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Mia19

Besser alleine geschwollen in den ersten Tage Post-OP?

Hallo alle zusammen.

meine OP ist in knapp zwei Wochen. Ich frage mich, ob es besser ist, wenn ich erstmal alleine bin, um mich auszuruhen und erstmal selbst mit den wohl sehr krass werdenden Schwellungen klarzukommen.

Ich befürchte, dass Besuch mich zu sehr anstrengen könnte. Gerade meinem Freund will ich so ein geschwollenes Monster ersparen.

Andererseits könnte es ja auch sein, dass ich so froh bin, dass jemand nach der OP da ist, und mir das alles egal ist.

Wie war das bei euch?

Bitte um erfahrungen und Tipps :)

Viele Grüße

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Also, dass ist wohl im Allgemeinen sehr unterschiedlich. Bei meiner 1. OP (GNE) war ich froh, jemanden auf dem Zimmer zu haben. Ich habe mich aber auch super mit meiner Bettnachbarin verstanden und die OP war ja auch nicht so ganz schlimm, wie eine Bimax. Ich hatte mich dann auch für die Bimax für ein 2-Bett-Zimmer entschieden. Am Aufnahmetag traf ich auf eine ältere, sehr unsympathische, mürrische Mitpatienten und ich hatte echt Panik, dass ich mit ihr auf ein Zimmer komme. Es ergab sich aber, dass ich zunächst allein für 3 Tage in einem 2er-Zimmer lag und ich muß wirklich sagen, dass das absolut das Richtige war. Ich war nach der OP und dem Tag auf der Intensiv so fertig, dass ich nur noch meine Ruhe haben wollte. Ich konnte/ wollte nicht reden, nicht telefonieren, keine SMS schreiben, kein Fernsehgucken und nicht lesen. Ich wollte einfach nur RUHE! Das war perfekt so allein.

Erst nach 3 Tagen kam eine andere Patientin auf Zimmer, die sehr gesprächig war! Sie war nett, aber eben auch ein bisschen anstrengend.

Tja, so war das bei mir...... B)

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Also meine OP war am 2.12. Oberkiefer VV und Unterkiefer RV

Die ersten Tage hatte ich zwar besuch aber wirklich in der Lage mich viel mit dem zu Unterhalten oder Skip-Bo (das hatte ich mit ins Krankenhaus genommen) zu spielen war ich nicht. Ich war nach 5 Stunden Narkose total müde und habe die ersten Tage eigentlich mehr oder minder nur geschlafen.

Das war nach der ersten OP (GNE) ganz anders da war ich am 2.Tag schon wieder sehr fit.

Ich war froh das die esten Tage als ich aus dem Krankenhaus nach der Bimax zurück war eine Freundin da war die mich ein bisschen betüddelt und versorgt hat. Sie hat eingekauft, Müll runter gebracht und so sachen gemacht. Dazu wäre ich nicht in der Lage gewesen... heute ist sie wieder gefahren udn ich bin auch wieder fiter...

Darum mein Fazit:

Im Krankenhaus war ich froh wenn ich einfach nur schlafen und kühlen konnte und möglichst wenig Besuch "bespaßen" musste und als ich wieder zuhause war war ich froh das jemand da war.

Ich war dank Anica (was ich nach Absprache mit dem KFC und der Anästhesie nehmen durfte) auch nicht so extrem geschwollen... zumindest sagte mir das das Pflegepersonal im Krankenhaus und der KFC auch mehrfach. Ich kam mir aber dennoch vor wie ein mutierter Hamster *gg* Aber heute nach etwas mehr als einer Woche ist das schlimmste wieder abgeschwollen... klar sieht man es noch aber es hält sich echt in Grenzen...

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@Ree - Ich hab auch Arnica genommen, sollte ich vielleicht in meinem Erfahrungsbericht nochmal hinzufügen. Mir haben nämlich auch alle gesagt, dass meine Schwellung nicht so doll wäre und sie auch sehr schnell zurück gegangen ist.

Ich denke was den Besuch angeht ist das wirklich individuell unterschiedlich. Nach meiner Bimax war z.B. mein Vater bei mir, kurz nachdem ich aus der Narkose aufgewacht war und da es mir da echt beschi*ssen ging, war ich irgendwie froh, dass einfach jemand da war, den ich kannte, was ich im Vorhinein nie gedacht hätte.

Die ersten 3 Tage post OP hatte ich Besuch, aber meistens nur so für höchstens 30 Minuten, weil ich einfach total kaputt war und das Sprechen mich sehr anstrengte bzw. auch weh tat. Zum Glück hatte ich eine sehr ruhige und nette Bettnachbarin. Ich wäre glaub ich wahnsinnig geworden, wenn da jemand gelegen hätte, der sich permanent mit mir hätte unterhalten wollen. Also so die ersten Tage wollte ich auch eher meine Ruhe, wobei es schon auch schön ist zwischendurch, wenn auch nur kurzzeitig, mal bekannte Gesichter zu sehen.

So ab Tag 4 hab ich mich dann aber total über meinen Besuch gefreut (den ich auch viel hatte) und mich auch viel mit ihnen unterhalten, weil ich da dann echt ne ganze Ecke fitter war und es mir dadurch dann auch ein bisschen langweilig wurde im Krankenhaus.

Ich bin dann nach einer Woche aus dem Krankenhaus nach Hause gekommen und muss sagen da war ich dann froh, einfach mal wieder meine Ruhe bzw. meine Privatsphäre zu haben. Das hat man ja im KH überhaupt nicht. Immer ist jemand anders mit im Zimmer, dauernd kommen Schwestern, Ärzte, Putzfrauen...das habe ich die ersten Tage zu Hause echt genossen, dass nicht dauernd jemand um mich herum gehampelt ist. Und da ich auch schon fit genug war alleine einzukaufen, zu kochen usw. ging das auch problemlos.

Aber da sieht man, wie individuell unterschiedlich es eben ist. Bei Ree war es ja anders.

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Das Thema intressiert mich auch, denn ich werde wohl die erste Zeit auch kein Besuch haben. Was ich mal denke vielleicht garnicht soverkehrt ist. Ich werde zwar bestimmt mein Sohn ( 2 Jahre) vermissen, aber er soll mich besser nicht so sehen.

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Also Besuch hatte ich auch überhaupt nicht, weil die Strecke nach Bad Homburg auch viel zu weit gewesen wäre. Ich habe auch keinen Besuch vermisst, weil man wie gesagt, in den ersten Tagen eh nicht sprechen kann oder mag. Später hatte ich ja denn eine Zimmernachbarin, mit der ich ein bisschen plaudern konnte. Aber es gibt natürlich auch Menschen - was ich auch gut verstehen kann - die sich sehr über jemande an seiner Seite freuen.

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Also ich war total froh, dass meine Mutter die erste Nacht bei mir war, so musste ich nicht ständig die Krankenschwester rufen, wenn ich erbrechen musste.

Mit dem Besuch war das so eine Sache, ich habe mich zwar total gefreut. Aber mein Cousin ist so ein lustiger und ich musste immer lachen und das war gar gar gar nicht gut.

Ach und meinen Freund habe ich beim Besuch fast angekotzt... Aber war trotzdem froh ihn zu sehen, auch wenn ich lieber gehabt hätte, dieser Anblick hätte er nie gehabt.

Aber im Spital war ich um Besuch froh, da war es langweilig :)

Zu Hause habe ich viel geschlafen und auch freude gehabt, ist mal jemand gekommen :D

machs nach lust und laune, dass kann man jetzt noch nicht wissen

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Mit dem Besuch war das so eine Sache, ich habe mich zwar total gefreut. Aber mein Cousin ist so ein lustiger und ich musste immer lachen und das war gar gar gar nicht gut.

Das kann ich nur bestätigen, Lachen ging am Anfang gar nicht :D

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Lachen ist wirklich so was.

Ganz lustig war, als ich zu Hause Kong-Fu-Panda schauen wollte, musste ich so lachen, dass es so weh tat, dass ich am schluss weinte und Nasenbluten hatte^^

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oh nein...mein freund bringt mich immer zum Lachen :( :(

heißt das, wenn er kommt, muss er ernst bleiben?

Der Stand momentan ist, dass ich am liebsten nach dem Aufwachen meine Mama da hätte...

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Ich hatte nach der OP derbe Halsschmerzen und wollte eigentlich kaum reden. (Außer zu erzählen wie sehr mein Hals weh tut ;-))

Ist natürlich trotzdem nett wenn jemand da ist. Gerade weil es wohl normal is dass man nach der OP in ein "Stimmungsloch" fällt und die Patienten da wohl alle mehr oder weniger weinerlich/emotional angeschlagen sind. Da ises natürlich gut wenn jemand da ist, der einen trösten kann :)

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Das mit der Schwellung ist wirklich so eine Sache. Meine Mutter (die sowas eh nicht so ab kann) fand das alles andere als witzig, eine Ballon-Tochter zu haben.

Bei der Bimax war sie dann schon eher abgehärtet und hats gelassener genommen. Aber mir wurde immer geraten, lieber die Kühlmaske aufzulassen, hatte dann zwar den "Das-Schweigen-der-Lämmer"-Charakter, aber das Gesicht war wenigstens etwas bedeckter ;).

Mir wäre es ohne Besuch definitiv zu langweilig gewesen. Die Tage können sich ganz schön ziehen, vor Allem wenns Richtung Entlassung geht. Und wenns mit dem Reden nicht so klappt, muss der Besuch eben ran oder man verständigt sich eben schriftlich. Lachen tut wirklich weh, zumindest wenn die Nähte an 'ner fiesen Stelle sitzen, aber da muss man dann einfach durch. Humor hilft in der DasMonsterKannNurSuppeSchlürfen-Phase viel!!

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Humor hilft in der DasMonsterKannNurSuppeSchlürfen-Phase viel!!

musste schmunzeln :D;)

Ich werde in den ersten 3 Tagen auch nur familiären Besuch zulassen. Ein bisschen sollte man sich ja schon unterhalten können, wenn Freunde etc. kommen.

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ich war überaus froh, dass mich mein freund jeden tag besucht hat, er war sogar ca. 5 minuten, nachdem ich nach der op wieder auf meinem zimmer war, bei mir. da ich mich den ganzen tag total mies und einsam gefühlt habe, konnte ich die besuche von meinem freund nicht abwarten. er ist auch ganz locker mit der situation umgegangen und hat mir mut gemacht und mich aufgebaut, da es mir oft sehr dreckig ging. wenn dich dein freund wirklich liebt, wird er über das geschwollene hinwegsehen. du empfindest es bestimmt eh viel schlimmer als andere leute.

Außerdem hast du sicher Kühlakkus um den kopf gebunden und das kaschiert die schwellung schon sehr.

Alles gute!

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Hallo also ich wollte damals am 1 Tag kein Besuch haben und am 2 Tag eigentlich auch nicht aber meine Mutter und meine Schwester wollten mich unbedingt besuchen,das war so anstrengend,weil wir im Aufenthaltsraum saßen ich nicht reden konnte und mein Gesicht war so angeschwollen.Als sie nach einer Stunde gegangen waren,habe ich auch gleich Kreislauf Probleme bekommen und musste an Tropf :blink: lg

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Da ihr euch alle die Zeit genommen habt, mir auf meine Frage zu antworten, hier meine Erfahrung: Mein Freund war jeden Tag da, ich stand dem eher skeptisch gegenüber, habe ihn sogar einmal ausgeladen.

Aber im Nachhinein muss ich sagen, dass es schön war, dass er da war. Er kam sogar auf die Intensiv. Ich hab davon zwar nicht wirklich viel mitbekommen und wohl die meiste Zeit geschlafen, aber allein, dass er da war, war ein schönes Gefühl.

Anderen Besuch wollte ich allerdings nicht, ich hätte immer den Druck auf mir gehabt, den Besuch unterhalten zu müssen, wenn er schon die Fahrt von 3 stunden insgesamt mit hin und zurück auf sich nimmt.

Mein Freund hat halt von Anfang an gesagt ich muss ihn nicht unterhalten und wenn ich schlafe ist auch okay.

Mia

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Hallo!

Vor der OP habe ich meiner Familie und den Freunden gesagt, dass sie mich erstmal nicht besuchen sollen, ich mich aber bei ihnen melden werde. Ich konnte einfach nicht abschätzen wie es mir geht und zu was ich überhaupt in der Lage sein würde.

Nach der OP war ich heilfroh, das vorher so geklärt zu haben. Ich hätte nicht gewollt, dass jemand da ist. Für mich wäre allein der Gedanke, dass jemand kommen könnte, viel zu anstrengend gewesen.

Am 2. Tag post OP brauchte ich allerdings dringend etwas von Zuhause, somit kamen meine Mutter und meine Schwester kurz vorbei. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass ich sie unterhalten muss und das empfand ich als anstrengend. Darum verabschiedete ich sie schon nach 15 min. Ich bin heilfroh, dass alle so viel Verständnis dafür hatten, auch wenn es ihnen nicht leicht gefallen ist...

Dass der Freund meiner lieben Bettnachbarin täglich da war, hat mich in keinster Weise gestört. Ich empfand es als angenehme Abwechslung an einem endlos langen Krankenhaustag.

Viele Grüße!

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