir das dann im Vorfeld an einer 3D Simulation der Knochen gezeigt und jetzt sehe ich es ja auch "live", dass das Ergebnis echt gut geworden ist.

Ich denke bei größeren Verlagerungsstrecken kann man u.U. schon echt sehr anders aussehen. Und wenn ich mir hier im Forum die Bilder angucke habe ich das Gefühl, dass die Leute bei denen die entgegengesetzte Fehlstellung vorliegt (also OK zu weit vorne) sich optisch noch stärker verändern, weil bei denen oftmals das Kinn so weit zurück liegt, sodass das Gesicht sehr rund ist usw. und sich dann durch dir OP schon irgendwie das gesamte Gesicht verändert.

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So, ich traue mich mal Bilder einzustellen.

Hab leider grad gesehen, dass ich jetzt prä und post OP nicht immer auf der gleichen Seite habe, aber das war so mühsam, jetzt lass ich es so, ich hoffe ihr erkennt, was prä und was post OP ist ;).

Bei der Frontalaufnahme ist das Bild von heute, also 13 Tage Post OP, bei der Profilaufnahme 10 Tage post OP.

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Hallo Sunflower,

auch von mir ein herzlicher Glückwunsch zur überstandenen und erfolgreichen OP.

Mich würde ja noch interessieren um wieviele mm OK und UK verschoben worden sind.

LG

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also ich schreibe jetzt genau das was ich gerade lautstark gesagt habe, als ich deine bilder gesehen habe!! ALTER WIE GEIL!!!!! Voll tolles ergebnis!!!! Ich hoffe meins wird auch so toll!!!!!

Wahnsinn!!! oh man mir kommen die tränen....ich weiss total blöd, aber bei mir beginnt morgen die zahnspangenbehandlung und ich bin sooo aufgewühlt!!

Echt toll!!

tschüssi

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@marlox - Danke! Die Verlagerungsstrecken hatte ich in einem anderen Beitrag schonmal geschrieben, daher zitiere ich mich mal selbst:

OK 4mm vor, 2mm hoch und 1mm rechts und UK 1mm nach hinten und nach oben geschwenkt (da weiß ich nicht genau wieviele mm)

@corina - Wow, danke. :oops: Ich bin auch soo unendlich glücklich, dass alles (bisher, hoffentlich bleibt es so!) so super gelaufen ist und dann noch so ein gutes Ergebnis rausgekommen ist. Momentan ist meine Oberlippe von der Mimik her noch nicht wieder so wie vor der OP, deshalb wirkt das Gesicht beim Reden oder Lachen irgendwie noch etwas komisch, aber ich hoffe mal das liegt einfach noch an der Restschwellung und daran, dass sich die Muskulatur noch an die Platten gewöhnen muss, die ja z.T. auch unter der Oberlippe liegen. Außerdem hab ich ja auch noch die Knöpfchen außen an den Zähnen, an denen die Gummis für den Splint befestigt werden. Wenn die ab sind, siehts bestimmt auch nochmal geringfügig anders aus.

Ich bin total gespannt, wie das ganze z.B. in einem Monat aussieht. Manche schreiben ja auch, dass sich sogar nach der Plattenentnahme das Gesicht nochmal verändert.

Aber das, was mir am wichtigsten war, nämlich dass das Kinn weniger betont ist bzw. das Gesicht nicht mehr so lang wirkt, ist ja definitiv gelungen und auch die Lippen sind viel schöner geworden als vorher find ich.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall einen guten Einstieg in die Behandlung! Hattest du schonmal eine feste Zahnspange? Es ist definitiv kein Zuckerschlecken, aber ich hab mir immer wieder gesagt ich weiß ja, wofür ich es mache, auch wenn es zwischendurch mal hart ist. Wenn ich jetzt das Ergebnis sehe weiß ich, dass sich das alles gelohnt hat!

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Das optische Ergebnis Deiner OP ist wirklich klasse.

Wenn man die Bilder vergleicht, siehst Du vor der OP eher aus wie Deine etwas grimmige und muerrische Schwester, wenn ich das so sagen darf.

Freut mich sehr fuer Dich, dass das so schoen geworden ist. Ich denke, das gibt ein ganz anderes Lebensgefuehl, wenn man ploetzlich so freundlich aussieht, wie man eigentlich ist.

LG

Mauto

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Da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen! Ich weiß noch genau, dass meine Mutter schon als ich 12 oder so war manchmal sagte ich solle nicht so grimmig gucken, dabei guckte ich, meiner Meinung nach, ganz normal.

Durch den vorstehenden Unterkiefer und die dadurch runtergezogenen Mundwinkel wirkt man irgendwie immer unfreundlich, was einem natürlich häufig auch im Wege steht, weil der erste Eindruck dann ja doch meistens über die Optik entsteht. Und wenn man durch sein Aussehen häufiger Zurückweisung erfahren hat, trägt das natürlich nicht grade dazu bei, offen auf fremde Menschen zuzugehen.

Ich weiß, dass ich durch diese Fehlstellung auch in einigen Hinsichten einen psychologischen Knacks weg habe und hoffe wirklich sehr, dass mir das neue Aussehen dabei helfen kann, diese endlich zu überwinden. Sicherlich gibt es da extremere Fälle als mich, ich bin jetzt nie extrem gehänselt worden und hatte immer einen tollen Freundeskreis etc. aber wenn dann über die Jahre eben viele viele kleine Vorkommnisse zusammen kommen, sägt das schon gewaltig am Selbstbewusstsein.

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