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die_anka

Gedanken zu Klinik-Erfahrungen

Hallo @ all :-)

Ich habe mich schon durch viele OP-Berichte und Erzählungen gelesen.

Was mir auffällt ist, dass viele besonders die ersten Tage rund um die OP im Krankenhaus als wirklich sehr schlimm erleben.

Meine Gedanken dazu: ich habe durch eine chronische Erkrankung schon sehr früh relativ extreme Krankenhaus- und OP-Erfahrungen gemacht. Einen Unfall habe ich auch schon hinter mir mit langer Heilungsphase.

Dadurch kenne ich vieles und auch die unangenehmen Dinge eines Krankenhausaufenthaltes.

Ich glaube, dass mir die bevorstehenden OP´s deshalb vom ganzen Drumherum etwas leichter fallen werden.

Kann mir aber sehr gut vorstellen und es wirklich gut nachfühlen, dass wenn man mit einer Kiefer-OP seine erste OP-Erfahrung überhaupt macht, das Ganze wirklich dramatisch sein kann. Sicherlich schon beginnend bei der Legung eines Zugangs, was wirklich nicht schlimm ist, aber wenn man es nicht kennt, schon eine erheblich unheimliche Sache sein kann. Ganz zu schweigen von dem Aufwachen nach einer Narkose...

Würde mich mal interessieren wie es bei Euch so war und ob ich mit meinen Gedanken dazu richtig liege!

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Ich kann dir nur zustimmen. Für mich war es die erste OP und ich wusste nicht, was jetzt auf mich zukommen wird. Besonders das aufwachen nach der Narkose, empfand ich als sehr schlimm. Nun habe ich schon Angst vor der Metallentfernung, aber ich kann mich besser vorbereiten, da ich schon weis was auf mich zukommt.

Ich denke mit OPs verhält es sich genauso wie mit anderen Dingen im Leben. Zum Beisspiel Achterbahn fahren, das erste mal weiss man nicht, was auf einen zukommt und hat riesen Angst, aber jede weiter Fahrt nimmt einen immer mehr die Angst, bis es selbstverständlich wird.

LG Lüsa

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Kann mir aber sehr gut vorstellen und es wirklich gut nachfühlen, dass wenn man mit einer Kiefer-OP seine erste OP-Erfahrung überhaupt macht, das Ganze wirklich dramatisch sein kann. Sicherlich schon beginnend bei der Legung eines Zugangs, was wirklich nicht schlimm ist, aber wenn man es nicht kennt, schon eine erheblich unheimliche Sache sein kann. Ganz zu schweigen von dem Aufwachen nach einer Narkose...

Würde mich mal interessieren wie es bei Euch so war und ob ich mit meinen Gedanken dazu richtig liege!

Hallo Anka,

ich glaube, mit Deinen Gedanken liegst Du ganz richtig. Zusätzlich kommt ja noch dazu, dass es man ja eigentlich gesund in die Op geht und ziemlich "zermatscht" wieder rauskommt. Und anders als bei vielen orthopädischen Operationen hat man nach der Op nicht nur Schmerzen, sondern man ist danach in elementaren Grundbedürfnissen wie Essen, Reden, eventuell auch Atmen (zumindestens subjektiv) eingeschränkt. Und das auch noch für endlose Wochen, wie es zumindestens direkt nach der Operation erscheint. Und die Länge der Operation ist ja auch nicht ohne und schlaucht zusätzlich. Und wenn es dann noch die erste Operation ist, ist alles noch viel bedrohlicher und dramatischer. Ich halte es aber auch für wichtig, dass dies so in den Erfahrungsberichten steht, damit man sich drauf einstellen kann, auch damit man weiß, dass es normal ist und bei den meisten geht es ja nach 3 Tagen deutlich aufwärts. Aber ich glaube wirklich, dass der Kontrast zwischen vorher gesund und nachher sich schlecht fühlend für viele doch sehr heftig ist, vor allem wenn man (zum Glück) keine Übung in Operationen hat.

Irene

Psst: Bei meiner letzten OP wäre aber auch das Legen des Zugang für jemanden, für den es das erst Mal ist, ziemlich traumatisch gewesen.

Die Kurzfassung:

Ich (nachdem der Zugang endlich lag): Und wieviele Versuche waren es jetzt?

Anästhesist: Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen.

Die Langfassung dauert etliche Minuten :-(, nicht gefühlte, sondern tatsächliche.

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Also für mich war die Kiefer-OP auch mehr oder weniger die erste OP, die ich so richtig bewusst erlebt habe. Ich hatte mir zwar als Kind schonmal den Arm gebrochen und musste da operiert werden, aber daran erinnere ich mich so gut wie gar nicht.

Ich muss allerdings sagen, dass ich die OP nicht um der OP selbst Willen oder wegen des Krankenhausaufenthaltes schlimm fand, sondern nur, weil ich danach eben Schmerzen hatte, das dick geschwollene Gesicht total unangenehm war, der Kreislauf schlecht war, ich nicht richtig essen konnte etc. pp. Das ganze drum herum mit Zugang legen, Atibiotikum i.v. usw. fand ich überhaupt nicht schlimm. Ich war eher froh, im Krankenhaus zu sein, weil man sich da eben gut um mich gekümmert hat und ich bei Fragen immer sofort einen Ansprechpartner hatte. Ich muss aber auch sagen, dass sowohl das Pflegepersonal als auch die Ärzte in dem KH wo ich operiert wurde wirklich sehr sehr nett und kompetent waren und ich mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt habe, das ist denke ich nicht überall so.

Ich habe ja nun noch die ME in ca. einem halben Jahr vor mir und habe überhaupt keine Angst vor der OP oder dem KH-Aufenthalt.

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Ich war eher froh, im Krankenhaus zu sein, weil man sich da eben gut um mich gekümmert hat und ich bei Fragen immer sofort einen Ansprechpartner hatte. Ich muss aber auch sagen, dass sowohl das Pflegepersonal als auch die Ärzte in dem KH wo ich operiert wurde wirklich sehr sehr nett und kompetent waren und ich mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt habe, das ist denke ich nicht überall so.

Das ist auch ein sehr wichtiger Grund um mit einer Op besser umgehen zu können. Sowohl nach der OP als auch davor. Ich denke vielen Schwestern und besonders Chirurgen fehlt da ein Stück Empathie. Von der Routine im Job? Ich kam mir bei meinem Krankenhausaufenthalt oft unverstanden, allein gelassen und manchmal störend vor.

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Also ich habe schon als Kind eine Krankheit im Magenbereich bekommen und lernte so früh Dinge wie Magensonden kennen. Zum Glück! Ich glaube aber, dass das eine sehr ekelhafte Sache ist, wenn man es nicht gewöhnt ist! Immerhin ein Fremdkörper in einem sehr sensiblen Bereich!

Ich hatte vor ein paar Jahren einen Reitunfall und war im Krankenhaus "ans Bett gefesselt". Das man nicht duschen gehen kann, aufs Klo, Licht ausmachen etc. fande ich als extrem schlimm.

Ich versuche es positiv zu sehen, dass man bei einer Kiefer OP wenigstens mobil bleibt!

Auch schlimm fande ich, dass ich als junger Mensch teilweise mit demenzkranken, älteren Frauen im Zimmer lag.

Das finde ich vom Krankenhauspersonal schon fasst assozial. Man kann überhaupt nicht damit umgehen, wenn plötzlich jenand Nachts Halluzinationen hat, schreit, Angst hat, sich die Schläuche rausreisst und dann auch noch einkotet. Das fand ich immer noch fasst das Schlimmste!

Ich hoffe daher diesesmal, dass ich nicht so eine Zimmerbegelegung haben werde und ich denke stehen die Chancen in der MKC ganz gut...

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