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manuela1508

Keine Aufklärung über Kosten ?

Guten Tag,

heute brauch ich mal einen Rat ob diese vorgehensweise wirklich normal und alltäglich ist. Meine Tochter 10 Jahre wurde beim KFO vorgestellt der gleich meinte sie würde eine 2 teilige Spange erhalten. Termin für einen Kostenplan und Abdrücke wurden ausgemacht. Über Kosten konnte er mir ohne Heil und Kostenplan keine Auskünfte geben auch nicht ansatzweise. Okay, warten wir den Plan ab. Nach den Abdrücken wurde meine Tochter nochmals untersucht und der KFO meinte nun auf einmal 2 Jahre eine lose Spange dann 1 1 /2 Jahre eine fest. Meine Tochter war den Tränen nahe, da dies noch nie erwähnt wurde. Auf meine Frage warum auf einmal , wurde nicht eingegangen.

Nochmals die Ansprache auf Kosten wurde wieder ignoriert, man kann es nicht sagen.

Dann wurde der nächste Termin für das anpassen gleich ausgemacht. Ich dachte ja inzwischen bekomme ich mal einen Einblick oder die Zusendung des Plans aber nichts war, stattdessen hat mir die Helferin noch den schönen Wisch mit den Privatleistungen in die Hand gedrück. 42 Monatsraten a`48 Euro.

Denn Behandlungsvertrag habe ich auch mit nach Hause bekommen und sollte ihn beim nächsten Termin mitbringen. Den Termin mußte ich aufgrund einer Klassenarbeit meiner Tochter verschieben auf Mitte Januar. Die erste Rechnung ist nun vor Weihnachten hier eingetroffen. Ist das normal ?? Ich bin etwas überrumpelt und fühle mich ehrlich gesagt etwas ausgenommen. Ich kann doch nicht entscheiden ob ich die Behandlung mache wenn ich nicht mal die Kosten kenne ! Kann ich da jetzt einen Behandlerwechsel machen oder eine 2. Meinung einholen. Laut KK geht das nicht nur wenn das vertrauen nicht mehr da wäre aber nur weil er mir nicht gesagt hat was es kostet wäre das kein Grund. Was würde er jetzt machen wenn ich das nicht bezahlen kann ?

Ich hatte keine Ahnung was auf mich zu kommt nicht mal annähernd.

Vielen Dank

Manuela

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Hallo Manuela,

also ich kann nur sagen, dass es mir genauso geht.

Ich war letztes Jahr im September beim KFO weil mich mein Kieferchirurg dorthin überwiesen hatte.

Mir wurden bei diesem Termin Abrücke gemacht und Bilder aufgenommen. Der KFO meinte, jetzt müßen wir erstmal sehen, ob die Krankenkasse den Heil- und Kostenplan genehmigt, da ich bereits 42 Jahe alt bin.

Ich mußte bei diesem Termin die normalen Zettale ausfüllen, wie Krankheitsgeschichte und so weiter, außerdem eine Einverständniserklärung , dass eine eventuelle Abrechnung der Kosten über einen Partner erfolgt.

Mir wurde weder gesagt, was nun genau gemacht werden soll bei mir noch wurde ich über Kosten aufgeklärt.

Ich habe dann Anfang November die Kostenübernahme durch die Krankenkasse erhalten, aber der KFO meinte, mit der Behandlung will er erst beginnen, wenn er den Bericht vom Kieferchirurgen hat und dieser auch der Krankenkasse vorliegt.

Nun habe auch ich die erste Rechnung kurz vor Weihnachten von dem Partner des KFO erhalten.

Einen Termin zum Beratungsgespräch, was nun definitiv gemacht werden soll habe ich erst am 24.01.2012. Also ich fühle mich genauso überrumpelt wie du, da ich ja nicht mal weis, ob ich diese Bahndlung finanziell durchführen lassen kann, da nun laut Kieferchirurg nochmal fast 1200,- Euro Kosten bei Ihm auf mich zukommen für Modell-OP usw., die angeblich von der Kranken kasse nicht getragen werden und ich dieses erstmal abklären will, da ich nur ALG II beziehe und mir das finanziell nicht leisten kann.

Vielleicht ist diese Vorgehensweise ja wirklich normal aber man sollte zumindest darauf hingewiesen werden, da selbst wenn man der Behandlung zugestimmt hat, Kosten auf einen zukommen.

Mich würde auch Interessieren wie das bei euch so war.

Grüße babsidani(Sabine)

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Ich würde erst mal nix zahlen (aber das denen auch sagen warum :). Du hast ja noch keinen Behandlungsvertrag o.ä. unterschrieben oder? Von daher gibs ja eigentlich noch gar keine Grundlage warum man jetzt schon zahlen sollte. Die Privatleistungen in Höhe von ~2000 Euro sind ja auch ziemlich hoch (finde ich zumindest). Du bzw. deine Tocher sind ja ganz normal über die gesetzliche Krankenkasse versichert oder?

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Hallo ihr beiden,

ehrlich gesagt finde ich Verhalten eurer KFOs nicht besonders fair. Ich habe mir mehrere KFOs angesehen und jeder konnte mir wenigstens eine grobe Schätzung der Kosten geben. Allerdings war die Bandbreite auch recht groß, von ca. 3500 bis 7200€.

Allerdings kennt man die genauen Kosten erst, wenn man den Behandlungsplan in den Händen hält. Denn dann hat der KFO erst genau geplant was er machen wird. Allerdings hatte ich vorher mit meinem

KFO die Eckdaten abgeklärt, also Dauer und ungefähre Kosten und ob ich anschließend eine OP mache.

Ich bin der Meinung, das ich den Behandlungsplan schon vorher in den Händen hatte, denn ohne meine Unterschrift hätte mein KFO nicht angefangen...

Bei einem Erwachsenen sind die Kosten recht gut vorhersehbar, bei einem Kind weiß man nicht, wie es sich entwickeln wird und ob es noch Überraschungen durch das Wachstums gibt. Da können die Kosten schon recht schwierig vorherzusehen sein, zusätzlich ist das Ganze noch von der Mitarbeit der Patienten abhängig. Aber sie hätten euch wenigstens die Größenordnung der zu erwartenden Kosten verrraten können ;)

Ich empfehle euch doch noch mal die Meinung eines weiteren KFO einzuholen.

Alles Gute

arzthopper

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Hallo,

vielen Dank für die Antworten, ich bin in diesem Gebiet ja mehr als ein Laie und kenne mich nicht aus. Der Behandlungsvertrag liegt hier bei mir ununterschrieben in der Schublade, da ich seit dem Abdruck ja nicht mehr dort war. Das man die Kosten nicht genau sagen kann ist mir schon klar, aber nicht mal das hat er mir gesagt das ein großes Wunder noch kommen kann. Er hat sich nur auf den Plan gestützt, jetzt bin ich auch schon überrascht. Wie gesagt ich kenn mich ja nicht wirklich aus.

Wie ist das eigentlich mit einer 2. Meinung. Ich war seither bei der BKK Gesundheit versichert, diese sagte mir selbst ich solle einen 2. Meinung einholen , alleine schon wegen den hohen privaten Kosten. Jetzt war ich gestern bei der DAK Gesundheit da diese ja mit unserer BKK fusioniert haben. Die Dame meinte jetzt ich hätte kein Recht eine 2. Meinung einzuholen. Nur wenn medizinisch etwas nicht in Ordnung wäre, aber nur wegen dem Geld wäre das nicht möglich. Alle KFO verlangen ihr Geld und wenn der meint das ist so dann stimmt das schon.

Ich bin jetzt wirklich kurz davor die KK zu kündigen damit ich aus all dem wieder rauskomme, wenn die DAK jeztt schon so ein Theater macht, wie soll das 4 Jahre gut gehen ? Dem KFO werde ich am Montag meine Meinung sagen und die Rechnung auch nicht begleichen.

Wir haben am Dienstag schon einen Termin bei einem KFO der mir dann mal einfach erzählen soll was er machen würde. Einen neuen Kostenplan mach ich dann erst wenn ich bei der neuen KK bin.

Dieses Jahr soll mein kleiner Sohn auch noch eine Spange bekommen, da seine unteren Zähne vor den oberen liegen. Es ist also schon eine Frage des Geldes wenn man als Familie 2 Spangenkinder hat.

Vielen Dank

LG

Manuela

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Mir wurden bei diesem Termin Abrücke gemacht und Bilder aufgenommen. Der KFO meinte, jetzt müßen wir erstmal sehen, ob die Krankenkasse den Heil- und Kostenplan genehmigt, da ich bereits 42 Jahe alt bin.

Ich mußte bei diesem Termin die normalen Zettale ausfüllen, wie Krankheitsgeschichte und so weiter, außerdem eine Einverständniserklärung , dass eine eventuelle Abrechnung der Kosten über einen Partner erfolgt.

Mir wurde weder gesagt, was nun genau gemacht werden soll bei mir noch wurde ich über Kosten aufgeklärt.

Ich habe dann Anfang November die Kostenübernahme durch die Krankenkasse erhalten, aber der KFO meinte, mit der Behandlung will er erst beginnen, wenn er den Bericht vom Kieferchirurgen hat und dieser auch der Krankenkasse vorliegt.

Nun habe auch ich die erste Rechnung kurz vor Weihnachten von dem Partner des KFO erhalten.

Einen Termin zum Beratungsgespräch, was nun definitiv gemacht werden soll habe ich erst am 24.01.2012.

So ähnlich lief es bei mir leider auch. :(

Ich war sogar in einer speziallen Dysgnathie-Sprechstunde einer Klinik und wurde von Kieferchirurgin und KfO gesehen. Jedesmal habe ich VOR den jeweiligen Gesprächen und Untersuchungen gefragt, ob ich dafür etwas zahlen müsse oder ob das die Krankenkasse übernehmen würde. Jedesmal hieß es, natürlich zahle die Erstuntersuchung die Krankenkasse - es sei ja noch nicht mal klar, ob man bei mir überhaupt was machen könne und wenn ja, was. Und um das beurteilen zu können, brauche man eben jetzt die ganzen Fotos, Abdrücke und Röntgenbilder.

Beim KfO fragte ich dann, wie lange es dauern würde, bis die KK die Behandlung genehmigen würde und wie das jetzt genau alles ablaufe. Da bekam ich auch nur zu hören, man müsse das jetzt erst mal alles im Team besprechen und einen Behandlungsplan erstellen. Ich dachte mir nichts dabei.

3 Monate später kam dann ein Anruf aus der Klinik - wann sie denn die Spange einsetzen könnten. Ich war völlig überrumpelt, ich wusste ja noch nicht mal, WAS denn jetzt überhaupt gemacht werden sollte. Dann kam ein Brief von der KK, meine Behandlung sei genehmigt, 20% müsse ich aber selber zahlen usw. Ich bin dann persönlich in diese Klinik gegangen und wollte den Behandlungsplan sehen und den KfO sprechen. Erst hieß es, den Plan dürften Patienten nicht sehen (!). Als ich dann vehement darauf bestand, den Heil- und Kostenplan in Kopie ausgehändigt zu bekommen, stellte sich heraus, dass er gravierende Fehler enthielt (z.B. stand drin, dass alle Weisheitszähne bereits gezogen wären, obwohl ich noch ALLE hatte zu diesem Zeitpunkt). Auf detaillierte Nachfragen bekam ich vom KfO nur sehr ausweichende Antworten. Das war der Punkt, an dem ich beschloss, die Behandlung NICHT dort durchführen zu lassen. Ich fuhr völlig fertig nach Hause und heulte erst mal.

Damit war die Sache aber noch nicht vorbei: Wieder drei Monate später kamen Rechnungen der Klinik für 2 Quartale - der Erstuntersuchungstermin lag zu diesem Zeitpunkt 8 Monate zurück und ich hatte die Behandlung dort nicht angefangen! Ich sollte die 20% für die Untersuchungen, Beratung (???), Fotos, Abdrücke, Röntgenbilder zahlen. Da ich aktuell kein Einkommen habe, war das nicht möglich, und die Klinikverwaltung schickte mir Mahnungen und drohte mit Pfändung. Von der KK erfuhr ich, dass ich die Kosten zu übernehmen hätte, da die Behandlung ja genehmigt worden sei - wäre sie aber abgelehnt worden, hätte die KK die Kosten voll übernommen! Absurdes System, sage ich da nur. Und ich habe garantiert nie etwas unterschrieben, dass ich die Behandlung in dieser Klinik will - ich wollte nur eine Einschätzung und einen Behandlungsvorschlag, mehr nicht. Jedenfalls lieh ich mir dann von Freunden und Bekannten Geld und zahlte die Rechnung - aber in dieser Klinik werde ich mich garantiert nie wieder behandeln lassen.

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Ich habe mir mehrere KFOs angesehen und jeder konnte mir wenigstens eine grobe Schätzung der Kosten geben. Allerdings war die Bandbreite auch recht groß, von ca. 3500 bis 7200€.

Allerdings kennt man die genauen Kosten erst, wenn man den Behandlungsplan in den Händen hält. Denn dann hat der KFO erst genau geplant was er machen wird. Allerdings hatte ich vorher mit meinem

KFO die Eckdaten abgeklärt, also Dauer und ungefähre Kosten und ob ich anschließend eine OP mache.

Ich bin der Meinung, das ich den Behandlungsplan schon vorher in den Händen hatte, denn ohne meine Unterschrift hätte mein KFO nicht angefangen...

Bei einem Erwachsenen sind die Kosten recht gut vorhersehbar, bei einem Kind weiß man nicht, wie es sich entwickeln wird und ob es noch Überraschungen durch das Wachstums gibt. Da können die Kosten schon recht schwierig vorherzusehen sein, zusätzlich ist das Ganze noch von der Mitarbeit der Patienten abhängig. Aber sie hätten euch wenigstens die Größenordnung der zu erwartenden Kosten verrraten können ;)

War bei mir ähnlich, grobe Schätzung der Behandlungsdauer und -kosten bei der ersten Vorstellung.

Ich bin dann persönlich in diese Klinik gegangen und wollte den Behandlungsplan sehen und den KfO sprechen. Erst hieß es, den Plan dürften Patienten nicht sehen (!). Als ich dann vehement darauf bestand, den Heil- und Kostenplan in Kopie ausgehändigt zu bekommen, stellte sich heraus, dass er gravierende Fehler enthielt (z.B. stand drin, dass alle Weisheitszähne bereits gezogen wären, obwohl ich noch ALLE hatte zu diesem Zeitpunkt). Auf detaillierte Nachfragen bekam ich vom KfO nur sehr ausweichende Antworten. Das war der Punkt, an dem ich beschloss, die Behandlung NICHT dort durchführen zu lassen. Ich fuhr völlig fertig nach Hause und heulte erst mal.

Manchmal denkt man, das kann (/darf) doch nicht wahr sein, aber es ist wohl leider bundesdeutsche Realität ...

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Hallo.

Ich finde es eine frechheit, so mit seinen Patienten umzugehen. Eigentlich müssten sie ja wenigstens ungefähr sagen können, was so eine Behandlung kostet!

Ich würde auf jeden Fall noch mit einem anderen KFO reden, ich gehen nicht davon aus, dass das irgendwie rechtwiedrig sein könnt, es hat doch jeder eine frei arztwahl oder nicht?

@ babsidani

Bei welcher Krankenkasse bist du denn? Für meine Modell-OP musste ich nichts bezahlen, es wurde auch nie in irgendeiner weise erwähnt.

Ich habe das zwar hier schon das ein oder andere mal gelesen, aber die Modell OP gehört doch genau so zur Behandlung wie alles andere...

LG

Lüsa

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