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Sylvi

Brauche dringed Eure Hilfe bei meiner Entscheidung

Hallo Ihr Lieben!

Hatte heute einen Termin bei meinem KFO. War vor 4 Wochen auch beim Kieferchirurgen. Der hatte mir gesagt, dass nach dem Jahr, in dem ich die Zahnspange getragen habe, sich die Situation dahingehend geändert hat, dass eine operative Korrektur nur noch rein ästhetische Auswirkungen hätte, der Unterkiefer kann nur ca 2 mm vorverlagert werden (ursprünglich waren es vor einem Jahr noch mehr) und das würde sich nicht lohnen. Es würde also nicht das Ergebnis erzielt werden, dass meine oberen Schneidezähne endlich an Ort und Stelle bleiben. Hier solle man doch lieber mit einem Retainer arbeiten, eine logopädische Behandlung durchführen und gut ist. Allerdings hat er auch gesagt, dass man die OP trotz allem durchführen kann, um ein harmonischeres Profil zu erlangen (meine Nase wirkt sehr groß dadurch, dass der Kiefer bei mir ziemlich nach hinten abfällt). Im Prinzip haben sowohl der Chirurg als auch der KFO ziemlich deutlich durch die Blume zu verstehen gegeben, dass es sch...... aussieht.

Wenn ich die OP jetzt nicht durchführe, dann müsste ich für ca. 1 Jahr noch so ein Instrument tragen anstelle von Gummis. Gummis seien nicht sehr effektiv. Die andere Lösung, weiß jetzt nicht mehr wie das heißt, ist so eine Art Federmechanismus, zahlt allerdings die Kasse nicht und kostet 300 EUR. Dies würde bewirken, dass man noch eine Stufe von 4 mm nach vorne korrigieren könnte, ändert natürlich nichts am Profil.

Also um den Retainer komme ich so oder so nicht rum.

Wenn ich die OP mache, könnte ich ca. 1/2 Jahr später auf die Zahnspange verzichten.

Der Kieferchirurg hat zu meinem KFO am Telefon gesagt, dass er den Eindruck habe, ich wäre mir über die Tragweite und das Risiko nicht bewusst. Schließlich handelt es sich ja um eine OP, die nicht wirklich notwendig bei mir sei. Mein KFO hatte so einen unklaren Fall wie bei mir noch nie. Vor einem Jahr konnte keiner damit rechnen, dass wir jetzt eine ganz andere Ausgangssituation haben. Er meint, das Ästhetische übersteigt, wenn man von 100 % ausgeht, die 50 %-Marke. Es sei jetzt meine Entscheidung und ich müsse abwägen, was mir wichtig ist. Mich ärgert es jetzt auch, dass mich der Chirurg als so naiv abstempelt. Ich habe mir das sehr lange überlegt und musste die Entscheidung vor über einem Jahr treffen und habs mir da nicht leicht gemacht, gerade wegen den Risiken (UK-Nerv).

Die Krankenkasse hatte damals auch die Zusage für die neue KFO-Behandlung im Hinblick auf die OP erteilt. Wenn diese jetzt nicht stattfindet, könnte die Krankenkasse im schlimmsten Fall nachträglich ihre Zusage zurückziehen, meinte mein KFO heute. Demzufolge hätte ich ja auch die ganzen Kosten zurückzubezahlen. Mit sowas hatte ich nicht gerechnet, weil man verlässt sich ja in aller Regel auf die Fachleute, gerade auf die Gutachter.

Ich bin total verzweifelt, weil ich eigentlich für kommenden Mo. bereits meinen ersten Eigenblutspendetermin vereinbart habe. Ich bin jetzt aber total verunsichert. Das Risko, dass später mal die Hälfte des UK oder der ganze UK taub sind bzw. Empfindungsstörungen auftreten, sind wohl nicht von der Hand zu weisen. Ich muss mir also klar werden, was mir wichtiger ist. Aber ich bin wirklich total verunsichtert nach diesem Gespräch, zumal ja der Chirurg meint, ich bin mir über die ganze Sache nicht im Klaren und will da was übers Knie brechen. Dabei informiere ich mich seit über einem Jahr intensiv mit diesem Thema, welches ja auch mein ganzes Leben beeinflusst, wie hier sicher einige nachvollziehen können. Ich habe mich schon richtig darauf eingestellt und alles fürs Krankenhaus besorgt etc.

Ich weiß wirklich nicht mehr was ich machen soll. Die effektivste Lösung wäre natürlich die OP, weil sich dann die weitere aufwendige KFO-Behandlung erledigt hätte und ich natürlich auch ein schöneres Gesichtsprofil hätte. Da es aber nicht zwingend nötig ist frage ich mich, ob ich nicht zu dem Aussehen stehen soll, mit dem ich auf die Welt gekommen bin.

Habe einfach nur Angst, dass ich nach der OP Probleme habe und dann mein Leben lang denke, hätte ich es nur gelassen, es war ja nicht wirklich notwendig.

Bitte sagt mir was Ihr dazu denkt, ich mache mich ganz verrückt, weil jetzt natürlich auch die Zeit drängt.

Dankeschön!!!! Sylvi

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Hallo Sylvi!

Es ist wirklich schwierig,Die einen Rat zu geben.Op ja oder nein.Das kannst Du Dir nur selbst beantworten.Höre auf Dein Herz,horche ganz tief in Dich hinein,und dann solltest Du entscheiden,nicht der Kfo oder Chirurg.

Ganz liebe Grüße

Ciao toni

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Hallo Sylvi,

das ist wirklich eine echte sch*** Situation, in der Du dich gerade befindest :?

Aber ich an Deiner Stelle würde vielleicht doch dem Rat des Kieferorthopäden folgen, denn die Risiken einer solchen OP lassen sich natürlich nicht von der Hand weisen.

Und wenn die Zähne schon schön gerade stehen und es auch sonst keine Probleme gibt, würde mich NICHT nur aus rein ästhetischen Gründen operieren lassen. Sicher kann auch alles perfekt laufen, aber es kann eben auch zu Komplikationen kommen und mit so einem getrennten UK-Nerv müsstest Du dann den Rest Deines Lebens auskommen. Das wäre es mir definitiv nicht wert.

Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass diese 2mm Dein Gesichtsprofil so negativ beeinflussen (vielleicht könntest Du ja mal ein paar Fotos hier im Forum posten) ...

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hallo sylvie!

ich versteh nicht, warum dein UK nur 2 mm vorverlagert werden kann!? hast du dir eine zweite meinung eingeholt? ein risiko ist bei jeder OP gegeben, und man kann natürlich herumstreiten, was gemacht werden soll/ kann/ muss. und den hier vielzitierten UK-nerv würd ich nicht als sooo grosses risiko sehen: ich selbst wurde im september operiert (auch UK-vorverlagerung u. kinnplastik), und ich hab noch immer taube stellen am kinn - das ist aber nicht so schrecklich, wie hier immer befürchtet wird. nervenbahnen, die verletzt wurden, bilden meisten kollateralen, d.h. andere nerven übernehmen teilweise die versorgung eines betroffenen gebietes. das ist nicht ganz dasselbe, aber "komplett gefühllos" ist es nicht. ich hab mir einmal mit einem messer den daumen bis auf den knochen verletzt und dabei einen nerv durchschnitten. das war anfangs total störend! der obere daumenteil - den man ja sehr oft benutzt - war wie wenn er nicht mir gehören würde. das ist ca 3 jahre her, und ich merke es kaum noch. wenn ich aber bewußt draufgreife, fällt es mir schon auf. man gewöhnt sich wahrscheinlich an alles:)

und wenn der nerv komplett durch ist, kann man auch was "reparieren" - hat mir ein guter bekannter, ein plastischer chirurg, versprochen.

also, davon würd ich meine entscheidung nicht abhängig machen. frag einen zweiten kieferchirurgen, und entscheide erst dann.

LG

S

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Hallo Sylvie!

Mal ganz abgesehen von Deinen Bedenken wegen möglicher Risiken bei der OP und dem ästhetischen Endergebnis kann ich auch gut verstehen, dass Du Angst hast, dass die Krankenkasse die Kosten für die bisherige Behandlung von Dir zurückfordert, wenn Du Dich jetzt doch nicht operieren lässt. Andererseits sind es ja gerade immer die Krankenkassen, die wettern, dass eine solche OP doch bitte nicht aus Schönheitsgründen, sondern aus funktionellen Gründen durchgeführt werden sollte. Und es verstößt ja wohl gegen alle medizinische Ethik, einen Patienten unters Messer zu schicken, obwohl es nun eben auch anders geht. Ich an Deiner Stelle würde schauen, dass ich mir ein Gutachten besorge, dass Dir bescheinigt, dass eine dermaßen positive Entwicklung der Kieferstellung vor einem Jahr noch nicht abzusehen war. Denn Du konntest Dich ja wirklich nur auf die Aussagen der Ärzte verlassen.... Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass die Krankenkasse dann das gleiche Argument wie bei mir bringt (weil ich auch nicht unbedingt eine OP will und mir einen Zuschuss zu einer festen Spange erhofft hatte): "nur eine Op bringt dauerhaften Erfolg" --Letzteres bezieht sich angeblich auf eine Statistik aus dem Jahr 1992, ....ist ja nur schon 13 Jahre alt, aber naja...........

Mein Fazit: sei Dir wirklich im Klaren, was DU willst. Hast Du Dich gegen die OP entschieden, gibt es bestimmt Wege, die Krankenkasse von Deiner Entscheidung zu überzeugen, ohne dass Du den (ganzen) Betrag für die bisherige Behandlung zurückzahlen musst!

ich drück Dir die Daumen!

Liebe Grüße!

Simone

PS: Du hast was von logopädischer Therapie geschrieben. Da ich fast fertig ausgebildete Logopädin bin, würde mich ja doch mal interessieren, was genau denn logopädisch behandelt werden sollte?! Das Schluckmuster? Eine Artikulationsstörung? - ? - ? :wink:

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Hallo Sylvie!

Ich kenne dein Problem. Ich hatte auch die Wahl zwsichen zwei verschiedenen Operationsarten die man dürchführen könnte. Auch ich musste mich entscheiden. Gerade deswegen kann ich dir aus erfahrung sagen, das dir hier niemand

die entscheidung abnehmen kann.

Du für dich selber musst entscheiden was besser ist!

Wir können dir zwar Ratschläge geben was oder wie wir handeln würden, jedoch muss schlußendlich du mit dem Ergebnis leben. Ich für meinen Teil kann dir nur folgenden Ratschlag geben:

Solltest du mit deinem aussehen zufrieden sein, beziehungsweise du akzeptierst es so wie es ist. Dann lass dich nicht operieren. Die Schmerzen, das Krankenhaus, die Nachwirkungen sind einfach ein zu hoher Preis für eine kleine Veränderung die jemanden nicht viel bedeutet.

SCHLIEßLICH verändert jede operation dein Leben, das musst du bewusst sein!

Hoffe dir ein bisschen geholfen zu haben.

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Erst mal gaaanz arg lieben Dank für Eure Antworten. Andere Personen, die nicht von der ganzen Thematik betroffen sind, können da gar nicht richtig mitreden und keine Ratschläge erteilen, weil sie gar nicht wissen, von welcher Bedeutung alles ist.

@Simone

Bei mir ist es wohl so, dass bei mir ein "Fehlverhaltenl" der Zunge vorliegt, bei mir speziell heißt das, dass die Zunge immer gegen den OK arbeitet und deshalb auch die oberen Schneidezähne ohne Zahnspange immer wieder nach vorne wandern. Um den Retainer werde ich so oder so nicht rumkommen, finde ich persönlich aber auch gar nicht schlimm, wenn das Endergebnis dann stabilisiert ist.

Werde versuchen, die Tage noch Bilder mit der Digi-Cam zu machen, damit Ihr Euch mal von meinem Profil ein Bild machen könnt. Ich persönlich würde sagen, ich kann damit leben, wenns sein muss. Allerdings habe ich schon das Problem, dass ich es nicht mag, wenn man Fotos von meinem Profil macht oder mich jemand von der Seite ansieht.

Letztenendes will ich jetzt doch nichts überstürzen und werde den OP-Termin erst mal auf Eis legen und doch den weiten Weg nach Bad Homburg auf mich nehmen, um mir eine Meinung von Dr. Kater einzuholen. Ich glaube, es ist einfach noch eine weitere Meinung notwendig. Wenn er natürlich das gleiche sagt, dann kann ich quasi eine Münze werfen.

Auf jeden Fall nochmals lieben Dank für Eure Beiträge!!!! Halte Euch natürlich weiter auf dem Laufenden und schick so schnell wie möglich die Bilder an Marco, dann könnt ihr ja vielleicht noch konkreter werden.

Grüßle von Sylvi

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Hallo Sylvi!

Aaaaha! Dachte mir schon so was ähnliches :wink:

Die Ruhelage und das Bewegungsmuster der Zunge umzustellen, kann man logopädisch gut anleiten und trainieren.

Ich denke fast mal, dass dann auch Dein Schluckmuster angeschaut werden wird, da auch das betroffen sein kann, wenn die Zunge insgesamt zu weit vor kommt.

Klar, "Ferndiagnosen" kann ich keine stellen, aber wenn Du dazu Genaueres wissen willst, kannst Du mich gerne anschreiben (auch wenn es Dir im Moment ja vorranging um was anderes geht)

Schöne Grüße!!

Simone

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Hallo Sylvi,

Ich persönlich würde sagen, ich kann damit leben, wenns sein muss...

Wenn es sein muss? Hört sich nicht danach an als wüsstes du wirklich selber was du willst, aber genau das ist das aller wichtigste. Nimm dir mal ein paar Minuten und reise in die Zukunft. 10 Jahre später, einmal mit und einmal ohne OP. Du selber kennst dich und deine Gedanken über dein Aussehen.

Keiner, auch kein Arzt, kann dir Entscheidungen abnehmen die dein Aussehen betreffen. Und du solltes solch eine Entscheidung erst recht keiner Münze überlassen.

Hol dir noch Meinungen ein, aber treff die Entscheidung nicht für andere oder aufgrund der persönlichen Meinungen anderer,

denn dann ist die Warscheinlichkeit hoch, daß du es irgendwann bereuen wirst!

Wenn du dir einer Sache sicher bist, oder eben auch nicht, wirst du es merken. Du wirst sehen, guterletzt bist du es die dir die lang ersehnte Antwort gibt :wink: Und dann ist es auch die richtige

Gruß

Vreni

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@Simone

Mich würde schon interessieren, was denn bei der logopädischen Behandlung genau gemacht wird. Was ich ja bislang gehört habe ist es so, dass man lernt, anders zu sprechen und zu schlucken. Schwierig soll das ja sein sich daran zu halten, wenn man z. B. unbewusst schluckt, wie es ja meistens der Fall ist. So ein bisschen kann ich mir was darunter vorstellen. Aber wo soll denn die Zunge beim Sprechen und beim Schlucken denn richtigerweise sein???

@Vreni

Sicher hast Du Recht mit dem was Du schreibst. Also es ist so, dass ich mit meinem Aussehen, sprich meinem Gesicht, nicht wirklich zufrieden bin. Fakt ist aber auch, dass ich nicht entstellt oder so aussehe. Und es ist auch nicht so, dass mich andere deswegen anstarren.... Meine Nase hat eine Größe im erträglichen Rahmen, eine Stupsnase ist es halt nicht. Sie wirkt halt einfach nur sehr groß. Werde wie gesagt so schnell wie möglich Bilder auftreiben. Eines weiß ich allerdings sicher, denn ich kenne mich gut genug. Wenn ich die OP nicht mache werde ich sicher oft daran denken, hätte ich es nur versucht, wie wäre es jetzt, wenn ich es gemacht hätte etc. Das war ja auch der Grund, weshalb ich mich überhaupt zu der OP entschlossen habe, weil ich genau weiß, dass ich dann ewig darüber grüble, ob ich es nicht einfach hätte machen sollen und dass ich jetzt besser aussehen könnte.

Hmm wirklich nicht leicht. Mich irritiert hatl sehr, dass sich der Chirurg u. der KFO sich nicht einig sind. Und die Tatsache, dass es bei mir kein klarer Fall für ein ja oder nein ist macht die Sache halt sehr schwer.

Auf jeden Fall lieben Dank Vreni, Dein Beitrag hat mich sehr zum Nachdenken angeregt (gerade wenn ich daran denke, wie es in 10 Jahren ist) und werds auch berücksichtigen.

Liebe Grüße Sylvi

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Hallo Sylvi!

Klar schreib ich Dir gerne mal, wie die Zunge was wann wie und wo machen sollte! :wink:

Allerdings bin ich übers Wochenende bei meinen Eltern, wo die Internetverbindung nicht gerade die Beste ist....ich mach mich dann nächste Woche dran, Dir einen kurzen Überblick zu geben (was natürlich keine direkte logopädische Abklärung und Beratung/Behandlung ersetzen kann und soll), O.K.?!

Aber vielleicht noch kurz dazu, wie schwierig die Umstellung sein soll:

Es ist schon so, dass die Zunge sich ja über lange Zeit wahrscheinlich ein "falsches" Muster angewöhnt hat, und das wieder umzustellen bedarf schon etwas Übung. Man muss sich halt v. a. anfangs immer wieder selbst dran erinnern und bewusst schlucken/artikulieren (und man schluckt am Tag ca. 2000 mal!), aber mit der Zeit wir das neue Muster dann als selbstverständlich abgespeichert und es geht praktisch von alleine.

Mit guter Anleitung und ein bißchen Übung ist das aber in der Regel kein Problem!

Liebe Grüße!

Simone

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Hallo Sylvi!

Deine situation ist echt besch...! Ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht was ich machen würde. Das du die Op nochmal auf Eis legen, und dir eine zweite Meinung bei Dr. Kater holen willst finde ich eine gute Entscheidung.

Habe gerade im Bilderforum deine Fotos gesehen und deine Nase wirkt wirklich etwas groß, aber würde die OP die Nase wirklich kleiner wirken lassen? Wünsche dir viel erfolg beim Termin bei Dr. Kater und das er zur Lösung deines Problems beitragen kann (mit oder ohne Kiefer OP).

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Hallo Sylvi.

Gut, dass du den OP-Termin erst mal offen lässt und dir Zweit- und evtl Dritt(?)-Meinungen einholst. Sicher immer gut, denn Chirurgen haben ja bekanntlich Spaß am Schnippeln und freuen sich über neue Patienten (nicht, dass ich Chirurgen voreingenommen gegenüber stünde und ihnen schlechte Absichten unterstellen würde... :wink:)

Die Geschichte von Deinem Chirurgen hört sich ja nicht so toll an. Irgendwie blöd finde ich, dass er nicht mit Dir direkt im Beratungsgespräch seine Bedenken geäußert hat und aus der Welt geräumt hat. Stattdessen sagt er dem KFO seine Meinung über Dich. Das hört sich irgendwie nicht so nach einem super Arzt-Patienten Verhältnis an...

Das mit der Logopädie ist keine große Sache. allerdings komisch, dass die logopädische Behandlung erst so spät bei Dir stattfindet. Die Zunge arbeitet doch sonst immer gegen die KFO-Behandlung. Mir wurde es zumindest so eingetrichtert, dass Logopädie gaaanz wichtig sei und ich das so schnell wie möglich hinter mich bringen sollte - noch am besten vor der KFO-Behandlung.

Ich hatte auch ein falsches Schluckmuster. Keine Ahnung warum, seit wann. Es läuft ja unbewusst ab und man fragt sich ja nicht schlucke ich falsch? Woher sollte man denn es auch wissen, wie es richtig geht. :lol: Beim Logopäden lernt man auf jeden Fall bewusstes Essen, also bewusstes Kauen und Schlucken. Du wirst was über eine Wellenbewegung hören und was vom Schluckpunkt, Ruhepunkt usw. Außerdem gibts Kräftigungsübungen für die Zunge (ist ja ein Muskel, der ein bisscchen trainiert werden muss). Ich bin dann 3 Monate lang 1x die Woche zur Logopädin gegangen. Allerdings muss man täglich zu Hause üben. Das Gehirn muss ja den neuen Ablauf speichern, damit sich das Ganze automatisiert. Und das geht nur über Wiederholung + dauert halt ein bisschen. :lol: Es sind lustige Übungen und wir haben viel gelacht, meine Logopädin und ich. Deshalb fand ich die Zeit auch nicht so schlimm.

Alles Gute weiterhin!

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Tja Sylvi,

da ist mir Claudia zuvor gekommen :wink:

Und im Grunde geht es wirklich genau darum, was Claudia auch beschrieben hat:

Muskelaufbau, Koordination und die Umstellung des Schluckmusters bis hin zum unbewussten Transfer.

Claudia hat auch völlig Recht, wenn sie sagt, dass dafür auch Übung zu Hause nötig ist. Aber im großen Ganzen ist das alles wirklich gut und oft relativ schnell und effektiv zu therapieren.

Wo ich ihr auch absolut zustimmen muss: mich wundert es auch ein bißchen, dass Du nicht jetzt schon Logopädie bekommst. Auch wenn Du bereits eine feste Zahnspange hast, arbeitet die Zunge beim Schlucken ja immer kontinuierlich dagegen und bildet eine Gegenkraft zur Kraft, die die Spange bewirkt.

Ist denn die Artikulation (also insbesonderes das /s/) auch beeinträchtigt?

Grüße!

Simone

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Hi Claudia und Simone,

dankeschön für Eure Erklärungen, denn allzuviel konnte ich mir unter Logopädie bislang nicht vorstellen. Mein KFO hat gesagt, mit der logopädischen Behandlung wird direkt nach der OP angefangen. Falls ich mich aber für die andere Variante entscheide, also im nächsten 3/4 Jahr die Spange und zusätzlich dieses "Federscharnier" weiter zu tragen, dann sollte jetzt gleich damit angefangen werden. Das was ihr allerdings sagt, dass die Zunge natürlich weiterhin gegen den OK arbeitet, leuchtet ein. Warum der KFO nicht schon früher damit angefangen hat weiß ich auch nicht. Ich muss mich ja wie schon gesagt auf die ganzen Profis verlassen. Nur nachdem das jetzt schon meine 3. KFO - Behandlung ist und irgendwie auch jeder was anderes sagt fühle ich mich halt schon unsicher und habe auch so einige Zweifel.

Vor zwei Tagen hat mich abends übrigens Dr. Kater angerufen. Wir haben nur kurz miteinander gesprochen. Auf jeden Fall hab ich ja am 24.05. einen Termin bei ihm und warte mal bis dahin ab. Was ich schon etwas merkwürdig finde ist die Einstellung anderer Chirurgen zu Dr. Kater. Irgendwo hier im Forum habe ich schon so Ausdrücke wie "Bildzeitungsarzt" gelesen und auch mein bisheriger Chirurg hat ein bisschen komisch reagiert als ich ihm sagte, ich habe diesen TV-Berich über Dr. Kater gesehen. Hmm, sind die vielleicht alle nur etwas neidisch auf diesen Mann????

Aber das mit der logopädischen Behandlung hört sich ja nicht so wild an. Ich denke, man muss es nur wollen und mitarbeiten und dann wird man schon das gewollte Ergebnis erzielen.

Bis dann mal und liebe Grüße

Sylvi

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@Vreni

Sicher hast Du Recht mit dem was Du schreibst. Also es ist so, dass ich mit meinem Aussehen, sprich meinem Gesicht, nicht wirklich zufrieden bin. Fakt ist aber auch, dass ich nicht entstellt oder so aussehe. Und es ist auch nicht so, dass mich andere deswegen anstarren.... Meine Nase hat eine Größe im erträglichen Rahmen, eine Stupsnase ist es halt nicht. Sie wirkt halt einfach nur sehr groß.

hallo sylvie!

ich hab versucht, dein gesicht mit mausklick ein bisschen zuverändern - schau selbst :)

vorher.jpgnachher.jpeg

LG

Suni

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Ich mische mich hier einmal in die Diskussion ein.

Bei aller Liebe, aber diese Photoshop-Bildänderungen sind seltenst realitätsnah. Auf der Photoshopveränderung von Dr.Davids/Kater sah mein Gesicht natürlich auch harmonischer aus, aber es hat dem Endergebnis einfach nicht entsprochen, da man die Lippen und vor allem den OK mit nur ein paar Mausklicks nicht besonders gut darstellen kann.

Insofern finde ich auch die Veränderung von sub nicht gelungen (nichts gegen deine Bemühungen), vor allem sollte sie deine Entscheidung nicht beeinflussen, Sylvi. Das zweite Bild sieht sowohl am Kinn als auch am Oberkiefer komisch aus, hängt auch damit zusammen, daß man die Oberlippe quasi nicht mehr sieht.

Sylvi, vergiss die Bilder. Wenn Doktor Kater sagt, dein Gesicht wird mit einer OP "harmonischer", dann wird es auch harmonischer. Du bist schließlich nicht seine erste Patientin und er hat ein Gefühl für Gesichtsharmonie. Dann hängt es rein von dir ab, was du machst.

Grüsse

marco

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Danke für den Hinweis Marco, denn nach dem Bild sähe ich fast noch schlimmer aus, naja vielleicht nicht schlimmer, komisch halt wie Du sagst, jedenfalls nicht besser.

Man kann es sich halt nur schwer vorstellen, wie das ganze verändert wird.

Aber zu dem Thema mal noch ne Frage, ich habe da schon das eine oder andere gelesen, bin mir aber nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe.

Die OP übernimmt ja die Krankenkasse. Was diese nicht übernimmt, ist wohl diese Simulation. Was kostet die doch gleich? Vor allem, muss man die unbedingt machen oder kann man hierauf auch verzichten?

Bis dann mal, Grüßle Sylvi

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Hi Marco+,

grobe Verwechslung!!! Das war nicht ich!!!

Suni hat sich da scheinbar in Bildbearbeitung versucht, NICHT SUB!!!

Nichts für ungut Suni, aber diese Verwechslung konnte ich nicht auf mir sitzen lassen.

Ich weiß nämlich, wie man mit Photoshop umgeht. Und ich weiß auch, daß man ohne medizinische und operative Fachkentnisse, nicht in fremden Gesichtern rumstempeln sollte. Natürlich könnte man jedes Profil harmonisch hinmalen. Aber das ist reine Fiktion und hat, wie Marco+ schon sagt, mit dem tatsächlichen Ergebnis nichts zu tun. Scheinbar nichtmal, wenn es vom Profi (Dr. Kater) gemacht wird...

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit,

sub

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Wie soll ich euch drei S-Damen denn auch auseinanderhalten?

@Sub: Da hab ich euch wohl verwechselt! Mir sei verziehen! :)

@Suni: Mein Posting und das von Sub sind nicht böse gemeint. Nicht, daß du uns jetzt sauer bist und denkst, daß wir dich fertigmachen wollen.

@Sylvi: Die Simulation vor der OP hat ja nichts mit einer PC-Simulation zu tun. (Ausnahme bei der CT vom Kopf). In der OP-Simulation werden ja mehrfache Abdrücke, Messungen und (Röntgen)Bilder genommen, die der Operateur quasi "voroperiert". Die OP muss ja geplant sein, der Kieferchirurg kann ja nicht einfach während der OP sagen: "ooch, da nehm ma mal den Oberkiefer an Zentimeter nach vorne, mal sehen, was da dabei rauskommt."

Logischerweise kann die OP Simulation somit auf keinen Fall ausfallen.

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Hallo Sylvie,

so viel wie ich gelesen habe, sollen bei dir der UK 2mm vorverlagert werden. Ich persönlich finde dein Profil nicht schlimm oder auffällig. Einen minimalen UK-Rückstand finde ich persönlich sogar süß/sympathisch.

Bei mir wurde der UK 5mm nach vorne verlagert und ich sehe an mir keine besondere Veränderungen. Man sieht sich halt selten von der Seite. Nächste Woche habe ich meinen nächsten KFO-Termin und dann werde ich mal fragen, ob ich Abzüge von den vorher-nachher Fotos bekomme. Im direkten Vergleich habe ich die Fotos auch noch nicht gesehen. Die Ärzte meinen natürlich, dass mein Profil insgesamt harmonischer geworden ist. :D

Gruß

Inga

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hallo!

nein, ich bin nicht böse - ich wollte auch keinesfalls deine entscheidung in eine richtung beeinflussen, sylvie! du hast nur die frage gestellt, ob deine nase gross ist bzw ob sie nach einer UK-vorverlagerung kleiner wirken könnte. und nur das wollte ich darstellen. am foto hab ich nur ein bissl am UK dazu gegeben, sonst nix verändert. natürlich ist das nicht dasselbe wie die videodarstellung beim kieferchirurgen! und ich finde auch dein profil überhaupt nicht schlimm oder deine nase zu groß! aber das ist - meine ich - meistens ein ganz persönliches empfinden.

LG

Suni

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Hallöle,

wollte Euch kurz ne Info zukommen lassen, wie es jetzt bei mir weitergeht, da ich gestern meinen Termin bei Dr. Kater hatte.

Also die OP ist nicht ausschließlich aus ästhetischen Gründen durchzuführen (was ich letztenendes auch nicht gemacht hätte, wenn das der EINZIGE Grund gewesen wäre), sondern sehr wohl auch aus funktionellen. Ich habe ja auch seit längerer Zeit Probleme im HNO-Bereich, die trotz 2 OPs bislang nicht zufriedenstellend beseitigt werden konnten. Dieses Problem kann durch die OP wohl behoben werden, des weiteren werden spätere Folgeschäden hinsichtlich Kieferanomalie etc. abgewandt.

Was allerdings Fakt ist, und das betrifft wohl alle, die in Behandlung sind: Das Tragen eines Positioners oder Retainers sei auch Jahre nach einer OP unverzichtbar, um ein stabiles Endergebnis der Zähne zu erreichen. Das war ja mein ursprüngliches Ziel, welches ich mit der KFO-Behandlung und der OP erreichen wollte, nämlich dass meine Schneidezähne im OK nicht mehr nach vorne wandern.

Dr. Kater hat auch gesagt, dass meine Zunge nicht unbedingt etwas falsch macht, sie hat lediglich viel zu wenig Platz in meinem kleinen Kiefer und arbeitet deshalb vor allem gegen den OK. Dass ich überhaupt so einen kleinen Kiefer habe und der Zahnkranz auch so eng ist liegt daran, dass mir bei meiner ersten KFO-Behandlung gesunde Zähne gezogen worden sind, da der Kiefer zu klein war. Dies war aber nicht die richtige Lösung des Problems. Das Ziehen der Zähne ging in meinem Fall dann auch zu Lasten des Gesichtsprofils. Leider sei es aber wohl nach wie vor zu 80 % der Fall, dass die KFO gesunde Zähne ziehen. Schade, dass ich das erst jetzt erfahre. Früher war ich glaub so zwischen 10 und 14 Jahre alt, da hatte ich natürlich keine Ahnung und auch meine Mutter hat sich natürlich auf den KFO verlassen, als Patient und Laie bleibt einem ja nichts anderes übrig.

Wie dem auch sei, ich habe meine OP jetzt im September und ich kann Euch sagen, dass ich einfach nur erleichtet bin, endlich Klarheit gefunden zu haben. Außerdem freue ich mich, weil ich recht zuversichtlich bin, dass auch endlich meine HNO-Probleme ein Ende haben könnten.

Was meine Angst hinsichtlich des UK-Nervs anbelangt, konnte mir diese gestern weitestgehend genommen werden. Die OP-Methode von Dr. Kater ist ja hier bekannt und ich bin da auch recht zuversichtlich, dass es gut klappen wird.

Jetzt grüß ich Euch erst mal alle und sag nochmals Danke dafür, dass Ihr Euch meinem Problem so angenommen habt!

Sylvi

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