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Lüsa

Uk VV am 14.12.2011 in Erfurt

Hallo.

Nun bin ich endlich bereit, meinen Erfahrungsbericht hier zu verfassen. Leider muss ich euch vorwarnen, dass er viele Enttäuschungen enthält.

Mein Unterkiefer musste um sagenhafte 15 mm rechts und 12 mm links nach vorne verlagert werden.

Der Krankenhausaufenthalt begann bei mir am Montag,den 12.12.2011, an diesem Tag wurde eine Modell-OP durchgeführt. Ich dachte mir, dass ich dabei erfahren kann, wie genau die OP durchgeführt wird, aber leider erwartete mich hier die erste Enttäuschung.

Ich fungierte sozusagen nur als Bote meiner Unterlagen, von der Modell-OP bekam ich nichts mit. Ok.

Dann wieder auf mein Zimmer und den Tag rumbringen.

Am Dienstag war ich auf völlig um sonst im Krankenhaus, da die OP ja erst für Mittwoch angesetzt war. Was mich durchaus wunderte, war, dass alle paar Stunden eine Schwester rein kam und fragte ob alles OK ist...In der Nacht konnte ich super schlafen, brauchte keine Schlaftablette und auch am Mittwochvormittag habe ich noch eine Stunde geschlafen.

Um etwa 10.30 Uhr war es soweit, die Schwester brachte mir OP-Hemd, Thrombose-Strümpfe und 3 Tabletten, die LMAA-Tablette und zwei Schmerztabletten. Ich zog mich um, ging noch einmal auf Toilette, legte mich wieder ins Bett und nahm die Tabletten. Nun liefen mir die ersten Tränen übers Gesicht, da ich schrecklich Angst vor der Narkose hatte. In diesem Moment hätte ich gerne eine Schwester gehabt, die gefragt hätte, ob alles OK ist, aber ich musste noch etwa eine halbe Stunde alleine im Bett liegen.

Nach einer Zeit wirkte wohl die LMAA-Tablette und ich hörte auf zu weinen. Dann kamen zwei Schwestern und fuhren mich in den OP-Bereich.

Hier nahm mich ein Anästesie-Assistent in Empfang und ich fühlte mich das erste mal in guten Händen, da er mir alles, was er machte, genau erklärte. Ich legte mich mit letzter Kraft auf den OP-Tisch und wurde mit meiner Bettdecke zugedeckt. Dies wunderte mich sehr, da die Decke ja nicht keimfrei war, aber ok.

Nun fuhr ich in den OP-Vorbereitungsraum und der Anästesist stellte sich vor. Auch er erklärte mir genau, was er tat. Zuerst wurden mir 3 Pulsmesser auf die geklebt, eine Blutdruckmanschette angelegt und dann eine Flexüle in den Arm gestochen. Hierdurch wurde mir Kochsalzlösung verabreicht. Der Anästesist unterhielt sich die ganze Zeit mit mir, was ich echt Klasse fand.

Im OP-Saal hörte ich schon die Ärzte und ich wünschte mir, dass der operierende Arzt zu mir kam und sich vorstellte, aber das war die nächste Enttäuschung. Ich habe nie erfahren wer mich operiert hat.

So nun wurde es ernst, mir wurde eine Atemmaske aufgesetzt und die erste von drei Spritzen gegeben(ich bekam nur die eine mit). Ich sollte sagen, wenn es mir schwummrig im Kopf wird, tat dies und schon erinnere ich mich an nichts.

Nach etwa 3,5 Stunden um ca. 16 Uhr wurde ich schon auf dem Weg in den Aufwachraum wieder wach und ich hörte jemanden sagen, dass alles gut verlaufen ist.

Diese Aufwachphase war eine der schlimmsten Momente die ich im Krankenhaus erlebte. Ich weis nicht ob es daran lag, dass es meine erste Narkose war oder, ich meine ich hätte was geträumt, dass ich aus meinem Traum raus gerissen wurde.

Nun lag ich da und war total verwirrt, ich wusste nicht, was mit mir geschieht und wollte einfach nur die Zeit zurückdrehen und vom OP-Tisch aufstehen und gehen. Ich merkte schon die Kühlakkus an meinen Wangen und fühlte, dass meine Lippe um etwa das dreifache angeschwollen war und taub war. Die OP-Schwester fragte mich ob ich Schmerzen hatte und ich sagte ja, obwohl sie sich in Grenzen hielten und bekam eine riesen Spritze mit Schmerzmitteln. Nach ca. 15 Minuten bekam ich nochmal die gleiche Dosis. Zu allem Überfluss kam eine zweite Patientin in den Aufwachraum und meckerte die ganze Zeit rum, sie wolle doch jetzt nachhause. Stillschweigend ertrug ich dies und fragte mich, wie man nach einer OP schon so viel sprechen kann, wie diese Person.

Nach etwa eine halben Stunde im Aufwachraum, als ich endlich erkannte, dass ich an meiner Situation nichts mehr ändern kann, wollte ich in mein Zimmer und fast sofort war auch eine Schwester da, die mich abholte. Im Zimmer angekommen fragte sie mich ob ich mein Handy möchte, um Bescheid zu geben, dass ich wieder da bin. Sofort schrieb ich eine Rund-SMS an die Lieben, die an mich gedacht haben. Fünf Minuten später ging die Tür auf und mein Freund kam rein, er hatte es zuhause nicht mehr ausgehalten und war schon vor meiner SMS losgefahren.

Sofort wollte ich, dass er ein Foto von mir schoss, das ich endlich sehen konnte, wie ich aussah. Zu meinem Entsetzten stellte ich fest, dass ich eine Magensonde hatte, obwohl ich davor gesagt habe, ich möchte bitte keine. Das schöne war, meine Lippe war nicht ganz so geschwollen, wie es sich anfühlte und auch die Wangen waren noch normal. Dass änderte sich natürlich in den nächsten Tagen noch. Heilfroh darüber, dass mein Freund da war, verging der Abend recht schnell und um ca. 8 Uhr schlief ich, ohne Übelkeit, ein. Nachts wachte ich immer wieder mit ausgetrockneten Mund auf, da ich nicht wusste, wie ich den Mund schliessen sollte, Splints hatte ich keine. Ausserdem kam alle 2 Stunden eine Schwester und brachte neue Kühlakkus und auf dem Rücken schlafen ist in keinster weise meine Schlafposition.

Am zweiten Tag wachte ich morgens auf und sah auf meinem Bettschrank Tabletten und Mundspülung. Eine Schwester kam rein und als ich merkte, das ich keine Hinweise dazu von ihr bekam, fragte ich nach, ob ich die Tabletten jetzt nehmen sollte und ob ich meine Zähne putzten oder nur spülen soll. Sie sagte mir, ich solle die Tabletten nehmen und meinen Mund nur spülen. Das tat ich, aber durch die Magensonde bekam ich die Tabletten nur schwer hinunter. Bei der Visite wurden dann an meine Brakets Gummis gespannt, sodass der Unterkiefer nach vorne gezogen wird. Der Tag verging so langsam und ich fühlte mich so allein gelassen, keine Schwester kam und Kühlakkus musste ich mir selbst holen. Das Essen über die Magensonde lehnte ich jedes mal ab. Mein Freund kam abends nach der Arbeit und baute mich wieder ein bisschen auf. Er fragte ausserdem eine andere Schwester, wie es mit Zähne putzen ist und sie sagte, dass ich natürlich so gut es geht Zähne putzen muss! Wieder enttäuschend wie schlecht ausgebildet manche Schwestern sind. Abends kam ein Pfleger, er stellte sich als Schwester Heiko vor und machte sich dadurch sehr sympathisch bei mir, aber der Eindruck täuschte. Er Stellte mir Tabletten hin und ich sagte, ich könne die nicht schlucken. Aufeinmal schnauzte er mich an, von wegen ich möchte meine Magensonde loswerden, aber schlucken kann ich nicht. Ich war so enttäuscht und konnte ihm nicht sagen, dass ich wegen der Sonde nicht schlucken kann, sondern musste wieder weinen, da ich psychisch total fertig war. Er gab mir Schmerzmittel über die Sonde und so wie sie rein kamen, kamen sie auch wieder raus. Ich habe an diesem Abend noch ein paar mal gebrochen. Ich klingelte ein paar mal, da ich ja neue Schalen brauchte. Beim dritten oder vierten Klingeln, lehnte sich der Pfleger nur kurz rein und sagte, er komme gleich. Ich wartete und wartete, aber ich hörte ihn nur mit der Nachtschwester reden.

Irgendwann kam die Nachtschwester und gab mir einen Tropf gegen die Übelkeit. In dieser Nacht musste ich jedesmal nach der Nachtschwester klingeln, wenn ich neue Kühlakkus brauchte, ich hätte es ja selbst gemacht, aber mir ging es immer noch nicht gut.

Der nächste Morgen kam und ich wachte mit unerträglichen Ohrenschmerzen auf, ich ging zu einer Schwester und sie sagte nur, das kommt von kühlen und ließ mich stehen. Zurück auf meinem Zimmer, wollte ich Zähne putzen und ging ins Bad. So gut es ging, versuchte ich meine Zähne zu putzen, sah in den Spiegel und fing wieder bitterlich an zu weinen. Ich fand ich sah total entstellt aus und war so enttäuscht darüber, dass nicht mal die einfachen Sachen, wie Zähne putzten, spülen oder trinken klappten. Ausserdem empfand ich die Magensonde immer mehr als unerträglich, es nervte die Drainagen rum zu tragen und dann diese schrecklichen Ohrenschmerzen...An diesem Tag bereute ich es mehr denn je, diese Operation durchgeführt zu haben und sagte mir, es war der grösste Fehler meines Lebens. Wieder hatte ich das Gefühl total allein gelassen zu sein und rief unter Tränen meinen Freund an und fragte ihn, wann er kommt. Natürlich war er am Arbeiten. Als Visite war, bat ich darum, endlich diese Magensonde zu entfernen und der Arzt tat es. Ausserdem wurden die Drainagen entfernt. Ich fühlte mich gleich wieder etwas besser. Als ich das Behandlungszimmer verließ, sah ich schon meinen Freund, der sich so große Sorgen um mich gemacht hat und die Arbeit sausen lies.

Ohne ihn hätte ich die ganze Behandlung nicht überstanden. Leider musste er an diesem Tag schon früher gehen, da er noch zu Schule musste, also musste ich den Rest des Tages allein verbringen. Ich schlief immer wieder oder starrte die Wand an. Ich hatte auf nichts Lust, ich empfand alles als Belastung, fernsehen, lesen, rätseln. Der Tag verging. Nachts stand ich dann selber immer auf um mir Kühlakkus zu holen und stellte zu meinem Entsetzen fest, dass die Nachtschwester am Computer sitzt, spielt und nebenbei telefoniert. Am nächsten Morgen, mittlerweile Samstag, der dritte Tag nach der OP, sehnte ich die Visite herbei, da ich nun mal anfragen wollte, wann ich denn das Krankenhaus verlassen darf. Aber ohne nachzufragen, sagte mir die Ärztin, ich dürfe wahrscheinlich morgen raus, da meine Wunden so gut verheilen. Diesmal fing ich fast vor Freude an zu weinen, war aber trotzdem etwas am zweifeln. Dieser Tag war durch diese Nachricht der beste. Zudem konnten mich an diesem Tag endlich meine Eltern besuchen und ein Kumpel mit meiner Nichte kam. Mein Freund blieb diesmal von mittags bis abends. Ausserdem durfte ich das erste mal seit Mittwoch etwas essen, zwar nur eine klare Brühe, aber besser als nichts, dachte ich mir. Zu Meiner Enttäuschung schmeckte es überhaupt nicht, das nahm mir aber nicht die gute Laune. Als mein Freund dann abends ging, fing ich endlich an, das Buch zu lesen, dass ich mir extra mitbrachte. Ich konnte den nächsten Tag kaum erwarten. Als die Nacht endlich vorbei war, räumte ich schon mal etwas auf, zog mich schön an(nicht nur Jogginghose und Schlabber T-Shirt), sodass der Arzt sah, das ich bereit bin nach hause zu gehen. Diesmal lies die Visite auf sich warten und ich vertrieb mir die Zeit mit lesen. Endlich war es soweit, total aufgeregt setzte ich mich vor das Behandlungszimmer und wartete. Endlich war ich dran. Der Arzt fragte mich, wie es mir ginge und ich sagte, dass es mir viel zu gut fürs Krankenhaus geht. Ich weis nicht, ob er mich ein wenig ärgern wollte oder sich wirklich noch nicht sicher war, auf jeden Fall, schaute er diesmal ganz genau und lange in meinem Mund nach. Dann die erlösende Nachricht, ich darf nachhause. Schnell den Freund angerufen, er soll mich dann und dann abholen. Endlich zuhause, durfte ich dann abends das erste mal etwas essen. Mir wurde eine leckere Blumenkohlcremesuppe gemacht, an die ich mich wohl ewig erinnern werde. Der Abend verging in guter Gesellschaft recht schnell und schlafen konnte ich das erste mal auch wieder recht lange am Stück. Am Montag sollte ich mich dann bei meine KO vorstellen. Ich stand früh auf und putze meine Zähne, dann der große Schock, ich hatte einen Faden mit ausgespuckt. Ich rief meinen Freund er solle mir mal in den Mund schauen und er entdeckte weiße Stellen, Eiter? Ich hatte Angst dass ich wieder ins Krankenhaus muss, wollte aber erstmal mit meinen KO besprechen, die aber erst nach Mittag aufmacht, also hieß es warten. Ich vertrieb mir die Zeit mit Plätzchen backen. Mittags putzte ich mir wieder die Zähne und verlor wieder einen Faden. Ich hatte so große Angst, dass wir sofort ins Krankenhaus gefahren sind, wo ich den Oberarzt gerade so noch erwischte. Er sah nach und sagte mir, dass alles in Ordnung ist. Aufatmen. Vor dem Krankenhaus spuckte ich dann den nächsten Faden aus. Den nächsten Tag, Dienstag, gestern, verbrachte ich wieder mit Plätzchen backen und aß zum ersten mal Brei, Kartoffelbrei mit Bluhmenkohlbrei. Da ich Suppe immer so essen konnte, musste ich erst jetzt die Gummis lösen. Leider stellte ich fest, dass ich meinen Mund trotzdem nicht weiter öffnen kann. Am Freitag werden meine Fäden gezogen, sofern ich dann nicht alle verloren habe, da muss ich nachfragen, ob das normal ist, dass ich meinen Mund nicht öffnen kann, ich möchte auf keinen Fall noch einmal operiert werden, wenn es nicht lebensnotwendig ist. Ich zweifle auch dran, ob ich mir je die Schrauben rausnehmen lasse.

Heute, am Mittwoch, eine Woche nach der OP, frage ich mich, ob es die richtige Entscheidung war. Meine Unterlippe und mein Kinn sind immer noch taub, auch das Ohr auf dem ich Schmerzen hatte und immer noch ein wenig habe ist ein wenig taub. Meine Backen, mein Kinn und meine Lippe sind nach wie vor dick. Wenn ich mein Profil betrachte, finde ich es sieht aus, als ob ich meinen Unterkiefer nach vorne schiebe. Das einzig positive, das ich bist jetzt festgestellt habe, ist, dass ich meinen Mund schließen kann und nicht mehr schnarche.

Ich möchte jetzt niemanden davon abhalten, diese OP zu machen, aber ich würde es niemanden raten, wenn er nicht körperliche Probleme hat. Für mich war es die größte seelische Belastung die ich je durchmachen musste, aber ich hoffe, dass das in Ordnung ist, wenn die Schwellung weg ist.

Alles gute allen, die diese OP überstanden haben oder noch vor sich haben.

Eure LÜÜÜSA

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Hallo Lüsa ! :)

"man" du arme *lass Dich mal drücken* ich weiß wie es dir gerade geht....schön das dein Freund dir so zur Seite steht, ich war im Krankenhaus leider 1 Woche alleine da die Entfernung einfach zu groß war so das ich keinen von meinen Freunden/Bekannten zumuten wollte die lange Strecke auf sich zu nehmen, ich habe aber jeden Tag mit meinem Freund telefoniert und SMS verschickt, er wollte auch vorbei kommen, als es mir so richtig schlecht ging, aber ich wollte das dann doch nicht, weil er min. 4 Stunden bräuchte bis er dagewesen wäre also musste ich einfach durchalten, aber ich hatte Glück mit den Schwestern die waren super lieb und wenn ich Nachts nicht schlafen konnte habe ich einfach mit der Nachtschwester gequatscht. ;)

Ich war so geschwollen das ich auch noch einen Tag länger beleiben musste :(

Aber als mein Freund mich abgeholt hat und ich zu hause war ging es mir gleich besser. :D

Du musst jetzt viel Geduld haben Lüsa, aber die Zeit vergeht schnell und es wird dir besser gehen.

Alles Gute !

Lg. Diana !

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Das hört sich wirklich teilweise nicht so schön an...

Ich wurde auch letzten Mittwoch operiert und ich muss sagen zuhause ist doch alles gleich nur noch halb so schlimm ;)

Am letzten Tag, Dienstag, wo ich entlassen wurde, war ich auch sooo fertig, dass ich echt heulen musste und mich der Arzt gefragt hat ob alles okay sei. Da musste ich nämlich einfach allem hinterherlaufen, er hat mir ein Attest gegeben und die Sache war für ihn gegessen. Aber was war mit: Fäden? Essen? Sport? Zähne putzen? Medikamente? Und so weiter und so fort. Und dass, wenn man seit einer Woche nicht richtig schlafen konnte, sowieso voll durch ist und nicht gut reden kann. Na toll, super Betreuung...

Dagegen hatte ich mehr Glück mit den Schwestern als du, die waren eigentlich alle sehr nett... Und ich glaube die Nachtschwester hatte immer so viel zu tun, die wäre gar nicht zum zocken gekommen.

Was mich genauso gestört hat wie du war das mit der OP-Planung und überhaupt. Dass ich nichts erfahren habe über die OP. Weil ich aber auch nicht ständig da hinterherlaufen kann in dem Zustand. Aber heute gehts noch mal in die Sprechstunde des Chirurgen (den kenne ich immerhin und bis jetzt war er der netteste von allen) und ich hoffe, dass er mir noch mehr erzählt und post-op-röntgenbilder zeigt und so.

Gute Besserung!

P.S.: Ich finds voll cool, dass wir am selben Tag operiert wurden. Bei mir wars zwar ne Bimax, aber man kann doch ein bisschen was vergleichen...

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schön zu hören, dass es mir nicht alleine so ging. die ärzte nehmen das irgendwie auf die leichte schulter, mal kurz aufschneiden und damit hat es sich. aber dass es für uns vielleich einer der größten einschnitte in unser leben ist, kümmert sie nicht.

ich wünsche dir alles gute und baldige genesung lopi

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So, war ja noch mal da in Münster und weiß jetzt auch was sie denn bei mir überhaupt operiert haben :D Allerdings auch erst auf Nachfrage, irgendwie war er aber sehr erstaunt, dass ich noch gar keine Röntgenbilder gesehen hatte. Das ist ja echt das reinste Metalllager da im Mund, sechs Platten insgesamt. Der ist aber echt immer supernett und hat dann sehr detailliert erklärt, ich nehm ihm das nicht übel, ist einfach ne Scheißorganisation in so einer riesen Uniklinik.

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Heute war ich nochmal im Krankenhaus zum fäden ziehen. der Arzt war sehr nett, aber das Fäden ziehen war schlimm, hat sich beim ersten faden angefühlt, als ob jemand in meine lippe schneidet. dann natürlich eine schlechte nachricht, eine wunde ist offen. nun muss ich im neuen jahr wieder hin, um zu kontrollieren ob es verheilt ist und sich nicht entzündet hat. Bei meinem Glück entzündet es sich. Habe dem arzt noch ein paar fragen gestellt. Warum bekomme ich meinen mund nicht auf ohne gummis? er sagte, dass ich ihn eigentlich mindestens 4 cm öffnen sollte. kann ich nicht, vielleicht 1cm. nun soll ich mit meinen fingern ab und zu mal die kiefer auseinerdrücken. Eben hab ich es versucht, aber das tut echt weh, fühlt sich so an als ob etwas im rechten kiefergelenk steckt und das öffnen blockiert. dann kann ich mich bestimmt auf pysiotherapie einstellen...

ausserdem habe ich wegen sport nachgefragt, da ich im februar snowboard fahren möchte und da hat er grünes licht gegeben.

was ich vergessen habe, ist zu fragen, ob ich denn an silvester etwas trinken kann, ein bier oder sekt zum anstossen. Was sagt ihr dazu?

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Ich kenne das gut mit der geringen Mundöffnung bei mir hat es auch Ewig gedauert und auch nur mit Physio ging es dann besser jetzt komme ich auf 3,5 cm wenn ich mich sehr anstrenge und das nach 11 Monaten.

Also wie bei allem was die Kieferstory angeht Geduld muss man haben :wink:

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Das mit der schlechten Mundöffnung kenne ich auch (meine OP war am 02.12 [bimax]) Heute gute 3 Wochen nach der OP ist es inzwischen was besser aber immer noch nicht so wie es vor der OP war.... aber da ich merke das es besser geworden ist denke ich das das auch noch kommen wird.... kann zumindest wieder einigermaßen Zähne von innen putzen und bekomme die Zahnbürste ohne all zu große Probleme rein.. aber die ersten 2 Woche habe ich den Mund auch max. 1 cm aufbekommen.... darum brauchst du wohl etwas Geduld... hatte/habe auch vorallem rechts Probleme... aber wie gesagt nach und nach wird es besser....

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Hallo Lüsa,

ich hatte vor 4 Wochen meine Weißheitszahn-OP in Erfurt. Die Art und Weise der "Behandlung" von uns Menschen, die du hier beschreibst, kann ich nur bestätigen. Ich war auch jeden Tag froh, als mein Freund die Tür auf machte u bei mir war. Die UK VV steht mir dieses Jahr noch bevor. Wobei ich echt am Grübeln bin. Nur ohne OP, muss ich die Behandlung komplett zahlen. Dann würde es beim KO gemacht werden.

Ich wünsch dir jedenfalls alles Gute u viel Erfolg bei der Heilung.

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hallo julchen. gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit meiner meinung.

würde mich mal interessieren, ob es hier noch mehr leute gibt, die in erfurt operiert wurden und was ihr davon haltet.

Ich war vor der op auch stark am grübeln, aber es war die richtige entscheidung, alles andere wären nur notlösungen gewesen. und mittlerweile geht es mir auch recht gut und ich finde das ergebnis von tag zu tag schöner, ich hoffe nur das alles so bleibt und sich nicht wieder verschiebt.

Ich wünsche dir alles gute für deine op julchen!Hast du denn schon einen termin?

LG

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so, fast vier wochen nach der op, möchte ich mal ein kleines update machen.

Heute geht es mir schon wesentlich besser, als kurz nach der OP. Die kleine Wundheilungsstörung ist gut verheilt und abgeschwollen bin ich auch ganz ordentlich, ausser im Lippen- und Kinnbereich hält sich die Schwellung hartnäckig.

Leider bekomme ich nachts jetzt immer starke Schmerzen im Unterkiefer,sodass ich täglich eine Schmerztablette nehmen muss, da ich sonst nicht schlafen kann. Komischerweise sind die Schmerzen wie weggeblasen, sobald ich morgens aufstehe. Kennt das auch jemand?

Desweiteren ist mir seit ungefähr letzter Woche aufgefallen, dass ich nach dem Schlafen schief zubeisse. Nachdem mir das auch passiert ist, wenn ich einfach mal nicht an meinen Kiefer gedacht habe, bin ich heute doch mal zu meiner KFO gefahren und das kontrollieren lassen.

Sie hat mir lediglich ein paar Zähne abgeschliffen, da diese beim zubeissen stören und festere Gummis gegeben.

Ich hoffe das damit alles gut geht und ich nicht nochmal unters Messer muss.

Hat denn jemand Erfahrungen damit gemacht, dass der Kiefer wieder zurück ging(redzidiv heisst das, oder?) und wie hat das bei euch angefangen?

Ich bin schon am überlegen, ob ich mir noch eine zweite Meinung von einem anderen KFO einhole, weil ich langsam etwas an meiner KFO am zweifeln bin, da schon einige Sachen nicht so ok waren. Z.B. hat sie mir die Häckchen für die Gummis an die falschen Zähne gemacht, es fand keine wöchentliche Kontrolle statt, so wie es mir der KFC geraten hat. Der erste Termin nach der OP wäre erst nächste Woche gewesen, einen Monat nach der OP. Da ich heute schon da war, habe ich erst wieder in über einem Monat einen Termin.

Muss das ganze nicht besser kontrolliert werden, oder wie war das bei euch?

Im Voraus schonmal danke für eure Antworten und wenn ihr Fragen habt, einfach fragen.

-LG LÜSA

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Ich hatte damals (wie das klingt...als ob die OP schon Ewigkeiten zurückliegt ;) ) 2 Wochen, 5 Wochen und 6 Wochen post OP (später dann nach 3 Monaten, 8 Monaten und dann kommt die ME nach 12 Monaten) meine Kontrollen im KH. Meine KFO hatte zu der Zeit noch nichts zu melden. Wird aber eh von KH zu KH anders gehandhabt. Vielleicht presst du nachts stark mit den Zähnen aufeinander, was dann die Schmerzen im UK auslösen oder so...aber das ist jetzt ne reine laienhafte Vermutung ;).

Ich fand es gut, dass regelmäßige Kontrollen stattgefunden haben, nach so ner OP ist man ja besonders hellhörig was den eigenen Zustand und besonders die Kiefer betrifft. Und es tut auch gut zu hören, dass alles gut und planmäßig verläuft. Wann musst du denn das nächste Mal ins KH? Oder werden die Kontrollen dort immer auf die KFOs abgewälzt? In dem Fall wäre ich hartnäckig ;)

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Meinen nächsten termin habe bein KFC habe ich erst im März, der hat mir auch gesagt, dass die Feineinstellung jetzt Sache des KFO ist und er damit jetzt eigentlich nichts mehr zu tun hat. Da fühlt man sich doch in besten Händen <_< . Zum KFC musste ich nach der OP nur zum Fäden ziehen.

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hallo julchen. gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit meiner meinung.

würde mich mal interessieren, ob es hier noch mehr leute gibt, die in erfurt operiert wurden und was ihr davon haltet.

Ich war vor der op auch stark am grübeln, aber es war die richtige entscheidung, alles andere wären nur notlösungen gewesen. und mittlerweile geht es mir auch recht gut und ich finde das ergebnis von tag zu tag schöner, ich hoffe nur das alles so bleibt und sich nicht wieder verschiebt.

Ich wünsche dir alles gute für deine op julchen!Hast du denn schon einen termin?

LG

mir steht die OP noch bevor, OK vor und UK zurück. Da ich in Erfurt wohne ist das Helios Klinikum die erste Adresse, zumal es nur 500 m von meiner Wohnung entfernt ist.

Die Vorbehandlung ist so gut wie abgeschlossen, am Dienstag werden beim Kieferorthopäden noch mal Abdrücke genommen und im Mai habe ich wieder einen Termin im Klinikum, da wird es dann wohl langsam ernst werden.

Aber bevor ich mich entscheide (Erfurt ja oder nein), werde ich mir noch ein Termin in Bad Homburg holen und mich über diese OP-Methode genauer informieren. Problem wäre weniger die Entfernung, sondern eher die Kosten, da die KK diese Variante wohl nicht bezahlen wird. Bis zu einer bestimmten Summe X, wäre ich bereit, dies selber zu tragen...

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Nachdem ich in den letzten Wochen noch bei zwei anderen Kieferchirurgen (Heidelberg / Bad Homburg) war, stand für mich fest das ich mich in Erfurt nicht operieren lasse (Hauptgrund ist die Operationsmethode). Habe mich für Heidelberg entschieden. Zurzeit kläre ich das mit KK noch am, sobald das OK da ist, kann es los gehen

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mhm, was gibt es denn bei den methoden für unterschiede? Ok, ich hatte nur UK-VV, aber ich kann mir nicht vorstellen, das es so große unterschiede gibt...

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