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Gast La Fleur

OP absagen???

Ich habe in knapp 2 Monaten meine Bimax und spiele mit dem Gedanken die OP abzusagen.

Ich hab solche Angst vor der Narkose, hab Panik nicht mehr aufzuwachen :(

Ja ähm das wollte ich jetzt einfach mal loswerden...

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Ich weiss ja nicht wie schlimm dein fall ist, aber mach das nicht! Ich hatte auch totale Panik vor der Narkose, auch dass ich nicht mehr aufwache. Noch auf dem OP- Tisch habe ich gedacht, steh auf und geh, was machst du hier eigentlich. Aber der Nakosearzt war super nett und hat mir nochmals erklärt, dass nichts schiefgehen wird. Ausserdem ist man ja dort in besten Händen, falls ja was passieren sollte!

Du hast es schon so weit geschafft und den Rest schaffst du auch noch!!!

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Hallo MissBini

Ich kann Lüsa nur zustimmen: überlege dir die Sache gut.

Wenn du die OP an sich und die zu erwartenden Ergebnisse wirklich möchtest, und sie evtl. auch nötig sind: Mach es :)

Natürlich, jede Narkose birgt ein Risiko und man kann deine Angst verstehen. Allerdings sind die Methoden so gut wie noch nie

zuvor. Man stimmt alle Mittel genau auf dich ab, der Anästhesist ist dauernd anwesend und passt auf dich auf.

Falls das mit der Angst nicht besser wird, denk doch mal über ein Gespräch mit einem Psychologen nach. Ich hatte selbst jemanden,

an den ich mich vor und nach der OP wenden konnte. War eine große Hilfe, da mir die Gespräche ermöglicht haben, mit der Angst umzugehen.

Du machst das schon :)

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Das Risiko als gesunder junger Mensch an den Folgen einer Vollnarkose zu sterben ist wirklich minimal!! Vergleich es mal mit dem Risiko im Straßenverkehr...es ist viel wahrscheinlicher tödlich mit dem Auto zu verunglücken, als auf dem Op Tisch liegen zu bleiben. Trotzdem geht man dieses Risko ein und fährt mit dem Auto. Es werden täglich Menschen operiert, die schon sehr alt sind, die ein schwaches Herz haben oder sonstige Vorerkrankungen und die überstehen eine Narkose auch. Die Ärzte sind gut ausgebildet und machen wohl im Schnitt über 1000 Vollnarkosen im Jahr, wissen also was sie tun.

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Hallo MissBini,

ich hatte auch Angst vor der Narkose, weil ich durch mein medizinisches Studium weiß, was es für Narkosezwischenfällt gibt. Aber ich habe mir dann auch gesagt, warum sollte grade bei einem jungen, gesunden, durchtrainierten Menschen wie mir in der Narkose etwa schief gehen. Ich meine, inzwischen überleben Menschen selbst schwerste OPs, Herz- oder Lungentransplantationen und Polytraumata. Das Risiko, dass man bei einem elektiven Eingriff wie einer Kiefer-OP auf dem Tisch bleibt geht wirklich gegen Null, solange man keine schweren Vorerkrankungen hat.

Nimm dir viel Zeit mit dem Anästhesisten zu reden, das hat mir nochmal mehr die Angst vor der Narkose genommen. Es werden inzwischen so gut steuerbare Narkosemittel verwendet, dass ein Narkosezwischenfall aufgrund dieser Mittel sehr sehr selten geworden ist und selbst wenn es auftritt, gibt es sehr effektive Möglichkeiten medikamentös gegenzusteuern.

Sprich das Thema ruhig vorher bei deinem Chirurgen mal an, du wirst sicher nicht die erste sein mit Angst vor der Narkose. Aber absagen solltest du die OP deswegen nicht. Schau mal wie viele Leute hier im Forum die OP schon hinter sich gebracht haben. Und du hast doch jetzt sicher auch schon viel Zeit, Geduld und vielleicht auch Leid in die Behandlung gesteckt, jetzt so kurz vorm Ziel aufzugeben wäre doch wirklich schade!

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Danke für eure Worte smile.gif

Ihr habt ja recht, immerhin hab ich schon viel Zeit, Leid und vor allem Geld investiert. Ob es gesundheitlich unbedingt notwendig ist bezweifle ich, immerhin sind durch die Spange meine Kopfschmerzen und Verspannungen schon sehr verblasst, somit denke ich nach der OP und nach abgeschlossener KFO Behandlung wird es dann noch besser sein. Am meisten stört mich natürlich die Optik.

Irgendwie glaub ich ja doch an das Schicksal und wenn wirklich etwas passiert, dann sollte es wohl so sein.

Aber, da ich doch etwas hypochondrisch veranlagt bin, werde ich mich einfach von Kopf bis Fuß durchchecken lassen. s

Gibt es etwas dass man vor einer OP unbedingt bleiben lassen sollte? Ich rauche nicht (ok gut, seit kurzem ab und zu eine Zigarette), trinke nicht (naja nicht jeden Tag), habe kein Übergewicht, ...

Was sollte man denn auf jeden Fall checken lassen? Lungenröntgen brauch ich lt. dem Krankenhaus keines, was ich doch etwas komisch finde. Kann es sein, dass es vor Ort am Aufnahmetage gemacht wird?

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Hallo Miss Bini,

Musste gerade soooo lachen!! : )

Bin erst seit Gestern hier angemeldet und das überwiegend darum, weil ich so schreckliche Angst vor meiner UK-VV habe, das ich (auch) mit dem Gedanken spiele die ganze Sache abzusagen. Hab keine wirklichen gesundheitlichen Probleme (noch) mit meiner Fehlstellung. Denk mir nun die ganze Zeit: "Oh gott, mach das nicht.." Das geht bei mir sogar schon soweit, dass egal was ich mache, wen ich treffe usw. immer den Gedanken habe, es wird das letzte mal sein *grml*.

Hab mir sogar schon überlegt Abschiedsbriefe zu schreiben o_O

Das Problem ist folgendes, wenn ichs nicht machen würde, würde ich wahrscheinlich noch ewig darunter leiden. Wurde während meiner Volksschulzeit sehr viel gehänselt und kann mittlerweile (bin noch in Ausbildung) nicht mal einen Vortrag vor andren halten, weil ich andauernd denke jeder denkt sich: "wie sieht denn die aus" Mir wurde zwar von vielen gesagt, dass man das wirklich nicht sieht, aber ich traue keinen der mir näher steht. Bei Behandlungsbeginn war der Leidensdruck schon so groß, dass mir so gut wie alles egal war. Muss dazu sagen, dass zu diesem Zeitpunkt mein Leben auch nicht gerade so gelaufen ist, wie ich es gerne gehabt hätte.

Habe schon vor einem Jahr OP-Termin gehabt, wurde aber zu dieser Zeit schwanger... Mein Leben hat sich nun so zum positiven geändert und ich bin das erste mal in meinem Leben wirklich glück (mal abgesehen von der blöden OP)

Bei mir ist auch die Hauptangst, ich könnte nicht mehr aufwachen :( --> Wäre für mich auch eine Erklärung dafür, warum es mir nun seit Monaten so gut geht (also baldiges Ende und so.. )

Am liebsten hätte ich die OP schon hinter mir :( Mir gehts ja nicht mal um die Schmerzen.. Wünsch mir nur, dass ich wieder aufwache o_O

Jeden Tag wache ich nun mit dem Gedanken auf: "dass sind nun deine letzten Tage, genieße Sie"

Liebe Grüße von einer Mitleidenden

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Auch wenn sich das doof anhört - diese Ängste kann ich mal so gar nicht nachvollziehen.

Ich denke dass man nach der Bimax nicht aufwacht ist sehr sehr sehr unwahrscheinlich. Da habe ICH vor der OP andere Sorgen gehabt.

Aber mach dich mal nicht verrückt, wird schon alles gut gehen. Und nach der OP hat man auch kaum Schmerzen.

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Hi!

Genau die gleiche Angst habe ich auch, seit dem Tag an dem ich mich dem KFC vorgestellt habe. Und ich werde mich auch auf jeden Fall komplett durchchecken lassen.....ich denke mir wird es damit besser gehen und ich glaube dir auch, weil es dir bestimmt eine gewisse Sicherheit gibt, dass da nicht doch irgendwo in deinem Körper was schlummert was sich bei der Narkose schlecht auswirken könnte......also das sind so meine Gedanken als Laie ;)

Ich habe mal wo gelesen, dass heut zu Tage die Gefahr bei einer Narkose zu sterben (also als gesunder Mensch) so groß ist, wie wenn du einfach so auf offener Straße umkippst und tod bist. Also relativ gering.

Diese Angst wird uns wohl niemand nehmen können, wir werden sie wohl erst nach unserer Op los sein. Ich habe mir auch schon überlegt unbedingt jemanden mit ins Spital zu nehem, der mich daran hindert es fluchtartig wieder zu verlassen...ich kenne mich ;)

Sprich doch einmal mit einem Anästhesiearzt vielleicht kann er dir die Angst nehmen. Lass dir alles genau erklären...alles was du wissen möchtest und was dir angst macht!

Denke daran was du bis jetzt durchgestanden hast....du wirst das schaffen :)

Lg Corina

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Danke für eure Kommentare :)

Ich werde einfach mal mit einem Anästhesisten sprechen und dann mal sehen...

Ja da hast du recht. Ich denke das Risiko bei einem Autounfall ums Leben zu kommen ist mit Sicherheit viel höher. Sogar im Flugverkehr gibt es ein höheres Risiko, soweit ich wei und letztes Jahr bin ich trotz allem sechs Mal geflogen.

Es wird schon alles gut gehen.

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Sprich doch einmal mit einem Anästhesiearzt vielleicht kann er dir die Angst nehmen. Lass dir alles genau erklären...alles was du wissen möchtest und was dir angst macht!

Genau das habe ich damals gemacht. Ich dachte mir, die OP kann ja nicht an der Narkose scheitern. Und wenn ja, was mache ich dann, wenn ich mal wegen etwas anderes operiert werden muss? (Blinddarm, Mandeln etc.)

Das Gespräch hat mir sehr geholfen und ich musste feststellen, dass die Ärzte im KH damit gut umgegangen sind. Es hat keiner gelacht oder gesagt, ich solle mich nicht so anstellen.

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Ich kann dich voll und ganz verstehen :D

Mir ging es im November vor meiner UKVV genauso. Ich war sogar so weit, dass ich eine Art schwarzen Humor entwickelt hatte. Ich habe allen gesagt was mit Hund, Katze und Pferd zu machen ist wie ich bestattet werden möchte und welche Organe ich zur Spende frei gebe und welche ich behalten möchte.

Nunja ich hatte einfach Angst weil es am Kopf gemacht wird. Die beiden OPs zu Beginn des Jahres und Jahresmitte waren da absolut nicht schlimm, waren jedoch auch am Bauch.

Es Hilft leider nichts, Augen zu und durch :) Sprich doch nochmals mit dem Chirurgen mir hat er etwas helfen können.

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