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kitty20

9.Januar 2012 - Meine Bimax und Kinn OP bei Dr. Dr. Kater in Bad Homburg

Hallo ihr Lieben!

Meine OP ist nun schon 11 Tage her. Weil mir die vielen Erfahrungsberichte hier, in der Zeit vorher einen guten Einblick in das Bevorstehende gegeben haben, möchte ich nun gerne meine Erfahrungen mit Euch teilen. Auch wenn ich versucht habe mich kurz zuhalten ist es mir leider nicht immer gelungen. Sorry!

Sonntag, 8.1./ Anreise

An diesem Tag sollte ich um 14 Uhr in der Klinik sein. Also machte ich mich mit einer Freundin und dem riesen Koffer schon um 11 Uhr auf den Weg in die Innenstadt von BH um noch einmal ausgiebig zu brunchen. Leider war sie die Einzige von uns, die etwas von dem tollen Buffet essen konnte. Von diesem Moment an wurde mir wirklich übel. Die Angst, die ich bis zu diesem Zeitpunkt sehr gut verdrängen konnte, kam hoch…

Um 13.40 Uhr sind wir dann auf Station A2 angekommen und haben das Zimmer bezogen. Als ich das Zweibettzimmer sah, war ich erleichtert. Ich hätte es unangenehmer gefunden, wenn mehr Frischoperierte auf einem Zimmer untergebracht wären. Nachdem der Koffer ausgepackt war, kam die liebe Zimmernachbarin (ich nenne sie E) an. Wir freuten uns sehr, dass wir uns ein Zimmer teilen durften weil wir uns bereits aus dem Forum kannten.

Nach langem Warten kamen Dr. P. und ein anderer Arzt aus der Praxis. Wir hatten die Möglichkeit noch einmal Fragen zu stellen. Ums Blutabnehmen sind wir leider nicht herumgekommen. Aber gut. Ich dachte, wer am nächsten Tag operiert werden will, sollte zum Blutabnehmen gerade noch in der Lage sein. Augen zu und durch…

Gegen 17 Uhr kam dann die Anästhesistin vorbei, blieb kurz und schon war sie wieder weg… Es gab wohl ein Notfall, deshalb warteten wir gerne… Als sie schon um 18 Uhr zurück war, wurden wir ausführlich über die Narkose aufgeklärt. Sie nahm uns die Angst, nicht mehr aufzuwachen, und stellte uns jede Menge Fragen.

Dann durften wir außerhalb essen gehen, sollten aber um 22 Uhr wieder zurück sein. Weil ich den ganzen Tag vor lauter Aufregung gar nichts essen konnte, war dies eine unverzichtbare Stärkung vor der OP und die letzte Pizza für Wochen…

Als wir gegen 21.30 Uhr wieder zurück auf dem Zimmer waren, lernten wir auch gleich die Nachtschwester kennen. Eigentlich kann sie bestimmt ganz nett sein, aber fragt sie bloß nichts über die Infusionsnadel. Darauf reagiert sie allergisch… Sie hat uns dann noch erklärt, dass wir die Tabletten morgens nur mit sehr wenig Wasser schlucken dürften und uns mitgeteilt, in welcher Reihenfolge wir dran wären. E und ich haben uns dann noch ganz gut unterhalten. Diese Nacht konnte ich ohne Schlaftablette durchschlafen. Das tat gut.

Montag, 9.1./ OP-Tag

Geweckt wurden wir gegen 6 Uhr. Die liebe E sollte die erste sein. Eigentlich sollte noch ein HNO-Arzt zu ihr kommen, aber dann doch nicht. Wir waren etwas verwirrt. E hat die Nachtschwester ganz lieb gefragt, ob sie ihr dann noch kurz in den Hals gucken könne, aber dafür hatte sie leider keine Zeit. Dieser nicht vorhandene Service hat uns schon beunruhigt, zumal sie noch 2 Tage zuvor die Grippe hatte. Eine andere Schwester hat dann jedoch noch die Zeit dafür gefunden. Alles war ok.

E war sehr hibbelig. Auch nachdem sie die Tabletten genommen hatte, rannte sie trotz Verbot noch durch die Gegend. Diese Tabletten könnten bewirken, dass man wackelig auf den Beinen wird, man umkippt etc. Davon war bei ihr jedoch nichts zu merken.

Gegen 7 Uhr wurde sie abgeholt und ich sollte mich schon mal fertigmachen. Also geduscht, OP-Hemd, Netzhöschen und Thrombosestrümpfe angezogen und ins Bett gelegt. Beruhigungs- und Schmerztabletten geschluckt und dann hieß es warten.

Es muss gegen 9.40 Uhr gewesen sein, als ich abgeholt wurde. Die Tablette zeigte ihre Wirkung, ich wurde ruhiger. Unten angekommen, rutschte ich auf den OP-Tisch und wurde zugedeckt. Dann ging es in den Vorbereitungsraum. Es wurde ernst. Alle waren super lieb. Die Schwester hat mir noch eine Decke mit warmer Luft aufgeblasen und mir jeden Schritt genau erklärt. Zuerst wurden meine Haare unter einer Haube versteckt und festgeklebt. Ich wurde festgeschnallt und bekam die Thrombosespritze. Das EKG wurde aufgeklebt und der Fingerclip um den Sauerstoff im Blut zumessen angebracht. Danach hat sie den Zugang in der linken Hand gelegt. Ich konnte nicht hingucken und hab es einfach über mich ergehen lassen. Obwohl es genau das war, wovor ich am meisten Angst hatte, war es letztendlich halb so schlimm. Diese Schwester hat ihre Arbeit echt klasse gemacht. Nachdem ich 3x Nasentropfen bekommen habe, hieß es warten…

Als ich dann so da lag, kam Dr. K. vorbei und erklärte nochmal, was gemacht würde: OK vor, schwenken und kippen, UK deutlich vor und Kinnumformung. Er sagte, er hätte es „gut ausgetüftelt“ und fügte noch hinzu, dass ich danach etwas anders aussehen werde. Er wünschte mir noch gute Träume und weg war er.

Nach kurzer Wartezeit füllte sich der Raum und es ging plötzlich ganz schnell. Das Narkosemittel wurde gespritzt und Sauerstoff über die Nase gehalten. Weg war ich...

Aufgewacht bin ich gegen 15.15 Uhr auf der Intensivstation. Da ich starkes Nasenbluten hatte, war die liebe Krankenschwester dabei, sich intensiv um mich zu kümmern… Langsam merkte ich auch die unzähligen Dinge, die an mir angebracht waren: Die gute Kühlmaske die Geräusche machte, zwei Drainageschläuche, die das Blut absaugten um die Schwellung so gering wie möglich zu halten und die Magensonde im rechten Nasenloch. Auch das EKG und der Fingerclip waren noch immer da. Durch den Zugang wurde ich mit Schmerzmittel versorgt und mit der Manschette am rechten Arm wurde stündlich und automatisch der Blutdruck gemessen. … mit dieser Ausstattung macht die Intensivstation ihren Namen echt alle Ehre ;)

Ich merkte, dass ich meine Augen nicht öffnen konnte. Sie brannten und haben ordentlich getränt. Somit habe ich nur gehört, dass Dr. K. kurz da war und sagte, dass die OP gut verlaufen sei. Er sagte auch, dass nach der OP, beim Abwaschen des Gesichts, evtl. etwas Alkohol in die Augen gelangt sein könnte und ordnete Bepanthen Salbe an.

Die Krankenschwester war einfach klasse. Sie war hilfsbereit, fürsorglich, super lieb und man merkte, dass sie ihre Arbeit echt gerne machte. Sie half mir ein neues Hemd anzuziehen und mit der Spritze Tee zu trinken. Weil ich nicht schlucken konnte, klappte dies genau ein Mal. Auch meiner Bitte, die Magensonde schnellstmöglich zu ziehen, kam sie nach. Im Nachhinein frage ich mich, wie sie mich überhaupt verstanden hat. Weil ich das Gefühl hatte, nicht richtig atmen zu können, konnte ich kein einziges Wort von mir geben und mich nur mit komischen Geräuschen verständigen. Die Schwestern müssen echte Profis sein ;)

Das Nasenbluten war noch immer sehr stark und wollte an diesem Tag auch nicht mehr stoppen. Weil das in diesen Ausmaßen wohl auch nicht ganz so normal war, wurde Dr. K. gerufen.

Die Schicht wurde gewechselt und die Nachtschwester stellte sich vor. Auch sie machte einen freundlichen Eindruck und verbreitete gute Stimmung. Aus jeder Situation machte sie einen Witz. Dies führte allerdings dazu, dass ich einen Lachanfall nach dem anderen bekam. Die Nähte spannten und das war sicher nicht gut, aber für die Stimmung war es super. Sie ging sogar aufs Zimmer um für uns persönliche Dinge zu holen.

Man sagte uns zwar zuvor, dass wir nichts persönliches auf der Intensivstation haben dürften, trotzdem hat E für alle Fälle ihre Päckchen gepackt und im Zimmer bereitgestellt. …und siehe da, E brauchte nur sagen, dass sie dringend die Sachen benötigt und schon wurden sie ihr gebracht. Plüschtiere, MP3 etc. …alles so lebensnotwendige Dinge ;) Ich war der Schwester so dankbar, denn ohne meine eigene Tempobox hätte ich das Nasenbluten in der Nacht vielleicht nicht so gut bändigen können…

Also ein kleiner Tipp für alle: Vergesst nicht Eure Päckchen zu packen. Man weiß ja nie. ;)

Während E, die nur durch einen Vorhang getrennt neben mir lag, sprechen konnte wie ein Wasserfall und sich bei jeder Schwester vorstellte und in Gespräche verwickelte und in der Lage war tassenweise Tee zu trinken, lag ich einfach nur da und war froh wenn ich atmen konnte. Alle 10 Minuten ging mein Blick zur Uhr. In dieser Nacht habe ich 30 min geschlafen. Die Schmerzen hielten sich gut in Grenzen,sodass ich mir kein zusätzliches Schmerzmittel geben lassen musste. Die Bettpfanne verweigerten wir und bekamen den Stuhl. :D

Dienstag, 10.1./ 1. Tag Post OP

Um 6 Uhr war die Nacht vorbei und es hieß, dass wir bald zurück auf Station dürften. Ich machte dem Pfleger (soweit ich es mitbekommen habe, muss es ein Azubi gewesen sein)ein Zeichen, dass ich gerne etwas aufschreiben würde. Nach einer gefühlten Ewigkeit war dann auch ein abgerissenes Stück Zettel da. Da ich kein Wort sprechen konnte, schrieb ich mit allerletzter Kraft alles das auf, was ich unbedingt mitteilen musste. Der gute junge Mann nahm den Zettel, las ihn durch, verschwand, kehrte zurück und heftete ihn ab. …dann fragte ich mich, wofür ich mir eigentlich diese Mühe gemacht hatte. :huh:

Wir konnten es kaum erwarten, bis die Visite kam und Dr. P. sein ok für die Station gab. Er schnitt uns auch gleich die ersten Gummis durch.

Bevor wir abgeholt wurden, half uns die Schwester noch mit dem Waschen.

Wieder zurück auf Station konnten wir dann selbständig zur Toilette gehen, uns mit Hilfe umziehen und uns freier bewegen. So fühlten wir uns nur noch halb so krank.

Der erste Blick in den Spiegel war interessant. Zum einen natürlich erschreckend, weil blutverschmierte Pflaster im Gesicht klebten und die Drainageschläuche raushingen. Zum anderen aber war ich super glücklich, weil eine positive Veränderung im Gesicht stattgefunden hat.

Für den Rest des Tages waren wir gut beschäftigt. Wir sollten ununterbrochen kühlen und viel trinken. Kühlen war kein Problem, aber trinken konnte ich immer noch nicht. Mein Hals war voller Blut, weil das Nasenbluten noch immer nicht aufgehört hatte. Mein Mund war so ausgetrocknet, weil ich die Lippen nicht schließen konnte. Zudem war meine Nase komplett zu. Ich war einfach nicht in der Lage zu schlucken. Die Ärzte und Schwestern sagten, ich sei die erste, die das nicht hinbekomme. :( Obwohl es sehr anstrengend war, habe ich immer und immer wieder geübt. Dr. K. kam vorbei und ordnete mir mehr Infusionen an.

Am Abend gab es dann mein allergrößtes Erfolgserlebnis. Ich konnte endlich schlucken. Ich war so glücklich und erleichtert als ich geschafft hatte, eine Tasse Tee mit der Spritze zu trinken. Die Angst zu vertrocknen gehörte nun der Vergangenheit an. Von dort an ging es weiter bergauf. :)

Mittwoch, 11.1./ 2. Tag Post OP

In dieser Nacht hat mich das Geräusch der Kühlmaske am Schlafen gehindert. Somit wurden es dann auch wieder nur 30 Minuten. Alles nur halb so schlimm, denn schon bald sollten die Drainagen gezogen werden. E und ich konnten kaum erwarten dass Dr. P. kam und uns von den Schläuchen und Fläschchen befreite. Um etwa 8 Uhr war es dann soweit. Der Schmerz war erträglich und die Freude war groß.

Danach konnten wir duschen, Zähneputzen und Frühstücken. Dann ging es runter zum Röntgen und mit dem Bild in die Praxis. Dort wurden neue Gummis eingehängt und noch ein Röntgenbild vom Seitenprofil gemacht.

Um 14.30 Uhr war ich dann bei der ersten Lymphdrainage und empfand sie als angenehm.

Da ich dringend etwas von Zuhause brauchte, habe ich meine Mutter und meine Schwester gebeten kurz vorbei zukommen. Es war schön sie zu sehen, allerdings empfand ich Besuch als anstrengend und habe sie deshalb schon nach 15 min wieder verabschiedet. Ich bin froh, dass sie so viel Verständnis hatten. Dies war das einzige Mal, dass ich mir Besuch geladen habe.

Auch an diesem Tag musste wieder gekühlt werden.

Donnerstag, 12.1./ 3. Tag Post OP

Heute Nacht konnte ich ganz gut schlafen. Wahrscheinlich lag es aber daran, dann ich die Kühlmaske die meiste Zeit weggelassen habe. So habe ich zwar riskiert, dass die Schwellung zunimmt, jedoch war es mir auch sehr wichtig, wenigstens einmal für ein paar Stunden schlafen zu können.

Um 6.30 Uhr duschen, um 7 Uhr wurden die Betten gemacht, um 8.30 Uhr Visite und dann wieder zur Praxis. Dort wurde ich gefragt, ob ich mich mit einer etwas ängstlichen Patientin unterhalten möchte, die diese OP noch vor sich hat. Na klar! Die Arzthelferin meinte später, dass ich ihr Mut machen konnte. Dann wurde mein Mund gespült und neue Gummis eingehangen.

Wieder zurück in der Klinik stand auch schon die zweite Lymphdrainage an. Kaum war ich zurück auf dem Zimmer kam eine Bekannte vorbei, die in der Klinik arbeitet. Obwohl ich ihr nicht von meiner OP erzählt hatte, wusste sie durch den OP-Plan bestens Bescheid. Was eine schöne Überraschung… und auch überhaupt nicht anstrengend.

Danach Mittagsschlaf, die Infusionsnadel wurde entfernt und Visite gegen 18.30 Uhr.

Freitag, 13.1./ 4. Tag Post OP

Nach der 3. und letzten Lymphdrainage ging es mit dem Röntgenbild wieder in die Praxis.

Obwohl mir Dr. P. gestern noch gesagt hat, dass ich frühestens am Samstag entlassen würde, war die Freude umso größer, als ein anderer Arzt dort das ok gab, schon heute nach Hause zu dürfen. Überglücklich spazierte ich zur Klinik zurück, packte meine Koffer, organisierte meinen Abholdienst und verabschiedete mich von den Schwestern und der lieben E. Alle waren sehr überrascht, dass ich schon gehen durfte. Daraufhin fing ich sogar an zu zweifeln, ob es gut sei, dass ich schon ginge. Die Sachen waren jedoch schon gepackt und meine Schwester zum Abholen unterwegs. Somit blieb es dabei.

14.1.-heute/ die erste Woche Zuhause

Wieder Zuhause, ging es mir gleich viel besser. Ich konnte viel besser schlafen, meine eigenen Süppchen kochen und anfangen aus der Tasse zu trinken. Die Schwellungen werden täglich besser und die blauen, gelben und grünen Flecken verabschieden sich so langsam. Das Sprechen hat mich anfangs noch sehr angestrengt, aber auch das fällt mir jetzt leichter. Das Gefühl kehrt zurück in mein Gesicht, seit 2 Tagen kribbelt es im Kinn. Bin schon gespannt, wann sich etwas in der Lippe tut. Noch ist sie dick und die einzige noch taube Stelle. Das Zähneputzen ist aufgrund der vielen Nähte noch etwas schmerzhaft und tricky, das Einhängen der Gummis klappt gut. Täglich mache ich mehr Fortschritte und freue mich über Kleinigkeiten.

Am Montag war ich bei meiner KFO, sie war sehr zufrieden. Am Dienstag hatte ich einen Kontrolltermin in der Praxis und auch da war alles ok. Es geht bergauf.

Auf was ich in der Klinik nicht hätte verzichten wollen:

-Spiegel: Ich brauchte ihn immer beim Essen und Trinken. Wenn man kein Gefühl hat, werkt man leider nicht, ob etwas rausläuft. Man bekommt die Spritze auch einfach besser in den Mund gezielt.

-Tempoboxen: Auch auf Intensiv sehr praktisch. Diese grünen Papiertücher aus der Klinik waren einfach zu hart für meine Nase.

-Wattestäbchen: Sehr hilfreich, weil man die Nase nicht schnauzen darf.

-Viele Handtücher: Wenn beim Essen doch mal was daneben geht habe ich lieber ein Handtuch getauscht, als das Oberteil. Umziehen ist mit samt der Drainagen schon eine Kunst.

-Schal: Die gute Kühlmaske verliert doch hin und wieder Wasser. Mir haben sie gute Dienste geleistet.

Nasenspray und Bepanthen haben wir in der Klinik bekommen.

Während des Klinikaufenthalts waren E und ich viel mit uns selbst beschäftigt, sodass wir nicht einmal in unsere Zeitschriften geschaut haben. Zumal mich das Sprechen sehr angestrengt hat, war ich froh Familie und Freunde zuvor abbestellt zu haben. Dass täglich der Freund von E kam, hat mich nicht gestört und lag daran, dass ich für seine Unterhaltung ja nicht verantwortlich gewesen bin.

Diese undefinierbaren bunten, heißen Süppchen, die es morgens, mittags und abends gab, konnte ich nicht essen. Stadtdessen habe ich mich von Joghurt und Tee ernährt. Während dem ganzen Aufenthalt, hatte ich zu keinem Zeitpunkt ein Hungergefühl. Und wenn eines dagewesen wäre, wäre der REWE auch gleich um die Ecke… ;)

Fazit:

Die ersten 3 Tage sind die härtesten, aber dann geht es schnell bergauf. Es war erstaunlich zu sehen, welche Unterschiede es bei E und mir gegeben hat. Bei jedem verläuft es tatsächlich anders. In der Klinik habe ich mich zu jedem Zeitpunkt sehr gut aufgehoben gefühlt. Die Ärzte und Krankenschwestern waren super lieb, hilfsbereit und zu jedem Zeitpunkt da.

Jetzt weiß ich aus eigener Erfahrung, dass man es schaffen kann. Auch wenn ich natürlich noch nicht weiß, wie das Ergebnis letzten Endes wird, bin ich froh, diesen Schritt gegangen zu sein. Vor dem neuen Aussehen hatte ich große Angst, aber schon jetzt sieht man eine deutliche Verbesserung. Die Fortschritte sehe ich täglich. Mich hat es stärker gemacht. :rolleyes:

Viele Grüße!

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Hallo C.

toller,ausführlicher Bericht. Wie charmant, dass ich immer als "liebe E." erwähnt werde *freu*

Die To Do Liste am Ende finde ich eine super Idee. Der REWE ist definitiv eine Erwähnung wert.

Und..es ist wirklich erstaunlich, wie stark die Unterschiede zwischen unseren Heilungsverläufen waren und sind.

Für mich waren beispielsweise die ersten drei Tage gar nicht soo hart.

Es freut mich, dass endlich wieder Gefühl in deine Lippen kommt.

Wie hat dein Umfeld bisher eigentlich reagiert?

Viele Grüße,

E.

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hey, ich fand es wirklich interessant zwei berichte einmal aus dem gleichen zimmer lesen zu können :)meine zimmernachbarn waren und sind bis dato nicht auf progenica.

dass du die einzige seist, die nicht in der lage war zu schlucken, kann ich wiederlegen: mir ging es nämlich ganz genau so. ich habe in meinem mund kaum was gefühlt und konnte die schwellung nicht mal im mund mit meinen zähnen auseinanderhalten..ein verwirrendes gefühl. ich konnte die ersten 3 tage nicht einmal wasser mit einer spritze schlucken und war monströs geschwollen. die schwestern wurden von anfang an bei diesem thema sehr pampig und sagten ich solle reden, trinken und essen, dann würde es besser werden.

als ich dann drüben in der praxis war und mir der kreislauf zusammengeklappt ist, sagte dr. k. ich solle gar nicht reden, weil die schwellung zu heftig sei. so gehen die meinungen auseinander.

die schwestern legten uns den ersten und zweiten tag spritzen hin, um darüber zu essen etc und ab da dann kleine löffel und am 4. tag normale esslöffel, mit der begründung zu hause hätten wir ja auch keine spritzen mit schläuchen dran. habe dann zwei oder drei mal gluckose angehängt bekommen, aber alles nur ungern, so erschien es mir.

meine zimmernachbarin war da ganz anders gesegnet, sie hatte nicht so eine extreme schwellung, konnte den mund schließen und auch schlucken - und war allgemein viel fitter als ich, sie lief herum, redete, nahm an der außenwelt teil. das war bei mir gar nicht der fall, erst als ich zu hause war hat sich das gebessert.

da sieht man mal, zu hause ist es doch am schöntesn =P

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Hallo kitty,

ich gartuliere dir zur überstandenen OP und danke dir für deinen tollen Bericht. Ich habe in Bad Homburg im Oktober meine erste OP (GNE) hinter mich gebracht. Die Bimax steht dann auch noch an. Aber das wird wohl noch über ein Jahr hin sein.

Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung und hoffe, dass alles so wird, wie du es dir wünschst. Wenn du jetzt schon fast alles spürst und nur in der Lippe noch ein Taubheitsgefühl hast, geht es bestimmt schnell bis du wieder alles fühlen kannst. :) Das macht mir selbst auch Mut.

Alles Gute.

Viele Grüße

Bianca

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Hallo!

@ Mia

Die Reaktionen sind sehr positiv. Allerdings hat mich meine beste Freundin am Sonntag, fast zwei Wochen Post OP, nicht erkannt. Das war vielleicht komisch...

In den Lippen kommt noch kein Gefühl zurück, dafür sind sie minimal abgeschwollen.

@ Jamie

Tut mir leid, dass es bei dir nicht gut gelaufen ist. Bei mir hieß es auch immer, dass es nur besser werden kann wenn ich trinke. Wenn man nicht schlucken kann, geht das aber nun mal nicht. Allerdings lag es bei mir nicht an der Schwellung, sondern am ganzen Blut was in meinem Hals und in der Nase feststeckte. Erst, als ich es mit allerletzter Kraft raus gewürgt (sorry) habe, klappte es.

Mit deiner großen Schwellung stelle ich es mir viel viel schlimmer vor. Die kann man ja nich mal eben so loswerden... Du Ärmste! Das hat dich sicher einiges an Nerven gekostet, aber Du hast es geschafft!

@ Bianca

Danke Dir!

Oh ja. Das Gefühl ist echt schnell zurückgekehrt. Das hätte ich nicht gedacht. Für die Lippen brauche ich noch etwas Geduld, aber das wird.

Mach Dir keine Sorgen. Du wirst erleben, dass alles auszuhalten ist und dich dann am Ergebnis freuen. ...und die Zeit vergeht schnell.

Alles Gute für dich.

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