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Kellerkind

Bimax-Op am 09.01.2012 in Ruit

Hey Leute!

Auch ich habe meine Bimax-Op mit Unterkiefervorverlagerung und Oberkiefer-3-Teilung endlich hinter mir.

Gott sei Dank! Ich hatte echt Angst davor.

Hab jetzt zwar echt noch zu kämpfen, weil die Zeit bis zur Splintentnahme noch so ewig ist.

Aber ich berichte schon mal.

08.01.2012, Sonntag, 10 Uhr

Anmeldung auf Station, Sachen auf dem Zimmer ablegen, Anamnesebogen ausfüllen.

Später gings dann hoch zur Kieferchirurgie zum Zähne abschleifen und zur Änästhäsie-Aufklärung.

Letztes Abendessen gegen 20 Uhr, dann hab ich mich in mein Krankenbett gelegt. War recht unspektakulär und hab auch bis jetzt

nicht verstanden, warum ich eigentlich einen ganzen Tag vorher antreten musste...

09.01.2012, Montag, OP-Tag

Geschlafen hab ich in der Nacht nicht wirklch viel. Gegen 7 Uhr mussste ich eine Tablette schlucken und ins Op-Hemdchen und Thrombose-Strümpfe schlüpfen (echt heiß :D).

Den restlichen Vormittag habe ich nur gewartet... Ich muss sagen, mein Magen hat heftig Radau gemacht, hatte mächtig hunger!

Gegen 11.30 Uhr wurde ich endlich abgeholt und in den Op gefahren.

Grünes Op-Häubchen auf den Kopf, Kanüle gelegt, ekelhafte Nasentropfen für die Magensonde bekommen und dann bin ich auch schon eingeschlafen.

Der Anästhäsist meinte, dass sich das gleich so anfühlt als hätte ich ein Glas Sekt zu viel getrunken... War auch wirklich so :D!

Aufgewacht bin ich gegen 18 Uhr auf der Intensivstation, ich war ziemlich belämmert, hab aber grad so mitbekommen dass meine Mama da ist.

Das hat mir sehr geholfen. Hab mich alles in allem sehr mies gefühlt, liegen war in allen Formen unbequem, der Kopft hat so gedrückt.

Die Magensonde fand ich ultra unangenehm, hatte ziemliche Schluckbeschwerden. Alle 30 Minuten musste die Schwester bei mir im Mund Schleim

absaugen, weil ich nicht richtig Luft bekommen habe. Nach ein paar mal hab ich das dann aber selbst übernommen, hat ganz gut geklappt ;)

Den Rest des Abends hab ich mit Liegen, Atmen, Schlucken gekämpft, viel geschlafen hab ich nicht wirklich.

Kann mich düster erinnern, das mein operierender Arzt (wurde vom Chefarzt operiert) am späten Abend nochmal bei mir vorbeigeschaut hat

und mir bestätigt hat, dass die OP 4 1/2 Stunden gedauert hat und alles komplikationsfrei verlaufen sei. Das hat mich sehr gefreut,

fand ich sehr nett von ihm dass er sich nochmal nach mir erkundigt hat.

Etwas Positives habe ich noch zu bemerken: Wirklich null Schmerzen!

Und die Kühlmaske, die mir nach der Op angelegt wurde, hat seeeeehr gut getan.

10.01.2012, Dienstag, 1 Tag nach der OP

Morgens, 7 Uhr, bin ich endlich die Magensonde und Katheter los geworden. Gott sei Dank. Die Magensonde war nicht schmerzhaft, aber super eklig.

Der Katheter hingegen recht "angenehm", so wurde einem wenigstens das Aufstehen und somit der Gang zur Toilette erspart ;)

Gegen 11 Uhr durfte ich dann zurück auf Station, immernoch schön gekühlt von der Maske.

12 Uhr gabs ein Süppchen. Naja, beim Versuch der Nahrungsaufnahme bin ich kläglich gescheitert.

Habe dann ein Fresubin bekommen (Schokogeschmack... mhhhhhh) - damit gings dann ein bisschen.

Den Rest des Tages habe ich so gut wie nur geschlafen, glaube ich.

Gegen Abend habe ich die Maske das erste mal abgenommen.

Holla die Waldfee! Ich sah aus wie ein Fußball. Hals, Kinn, Gesicht - alles zugeschwollen.

Maske schnell wieder drauf! :D

11.01.2012, Mittwoch, 2 Tage nach der OP

Ich fass das alles mal etwas kürzer:

Kontrolle, alles super, Essen hat schon ein bisschen besser geklappt.

Durch Besuch von meiner Mama und meinem Freund fiel es mir auch leichter, die endlose Zeit im

Krankenhaus totzuschlagen.

Zum Frühstück und zum Abendessen gabs Schokopudding, nicht schlecht.

Etwas veräppelt habe ich mich gefühlt, als ich zum Mittag Rührei und Spinat aufgetischt bekam.

Wie sollte ich das denn Essen? Ging irgendwie gar nicht.

12.01.2012, Donnerstag, 3 Tage nach der OP

Ähnlich wie Mittwoch, nichts Unspektakuläres. Kontrolle durch den Arzt hat mir wieder bestätigt, dass alles super sei.

13.01.2012, Freitag, 4 Tage nach der OP

Am Freitag habe ich mitgeteilt bekommen, dass ich voraussichtlich am Samstag gehen dürfe, weil bei mir alles so gut aussieht

und "kaum Schwellung" da war. Also ich hab das anders empfunden, aber wenn der Doc das so sagt....

Was für mich schlimm war, waren übrigens die Nächte. Konnte kaum schlafen, es war super unbequem weil auf beiden Kiefern

so ein Druck lag. Schlaftabletten haben da auch nichts gebracht, hab sehr oft nachts wach gelegen... Hoffe das klappt daheim

dann besser.

14.01.2012, Samstag, Entlassungstag, 5 Tage nach der OP

Heute durfte ich ENDLICH gehen! Im Krankenhaus waren zwar alle sehr nett zu mir, aber länger hätte ich dann doch nicht

bleiben wollen. Daher war ich umso glücklich, als ich die frohe Botschaft erhielt, dass ich gehen dürfte.

Gegen 11 Uhr habe ich mich dann auf den Heimweg gemacht.

Alles in allem habe ich ganz schön mit dem Eingriff zu kämpfen, wie jeder andere wahrscheinlich auch.

Essen fällt mir sehr schwer, habe mittlerweile auch schon 4 Kilo verloren. Hoffe dass das sich mit den Wochen noch gibt.

Der Splint kommt bei mir am 29.02.2012 raus, ich kanns kaum abwarten!

Leider muss er bei mir nämlich 7 Wochen drinnen bleiben,

wegen der Dreiteilung vom Oberkiefer (+ UK-Vorverlagerung).

Zudem ist es für mich unerträglich, dass Nase und Unterlippe komplett taub sind.

Der Arzt meinte, dass es Wochen dauern kann, bis das Gefühl wieder eintritt. Ich kann nicht mal aus einmal Strohhalm trinken...

Das ist sooooo unangenehm! :(

Jetzt bleibt für mich nur noch zu hoffen, dass die Zahnspange unmittelbar danach endlich weg kommt.

Trage Sie nun schon seit Mai 2010, zudem dies meine 2. Zahnspange ist (hatte mit 14-16 schon mal eine feste Zahnspange).

Meine Kieferorthopädin hat gemeint, nach der OP brauche ich die Spange noch ca. 1 Jahr zur Feineinstellung! 1 Jahr? Das ist ja noch ewig :(

Ich wünsche mir natürlich, dass das alles schneller geht, will das ganze Metallzeug im Mund endlich los werden ;)

So, dann hoffe ich mal, dass meine Hamsterbacken die nächsten Tage abschwellen (mittlerweile ist mein Hals komplett grün :D)

und alles problemlos verheilt.

Viele Grüße

kellerkind

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Herzlichen Glückwunsch!! Du hast es also relativ gut überstanden.

Mich wundert es, dass du einen Katheter bekommen hast. Dies ist (glaube ich) unüblich, bei dieser Art der Operation.

Ich wünsch dir ein gutes Abschwellen und, dass die Zeit mit Splint schnell vorüber geht!!

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Hey Kellerkind,

damit hast du das Schlimmste ja jetzt hinter dir, freut mich! Hört sich an als ob du das ganz gut weggesteckt hättest bisher. Und zum Schlafen - ich konnte im KH auch total schlecht schlafen und die erste Nacht zuhause war einfach nur bombastisch! Ich habe super gut geschlafen und mich das erste mal seit einer Woche (so lange war ich im KH) wieder ausgeschlafen gefühlt. Ich drücke dir die Daumen, dass das bei dir auch so ist.

@mik - bei OPs von solcher Länge kriegt man eigentlich immer einen Katheter. Bei mir wurde er allerdings schon vor dem Aufwachen wieder gezogen, habe hier im Forum aber schon mehrfach gelesen, dass er bei manchen erst später gezogen wird. Ich hätte es ehrlich gesagt auch nicht so schlecht gefunden, weil der Gang zur Toilette direkt nach so ner OP schon echt nicht ohne ist. Bei mir war der Kreislauf total runter, sodass ich einmal bewusstlos geworden bin, als ich grad beim Hände waschen war.

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Dann kann ich meinen Bericht ja sparen ;) Wurde am 4.1 ebenfalls in Ruit operiert, trotz das bei mir etwas weniger gemacht wurde, lag ich länger unterm Messer. Genau genommen 7h. Katheter und rasierte Oberschenkel waren inbegriffen. B)

Meine linke Oberlippe ist noch leicht taub, mein Kinn noch stärker, fühlt sich alles etwas eingeschlafen an. Ich merke aber wie es täglich kribbelt. Die Schwellungen sind seit Freitag stark zurückgegangen. Aus 3h Schlaf wurden plötzlich 7h und ich fühlte mich sofort wie ausgewechselt. Obs an den Lymphdrainage oder an Frubiase Sport liegt ? (enthält alle wichtige Vitamine und Mineralien, z.B. je 500 mg Calcium & Kalium + Vitamin D3 für die Knochen, B1, B2, B12 für die Nerven, 350 mg Magnesium für die Schwellungen etc., alles halt sehr hoch dosiert)

Dafür fühlt sich mein Gesicht irgendwie "steif" an.

Du hättest noch erwähnen sollen, das die Betten otz unbequem waren. Von dem harten Kopfkissen hatte ich Kopfschmerzen beim schlafen, zumindest beim täglichen Versuch <_<

Bist du mit dem Ergebnis zufrieden ? Passt deine Mittellinie ?

@Sunflower87

Mir wurde der Katheter vor Verlegung in mein Zimmer gezogen :blink:

Edit:

Was mich interessieren würde, da wir ja vom selben MKG Team operiert wurden. Müssen die Fäden gezogen werden oder sind diese selbst auflösend ? Ein paar haben sich nämlich verabschiedet und auf der rechten Seite habe ich einen großen Lappen mit Schnittführung der nicht vernäht ist ...

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Guten Morgen!

Man, hab ich gut geschlafen!

Ist wirklich was ganz anderes, ob man im Krankenhausbett schläft oder im Eigenen.

Danke für eure lieben Ermutigungen und Glückwünsche.

@BrainDrain

Die Betten waren aber auch wirklich unbequem...

Jetzt freu ich mich schon auf die nächsten Nächte, in denen ich mal wieder gut schlafen kann.

Was mich wundert - ich habe gar keine Lymphdrainage verschrieben bekommen. Ist das optional?

Zum Ergebnis kann ich bei mir noch nicht viel sagen - ist einfach noch zu sehr geschwollen...

Auf den ersten Blick sieht aber alles gut aus und auch im Seitenprofil kann man schon erkennen,

dass es sich zum Positiven verändert hat.

Wenn jetzt noch das Gefühl in Unterlippe, Kinn und Nase wieder käme, wäre ich beruhigt...

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Hei Kellerkind,

ich wünsche dir weiterhin gute Genesung. Lass dir auf alle Fälle Lymphdrainagen verschreiben. Du kannst sicher in Ruit anrufen (lassen) und danach fragen.

Diese leichten Massagen tun wirklich Wunder in Sachen Abschwellen. Fang so früh wie möglich damit an.

Auch ich hatte eine OK - Dreiteilung mit der Aussicht auf 7 Wochen Splint. Wenn du es geschickt anstellst, kannst du den Entnahmetermin etwas nach vorne mogeln.

Die Splintzeit ist keine einfache Zeit, aber auch sie geht vorüber. Tag für Tag dem Ziel ein Stück näher.

Halt die Ohren steif,

viele Grüße & alles Gute,

Sanne

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Hallo Sanne,

dann werde ich nochmal gezielt danach fragen.

Meine Zimmerkollegin hat den Termin auch auf 1 1/2 Wochen früher gelegt, da habe ich mich schon gewundert, dass das so einfach geht.

Vielleicht klappts ja bei mir auch, wäre über jeden Tag früher dankbar.

Wann kam der Splint denn bei dir raus?

Viele Grüße

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Du sitzt wohl auch gerade am PC :) - da sass ich auch die meiste Zeit nach der OP und hab gestöbert.......

Meine OP war am 06.06. und den Splint bekam ich am 15.07. raus. Das waren dann gut 5 Wochen und nicht 7.

Ich hatte eine Bimax - aber wenn du magst, kannst dir ja mal meinen Bericht durchlesen: Sannes Bimax am 06.06. im Marienhospital Stuttgart.

Das war noch vor der Zeit des großen Ärzte-Wechsels nach Ruit.

Viele Grüße,

Sanne

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Zwischenstand:

Meine Schwellung ist schon größtenteils zurückgegangen, lediglich die unteren Backen sind noch etwas dick.

Schmerzen bleiben nach wie vor aus, nur das unangenehme Drücken an allein Teilen meines Kopfs will nicht weggehen.

Hinzu kommt jetzt auch noch Migräne und Kreislaufprobleme, es dauert halt einfach, bis der Körper so einen Eingriff wieder verziehen hat.

Mit Essen und Sprechen hab ich große Probleme, nach wie vor. Der Splint stört mich unheimlich, kann mich einfach nicht mit dem Ding anfreunden.

Zähne putzen funktioniert demnach irngedwie auch gar nicht.

Wie seid ihr mit dem Splint klar gekommen? Hat euch das auch so große Probleme bereitet? Noch 6 Wochen lang hab ich die Ehre. Ich flipp aus!

Seelisch geht es mir gerade auch gar nicht gut.

Hinzu kommt, dass ich gerade in der Bewerbungsphase für ein duales Studium bin und nun endlich einen Termin für ein Telefoninverview bekommen habe.

Ein Telefoninterview, haha - sehr lustig. Ich hab so Probleme mit der Aussprache, so kann ich unmöglich mit meinem evt. zukünftigen Arbeitgeber

telefonieren. Entschuldigend habe ich nun die Umstände erläutert, dass ich erst Anfang März wieder normal sprechen kann.

Jetzt fühl ich mich noch elender. Wenn doch nur alles schon vorbei wäre...

Viele Grüße

Kellerkind

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Grüß dich,

ich bin auch ganz offensiv mit dem schrecklichen Sprechen mit Splint umgegangen und habe einfach jeden darauf hingewiesen, dass ich eine Kiefer OP hatte.

Alle hatten Verständnis für meine Lage - also auch für deine. Es ist bestimmt der richtige Weg, deinen Telefon-Partner einfach darauf vorzubereiten. Ich hatte zusätzlich noch einen Querträger von rechts nach links am Gaumen.

Es war echt beschwerlich.

Dass du seelisch nicht so gut beieinander bist, liegt sicher auch an der Narkose - die Nebenwirkungen eben.

Halte durch - es geht vorbei - halte dir vor Augen, dass du dran arbeitest, die schlimmste Zeit zu überstehen - alles danach wird einfacher - du bist auf dem richtigen Weg und wirst es nicht bereuen.

Gönne dir mal eine entspannende Fuss-Reflexzonen-Massage beim Fachmann - das tut echt Wunder & entspannt unheimlich.

Los - los - ruf an und mach nen Termin aus. :)

Alles Gute

Sanne

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Hey,

Vielen Danke erst einmal für die liebe Aufheiterung @Sanne :)

Mein Oberkiefer wurde dreigeteilt, weil sonst der Biss nicht gestimmt hätte, hat mir der Arzt erklärt.

Anfangs war auch nur im Gespräch, lediglich den Unterkiefer vorzuverlagern.

Durch die Modell-Op hat sich wohl aber ergeben, dass beide Kiefer durch eine Dreiteilung des Oberkiefers

besser aufeinander passen würden. Mein Oberkiefer wurde daher ein Stück angehoben...

Soweit ich das bisher beurteilen kann, so mit Splint und noch leichter Schwellung, bin ich aber mit dem Ergebnis sehr

zufrieden...

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Hallo

ich habe die gleiche op vor mir. was muss ich beachten und was hat dir am meisten geholfen ??? was war das schlimmst an der ganzen sache?? LG Bones20

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Hey! :)

Vorbereiten kann man sich nicht wirklich auf die Op, würde ich sagen. Zu empfehlen ist auf jeden Fall den Abend vor der Op nochmal richtig reinzuhauen... Essensmäßig :)

Am schlimmsten waren die ersten beiden Tage nach der Op, weil man sich erst an den Splint gewöhnen muss und alles noch ein bisschen mitgenommen ist

von der Narkose. Ich habe mich am dritten Tag bereits schon wieder recht gut gefühlt und konnte sogar schon wieder im Krankenhaus spazieren gehen.

Was mir persönlich sehr geholfen hat, war ein Spiegel zum essen. So ein mittelgroßer Kosmetikspiegel, den man neben sich aufstellen kann.

Das hat mir das Essen um Einiges erleichtert!

Ansonsten heißt es durchhalten, meine Mama hat mich auch sehr unterstützt indem Sie einfach da war. In diesem Sinne - toi toi toi!

Heute hatte ich nun meinen Kontrolltermin (2 Wochen nach der Op). Der Doc hat mich mit höchsten Tönen gelobt, wie gut doch alles bereits verheilt ist und

wie schön meine Schwellung schon zurück gegangen ist.

Glücklicherweise konnte ich dadurch sogar tatsächlich die Splintentnahme um 1 Woche vorziehen... Ich bin so froh darüber! Jetzt sind es nur noch 5 Wochen statt 6. Juhu!

An dieser Stelle nochmal danke @Sanne für den Tipp ;)

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Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen Bimax! :D Das Schlimmste hast du jetzt definitiv hinter dir...

Das Rührei und den Spinat, aber auch den Schokopudding hab wahrscheinlich ich zu verantworten! Ich war die, oder eine der ersten OPs am neuen Standort und habe sehr ehrlich den Klinikfragebogen ausgefüllt. Vor allem, was das Essen anging! Für mich gab es noch keine Milchprodukte und zu jeder Uhrzeit schreckliche Suppen. Gut, Rührei und Spinat, sie müssen halt noch lernen - *lol* - das hab ich erst nach Wochen gefuttert.

Gute Besserung!

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Haha :D

Aber ich muss sagen, Schokopudding ist schon mal eine gelungene Abwechslung zu Selleriesuppe und Spargelcremesuppe!

Und der Griesbrei hat auch verhältnismäßig gut geschmeckt.

Das Rührei und Spinat - nun ja, wie gesagt eben ;)

Danke und viele Grüße!!

Kellerkind

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Herzlichen Glückwunsch zu deiner überstandenen OP.

Ich wünschte, ich wäre auch schon soweit. Ich bin so unzufrieden und wenn ich das hier lese, werde ich echt neidisch *g*

Ich wünsche dir alles alles Gute und dass alles gut verheilt. Liebe Grüße :-)

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GESCHAFFT! Ich bin endlich splintfrei :lol:

Es ist einfach ein tolles Gefühl, ich bin froh dass ich die Splintzeit hinter mir habe.

Jetzt muss ich mich aber noch mit dem Ergebnis anfreunden. Zwar sieht mein Biss auf den ersten Blick sehr gut aus, allerdings fühlt

sich mein Gesicht jetzt irgendwie runder an, wenn ich in den Spiegel schaue, ist das sehr komisch für mich, weil

ich eigentlich ein schmales Gesicht habe. Ein klein wenig kann das noch an der Restschwellung liegen, allerdings ist es ja auch

ganz klar, dass sich das Gesicht nach der OP verändert.

Zudem habe ich derzeit leider noch einen offenen Biss, das heißt, meine Backenzähne treffen nicht aufeinander,

es ist sehr unangenehm, nur mit den Schneidezähnen in Kontakt zu kommen.

Meine Kieferorthopädin ist jetzt dran, das zu korrigieren. Jetzt darf ich jede Nacht Gummis einhängen, damit die Backenzähne vom

Unterkiefer nach oben kommen.

Leider bin ich ein bisschen enttäuscht, was das Essen angeht... Ich war der Ansicht, dass ich wieder ganz normal essen könnte,

wenn der Splint draußen ist. Nur irgendwie funktioniert das mit dem Kauen so ganz und gar nicht...

Mir kommt es auch vor, als könne ich meine Kiefergelenke und meinen Beißmechanismus nicht so ganz koordinieren.

Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen bringen werden...

Viele Grüße

Kellerkind (splintfrei ;) )

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Hallo Kellerkind,

gratuliere zur Splintentnahme. Zum Essen nach Splintentnahme kann ich leider nichts aus eigener Erfahrung beitragen, bzw. meine erste OK-VV ist schon so lange her (25 Jahre), dass ich mich daran nicht mehr erinnern kann. Aber wahrscheinlich ist es mit dem Kauen nach Splintentnahme ähnlich wie wenn man mehrere Wochen an Krücken mit teilweiser Belastung unterwegs war, und da habe ich in den letzte Jahre reichlich Erfahrung gesammelt :-(. Wenn man dann wieder belasten darf, wirft man ja auch nicht sofort die Krücken weg, sondern erwartet, dass das Bein sich langsam wieder an die Vollbelastung gewöhnen muß und man teilweise die Bewegungsabläufe auch wieder neu lernen und koordinieren muß. Und wenn man die Krücken durch Splint ersetzt und die teilweise Belastung durch "nur weiche Kost", ist man bei Deiner aktuellen Situation. Die fehlende Koordination von Kiefergelenken und Beißmechanismus finde ich jetzt auch nicht ganz überraschend, schließlich sind die mechanischen Verhältnisse und Hebel und die Beziehungen der Kiefer zueinander anders als vor der OP. Ich habe nach dem Einsetzen meiner Spange mehrere Wochen (fast Monate) gebraucht, bis ich mir beim Essen nicht mehr innen auf die Wange gebissen habe und da war es ja nur etwas mehr Zeugs im Mund nicht komplett neue Verhältnisse. Aber der Körper gewöhnt sich ja an vieles und mit der Zeit sollte die Koordination auch wieder stimmen.

Irene

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Hei Kellerkind,

es ist wirklich so, dass sich das alles erst wieder aufs Neue einspielen muss. Die weiche Kost bleibt dir erstmal erhalten.

Es ist aber auch ein Schutzmechanismus des Körpers, in Schon-Haltung zu bleiben.

Du wirst aber jeden Tag weiterhin Fortschritte empfinden - erst wenn sich dein Kopf nicht immer um nur um deinen Kiefer dreht,

kommt der Automatismus wieder. Dementsprechend ist es gut, wenn du dich mit anderen Dingen ablenken kannst und dich anderen

Problemen zuwendest . Dann vergisst du schneller, immer auf deine Zähne und das Kauen zu achten.

Und, wie auch Schokolädchen meinte, haben dein Körper und deine Psyche nun mit einer neuen Kau-Situation zu kämpfen.

Wichtig ist aber fürs erste, dass der Splint raus ist - ich kann es dir nachempfinden: ein befreiender Akt.

Alles Gute,

Sanne

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