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kitty20

Rezidiv - wir haben Fragen

Hallo Zusammen!

Die liebe Mia und ich machen uns zurzeit Gedanken über ein Rezidiv und haben ein paar Fragen an euch.

- Bis wann kann ein Rezidiv auftreten? Sind es echt nur 6 Wochen nach der OP?

- Gibt es außer dem Tragen der Gummis Möglichkeiten ein Rezidiv vorzubeugen?

- Kann man ein Rezidiv überhaupt behandeln, wenn es aufgetreten ist?

Hat jemand von euch Erfahrungen damit?

Unsere OP ist noch keine 3 Wochen her. Wieviel sprechen ist gut?

Wir sind verunsichert weil uns jeder was anderes erzählt.

Viele Grüße,

Mia & Kitty

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Leider kann ich euch da nicht weiterhelfen, interessiert mich aber sehr. Ich habe nämlich das Gefühl, dass, wenn ich nicht auf meinen Biss achte, mein Unterkiefer zur rechten Seite nach hinten fällt, nicht viel aber man sieht dann von aussen, dass es nicht mehr gerade ist. Ich habe auch ein komisches Gefühl im rechten Kiefergelenk.

Zählt das auch schon als Rezidiv?

Auf die Frage, wann ich die Gummis raus nehmen darf, antwortete meine KFO, dass ich das selbst sehen müsste, wie der Kiefer sich halt verhält. Da ich seit dieser Woche wieder arbeite (Erzieherin im Kiga) trage ich die Gummis nur noch Nachts. Habe natürlich Angst, dass es zu früh ist, aber mit Gummis, kann ich schlecht sprechen und sprechen ist im Kiga ja sehr wichtig.

Wäre schön, wenn mir jemand dazu etwas sagen kann, der Erfahrungen mit Rezidiv hat oder sich da auskennt.

LG

Lüsa

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Liebe Kitty,

vielen Dank für das Posten unserer Fragen :)

Ich hoffe wir kriegen bald viele informative Antworten!

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Hallo zusammen,

ich hatte nach meiner 1. OP (UKVV) ein Rezidiv. Das kam erst Jahre danach. Es kommt immer darauf an welche Ursache das Rezdiv hat. Ist es von den Muskeln, kommt es sehr schnell. Die Muskeln müssen sich umgewöhnen, deswegen auch die Gummizüge die ersten Wochen. Man kann zusätzlich mit Botox arbeiten. Das zahlt aber keine Kasse. Ist aber sehr wirkungsvoll und die Spitze hält 3-4 Monate. Einige Chirurgen machen das gerade bei größeren Verlagerungen.

Ansonsten kann ein Rezidiv, wie bei mir, auch Jahre später kommen. Das kann verschiedene Ursachen haben. Ich habe mal eine Person kennengelernt, die hatte ein Rezidiv, da sich unter den Platten der Knochen nicht wieder richtig verknöchert hat. Es hatte sich nur hartes Bindegewebe gebildet. Dann kann ein Rezidiv an den Zähnen wieder zu einem falschen Biss führen, was wiederrum den Kiefer beeinflusst. Das war scheinbar bei mir so. Man kann halt nur seine Retainer fleißig tragen und regelmäßig zur Kontrolle gehen.Ansonsten gibt es keine Sicherheiten.

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Und was kann man tun, damit ein muskulär bedingtes rezidiv nicht auftritt?

Ich beiße immer mal wieder auf die Backenzähne (habe da noch keinen richtigen Kontakt wg Lingualspange die ist im Weg) und schiebe den Kiefer ein Stück nach hinten und das geht recht gut und das macht mir angst.

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Und was kann man tun, damit ein muskulär bedingtes rezidiv nicht auftritt?

Viel Physiotherapie und Botox eben.

google mal nach Botoxeinsatz in der Kieferchirurgie. Dazu gibt es sogar eine Studie.

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Hallo Lippi!

Danke für die Antwort.

Was wurde denn unternommen, um das Rezidiv zu beseitigen? Hattest du noch eine OP?

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Was wurde denn unternommen, um das Rezidiv zu beseitigen? Hattest du noch eine OP?

Ich bin nochmal operiert worden.

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komisch, ist das denn nicht aufgefallen, bevor es soweit kam? Ich muss seit der OP jede Woche zur Kontrolle und hoffe natürlich, dass denen das auffallen würde, wenn ein rezidiv beginnt.

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Mein KFO hat gesagt, das wichtigste um ein Rezidiv zu vermeiden ist das konsequente Tragen der Gummis nach der OP. Ich trage auch 3 Monate post OP immernoch brav 24h am Tag (Ausnahme beim Essen und Zähneputzen) meine Gummis und mir ist es ehrlichgesagt egal, dass es blöd aussieht und ich eher schlecht sprechen kann. Hauptsache der Kiefer bleibt da wo er ist. Und ich werde die Gummis auch noch 10 Wochen weitertragen, danach bekomme ich dann wohl meine Klammer ab :-)

Ich bin aber auch immer wieder überrascht, wie unterschiedlich die KFOs das handhaben. Einige müssen oder sollen die Gummis ja nur wirklich kurze Zeit tragen. Ich hatte darauf auch gestern meinen KFO angesprochen und er sagte, dass diese KFOs dann noch nicht so viel Erfahrung haben, dass auch wenn es am Anfang gut sitzt, der Kiefer ohne Gummis auch noch nach Monaten wieder nach hinten gezogen werden kann. Ich kann daher jedem nur den Rat geben: Lieber die Gummis zu lange tragen (auch wenns nervt) als nur einen Tag zu kurz!!!

Nach meine GNE habe ich auch nach der Entfernung der großen Apperatur noch 2 Jahre einen Gaumenbügel getragen um die Breite im Kiefer zu erhalten. Er kam dann nur raus, weil nach der Bimax mein Gaumen so dick war, dass der Gaumenbügel komplett im Gaumen verschwunden war (aua). Auch da war es mir lieber ihn länger zu tragen als zu kurz.

Aber so eine Aussage von einem KFO, dass man selbst wissen muss, ob man die Gummis noch tragen muss bzw. ob man sie braucht, finde ich schon echt hart :blink: !!!

Viele Grüße und Gute Besserung an Alle!!!! :D

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Hallo ihr :)

Ich hoffe ich darf mir hier dranhängen da ich auch ein paar wichtige Fragen bezüglich Rezidiv hätte. Wurde leider bis jetzt noch gar nicht darüber informiert.

Wie oft kommt denn so ein Rezidiv vor? Gibt es da Zahlen/Statistiken?

Viele schreiben hier immer etwas über Gummis die man danach tragen muss/soll. Was ist das? Wie lang muss man die tragen?

Würd mich freuen wenn mir wer weiterhelfen kann :)

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hallo alle zusammen,

die aussage, man müsste selbst ehen, wie lange man die Gummis trägt, finde ich nahezu unverantwortlich. Der ganze Kiefer ist noch nicht stabil und da stimme ich Kiwi vollkommen zu: Lieber zu lange, so doof es aussieht, als zu kurz. Immerhin quälen wir uns alle jahrelang mit spange, teils gne, dann die schwere OP, da solls an ein paar Gummis nicht scheitern:)

die liebsten grüße an alle leidensgenossen. wir schaffen das!!!

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komisch, ist das denn nicht aufgefallen, bevor es soweit kam?

Nein. 1. kam mein Rezidiv Jahre später ( da war die ganze Behandlung schon abgeschlossen) und 2.wenn's einschleichend kommt, bemerkt man es nicht so schnell.

Außerdem kommt es ja darauf an, ob es muskulär ist oder andere Ursachen hat. Bei rein muskulären Rezidiven bemerkt man es schneller.

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Nein. 1. kam mein Rezidiv Jahre später ( da war die ganze Behandlung schon abgeschlossen) und 2.wenn's einschleichend kommt, bemerkt man es nicht so schnell.

Außerdem kommt es ja darauf an, ob es muskulär ist oder andere Ursachen hat. Bei rein muskulären Rezidiven bemerkt man es schneller.

Hallo miteinander,

leider kann ich mich dem, was Lippi gesagt hat, nur anschließen. Ich hatte 1987 (kein Tippfehler, ist wirklich so lange her) schon eine Oberkiefervorverlagerung. Innerhalb des ersten Jahres kam es zu einem leichten Rezidiv, von dem ich vermute, dass es muskulär bedingt war, da es mir aufgefallen war, dass man Oberkiefer weiter hinten war, nachdem ich konzentriert am Computer gearbeitet habe. Die Oberkieferzähne standen aber immer noch vor den Unterkieferzähnen. Ich bin mir nicht mehr sicher, wie lange es nach der OP war, es war aber sicher nach der Entbänderung, und das war maximal 5 bis 6 Monate nach der OP. Es wurde damals nicht viel gemacht, außer dass ich eine lose Zahnspange bekam, die im Oberkiefer saß, aber einen Bügel hatte, der bis zum Unterkiefer reichte. Ich habe das Teil auch einige Jahre, wahrscheinlich 4 bis 5 getragen, aber irgendwann weggelassen, da auch nie gesagt wurde, wie lange ich es noch tragen sollte.

Im Juli 2010 war ich beim Kieferorthopäden, nachdem mir aufgefallen war, dass meine Zähne wieder so aussahen, wie vor über 20 Jahren, wobei ich aber nicht sagen kann, wann es sich innerhalb der über 20 Jahre wie verändert hat, es muss also sehr langsam gewesen sein, so dass man es dann merkt, wenn es schon sehr ausgeprägt ist. Außerdem haben die Zähne auch noch teilweise versucht, die Kieferfehlstellung zu kompensieren, bis es irgendwann nicht mehr ging und selbst mir auffiel.

Ich vermute, dass die Gründe zum einen darin liegen, dass mein Oberkiefer nach der OK-VV nicht wieder richtig verknöchert ist (siehe Schokolädchens Bilder ), so dass ich nur Knochenbrücken jeweils neben der Nase und hinten am Jochbein habe. Ist erst letztes Jahr bei der GNE aufgefallen, die deshalb abgebrochen wurde, war mir vorher selber nicht bewußt. Zum anderen habe ich die ganze Jahre falsch geschluckt, so dass die Zunge gegen die vorderen Zähne im Unterkiefer gedrückt hat und damit der Oberkiefer auch keine Impulse nach vorne bekommen hat. Und durch die fehlende Verknöcherung war es wahrscheinlich für den Oberkiefer deutlich leichter als sonst, in seine alte Stellung zurückzurutschen. Mein KC meinte, dass es bei der GNE für ihn so aussah, als wäre der Oberkiefer wieder an der alten Stelle (minus die fehlenden Knocheanteile :-(), wenn nicht noch ein Stück weiter zurück.

Bevor ihr jetzt aber Panik schiebt, weil es zwei Leute sind, bei denen nach Jahren noch ein Rezidiv aufgetreten ist: Alle anderen haben ja nach Jahren nun wirklich keine Grund mehr, sich im Forum rumzutreiben, man bekommt also im Falle eines Rezidivs nur den verzerrten Eindruck derer, bei denen etwas passiert ist. Und nachdem ich bisher niemand in "freier" Wildbahn, dass heißt außerhalb des Forums mit einer Kiefern-OP kannte, tauchen in den letzten zwei Wochen lauter Leute mit OPs (teilweise auch noch geplant) auf. Vor zwei Wochen haben mich auf einem Probenwochenende zwei Leute wegen meiner Zahnspange angesprochen, ob mir eine OP bevorsteht. Die eine war vor 3 Jahren wegen eines Überbisses operiert worden, kein Rezidiv, die andere vor 10 Jahren wegen einer Progenie, auch kein Rezidiv. Sie meinte auch, dass bei Ihr vor einem Jahr noch bisher fehlendes Gefühl zurückkam, es gibt also auch noch nach Jahren Hoffnung, dass sich Nerven regenerieren.

Meiner Meinung nach ist es wirklich am wichtigsten, muskuläre Rezidive zu vermeiden, vor allem indem man den Muskel Zeit gibt, sich an die veränderte Situation anzupassen, indem man mit Gummis arbeitet. Ich war damals für zwei Wochen verdrahtet, aber es gab keine Gummizüge, von denen man immer im Forum liest. Und in Kombination mit meiner fehlenden Verknöcherung ging dann alles mit der Zeit in die falsche Richtung. (Und ich bin sowieso der Spezialist für ungewöhnlich, wenn irgendetwas in 99% der Fälle das eine ist, und in 1% der Fälle das andere, ist es bei mir sicher der 1%-Fall)

Ich würde also sagen, eine gewisse Wachsamkeit ist angemessen, aber man sollte sich nicht verrückt machen. Ich mache es auf alle Fälle noch einmal, mein KFO meinte beim letzten Mal, ich kann mich jetzt um den OP-Termin kümmern (einige Monate früher als ich dachte :-) ), und ich hoffe, dass es diesmal etwas länger hält und dass in den letzten 20 Jahren deutliche Vorschritte gemacht wurden. Außerdem habe ich gerade mit Logopädie angefangen, um endlich das richtige Schlucken zu lernen, was dann auch gegen ein Rezidiv helfen sollte, da diesmal der Oberkiefer nach vorne und der Unterkiefer zurück soll.

Irene

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Der Beitrag ist zwar jetzt schon ein bisschen älter aber für alle die sich Sorgen über ein muskuläres Rezidiv machen oder selbst davon betroffen sind:

Ich hatte ca. 2 Monate nach einer UKVV von 8mm ein Rezidiv von 4mm, weil sich meine Muskeln nicht an die neue Position gewöhnt haben. Ich habe dann von meiner KfO ein Komplettprogram verordnet bekommen, das aus Myotherapie/ Logopädie und 6 Monaten konstantem Tragen von Gummizügen bestand. (Die starken, die direkt nach der OP verwendet werden). Die wurden erst in einem geringeren, dann im größtmöglichen Abstand eingehangen. Der Erfolg hat sich dann sehr schnell eingestellt.

Außerdem wurde festgestellt, dass ich während der ersten paar Wochen, in denen ich die Gummizüge getragen habe, unbewusst den Kiefer selber mit vorgeschoben habe, quasi um die Gummis zu unterstützen. Ich musste dann in der zweiten Phase darauf achten, einfach locker zu lassen, damit der Kiefer richtig schön nach hinten fallen und nach vorne gezogen werden konnte. Erst dann hab ich richtig gemerkt,wie stark die Muskeln gefordert wurden. Ansonsten spielen aber auch Dinge wie die Position der Zunge und die gesamte Körperhaltung eine Rolle, die bei jedem individuell beobachtet und ev. korrigiert werdenmüssen. Und man sollte darauf achten, genügend Wasser über den Tag zu trinken, weil das die Gelenke und Muskeln unterstützt.

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Ich bin noch nicht operiert worden aber ich muss die Gummies schon tragen um die Kiefermuskel vor der OP zu dehnen. Ich habe auch mehrere Berichten über den erflogreichen Einsatz von Botox um die Muskeln zu helfen bein der Umprogrammierung.

Was auf jeden Fall nicht vergessen werden soll ist die Ernährung nach der OP!! Der Calciumbedarf soll angepasst werden damit die Knochenbrüchen schnell und richtig heilen, dazu ist die Weleda Aufbaukalk sehr hilreich damit der vom Körper aufenomene Calcium richtig verwerten kann (ich habe es während der schwangeschaft genommen). Diese Aufbaukalk ist kein Calciumpräparat!

Man muss nicht umbedingt Milch trinken! Calciumreiches Mineralwasser, Vollkornnudeln, Volkornbrot, Brokkoli, Fenchel enthalten viel Calcium.

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Bei mir hat sich ein Rezidiv entwickelt nach dem meine OK Distrktoren raus kamen vor 4 wochen ca, und am entlassungs tag murden abdrucke genommen für eine art splint, und als ich genau 1 woche später wieder hingegangen bin, um das teil abzuholen hat sich schon ein Rezidiv gebildet.. als ich 4 tage später zum KFC gegangen bin, war das noch unverändert, 3 tage später sollte ich noch mal wieder zum KFO und da ist das Rezidiv minimal weiter gewandert....die haben jetzt meine schiene wieder passend gemacht....ich hoffe das sich das nicht weiter rückbildet, sonst heist es wieder Hallo OP, und dann ber vollen programm nähmlich eine Bimax

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