LilMissy

Soll ich oder soll ich nicht??

Hallo zusammen!

Ich weiß grad gar nicht so genau wo ich anfangen soll ... Also wie der "Titel" schon sagt, bin ich mir nicht schlüssig was ich machen soll.

Ich war vor rund 2 Jahren bei einem KFO um mich zu informieren was man bei meiner Zahnfehlstellung machen kann.

Mein Unterkiefer ist zu eng und liegt zu weit hinten. Demnach habe ich einen starken Überbiss (ich glaube 10mm, laut Arzt).

Ich habe als Kind sehr lange am Daumen genukkelt und die KFO Behandlung mit einer losen Klammer wurde damals abgebrochen.

Man lernt ja damit zu leben, deshalb bin ich gut 10 Jahre nicht mehr beim KFO.

Ich hatte Angst vor dem Ergebnis und das scheinbar zu Recht. Ich bin also nochmal hin, weil ich mit meinen Zähnen todunglücklich bin.

Das Ergebnis ist folgendes : Entweder ich lasse mich operieren, um den Unterkiefer nach vorn zu holen und ein bessres (?) Ergebnis zu erzielen.

Vor allem aber wären dabei die Kosten fast ganz von der Kasse abgedeckt, mein Eigenanteil wären so rund 1000 € .

Die andere Möglichkeit wäre einfach nur eine feste Klammer, ohne OP, ohne großen Aufwand, aber mit einer riesen Summe 4000 €

und die Frage, bringt es tatsächlich was? Denn nicht nur der Überbiss macht mir zu schaffen,

auf Grund der Fehlstellung habe ich starke Schmerzen im Kiefer, es knirscht und knackt, ränkt sich aus und schmerzt.

Abbeißen stellt sich immer als Herausforderung und vor allem bei härterem Essen immer mit der Angst, dass mir mein Kiefer wieder "raus springt".

Ich hab mich schon mit Freunden und Familie darüber unterhalten, aber eine richtige Meinung hat da auch nicht wirklich einer.

Denn die Erfahrungen damit sind ja nicht da. Ich habe schreckliche Angst vor einer OP.

Dazu kommt, dass ich 2 kleine Kinder hab (4 & 1), wo sollen die bleiben? Wie lang bin ich außer Gefecht gesetzt?

Ich weiß das ich so langsam was machen muss, sonst wird sich an meinem Gemütszustand nicht wirklich was ändern.

Klar, mittlerweile weiß ich wie ich reden, lächeln etc muss, damit es kaum auffällt, zumindest behaupten die Meisten, dass man es nicht sehen würde ... Ich jedoch fühle mich nicht schön damit. Ich möchte lachen können ohne die Hand vor den Mund zu nehmen! Ich möchte ohne Beschwerden essen können!

Mich würde interessieren wie ihr darüber denkt und was eure Erfahrungen sind.

LG Jessy

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Hallo ! :D

Das kommt mir doch alles bekannt vor :wink:

Ich hatte das gleich Problem wie du ein Überbiss von 13mm, ich weiß also genau wie das ist.

Ich wollte auch erst nur die Zähne machen aber der KFO sagte mir das es ohne OP nicht gehen würde auf den Schock habe ich erstmal vier Jahre vergehen lassen, bis ich einen Rollerunfall hatte, wobei meine Zähne im Frontbereich sehr gelitten haben ein Schneidezahn habe ich dabei ganz verloren :( jedenfalls dachte ich mir, wenn ich jetzt die Zähne machen lassen muss, dann auch richtig, also bin ich wieder zum KFO und hab einen Termin beim KFC ausgemacht.... und so fing alles an.

Ich habe auch gefragt wie das alles ohne OP wäre und mir wurde gesagt das es keine schönes Ergebniss werden würde, klar bei einem Überbiss von 13mm wenn man dann die Zähen nach innen kippen/ziehen würde würde mein Gesicht eingefallen aussehen, da der Kiefer das Problem ist und nicht nur die Zahnstellung, der OK wurde sogar bei der OP noch etwas vorgeholt :huh: also war eher mein UK das Problem, weil ich ein sehr fliehendes Kinn hatte.

Naja hatte da noch gehofft das nur eine UKvv gemacht werden, muss aber nachdem ich beim KFC war, war ich noch mehr geschockt als damals beim KFO... was Er alles aufgezählt hat..... was ich habe "oh man" dachte ich mir und genau so habe ich auch reagiert, mir ist peinlicherweise ein ach du Sch... rausgerutscht :oops:

Naja erst mal bin ich dann nach Hause und habe hin und her überlegt, aber ich dachte mir wenn ich jetzt die Zähne machen lassen muss, dann würde ich mich später nur ärgern wenn ich es jetzt nicht gleich richtig mache, auch die Aussagen von meinem Ärzten das ich in spätesten 10 Jahren wieder zu ihn kommen würde, weil ich Arthrose bekommen würde, die Aussicht war also nicht gerade rosig, also habe ich dann beschlossen es durch zu ziehen.

Freunde und Bekannte können dir da nicht helfen, es sei denn sie haben das gleiche Problem....da spreche ich aus Erfahrung, ich habe immer nur gehört "ach so schlimm ist das doch nicht" :sad: aber wenn sie jetzt auf meine alten Bilder von vor der OP schauen sind sie geschockt und sehr erstaunt das meine Fehlstellung doch so schlimm war.

Ich bin vom Aussehen her sehr sehr zufrieden, nur hätte ich mit gewünscht das ich die OP besser verpackt hätte :-(

Mit deinen Kinder stelle ich mir das ganze nochmal schwieriger vor, ich weiß ja nicht in wie weit du jemanden hättest, der auf deine kleinen aufpassen könnte, aber es wird sicher nicht einfach und es muss alles gut geplant sein, aber bis zur OP hat man ja einige Monate Zeit, es wird ja nicht gleich operiert:wink: so hast du noch genug Zeit alles zuregeln.

Trozdem muss man sich das gut überlegen.

Lg. Diana !

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Danke für deine liebe Antwort!

Ja, ich denke auch, dass das echt nur jmd nachvollziehen kann, der selber damit leben muss.

Die Scham die man empfindet...

Ich tendiere eig auch mehr zur OP, denn nur die wird meine gesundheitlichen Probleme lösen können. (Zumindest gehe ich davon aus)

Wenn ich nur die feste Spange nehme, habe ich lediglich den ästhetischen Aspekt angepackt, aber daran liegts bei mir ja nicht.

Ich komme ziemlich gut damit zurecht und wurde auch nie wirklich deshalb aufgezogen oder so.

Dennoch mag ich mich selber nicht mehr im Spiegel anschauen. Ich hab echt eine riesige Angst

und ich kann mich mit dem Gedanken einer OP einfach nicht anfreunden :(

Das Problem mit den Kindern ist nunmal, dass ich nicht viel Unterstützung habe. Aber hier geht es ja um meine Gesundheit, ich hab keine Lust

irgendwann gar nicht mehr ordentlich essen zu können ... Ich denke ich muss es darauf ankommen lassen und hoffen das der nötige Rückhalt

kommt und ich mir umsonst so viele Sorgen darum mache.

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Danke für deine liebe Antwort!

Ja, ich denke auch, dass das echt nur jmd nachvollziehen kann, der selber damit leben muss.

Die Scham die man empfindet...

Ich tendiere eig auch mehr zur OP, denn nur die wird meine gesundheitlichen Probleme lösen können. (Zumindest gehe ich davon aus)

Wenn ich nur die feste Spange nehme, habe ich lediglich den ästhetischen Aspekt angepackt, aber daran liegts bei mir ja nicht.

Ich komme ziemlich gut damit zurecht und wurde auch nie wirklich deshalb aufgezogen oder so.

Dennoch mag ich mich selber nicht mehr im Spiegel anschauen. Ich hab echt eine riesige Angst

und ich kann mich mit dem Gedanken einer OP einfach nicht anfreunden :(

Das Problem mit den Kindern ist nunmal, dass ich nicht viel Unterstützung habe. Aber hier geht es ja um meine Gesundheit, ich hab keine Lust

irgendwann gar nicht mehr ordentlich essen zu können ... Ich denke ich muss es darauf ankommen lassen und hoffen das der nötige Rückhalt

kommt und ich mir umsonst so viele Sorgen darum mache.

Hallo LilMissy,

du hast dir die Antwort eigentlich schon selbst gegeben. ;)

Mit der Spange bekommt man die Zähne sicher gerade, aber das Gelenk-/Kauproblem ist dann immer noch da - 10mm Kieferfehlstellung kann man nicht mit ein paar Zahnkorrekturen ausgleichen.

Sicher is so ne OP kein Zuckerschlecken, aber es gibt auch viele positive Aspekte, wie die geraden Zähnen, das schmerzfreie Kauen oder auch Verbesserungen des Gesichtsprofils. Was gibt es denn Schöneres als ein hübsches Lächeln?

vg

Progi

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Huhu Progi,

ja irgendwie hab ich das^^ Was vllt daran liegt, dass mir einfach nur der letzte Schubser gefehlt hat und den konnte mir keiner geben, der das "Problem" nicht selber kennt bzw hat.

Eben, ich denke es wird sicher sehr lohnen das in Angriff zu nehmen ... In gesundheitlicher wie auch ästhetischer Hinsicht.

LG

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Hallo LilMissy,

so ging es mir auch. Der Uk Rückstand beträgt wohl auch 1cm und ehrlich gesagt bevor der KFO mir sagte dass es so ist, hab ich nie gedacht dass es so schlimm ist sowas zu haben.

Mit dem Kauen kenn ich bei Gummibären, da knackt es dann immer ordentlich.

Vorallem ist es wirklich wohl aus gesundheitlichen Gründen bei dir sehr sinnvoll.

Ich bin froh mich jetzt doch dafür entschieden zu haben, bin sehr gespannt und aufgeregt.

Meine Maus kann da zum Glück beim Papa bleiben. Hast du Eltern die deine Kinder evtl. nehmen können?

Ich hab eher Angst vo dem DANACH. Ich kann ja nicht mal richtig kuscheln und spielen und singen/sprechen mit meiner Tochter. :unsure:

Na mal schauen. Liebe Grüße!

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Hallo LilMissy,

Zu einer OP kann ich nicht viel sagen, da ich "nur" eine normale Zahnspange trage, allerdings mit Ü40.

Ich habe auch lange überlagt, ob ich diesen Schritt Wagen soll, ob es sich lohnt, was Freunde, Familie und Kollegen dazu sagen.

Im Runde ist das alles egal, weil es Deine Gesundheit ist und Dein Wohlbefinden!

Es ist so schön zu sehen, wie sich die Zahnstellung allmählich verbessert und ich freue mich auf den Tag, wo ich alle mit

Geraden Zähnen angrinsen kann!

Ich habe mal gehört, dass die Krankenkassen eine Haushaltshilfe anbieten, insbesondere wenn kleine Kinder im Haushalt sind.

Ein Kollege hatte so jemanden als seine Frau eine komplizierte Unterleibs-OP hatte und wochenlang nichts tragen, nicht putzen,...

Durfte. Er konnte ja auch nicht wochenlang Urlaub nehmen. Frag' doch mal beider Deiner Krankenkasse nach.

Ansonsten, trau Dich!!!! Es lohnt sich!!!!

LG, Annette

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Hallo zusammen!

Ich weiß grad gar nicht so genau wo ich anfangen soll ... Also wie der "Titel" schon sagt, bin ich mir nicht schlüssig was ich machen soll.

Ich war vor rund 2 Jahren bei einem KFO um mich zu informieren was man bei meiner Zahnfehlstellung machen kann.

Mein Unterkiefer ist zu eng und liegt zu weit hinten. Demnach habe ich einen starken Überbiss (ich glaube 10mm, laut Arzt).

Ich habe als Kind sehr lange am Daumen genukkelt und die KFO Behandlung mit einer losen Klammer wurde damals abgebrochen.

Man lernt ja damit zu leben, deshalb bin ich gut 10 Jahre nicht mehr beim KFO.

Ich hatte Angst vor dem Ergebnis und das scheinbar zu Recht. Ich bin also nochmal hin, weil ich mit meinen Zähnen todunglücklich bin.

Das Ergebnis ist folgendes : Entweder ich lasse mich operieren, um den Unterkiefer nach vorn zu holen und ein bessres (?) Ergebnis zu erzielen.

Vor allem aber wären dabei die Kosten fast ganz von der Kasse abgedeckt, mein Eigenanteil wären so rund 1000 € .

Die andere Möglichkeit wäre einfach nur eine feste Klammer, ohne OP, ohne großen Aufwand, aber mit einer riesen Summe 4000 €

und die Frage, bringt es tatsächlich was? Denn nicht nur der Überbiss macht mir zu schaffen,

auf Grund der Fehlstellung habe ich starke Schmerzen im Kiefer, es knirscht und knackt, ränkt sich aus und schmerzt.

Abbeißen stellt sich immer als Herausforderung und vor allem bei härterem Essen immer mit der Angst, dass mir mein Kiefer wieder "raus springt".

Ich hab mich schon mit Freunden und Familie darüber unterhalten, aber eine richtige Meinung hat da auch nicht wirklich einer.

Denn die Erfahrungen damit sind ja nicht da. Ich habe schreckliche Angst vor einer OP.

Dazu kommt, dass ich 2 kleine Kinder hab (4 & 1), wo sollen die bleiben? Wie lang bin ich außer Gefecht gesetzt?

Ich weiß das ich so langsam was machen muss, sonst wird sich an meinem Gemütszustand nicht wirklich was ändern.

Klar, mittlerweile weiß ich wie ich reden, lächeln etc muss, damit es kaum auffällt, zumindest behaupten die Meisten, dass man es nicht sehen würde ... Ich jedoch fühle mich nicht schön damit. Ich möchte lachen können ohne die Hand vor den Mund zu nehmen! Ich möchte ohne Beschwerden essen können!

Mich würde interessieren wie ihr darüber denkt und was eure Erfahrungen sind.

LG Jessy

Hallo LiMissy

du wenn ich das höre,spiegelt das gerade genau so meine jetzige situation da.

ICH HABE AUCH 3 KINDER und war auch seid novemeber beim kfo die hat mir einen behandlungsplan gezeigt und bei der kk eingereicht

soweit so gut und als auch das ok von KK kam hab ich mich so gefereut.....natürlich auch wegen der kosten.

Aber als ich am dienstag dann bei der uni klinik in d'dorf war und er mir alles gezeigt hatte wie der eingriff stattfinden soll

und das ganze gehört habe besonders mit dem absägen des oberkiefers...uaaaaaaaaahhh...dachte ich nur oh mein gott.

jetzt weiss ich nicht was ich machen soll am dienstag hab ich einen termin mit meiner KFO weil ich noch mal besprechen muss

ob es da nicht auhc ohne op geht....na ja das ergebniss wäre bestimmt nbicht das gleiche,aber dazu kommt das man mir erst mal blut abnimmt um einen verdacht auf eine Blutgerrinnungsstörung auszuschliessen(ich hatte erwähnt das ich bei meinen letzten geburten meiner kinder extrem viel geblutet hatte) die ärzte hatten es etwas scher das in den griff zu bekommen....das kommt noch hinzu....uffffffffffffff ich weiss es einfach nicht wie du auch schon gesagt hattest aus der familie kann da keiner so wirklich mit reden....weil sie selber ja nicht das problem haben ich hasse mein spiegelbild,wenn ich lächel das geht schon mal gar nicht.

Am ende ist es unsere eigene entscheidung ob wir das machen oder nicht.....wie hast du dich denn entschieden???

ich hoffe du triffst die richtige entscheidung......ich stehe da leider noch ratlos und wrate erst mal bis dienstág ab was die Ärztin mir sagt....liben gruss Yasmin.

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Bin in einer ähnlichen Situation.

Mein KFO wollte die Vorbereitungen jetzt direkt angehen,jedoch möchte ich noch einen anderen KFC aufsuchen und mir noch ne 2. professionelle Meinung einholen. Dies erfolgt wohl im April/Mai in Zürich (Pyramiden Klinik)

Die Sache ist,dass meine Eltern zwar hinter mir stehen,aber nicht wirklich glauben,dass ich es durchziehen werde.

Bevor ich irgendwas machen werde,möchte ich das meine Eltern jedoch von wenigstens einem KFO informiert werden.

Es ist ja schon nen riesen Ding,was dann gemacht werden soll

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Ich würde sagen tue es, habe selber einen Überbiss von 11mm und bin jetzt nur noch am warten, was den Termin beim Kieferchirugen angeht.

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Hallo LilMissy, hast du dich schon entschieden ob du den Schritt wagen sollst?

Ich habe ca. das gleiche Problem wie du- starker Überbiss, knackendes Kiefer und Kaubeschwerden.

Bei meinem ersten Termin beim KFo wurde mir auch gleich mal gesagt, dass da ohne OP gar nix geht.

Der Schock saß so tief, dass ich mal über 1 Jahr nichts in der Sache machte und auch nichts davon hören wollte.

Letztes Jahr litt ich dann lange an Kopfschmerzen und irgendwie konnte die Ursache nicht gefunden werden. Mein Hausarzt meinte dann ich soll zu einem KFO schaun, es könnte sein, dass durch die Kieferfehlstellung der Schmerz asugelöst wird.

Ich trage meine Zahnspange seit fast einem Jahr und ich hab voll die Panik vor der OP, aber seit ich die Zahnspange trage, schmerzt mein Kiefer nicht mehr und meine Kopfschmerzen haben auch aufgehört.

Alleine deshalb hat sich die Prozedur schon ausgezahlt.

Auch wenn es sicher keine leichte Zeit wird/ist, ich glaube das Ergebnis entschädigt dann für die Qualen:)

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Hallole! Ich bin neu hier und kann mich hier gleich anschließen, weil ich auch total planlos bin was ich tun soll. Habe seit Jahren (bin 34) einen starken Überbiss, die Zähne ansich sind eigentlich schön und gerade nur eben die Vorderen im OK nicht :-(

Im Jan war ich beim KFO und letzte Woche beim KFC im KH.

Nun - der KFO hat mir 2 Methoden genannt - 2 Zähne im OK ziehen und Spange oder eben OP mit UK VV und GNE im OK und Spange.

Die KFC im KH meinte, dass ich nicht zu den Patienten gehöre, die sich unbegingt unters Messer legen müssen...supi! Und nu?!

Der KFO meinte noch, dass er mir nicht sagen kann, wie sich mein Profil mit der Zahnziehmethode ändert...

Ich weiß gar nichts mehr - versuche alles abzuwägen (Kosten, Dauer) und komme doch nicht weiter, sollte mich so langsam aber mal entscheiden :-/! Bin ein rießen KH-Angsthase und jetzt "freiwillig" operien lassen?!? Aber ich will es auf jeden Fall angehen (egal welche Methode), bin seit Ewigkeiten todunglücklich mit dem Überbiss. Was würdet ihr tun?!?

Verzweifelte Grüße ;-)

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Hallo LilMissy!

Auch ich kann mich hier nahtlos den Vorrednern anschließen. Nach KFO-Behandlung in der Kindheit (aus heutiger Sicht völlig ergebnislos) kam vor ein paar Jahren ein erneuter Anlauf mit der Diagnose "OP notwendig", was mich erstmal wieder 3 Jahre lang einen großen Bogen um KFOs hat machen lassen.

Da ich aber doch so unglücklich mit meinen schiefen Zähnen bin, wollte ich es jetzt doch nochmal versuchen. Habe mir eingebildet, dass jetzt vielleicht doch keine OP nötig wäre (sehr naiv). Vor der OP (und vor allem deren Langzeitfolgen) habe ich unheimlich Angst. Auch bin ich mit meinem Gesicht eigentlich zufrieden, so dass ich Angst habe mich nach der OP nicht mehr leiden zu mögen. Kann die Missstände im Alltag auch sehr gut kaschieren, aber halt nicht vor mir selbst verstecken, was mir doch große psychische Probleme verursacht.

Habe aber bisher keine gesundheitlichen Probleme (gelegentliches Knacken beim Gummibären kauen mal ausgenommen), so dass ich daher auch nicht die Motivation für die OP schöpfen kann. Aber alle KFOs (war mittlerweile bei vier KFOs) sagen mir, dass ich langfristig ohne OP große Probleme mit dem Kiefer und den Zähnen bekommen werde.

Somit führt eigentlich kein Weg dran vorbei. Trotzdem fällt es mir sehr schwer mich mit dem Gedanken anzufreunden.

Zum Glück habe ich noch keine Kinder. Nach alldem, was ich hier im Forum gelesen habe, muss es wirklich ziemlich schwer sein, das ganze noch mit Kindern zu meistern. Das sollte man sich dann wirklich nochmal doppelt mehr überlegen. Die Einschränkungen sind schon ziemlich enorm. Ich glaube das ist wirklich nur mit großer Hilfe der Familie (Erwachsene) machbar.

Würde mich mal interessieren, wie du dich jetzt entschieden hast.

VG

snoody

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Also ich bin schon mal froh, dass ich nicht die Einzige bin, die sich jahrelang mit der Frage "soll ich oder soll ich nicht" rumquält!!!

Das macht einen echt :483:

Habe auch einen Überbiss und UK/OK Engstand. War auch schon bei vier Kieferorthopäden um irgendwie um diese sch... OPs rumzukommen, aber leider kommen die alle zum selben Ergebnis. Und ein 80%iges Ergebnis was sich vielleicht wieder zurückbildet will ich auch nicht.

Warum können wir nicht einfach alle mit tollen geraden Zähnen auf die Welt kommen?!?!? :485:

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Warum können wir nicht einfach alle mit tollen geraden Zähnen auf die Welt kommen?!?!? :485:

Weil dann etliche Kieferorthopäden und -chirurgen arbeitslos wären, das wollen wir doch auch nicht, oder? :483:

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