Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
TabulaRasa

Bimax am 10.01.11 - ein Jahr danach

Hallo ihr Lieben

Die letzten Tage waren für mich sehr eigenartig. Genau heute, am 10.01.12, ist es 1 Jahr her, dass ich im Augsburger ZK eine Bimax-OP durchführen ließ.

Es erscheint mir mittlerweile alles so irreal und doch sehe ich manches immer noch so klar, als wäre es gestern gewesen.

Zuerst möchte ich sagen, dass es sich um meine subjektiven Erfahrungen handelt. Ich würde mir wünschen, dass diesen Bericht nur Leute lesen, die die OP schon hinter sich haben. Ob das funltioniert? Hm ;) Ich möchte einfach niemandem Angst machen, gerade weil ich zu der Zeit als das alles stattgefunden hat, psychisch nicht so wahnsinnig stabil war. Das hat wohl stark mit in meine Warnehmung des Ganzen eingespielt. Ich bin generell ein Mensch, der sich viel in Dinge reinsteigert und gerne alles grau sieht.. Vllt ein Tip: Es ist eine Einstellungssache, wie man den Heilungsverlauf direkt nach der OP und v.a. die Zeit im Krankenhaus verarbeitet. Positiv denken. Und das ist kein Küblböck-Spruch, sondern 100% ernst gemeint.

09.01.2011

Den Tag vor der OP war ich ein letztes Mal richtig gut essen, beim Griechen. Sollte ja für 3 Monate erstmal nicht mehr möglich sein. Auch, als ich an diesem Sonntagabend mit meiner Mutter ins KH fuhr um dort aufgenommen zu werden, und die anschließenden Gedanken, die Empfindungen, ein genaues Bild vom Zimmer, dem Licht dort, der Aussicht, den Schwestern. Alles scheint fast schon fotographisch abgespeichert.

Ich habe mich an diesem Abend, als ich vergeblich versuchte einzuschlafen, fast verflucht. 'Warum bloß lasse ich das machen? Bin ich egtl noch bei Trost?' Dazu muss man wissen, dass mein Fall nie wirklich schlimm gewesen ist. Mein UK lag nicht großartig zurück, den meisten Leuten fiel das überhaupt nicht auf. Am OK stimmte die Mittellinie um ein paar Milimeter nicht. Die OP und die komplette Behandlung wurde auch nur durch einen Fehler der Arzthelferin genehmigt, die versehentlich falsche Zahlen an den Gutachter der Kasse geschickt haben muss. Naja, was solls: Damals, als die OP noch in weiter ferne lag, freute ich mich darüber. Was das alles genau bedeutete, wusste ich damals noch nicht. Oder ich hab mich einfach nicht wirklich damit auseinandergesetzt. Mit damals 17 nimmt man sowas eh noch auf eine leichtere Schulter.

Da lag ich nun im KH und zählte die Stunden, bis die Schwester die Tür öffnete um mich zu wecken und die übliche OP-Vorbereitung einzuleiten.

10.01.2011

Als ich am morgen nach unten zum Anästhesisten gefahren wurde, ging dann alles ganz schnell. Ich weiß auch nur noch bis dorthin, was vor sich ging.

Als ich wieder zu mir kam, fand ich mich im Aufwachraum wieder. Meine Augen waren verklebt, ich habe sie nicht aufbekommen. Auch ein wenig Blut habe ich spucken müssen, die Schwestern liefen sofort auf mich zu und dann war ich schon wieder eingeschlafen. Das nächste und letzte "Ereignis" des Tages, an das ich mich erinnere, ist das Gesicht meiner Mutter, die im Stationszimmer auf mich wartete.

11. - 14.01.2011

Die folgenden Tage im Krankenhaus waren der absolute Horror für mich. Ich bekam absolut keine Luft und sollte bis zur Entlassung den Splint behalten, die Zähne sollten auch verdrahtet bleiben. Somit war der Mund ebenfalls zu. Ich habe ein Gerät zum Absaugen des Nasensekrets bekommen, da man ja nicht schnäuzen darf. Die ganzen Schläuche haben meine Nase wohl noch mehr gereizt und ich bekam noch weniger Luft. Nachts läutete ich wahnsinnig oft der Schwester, die ein O2-Sättigungsgerät brachte. Sie versuchte, mich damit zu beruhigen. Die Sättigung war auch im grünen Bereich. Mein Körper bekam genug Luft, der Kopf wollte es nur nicht wahrhaben. Man verbraucht bei normaler Atmung ja eh nur einen Bruchteil des eingeatmeten Sauerstoffs. Ich begann in einer Nacht deswegen zu weinen, was denkbar kontraproduktiv war. Ich konnte einfach nicht mehr. Man liegt da, fühlt sich hilflos und gibt sich für die ganze Misere auch noch selbst die Schuld. Wie im Delirium. Ich hab nicht mehr klar denken können, das war nichts, was ich bewusst gesteuert hab. Es kam mir nicht so vor. Letztlich bekam ich ein stärkeres Beruhigungsmittel, was wohl das Beste war..

Dieser "Anfall" kam nur einmal. Mir ging es nachts eh immer am schlechtesten. Meine Mutter war nicht mehr da, ansonsten hatte ich keinen Besuch. Niemanden, der mir gut zuredete oder einfach nur da war. Und wenn man keinen Schlaf findet.. Hm. Am 13.01. besuchten mich mein KFC und der Assistenzarzt. Sie schnitten meine Drähte auf, damit ich durch den Mund Luft bekam. Ein Geschenk - wenn auch nur für einige Stunnden. Der Draht musste wieder ran, schließlich war ich frisch operiert und alles instabil.

Gegessen habe ich auch nichts. Vom Fresubin wurde mir Speiübel und die Suppen dort bekam ich nicht runter. Entweder lag es am Geschmack oder es war alles zu dickflüssig.

Achtung, jetzt wirds etwas unangenehm ;) Die Schwestern fragten mich nahezu täglich, wann und wie oft ich auf Toilette war. Stuhlgang hatte ich logischerweise keinen, da ich auch nichts festes zu mir nahm. Als eine Schwester dann meinte "Das ist egal, da muss trotzdem was kommen. Ich geb Ihnen eine Tablette." und sie mir irgendwie glaubhaft machen konnte, dass sie recht hatte, hab ich besagtes Medikament geschluckt und mich in der kommenden Nacht mich vor Schmerzen krümmend auf der Toilette wiedergefunden. Ich hab mich selbst dermaßen geschimpft, wie man nur so blöd sein kann, und dieses offensichtliche ABFÜHRmittel schlucken, wenn man garnichts abzuführen hat! Auch wenn die Wahrscheinlichkeit gen 0 geht, dass das ein normal-denkender Mensch tut: Ich warne euch, macht es nicht. Mit genügen Abstand betrachtet find ichs selbst lustig. Damals wars ein erneuter Anlass, in Tränen auszubrechen.

Ich erspare mir und euch weitere Ausführungen.

Am Entlassungstag stellte ich dann mit Schrecken fest, dass trotz Splint ein Frontzahn im OK um 2-3mm nach unten gerutscht war. Ich habe versucht, ja - man kanns halt nich lassen, an sich selbst etwas rumzudoktern - den Zahn nach oben zu schieben, um zu sehen ob er locker ist. Bingo. Der Assistenzarzt konnte sich das alles nicht erklären und füllte das "Zahnloch" im Splint mit Gips auf, damit der Zahn von ihm wieder nach oben gedrückt wird, zumindest nicht noch weiter abrutscht und sich evtl. verabschiedet.

Trotz allem war ich abends nur noch glücklich, endlich nach Hause zu kommen.

Es folgte der freudigste Supermarktbesuch meines Lebens. Ich kam mir vor wie ein kleines Mädchen in der Süßwarenabteilung. Ich habe alles gekauft, was ich mir halbwegs schmackhaft mit viel Wasser verdünnt und püriert vorstellen konnte. Da wars mir dann auch egal, wie mich alle Leute dort angegafft haben. (Schwellung)

Zuhause

Daheim ging es mir rasch besser. Diese Erfahrungen werden alle anderen von euch wohl auch gemacht haben.

Jedoch habe ich für mich einen "Fehler" gemacht: ich habe jedes Mal, wenn es mir schlecht ging (OP-bedingt), das Forum hier aufgerufen und gelesen. Natürlich auch von negativen Erfahrungen. Obwohl mir jeder davon abgeraten hat. Man liest von monatelanger Restschwellung, genauso schlimmer ME, jahrelanger oder gar für immer währender Taubheit, Motorik-Störungen, etc.pp. Ich nehme an, ihr wisst wovon ich rede. Natürlich sind das alles Ausnahmen. Aber wie gesagt, ich lasse mir sowas immer extrem rein (versteht ihr was ich meine oder sagt man das nur bei uns in Bayern so? :huh: Ich lass mich halt davon runterziehen ;) ). Die Monate bis zur ME und einem vergleichbaren "Gefühl-wie-vorher" schienen endlos und unerreichbar...

Zumal noch so Mätzchen passierten, wie der Vitalitätsverlust im besagten Frontzahn oder das Aufzwingen eines nachträglichen Headgears durch meinen KFO, da seiner Meinung nach die OP fehlschlug und mein UK wieder nach hinten gerutscht sei. Mein KFC (und ich übrigens auch) sind anderer Meinung. Ich sollte mich sogar erneut einer BIMAX unterziehen, so der KFO. Achja? Ohne mich. Ich habe sowohl OP als auch Headgear abgelehnt (ich hatte zu große Scham, mit 19 so rauszugehen).

Die Erfahrungen im ZK und die Geschichten danach haben mir gereicht. Ein ewiges Hin und Her zwischen KFO, KFC und Zahnarzt, wer oder was nun an dem toten Zahn und der (nicht) fehlgeschlagenen OP Schuld sei, und ob dies überhaupt alles der Fall war/ist oder nicht... Blablabla.. Ich war müde..

Ich bin noch ziemlich jung, und die OP war das Schlimmste, was ich bisher in meinem Leben erfahren habe. Sowohl körperlich, als auch psychisch. Denn gerade seelisch hab ich das ganze lange nicht verarbeitet. Warum genau weiß ich nicht. Schließlich gibt es Menschen, die so einen Eingriff fast schon locker wegstecken. Aber so ist eben jeder anders.. Und so geht eben jeder anders mir solchen Erlebnissen um..

Allerdings bin ich wahnsinnig dankbar, diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen. Nicht, da ich jetzt schöne Zähne, ein harmonischeres Gesicht und einen guten Biss habe, sondern weil ich mir selbst und meiner Familie näher gekommen bin. Meine Mutter war ständig bei mir. Jeden Tag, wann immer ich sie gebraucht habe. Mein Vater (der emotional sonst sehr reserviert und kühl ist), hat sich sichtlich sorgen gemacht und sich gekümmert. Es wurde mir einfach klar, wie dankbar man sein kann, wenn man Leute um sich hat, die für einen da sind.. voll und ganz.

Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr auch so jemanden habt. Wirklich. :670:

Ich habe 3 Fotos hier, und das Päckchen mit Schrauben, die in meinem Kiefer gesessen haben sollen. Hab ich das also wirklich gemacht? Ich weiß es nicht.

1 Jahr danach. Als wäre nichts gewesen...

1 Person gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo Tabularasa,

mir steht die OP noch bevor - am 24.2. - ich konnte mich aber natuerlich trotzdem nicht beherrschen, Deinen Bericht zu lesen.

Und ich bin froh, dass ich es getan habe, denn er ist zwar sehr emotional und nicht unbedingt "aufbauend", dafuer aber einfach verdammt ehrlich geschrieben. Vielen Dank, dass Du uns so einen tiefen Einblick in Deine Gefuehle und Empfindungen gibst.

Ich kann mir vorstellen, dass man das ganze nicht so negativ empfindet, wenn man vor der OP wirklich gesundheitliche Probleme hat, die einfach immer schlimmer werden. Dann weis man: OK, die OP und die darauffolgenden Tage werden hart, aber dann wird sich der Zustand nicht nur nach und nach wieder besseren, sondern man bekommt auch mehr Lebensqualitaet als vor der OP.

Wenn Du die schlimmen Erlebnisse wirklich nicht mehr aus dem Kopf bekommst und es Dich nach wie vor noch sehr belastet, dann sprich doch mal mit Deinem (Haus)Arzt darueber, ob er Dir jemanden empfehlen kann. Manchmal hilft es, wenn man dafuer professionelle Hilfe in Anspruch nimmt.

Das ist keine Schande. Du solltest Dich damit nicht Dein Leben lang quaelen muessen. Und Du hast ja selbst fuer Dich auch sehr viele positive Dinge aus der OP ziehen koennen und kannst Dich, Dein Leben und Dein Umfeld ganz anders zu schaetzen als vorher. Das ist etwas sehr wertvolles und darauf solltest Du bauen.

Ich wuensche Dir alles Gute.

Liebe Gruesse

Mauto

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mir geht es ähnlich. Hätte von Horrorszenarien zu erzählen, wollte aber den Leuten die es vor sich haben keine Angst machen, daher hab ich auf Berichte verzichtet. Und ich wüsste da so einiges.....

Schön wär's wenn es schon ein Jahr danach wäre... weil es ist bei mir erst 4 Wochen her. Bin noch ganz schön geschwollen und das Gefühl und die ganzen Einschränkungen machen es weiterhin äußerst unangenehm.

Würde mich nicht als sensibel bezeichnen. Habe andere OP's locker weggesteckt.

Wurde schon mehrfach gefragt ob ich es noch einmal tun würde.

Klares Nein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Tabularasa,

meine Bimax ist zwar erst 6 Wochen her, dennoch kann ich z.T. nachempfinden, wie es dir ging. Die ersten 3 Tage nach der OP waren für mich die Hölle, weil ich fast permanent, trotz Schmerzmitteln, Schmerzen hatte, nicht richtig schlafen konnte, mein Kreislauf total im Keller war, die Schwellung unglaublich unangenehm war usw. Da kommt schon manchmal der Gedanke auf, ob das, was man da gemacht hat, das Richtige war bzw. bei mir war es häufiger der Gedanke "Warum ich?". Warum muss ich mich so einer OP unterziehen, während es doch sooo viele Leute gibt, die einfach von Natur aus korrekt stehende Kiefer und Zähne haben. Trösten konnte mich immer ein bisschen der Gedanke, dass ich zumindest gesund bin und es viel viel schlimmere Schicksale gibt als meines. Dennoch hatte ich vor der OP sehr damit zu kämpfen, konnte mit kaum jemandem darüber reden, weil ich einfach das Gefühl hatte, wenn mir jetzt jeder sagt wie schlimm das ist, würde ich irgendwann den Mut nicht mehr aufbringen können, die OP wirklich durchzuziehen.

Ich bin zwar jetzt wirklich froh es gemacht zu haben und fand die Zeit nach der OP abgesehen von den ersten 3 Tagen auch weniger schlimm als erwartet, dennoch war es eine harte Zeit. Der Splint ist seit gestern auch endlich raus, sodass das ganze Thema "Kiefer-OP" endlich wieder ein bisschen aus dem Mittelpunkt rückt und mein normales Leben weiter geht. Darüber bin ich sehr froh.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für die Antworten :)

Ich habe bewusst länger mit meinem Bericht gewartet. Habe in der Zeit im KH direkt am Laptop auch einen schreiben wollen, ich habs aber sein lassen, da das alles so mittendrin noch negativer ausgefallen wäre.

Ich möchte auch niemandem Angst machen, um Gottes Willen. Aber manchen hilft sowas vllt auch, um sich besser auf das Bevorstehende einstellen zu können. Sich mental stark zu machen. Denn was nützt es, hallodri-like in eine OP zu gehen und anschließend vom Heilungsweg überrascht zu werden? Das ist nunmal nicht ohne.. Aber auch dann schafft mans. Gibt ja einige Beispiele.

Wenn Du die schlimmen Erlebnisse wirklich nicht mehr aus dem Kopf bekommst und es Dich nach wie vor noch sehr belastet, dann sprich doch mal mit Deinem (Haus)Arzt darueber, ob er Dir jemanden empfehlen kann. Manchmal hilft es, wenn man dafuer professionelle Hilfe in Anspruch nimmt.

Das ist keine Schande. Du solltest Dich damit nicht Dein Leben lang quaelen muessen. Und Du hast ja selbst fuer Dich auch sehr viele positive Dinge aus der OP ziehen koennen und kannst Dich, Dein Leben und Dein Umfeld ganz anders zu schaetzen als vorher. Das ist etwas sehr wertvolles und darauf solltest Du bauen.

Ich hatte vor der OP schon eine Gesprächstherapie begonnen, aus anderen Gründen. Und ja, du hast recht: gerade nach der OP war es für mich sehr wichtig, auch solche Hilfe beistehen zu haben.

Mittlerweile ist das auch alles wieder in Ordnung. Seit der ME am 28.07.11 konnte ich damit abschließen. Vllt, weil dann einfach alles wieder "wie vorher" war. Keine Fremdkörper mehr da, nichts, was an die Zeit erinnert.. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mein Therapeut meinte damals auch mal, das Operationen am Kopf und ganz besonders alles, was sich im Gesicht befindet, vom Menschen als extrem bedrohlich wahrgenommen werden. Dort operierte Personen empfinden den kompletten Verlauf sogar schlimmer, als solche, die z.B. am Herzen operiert wurden.

Liegt wohl an der Nähe zum "Ich" irgendwie. Weiß nicht, wie ichs bschreiben soll.. Wie seht ihr das?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo TabulaRasa!

Meine OP im ZK Augsburg ist nächsten Monat auch ein Jahr her und mir geht es ähnlich... Auch ich empfinde das Ganze wenn ich so zurück denke als sehr irreal! Unglaublich was man eigentlich so hinter sich gebracht hat, wenn ich mir vorstelle, dass ich das alles noch einmal machen lassen müsste, oh Gott! ^^

Allerdings habe ich nicht so schlechte Erinnerungen wie du, im Gegenteil, so blöd es sich anhört, ich vermisse die Behandlungszeit mit ihren ganzen Besuchen beim Kieferchirurgen und -orthopäden fast ein wenig.... Knapp 3 Jahre hat sich mein Leben nur um Zähne/Kiefer/OP gedreht und auf einmal ist alles weg, schon komisch, eigentlich sollte man ja mehr als glücklich sein...

Aber wir werden im Leben bestimmt noch viele andere spannenden Reisen machen (müssen), da wird die Kiefergeschichte mit der Zeit sicherlich aus dem Gedächtnis verschwinden! :-)

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für die Antworten :)

Ich habe bewusst länger mit meinem Bericht gewartet. Habe in der Zeit im KH direkt am Laptop auch einen schreiben wollen, ich habs aber sein lassen, da das alles so mittendrin noch negativer ausgefallen wäre.

Ich möchte auch niemandem Angst machen, um Gottes Willen. Aber manchen hilft sowas vllt auch, um sich besser auf das Bevorstehende einstellen zu können. Sich mental stark zu machen. Denn was nützt es, hallodri-like in eine OP zu gehen und anschließend vom Heilungsweg überrascht zu werden? Das ist nunmal nicht ohne.. Aber auch dann schafft mans. Gibt ja einige Beispiele.

Ich habe auch direkt als ich aus dem KH entlassen wurde einen Erfahrungsbericht geschrieben inkl. einer ehrlichen Schilderung der für mich wirklich sehr sehr unangenehmen ersten 3 Tage. Hier liest man dauernd in den Berichten was von "überhaupt keine Schmerzen" und "alles nicht so wild" und wenn mir nicht ein zum Glück sehr ehrlicher Pfleger auf der Station am Morgen der OP gesagt hätte, dass ich sicher nach der OP Schmerzen haben werde und die ersten 3 Tage nicht besonders schön werden, wäre ich wohl auch in der Hoffnung in die OP gegangen, dass das bei mir auch so sein würde.

Aber ich bin diesem Pfleger wirklich sehr dankbar, denn wenn man mit Schmerzen aufwacht und sich fühlt wie ausgeko*tzt, dann würde man sich sonst ja fragen, was schief gelaufen ist, wenn das bei allen anderen scheinbar nicht so war.

Und genau deshalb habe ich eben auch so ehrlich meinen Bericht geschrieben. Nicht um jemandem Angst zu machen, sondern um zu zeigen, dass es durchaus ganz normal ist, dass es einem die ersten Tage nach der OP nicht so doll geht und dass trotzdem alles in Ordnung bzw. das kein Grund zur Sorge ist. Immer nur alles schönreden ist häufig keine Hilfe, im Gegenteil.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Klingt fast so als ob ihr nach 3 Tagen alle schmerzfrei wart. Da ich relativ schnell die Schmerzmittel eigenmächtig abgesetzt habe, kann ich sagen das ich heute 8 Tage nach der OP nach wie vor Schmerzen ähnlich wie kurz nach der OP habe. Vor allem am Kiefergelenk, mir raubt das manchmal die Nacht. Einher geht auch ständig die Angst das sich irgendwas verschiebt. Beim Schlucken habe ich nämlich stes irgendwelche Reiss- oder Knackgeräusche. Die Lippen bekomme ich bis heute nicht zu.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nein, ich war nach den 3 Tagen nicht schmerzfrei, aber ab da ließen sich die Schmerzen mit Schmerzmitteln in den Griff kriegen. Habe bis 2 Wochen post OP Schmerzmittel genommen, zum Ende hin jedoch nur noch sehr reduziert. Warum hast du denn die Schmerzmittel abgesetzt, wenn du noch so starke Schmerzen hast? Die Schmerzmittel sind ja gleichzeitig Enzündungshemmer, deshalb ist es schon ganz sinnvoll die eine Weile zu nehmen, solange man sie verträgt.

Dass du 8 Tage nach der OP den Mund noch nicht ganz zu bekommst ist kein Wunder, denn du wirst ja wahrscheinlich noch recht stark geschwollen sein, zumindest war das bei mir so nach 8 Tagen. Ich konnte erst 4 Wochen nach der OP die Lippen wieder ganz locker schließen, ohne dass ich die Muskeln am Kinn dabei anspannen musste.

Und Knackgeräusche hatte ich zwischendurch auch mal beim Schlucken, die sind aber auch wieder verschwunden. Hast du denn keinen Splint?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wegen Angst vor Abhängigkeiten und anderweitigen Nebenwirkungen habe ich es, selbst in der Klinik später nicht mehr genommen

Du hast dann also auch mit offenen Mund geschlafen ? Meiner trocknet komplett aus, heute in der Kälte ist sogar meine Unterlippe blau angelaufen. Nachts beim schlafen ist das einfach nur hinderlich, zumal es die Wundheilung negativ beeinflusst.

Ich habe die Knackgeräusche bei jedem Schlucken, die sich vom Kiefergelenk bis ins Ohr sich ausbreiten. Manchmal sinds auch nur die Gummis. Ich hoffe es zumindest, sonst wärs die Fraktur :blink: .

Doch ich habe einen Splint, der UK beisst dort aber nur selten rein da es zu anstregend ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also bei den schwachen Schmerzmitteln (NSAIDs, wie Aspirin, Ibuprofen, Paracetamol etc.) braucht man eigentlich keine Angst vor Abhängigkeit haben und ich halte es für sinnvoller dann eben mal ne Schmerztablette zu nehmen als die ganze Nacht nicht schlafen zu können. Das ist für den Heilungsprozess ja auch nicht grade förderlich.

Puh, weiß ich gar nicht, ob ich mit offenem Mund geschlafen habe, ich konnte die Lippen ja schließen, aber eben nur mit etwas Anstrengung. Jedenfalls ist mir nie aufgefallen, dass der Mund nachts ausgetrocknet wäre, also hatte ich ihn wohl beim Schlafen dennoch immer zu. Kriegst du die Lippen denn nicht mal dann zu, wenn du dich anstrengst? Also z.B. die Unterlippe sehr weit hoch ziehst? Im übrigen laufen meine Lippen schon seit meiner Kindheit blau an, wenn ich doll friere, bei mir ist das normal.

Ich hatte diese Knackgeräusche zwischenzeitlich mal ein paar Tage lang auch bei jedem Schlucken, es tat aber nichts weh. Keine Ahnung, was es war, jedenfalls ist es von allein wieder verschwunden. Wurden bei dir nach der OP Röntgenaufnahmen angefertigt? Wenn da alles richtig saß, wird das auch jetzt noch so sein und die Platten stabilisieren den Frakturspalt eigentlich sehr gut, sodass das Knacken daher eigentlich nicht kommen dürfte.

Und was den Splint angeht - mir hatte meine KFO gesagt, dass ich so viel wie möglich in den Splint beißen soll, damit sich die Muskulatur, grade in der ersten Zeit nach der OP, auch wirklich an die neue Position gewöhnt und den UK nicht wieder in eine andere Lage zwingt. Daher solltest du vielleicht versuchen öfter mal in den Splint zu beißen (natürlich nicht total fest). Ich hatte zusätzlich auch auch Gummis von OK zu UK, die quasi die Kiefer in einer gewissen Grundspannung gehalten haben, sodass ich auch ohne Zubeißen schon fast im Splint war.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mein Therapeut meinte damals auch mal, das Operationen am Kopf und ganz besonders alles, was sich im Gesicht befindet, vom Menschen als extrem bedrohlich wahrgenommen werden. Dort operierte Personen empfinden den kompletten Verlauf sogar schlimmer, als solche, die z.B. am Herzen operiert wurden.

Liegt wohl an der Nähe zum "Ich" irgendwie. Weiß nicht, wie ichs bschreiben soll.. Wie seht ihr das?

Also das kann ich dir nur bestätigen und zwar weil ich die Erfahrung selber gemacht habe, ich bin Herzkrank und hatte zwei Herzoperation und die fand ich nicht so schlimm, wie die Kiefer-OP aber auch aus dem Grund weil ich seitdem immer ärger habe mit meinem Körper :(

Ich bekam immer wieder Entzündungen die auf Grund meines Herzfehlers mit Antbiotikum behandelt werden mussten.

Leider habe ich durch die Tabletten eine Magenentzündung bekommen und zwar TYP C durch die ganzen sch...Pillen :angry: dazu ein Reflux so stark das ich fast nichts essen kann und schlafen geht nur halb im sitzt ansonsten brennen im Magen und Speiseröhre mein Kehlkopf ist auch schon total verätzt,

das man nichts außer Haferschleim verträgt und nicht mal eine Nacht durchschlafen kann zieht auch an den Nerven, gerade weil es schon über 10 Monate so geht und mir steht jetzt nochmal eine Magenspiegelung bevor, das habe ich gerade erfahren :( und das alles noch vor der ME "man" da hab ich überhaupt keine Lust drauf und dann wieder PILLEN weil ich auch für eine Magenspiegelung Antibiotika brauche und natürlich auch für die ME also wieder Tabletten, Tabletten...... ich meine ich hab doch den ganzen sch... deswegen bekommen und möchte davon Abstand nehmen und was ist ? NIX.... wie soll sich denn da mein Magen erholen bitteschön ???

Bin gerade total angekotzt "sorry" aber den ganzen Mist nur wegen der Kiefer-OP erst die Breikost und die ständigen Pillen das ganze über mehrer Monate ist doch klar das da der Magen streigt oder ? Und die Psyche schlapp macht.

Seitdem ich weiß das ich zum KFC muss ist es nochmal schlimmer geworden, ich werde nachts wach und ich habe das Gefühl mein Magen dreht sich und ich bekomme Schübe als wenn ich Achterbahn fahren würde mein Magen spinnt total.

Ich denke einfach das sind meine Nerven und die ständigen Arztbesuche die kein Ende nehmen wollen, ich renne auch seit fast 1 Jahr zwei mal die Woche zur Physio weil meine Mundöffnung immer noch eingeschränkt ist und dann die ständigen rennereien wegen dem Magen ect.

Ich glaube erlich das meine Magenprobleme alle durch die OP kamen bin mir da sogar sicher auch mein HNO-Arzt meint das es bestimmt mit der Psyche zu tun hat, da ich schon 80mg Omeprazol einnehme und das ist eigentlich viel zu viel aber ohne das geht es einfach nicht. :( und bei der hohen Dosis sollte es einfach besser werden, naja wie gesagt Ende vom Lied ich muss nochmal zur Magenspiegelung, ich glaube erlich gesagt das das ganze erst ein Ende haben wird wenn die die Kiefer-Sache abschliessen kann und hoffe nur das ich schnell die ME hinter mir haben werde.

Meine Psyche ist echt schuld daran da bin ich mir sicher, hätte NIE gedacht das mich das so mitnimmt, gerade weil ich ja schon so schwere OP´s hinter mir hatte, deswegen kann ich mir vorstellen das dein Arzt recht damit hat, das es wohl als schlimmer empfunden wird wenn es das Gesicht betrifft

Alles schon nervig.....

Lg. Diana !

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Auch ich finde mich in dem Bericht zum Teil wieder. Die Verschnürung mit maximaler Schwellung und die LUFTNOT waren das schlimmste überhaupt!! TODESANGST! Dass man nach der OP so schlimme Luftnot hat, war mir vor der OP auch nicht klar... Mich hat man auch immer wieder versucht zu beruhigen, in dem das Pflegepersonal auf meine gute Sättigung hingewiesen hat- aber subjektiv war ich drei Tage fast am Ersticken .. Auch Wochen später (hatte insgesamt 6 Wochen lang den Splint FEST!!) hatte ich Luftnot bei geringster körperlicher Belastbarkeit!! Alles im Leben dreht sich seit einigen Jahren um die Kieferstellung- ich hatte direkt nach der OP ein riesen Hass auf alle Menschen, die ein super schönes harmonisches Gesichtsprofiel aufwiesen ...

Das Forum hier hat mich direkt nach der Op eher traurig gemacht- keins der hier gezeigten Bilder mit den postoperativen Schwellung war auch nur annähernd wie mein Monstergesicht! Ich hatte erst nach 5 Wochen die Schwellung erreicht, die die meisten Operierten zu ihrem Maximum erreicht hatten.. Auch der schnelle Genesungsverlauf war bei einigen erstaunlich, so dass ich schon fast depressiv wurde, weil sich bei mir alles so mühsam verlief.. Ganz schlimm ist es sich mit Leuten zu vergleichen, die am gleichen Tag operiert wurden... Musste nach der Bimax leider sehr lange krankgeschrieben werden... Es war und ist immer noch eine harte Zeit- auch 7 Monate nach der OP dreht sich der Alltag um die Kiefer und Zähne - Physiotherapie, Sensibilitätsstörungen, Speisekarte mehrmals rauf und runter nach geeigneten Speisen suchen bevor man was bestellt... In wenigen Tagen steht der Termin zur Metallentnahme an und die Erinnerungen sind da.. die Angst vor den Schwellungen und der Luftnot.. ANGST

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@ Mel-cene

stimmt zu 100% mit meinen Erfahrungen überein. Die nächtliche Panik wenn man das Gefühl hat daß man immer weniger Luft bekommt. Und dann abends schon wieder die Angst vor der kommenden Nacht. Dann will man eigentlich nicht auf die Klingel drücken aber hält es einfach nicht mehr aus. Der Pfleger kommt, man stöhnt irgendwie "Ich krieg keine Luft" und wird dann auf die tolle Sättigung von 97 hingewiesen. Schon. Nur wie ich mich dafür anstrengen muß..... Und dann der trockene Mund, das Gefühl der Hals klebt zusammen, dieser ständige metallische Blutgeschmack.....

Und ja, auch mich verstimmt es ständig wenn ich sehe, daß ich jetzt nach 4 Wochen endlich grad mal so aussehe wie viele andere hier an Tag 3 nach der OP.

Ich führe es auch darauf zurück, daß ich direkt nach der OP NICHT gekühlt wurde. Bekam zwar die Kühlmaske aufgesetzt, doch sie war nicht eingeschaltet. Also hatte ich nur den dünnen, nicht aufgefüllten Plastiklappen im Gesicht, hat eher warm gehalten.... und als ich bemerkte daß es doch gar nicht kalt ist bekam ich zu hören: "Ja sooo kalt wird das nicht."

Konnte nicht glauben daß das so richtig ist, wollte aber auch nichts mehr dazu sagen. Man ist auch nicht in der Stimmung zu diskutieren in dem Moment.

Am nächsten Tag nachdem eine andere Schwester mir das Gerät nach der Morgentoilette wieder anlegte, plötzlich merkte ich zum ersten Mal wie es sich anfühlt wenn es läuft. Nämlich spürbar KÜHL und aufgepumt. Jetzt hatte ich einen Tag zu spät also endlich meine postoperative Kühlung. Für noch etwa eine Stunde. Da kam die nächste Schwester und holte den Apparat ab. Sie benötigen das Ding jetzt für einen frisch operierten.

Vielen Dank.

Ab dem Moment gab es dann als Alternative nasse Kompressen zum Auflegen.

Was soll man da noch sagen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

(...)

Ich führe es auch darauf zurück, daß ich direkt nach der OP NICHT gekühlt wurde. Bekam zwar die Kühlmaske aufgesetzt, doch sie war nicht eingeschaltet. Also hatte ich nur den dünnen, nicht aufgefüllten Plastiklappen im Gesicht, hat eher warm gehalten.... und als ich bemerkte daß es doch gar nicht kalt ist bekam ich zu hören: "Ja sooo kalt wird das nicht."

(...)

Hab da auch so meine Erfahrungen gemacht, mit dem Pflegepersonal auf Station.

Zur Verbesserung der Atmung bekam ich ein Inhalationsgerät mit Kochsalzlösung innendrin. Ich hing den ganzen Tag abwechselnd an Absaug-Gerät und Inhalator. Hab mich schon gewundert, warum das nichts bringt. Hab dann das Pflegepersonal drauf angesprochen, ob der Inhalator nicht kaputt sei. Da strömte der Dampf immer nach außen. "Nein, das ist nur der überschüssige Dampf, das funktioniert. Das geht!"

Am 4. Tag kam dann eine überaus liebe Schwester aus dem Urlaub zurück, sie hat mich wirklich liebevoll gepflegt. Als sie mich "inhalieren" gesehen hat, hat sie mich gefragt, wie lang ich das schon so mache und dass es kein Wunder sei, dass ich so vor mich hinleide. "Das Ding ist ja kaputt." Aha. Schwupps, hat sies ausgetauscht.

Und das in der Nacht vor der Entlassung. Danke.. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo TabulaRasa,

dein Bericht ist sehr schön und authentisch geschrieben, man kann sich richtig reinfühlen und nachfühlen ;) ja bei einigen dingen ging es mir gleich!!! vorallem die Luftnot in der nacht und die angst zu ersticken...und immer gesagt zu bekommen: "sie haben einen guten sättigungswert...ja von wegen dachte ich mir...ich hab das gefühl zu verrecken!!! " <_<

ja so gingen die nächte dahin und immer wieder hab ich versucht einfach wach zu bleiben und bewusst luft zu schnappen...aber irgendwann schläft man vor erschöpfung ein und hat das ganze doch nicht so unter "kontrolle" wie man meint haben zu können...

ja und dass das ganze ganz schön auf die psyche schlägt kann ich bestätigen. ich dachte immer: "ja du bist stark und ziehst es durch, machst die ME so zeitnah wie möglich..." ja und als der tag kam und die ME erfolgt war, hatte ich dieses "déjà-vu-gefühl", in der art: "oh nein es geht schon wieder alles von vorne los und der steile weg wieder nach oben zu kommen..." ist das rum, blendet der kopf wieder aus und man hat das gefühl es sei nichts gewesen, aber es kommt immer wieder, dieses tiefe gefühl in sich eine steinigen weg gegangen zu sein...

nichts desto trotz hat sich das alles für mich persönlich gelohnt. dieses lebengefühl zu haben, wie man nie hatte, etwas selbstbewusstsein, das man sich selbst nie zugeschrieben hat...etwas freiheit. und außerdem gab es auch genügend postive dinge: ich hatte wirklich nie schmerzen gehabt, auch nachdem ich die tabletten nach 5Tagen abgesetzt habe...und wenn, dann waren es nur leichte schmerzen nach der ME, wie ein ziepen...

ja wir haben alle hier so einiges vor und hinter uns...ich wünsch euch alles gute!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So.. Wieder ein Jahr vorüber :)

 

Bis auf eine (nun wohl dauerhafte) Gefühlsstörung am Gaumen im OK ist nichts negatives von der OP geblieben. Auch die Gedanken daran sind so weit verschwommen, dass es als "irgendwann erlebt aber größtenteils vergessen" abgespeichert wurde.

In 3 Wochen ist der letzte Termin bei meinem KFO und ich wollte schon vor Ewigkeiten die Vorher-/Nachher-Bilder bei meinem KFC abholen. Hab's bis heute nicht geschafft.. Weiß jemand, wie lange die Unterlagen von den behandelnden Ärzten aufgehoben werden müssen?

 

Tabula

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0