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UK-VV am 11.1.2012 bei Dr. Watzke im SMZ-Ost Wien

So, jetzt hab ich mich endlich durchgerungen, meinen OP-Erfahrungsbericht anzufangen.

Mittlerweile ist der 6. Tag Post-OP, kanns irgendwie gar nicht glauben, dass das Ganze morgen schon wieder eine Woche vorbei ist!

Aber zum Anfang: Vor meiner OP war ich schon 2 Jahre in der Uni-Klinik in Wien in Behandlung mit fester Zahnspange. Meine Ausgangslage war, dass meine Zähne nach einer Behandlung als Kind mit herausnehmbarer Spange zu eng und nach innen standen, nachdem von den Eckzähnen nur die ersten angelegt waren und diese gezogen und die Lücken zusammengeschoben wurden. Außerdem hatte ich einen Überbiss und auf der linken Seite des Kiefers keinen Kontakt zwischen OK und UK. Durch die fixe Zahnspange wurden die Zähne begradigt, die Lücken wieder aufgemacht, wo später Implantate reinkommen. Ich hatte eigentlich ziemlich am Anfang auch schon ein Gespräch mit meiner KFC und war am Anfang ziemlich geschockt, dass auch eine OP notwendig sein würde. Hab danach noch ein paar Mal (ich glaub 2 oder 3 Mal) bei meinem KFO auch mit meiner KFC gesprochen, sie kommt regelmäßig in der Uni-Zahnklinik vorbei, das fand ich auch sehr praktisch, dass ich mit beiden gleichzeitig sprechen konnte und sich die zwei offensichtlich auch absprechen. Kurz vor Weihnachten war das letzte Gespräch mit meiner KFC, diesmal im SMZ-Ost in der Ambulanz, wo dann die Abdrücke, Röntgen etc. gemacht wurden. Bis dahin war immer noch nicht klar, ob bei mir eine Bimax oder nur der Unterkiefer gemacht wird, das sollten erst die Röntgen-Aufnahmen klären.

Am 9. Jänner hatte ich dann den letzten Termin bei meinem KFO, wo die OP-Bögen eingesetzt wurden, und am 10. sollte ich bis 11 Uhr vormittag im SMZ-Ost sein. War natürlich schon sehr nervös, weil ich noch nie eine Vollnarkose hatte und überhaupt noch nie in einem Krankenhaus war. Ich hatte dann gleich nochmal ein Gespräch mit meiner KFC und einem ihrer Kollegen, wo sich dann herausstellte, dass funktional nur der UK notwendig ist und es mir überlassen ist, ob ich den OK auch machen will. Ich hatte ehrlich gesagt gehofft, dass mir die Entscheidung abgenommen werden würde, aber andererseits fand ich es auch gut, dass meine KFC gemeint hat, ich kann als Patientin sehr wohl mitreden und selbst entscheiden, was gemacht wird und der OK wäre bei mir rein ästhetisch und würde mehr oder weniger nur bewirken, dass meine Wangen mehr zum Vorschein kommen. Das war mir dann den operativen Eingriff doch nicht wert und ich hab mich entschieden, dass nur der UK gemacht werden soll, weil es mir bei der ganzen OP eigentlich hauptsächlich um die Funktion ging. Achja, zusätzlich zum UK wurde allerdings auch noch eine Kinnplastik gemacht, das konnte ich mir nicht aussuchen, offensichtlich hätte es aber sonst nicht mehr zusammengepasst nach der UK-VV (?). Nach dem Gespräch hat mir eine Assistenz-Ärztin dann nochmal genau alles erklärt, auch wie die nächsten Tage ablaufen würden und wo ich als nächstes hingehen sollte. Das SMZ-Ost hat keine eigene Station für die Kieferchirurgie, deshalb wurde ich auf der Urologie untergebracht. Ich musste dann zuerst einige Formulare für die Aufnahme ausfüllen und meine ganzen Befunde für die OP-Freigabe abgeben. In der Urologie-Station angekommen wurde ich gleich mit einem (überraschend leckeren) Mittagessen begrüßt und ich bekam ein Bett in einem Dreier-Zimmer mit zwei anderen Patientinnen. Der Rest des Tages verging dann mit Blutabnehmen und Gesprächen mit den Stations-Schwestern und mit der Anästhesistin, die mich nochmal genau nach Allergien, Vorerkranungen etc. befragten. Hab mich dann eigentlich schon gut aufgehoben und "durchgecheckt" gefühlt, aber nervös war ich natürlich trotzdem. Um 5 gabs dann zum letzten Mal für längere Zeit festes Essen, eigentlich war ich schon zu aufgeregt, aber ich hab versucht, es nochmal zu genießen. ;) Vor dem Schlafengehen bekam ich dann noch ein Beruhigungsmittel, hatte zwar vor dem Einschlafen trotzdem das Gefühl, dass mein Herz rast, aber hab eigentlich gut geschlafen.

Am nächsten Tag um 6 kam dann der Weckruf und ich musste nach dem Duschen und Zähneputzen wieder ein Beruhigungsmittel und einen Magenschutz nehmen. Das Beruhigungsmittel hat dann recht schnell gewirkt, wahrscheinlich weil auf nüchternen Magen und wie ich das Nachthemd und die Thrombose-Strümpfe anhatte und von einem Pfleger mitsamt meinem Bett abgeholt wurde, war ich eigentlich schon ziemlich relaxed. B) Ich kam dann in so einen Vorraum vom Operationsraum, wo mich ein netter Anästhesie-Assistent in Empfang nahm, kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr genau erinnern, was der mit mir geredet hat, kann mich nur an die "Duschhaube" erinnern, die ich dann aufgesetzt bekam. Dann gings auch schon weiter in den richtigen OP-Raum und unter die Lampe. Da war ich dann froh, dass das Beruhigungsmittel so gut gewirkt hat, weil da wär ich glaub ich richtig nervös geworden, wenn man so unter dieser riesigen Wabenlampe liegt und alle um einen herumwuseln und Pulsmessgerät etc. anlegen. Aber so war mir das dann alles schon relativ egal. Schlussendlich hab ich dann so eine Sauerstoff-Maske über den Mund bekommen und sollte tief einatmen. Kann mich noch erinnern, dass ich mich geärgert hab, dass man mit dem Ding zwar einatmen, aber nicht gscheit ausatmen kann, und zack, war ich weg. Dann bin ich schon wieder aufgewacht im Aufwachraum, war kurz verwirrt, aber sonst gings mir eigentlich ganz gut. Ich glaub ich bin dann nochmal wieder eingeschlafen, vielleicht aber auch nicht, kann ich wirklich nicht mehr sagen. Kurz bevor ich wieder ins Zimmer geschoben wurde, ist mir dann ziemlich übel geworden, hab versucht das irgendwie zu gestikulieren, hab dann glaub ich irgendwas über den venflon bekommen und eine Schüssel in die Hand, ist aber nix passiert.

Zurück im Zimmer war dann auch gleich meine Mama da, hab aber die nächsten paar Stunden noch nicht wirklich viel mitbekommen. Schmerzen hatte ich keine, war nur ziemlich ko und wollte bald was trinken, davor musste ich aber mit so einer speziellen Mundspülung spülen, weil da noch ziemlich viel Blut im Mund war, das ich nicht mit runterschlucken sollte. Essen durte ich für den Rest des Tages nichts mehr, hatte aber auch keinen Hunger eigentlich. Mein Papa kam dann auch noch zu Besuch und mir gings dann auch schon wieder ganz gut, beim ersten Mal aufstehen sollte ich eine Schwester rufen, die ist dann mit mir vor die Tür gegangen, aber ich war eigentlich schon wieder ganz fit und nicht schwindlig oder so. Nur eine komische Nachwirkung von der Narkose war, dass ich ein paar Mal im Lauf des Tages völlig grundlos zu weinen begonnen hab, ich weiß selbst nicht warum und wusste es auch in dem Moment gar nicht, ich glaub da haben sich einfach dann die Nerven nochmal entladen. ;)

Die folgende Nacht war dann leider nicht so angenehm, ich bin ziemlich groß und dadurch, dass ich wegen der Schwellung den Rückenteil vom Bett so aufrecht gestellt hatte, wars mir dann zu kurz. :P Aber das wär nicht so schlimm gewesen, nur haben mir leider meine Zimmernachbarinnen in der und in der nächsten Nacht den Schlaf geraubt, wofür sie nichts konnten, es waren alle total nett, aber eine ältere Dame hat unglaublich laut geschnarcht und da ich den Verband über die Ohren gebunden hatte, konnte ich keine Oropax reingeben... <_< Und im anderen Bett war jeweils eine Patientin, für die in der Nacht alle 2 Stunden die Schwester gekommen ist. Das ist würd ich sagen der Nachteil am SMZ-Ost, dass sie keine eigene Kieferchirurgie-Station haben und man deshalb das Zimmer mit Leuten teilt, die andere Behandlungen bekommen. Die Schwestern und Pfleger waren aber wirklich alle sehr nett und bemüht und ich hab mich gut aufgehoben gefühlt. Bei der Visite vom Stationsarzt wird man allerdings sozusagen "übergangen", weil man kein Problem hat, das mit der Station zu tun hat, sie fragen zwar, ob man irgendwas braucht, aber sonst sind dort eigentlich nur die Schwestern und Pfleger für einen verantwortlich. Die Ärzte waren aber trotzdem nett, bis auf einen Urologen, von dem ich mich ein bisschen belächelt gefühlt hab, weil ich kein urologisches Problem hatte, aber naja...

Zur Kontrolle durch meine KFC musste ich am nächsten Tag um 7:30 selbst gehen, das war aber kein Problem, bei Bedarf wäre eine Schwester oder ein Pfleger mit mir mitgegangen, aber ich hab ich schon wieder ganz gut gefühlt und hab den Weg allein auf mich genommen. Dort wurde dann wieder ein Röntgen gemacht, alles kontrolliert, der Verband gewechselt und mir nochmal erklärt, wie ich meine Schiene, die ich jetzt tragen muss, um "besser in meinen Biss zu finden", befestige. Ich muss sie oben an den Zähnen mit Gummis einhängen und dann nochmal die oberen und unteren Zähne mit Gummis zusammenschnüren. Beim Essen nehm ich die Schiene raus. Nach der Kontrolle gings dann wieder auf die Station, da durfte ich dann endlich wieder ein bisschen was essen, Brioche in Kakao aufgeweicht, lecker. ;) Ich bin dann leider gleichmal in Stress gekommen, ich sollte um halb 10 auf eine andere Ambulanz zur Lymphdrainage, wurde aber dann nochmal mit Antibiotikum an den Tropf angehängt, danach nochmal Zähneputzen und Schiene wieder rein und runter die Station suchen, wo mir jemand noch den Weg falsch erklärt hatte und wurde dann geschimpft, dass ich zu spät bin. Also für alle, die auch ins SMZ-Ost müssen, lieber erst nach der Lymphdrainage frühstücken! Ich hätte wohl sagen sollen, dass ich los muss und sie die Infusion unterbrechen und später weitermachen sollen, aber ich hab gar nicht gewusst, dass das geht. :P Die Lymphdrainage war dann dafür sehr, sehr angenehm! Es wird eigentlich nur das Gesicht sanft massiert für die Schwellung, aber das war während meines Aufenthalts immer das Highlight meines Tages, sehr entspannend! ;) Ich musste dann noch zur physikalischen Untersuchung, wo mich ein Arzt nochmal alles möglich gefragt hat. Der Rest des Tages ist dann auch noch irgendwie vergangen mit Besuch und Ess-versuchen, die Nacht war wieder anstrengend und schlaflos...

Am nächsten Morgen dann wieder 7:30 Kontrolltermin in der Kieferambulanz, wo ich gleich gefragt wurde, ob ich schon heimgehen will. Ich war total perplex, weil ich noch überhaupt nicht damit gerechnet hab. Aber da bei den Untersuchungen alles gepasst hat und ja bei mir nur der UK gemacht wurde, wurde ich schon entlassen. Ich bekam dann noch eine Menge Rezepte für Medikamente, die ich zu Hause weiternehmen sollte und nach der Lymphdrainage konnte ich schon meine Sachen packen und gehen. Einerseits war ich zwar froh und erleichtert, nach Hause gehen zu dürfen, aber in dem Moment muss ich gestehen, war ich ziemlich fertig mit den Nerven und irgendwie überfordert, mit den ganzen Medikamenten und der Schiene und weil es jetzt bis zur Nahtentfernung nächsten Montag keine Kontrolle mehr gibt. Aber ich bekam dann einen Brief, wo genau draufsteht, wann und wielang ich noch welche Medikamente nehmen muss und zurück zu Hause ging eigentlich alles gut und ich hab mich dann auch gleich viel besser gefühlt, nachdem ich mal gut geschlafen hab in der Nacht! Hab echt nicht damit gerechnet, am 2. Tag nach der OP schon entlassen zu werden und ehrlich gesagt, glaub ich schon, dass sie einfach versuchen, so schnell wie möglich wieder ihre Betten freizukriegen, aber da Freitag war und zum Wochenende sowieso keine Kontrollen stattgefunden hätten, hätte es glaub ich wirklich nicht viel gebracht, wenn ich länger geblieben wäre und ich konnte mich zu Hause besser erholen.

Also insgesamt muss ich sagen, war der Krankenhausaufenthalt weit weniger schlimm als befürchtet. Es waren alle wirklich sehr nett und bemüht (außer vielleicht, wenn sie mal wirklich im Stress waren), die Narkose war nicht schlimm (hab mir schon schlimm ausgemalt, dass mir dann schwindlig oder schwarz vor Augen wird und ich das Einschlafen so richtig mitbekomme, aber ich war wie gesagt sofort einfach weg) und Schmerzen hatte ich auch keine. Das einzige Problem war eben der Schlafmangel, aber ich hab einen sehr leichten Schlaf, also das geht sicher nicht jedem so.

Zurück zu Hause gehts eigentlich ganz gut, hab immer noch keine Schmerzen, die Schwellung ist schon unangenehm, aber ich glaub bei mir ist sie generell gar nicht so arg. Was ich nur mittlerweile als ziemlich unangenehm empfinde, ist, dass ich ständig auf diese Schiene beiße. Normalerweise presse ich ja nicht ständig die Zähne aufeinander und mir kommt das irgendwie komisch vor. Nächsten Montag, am 23. hab ich Termin zur Nahtentfernung, da werd ich hoffentlich erfahren, wie lang ich die Schiene noch tragen muss.

Auch nicht so toll ist, dass meine Unterlippe und mein Kinn noch komplett taub sind. Dadurch ist das Essen bzw. Suppe-Schlürfen einigermaßen unappetitlich anzusehen. ;) Naja, und wenn ich schon am Jammern bin, schön langsam bekomm ich Kreuzschmerzen vom Liegen. Hab die ersten zwei Nächte auf der Couch geschlafen und jetzt ein paar Polster im Bett aufgeschichtet, damit ich den Kopf oben behalte wegen der Schwellung. Heut in der Früh hat mir davon mein Rücken schon ziemlich weh getan und ich hab sonst nie Probleme mit dem Rücken. Hat da jemand Tipps, was man dagegen machen kann? Bzw. ab wann habt ihr wieder normal geschlafen?

So, puh, das ist ganz schön lang geworden! Wahrscheinlich hab ich trotzdem irgendwas vergessen, also wenn jemand noch Fragen generell oder speziell zum SMZ-Ost hat, gerne!

Und um nochmal mit was Positivem abzuschließen: Es ist so toll, dass alle meine Zähne zusammenkommen! :D Und danke nochmal an alle, die schon im Forum ihre Erfahrungen und Tipps gepostet haben, das hat mir bei meiner OP-Erfahrung wirklich sehr geholfen!

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Danke, dein Bericht war für mich sehr interessant und informativ!

Offensichtlich ist das SMZ-Ost doch nicht so fürchterlich wie ich schon gehört habe! Das die keine Kieferstation haben, hab ich schon gelesen und find ich auch etwas blöd, weil man sich so ja gar nicht ein bißl mit "Leidensgenossen" austauschen kann. Und noch dazu soll ja die Dr. Watzke eine der führenden KFC-Leute in Österreich sein. Find ich etwas merkwürdig, aber gut, so ist es halt.

Ich hoffe, dir geht es mit jedem Tag besser und die Taubheitsgefühle verschwinden auch schön langsam! Wie lange wirst du eigentlich im Krankenstand sein? Oder kann man das jetzt noch gar nicht fix sagen? Hier liest man ja von 2-8 Wochen so ziemlich alles! Wird wahrscheinlich einfach von Mensch zu Mensch verschieden sein nehm ich an! Einerseits gehts mir da gut, weil ich selbständig bin und mir alles selber einteile- andererseits fehlt dann halt wochenlang das Einkommen! Naja, ich lass mich überraschen!;)

Eine Frage hätte ich übrigens noch: wie oft musstest du zu Voruntersuchungen bzw. Besprechungen ins KH? Ich bin ja nicht aus Wien und da muss man natürlich schon einige Stunden einplanen!

Schönen Abend und weiterhin gute Besserung- andrea

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Krankenstand betrifft mich momentan nicht, weil ich gerade dabei bin, mein Studium abzuschließen und danach erst einen Job suche, also kann ich mir auch frei einteilen, wie lang ich die Diplomarbeit noch warten lasse. ;) Alles was am Computer arbeiten betrifft, geht aber eigentlich jetzt schon wieder problemlos, nur Sprechen geht solang ich die Schiene hab so gut wie gar nicht. Kommt also drauf an, was man für Anforderungen im Beruf hat, würd ich sagen und ob und wie lang man verschnürt ist. Und natürlich wie schnell der Heilungsprozess voran geht, bei mir scheints relativ schnell zu gehen, hatte aber eben auch nur die UK-VV.

Ich war vor der OP insgesamt dreimal im SMZ-Ost, einmal zu einem Gespräch, dann nochmal für die Abdrücke und eigentlich fürs Röntgen, das Gerät war aber zu der Zeit gerade kaputt, also musste ich nochmal hin. Also normalerweise sollten es 2 Termine kurz vor der OP sein.

Ich hab aber wie gesagt davor auch schon zweimal bei meinem KFO mit Frau Dr. Watzke gesprochen, ganz am Anfang der Behandlung und ca. 6 Monate vor der OP.

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Ich verstehe nicht, warum das SMZ-Ost (oder Donauspital) fürchterich sein soll. Es ist ziemlich neu, folgedessen auch modern und nicht so monströs wie das AKH. Dass sie keine eigene Bettenstation haben, stört(e) mich nicht, denn Zimmer bleibt doch Zimmer. Hat das AKH denn eine eigene Bettenstation für die Kieferchirurgie? Solche Kiefer-OPs werden ja nicht so oft durchgeführt, weswegen eine eigene Abteilung wahrscheinlich übertrieben wäre......

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Nein, fürchterlich ist das SMZ-Ost wirklich nicht. Hab keinen direkten Vergleich mit dem AKH, war dort nur mal eine zeitlang ambulant in Behandlung, aber stells mir irgendwie gestresster vor.

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Ich verstehe nicht, warum das SMZ-Ost (oder Donauspital) fürchterich sein soll. Es ist ziemlich neu, folgedessen auch modern und nicht so monströs wie das AKH. Dass sie keine eigene Bettenstation haben, stört(e) mich nicht, denn Zimmer bleibt doch Zimmer. Hat das AKH denn eine eigene Bettenstation für die Kieferchirurgie? Solche Kiefer-OPs werden ja nicht so oft durchgeführt, weswegen eine eigene Abteilung wahrscheinlich übertrieben wäre......

Das AKH hat tatsächlich eine eigene, ziemlich gewaltige Bettenstation für die Kieferchirugie. Davon abgesehen, dass es noch reichlich andere Schnippeleien im Bereich Mund- Kiefer und Gesichtschirugie gibt, steht im AKH rund 3x wöchentlich eine Bimax am Plan. Trotzdem war bei meinem Aufenthalt die Abteilung noch immer zu klein: Einen Notfallpatienten haben sie dann einfach in den Gesellschaftsraum geschoben und die verglaste Tür mit einem Leintuch abgehängt...

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Ich hab mir grad deinen Bericht nochmal zu Gemüte geführt und dabei sind mir noch 2 Fragen in den Sinn gekommen: Warum hattest du einen Verband um deinen Kopf- und die Nähte müssen entfernt werden? Dachte, die sind selbstauflösend?

Wie gehts dir denn eigentlich mittlerweile? Werden Schwellung und Taubheit von Tag zu Tag besser oder zieht sich alles ein bißchen?

Weiterhin gute Besserung und viele Grüsse- andrea

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Ich wurde ja am Kopf operiert, deshalb Verband herum? Genauer kann ichs dir medizinisch nicht erklären, aber die ersten Tage muss das ja irgendwie stabilisiert werden. Für die Nähte gilt dasselbe, ja mussten entfernt werden, nein, sie waren also offensichtlich nicht selbstauflösend, mehr weiß ich drüber nicht.

Die Schwellung ist schon ziemlich ganz zurückgegangen, bis auf die Unterlippe und das Kinn, da tut sich nur sehr langsam was und dieses Fremdkörpergefühl ist immer noch da. Ich hab das Gefühl, diese Restschwellung wird sich noch eine zeitlang dahin ziehen, aber außer beim Lachen und beim Labello verteilen (diese Bewegung geht wirklich überhaupt nicht ;) ) störts mich derweil nicht.

Mittlerweile ist vom Gefühl schon ein bissl was zurückgekommen (yay!), aber die rechte Seite der Unterlippe spür ich noch immer fast nicht, aber da der Rest schon besser geworden ist, geh ich davon aus, das wird auch nicht mehr allzu lang dauern.

Danke und liebe Grüße! :)

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