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babsidani

Hallo zusammen

Hallo, mein Name ist Sabine und ich bin 42 Jahre jung oder alt(wie man es sehen will)

Ich lese nun schon seit einiger Zeit hier im Forum mit und habe mich entschlossen, mich jetzt hier auch mal anzumelden und mich vorzustellen.

Ich leide seitdem ich denken kann an einem Rückbiss. War in meiner Jugend auch beim KFO aber er meinte mit Spange oder Klammern kann man da nichts machen, geht nur mittels einer OP. Leider war wohl die Technik damals noch nicht so weit und jeder Arzt riet mir von dieser OP ab. Also habe ich auch weiter nichts unternommen.

Ausser meinem Aussehen hat mich bis vor kurzem auch nicht viel daran gestört, obwohl ich schon in der Schule immer als "Hasenzahn" beschimpft wurde und mir das Aussehen schon stark zu schaffen machte.

Vor Zehn Jahren hab ich dann durch einen Unfall meine kompletten Vorderzähne verloren und der Zahnarzt mußte mir eine Prothese im Oberkiefer anfertigen(eine sogenannte Teleskopprothese). Diese sitzt bei mir nun nurmehr auf den restlichen 5 verbliebenen Zähnen im Oberkiefer. Und damit ging mein Leidensweg an.

Da die Prothese von Anfang an nie richtig saß und auch die Folgeprothese nicht(mein Zahnarzt aber meinte, anders ging es nicht wegen meinem Fehlbiss) und ich mir keine Implantate leisten konnte, mußte ich mit dieser Situation leben.

Seit ich die Prothese trage bin ich nicht nur körperlich am Ende sonder auch Psychisch. Mit Prothese kann ich nur undeutlich sprechen, nicht richtig essen und dauernd rutscht dieses Teil hin und her.

Zudem ist es ja keine feste Prothese und ich muß diese immer über Nacht herausnehmen (wie ihr euch denken könnt trotz meiner 42 Jahre nicht gerade ohne, vor allem wenn man eine neue Beziehung hat). Ich schäme mich einfach für meine Zähne.

Mein körperlicher Leidensweg begann letztes jahr im November. Ich bekam auf der einen Kieferseite plötzlich starke Schmerzen welche bis in die Seitenstränge am Hals liefen. Dann kam kurze Zeit auch noch die andere Seite dazu. Zuerst war der Verdacht auf Mumps da, weil ich die in meiner Kindheit nicht hatte. Aber so war es nicht.

Ich hatte dann bis März diesen Jahres keine Beschwerden mehr und seitdem ging es aber stetig bergab. Nicht nur die starken Kiefergelenksbeschwerden, auch bewegt sich mein Unterkiefer selbstständig hin und her, das heist, ich kann ihn nicht stillhalten, was meine Nächte zu Qual macht. Mein Mund lässt sich nur noch wenig öffnen und wenn ich meine Prothese trage, halte ich es vor Schmerzen überhaupt nicht mehr aus.

Von Untersuchungen beim HNO, bis zu etlichen Zahnärzte wurde ich dann von einem Zahnarzt auf CMD behandelt. Mir wurde eine Aufbisschiene für die Nacht angefertigt, welche aber leider nichts bringt, da jetzt meine Oberzähne jede Nacht auf dieser Schiene hin und her reiben, was mich noch verrückter macht.

Nun bin ich seit Juli bei einem bekannten Kieferchirurgen in Nürnberg in Behandlung. Dieser meinte, dass mein Kiefergelenk schon so stark abgenutzt ist, dass ich noch maximal 2 Jahre habe bis es total im Arsch ist. Es ist nicht mehr rund, sondern schon kantig. Zudem wäre die Prothese, die mir damals von Zahnarzt angefertigt wurde, nicht optimal, sodass diese nun nach Jahren der auslöser ist, warum meine Probleme jetzt so enorm sind. Am besten sollte ich diese Prothese nicht mehr tragen, nur wer geht schon gerne ohne Zähne oben aus dem Haus? :( Also beiss ich mich durch und trage Sie wenn es unbedingt sein muß.

Er stellte wie gesagt bei mir diesen Rückbiss fest mit einer Abweichung von 10mm. Bekam von ihm auch eine Überweisung zum KFO.

Soweit so gut. Die KFO Bahndlung wurde von der Krankenkasse bereits genehmigt und eigentlich könnte es jetzt losgehen, wenn da nicht die Zusatzkosten beim Kieferchirurgen von ca. 1100,- Euro für 3-D-Bilder und Modell-OP wären. Außerdem meinte dieser, dass eventuell beim KFO auch noch Zusatzkosten kommen.

Ich beziehe nur ALG II und bin auch noch in Privatinsolvenz. Ich weis nicht wie ich das machen soll und eine Ratenzahlung darf ich aufgrund der Insolvenz nicht machen, da diese dann scheitert.

Ein weiteres Problem ist, wie wollen die Ärzte Gummis etc. bei mir machen, da ich wie gesagt im Oberkiefer nur noch seitlich insgesamt 5 Zähne habe.

Zudem fühle ich mich von beiden Ärzte nicht richtig verstanden bzw. fühle ich mich irgendwie nicht gut aufgehoben und Beraten, den richtig redet keiner im Detail mit mir.

Ich weis nicht was ich machen soll, bin sehr hilflos im Moment, nur meine Situation verschlechtert sich immer mehr, mein Unterkiefer verschiebt sich jetzt schon zu rechten Seite wenn ich meinen Mund öffne.

Achja bei mir soll ein Unterkiefervorverlagerung gemacht mwerden und vor der OP hab ich auch mega bammel.

So habe euch jetzt hier zugetextet, wenn jemand einen Tipp oder Rat hat, immer her damit. Bin für alles dankbar.

Bis bald Eure babsidani(Sabine)

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