Hallo, Ich bin jetzt 16 Jahre alt und überlege eine Kieferoperation machen zu lassen. Weiß zufällig einer von euch ob in dem Bereich geforscht wird, sodass die Möglichkeit zeitnah(4-5 Jahre) besteht, dass die bestehenden Risiken ( z.B Nerven Beschädigung / Durchtrennung) demnächst nicht mehr so hoch sind ? Dann würde ich auch noch gerne erst in 2 Jahren mit Behandlung beginnen, sodass ich dann in 4 jahren die Op erst hätte.

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Hallo,

ich glaube nicht, dass sich innerhalb von 2 Jahren bahnbrechende neue Methoden entwickeln. Außerdem halte ich das Op-Verfahren bereits für sicher genug. Es ist eine schwere Operation mit erheblichen Beeinträchtigung für den Patienten (enorme Schwellung, mehrere Wochen keine feste Nahrung, Nervschädigungen, sehr schlapp nach der Operation, ...) aber keine ungewöhnliche Operation mehr. Aber dass in 2 Jahren die Wahrscheinlichkeit einer Vervschädigung bedeutend abnimmt, kann ich mir nicht vorstellen. Also fang lieber jetzt mit der Behandlung an, in 2 Jahren bist du dann wahrscheinlich froh darum.

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Die Nerven sind jetzt schon gut sichtbar, so dass das Risiko bei einem erfahrenen Chirurgen ohnehin schon sehr gering sein sollte, dass da etwas passiert. Ich sehe deshalb auch keinen Grund zu warten, zumindest in dieser Hinsicht nicht. Ob dein Kiefer noch auswachsen muss, solltest du allerdings besser einen Arzt fragen, nicht dass du jetzt operiert wirst und alles wieder verwächst.

PS: Selbst wenn ein Nerv durchtrennt wird, lässt der sich noch gut wieder flicken, auch wenn du statt 100 % Gefühl dann vielleicht nur noch 80% hast. Mein Chirurg meinte, ihm wäre sowas in seiner Laufbahn aber noch nie passiert.

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Danke für die Antworten. Ist es echt möglich zertrennte Nerven wieder zu verbinden ? Davon hat mir weder Zahnarzt noch Kieferothopäde noch Kieferchirug erzählt. Sie meinten nur das ca. in 20 % der Fälle der Nerv in einer Form beschädigt würde, oft jedoch wieder heilt. Und mein Zahnarzt meinte ich könnte damit rechnen das meine Lippe runter hängt.

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Doch ein Neurchrirug kann den Nerv wieder nähen. Ich hab das auf einem Röntgenbild gesehen, das sind keine hauchdünne Fäden, sondern ein richtiger Strang, wie eine Sehne. Der wird dann zwar nicht mehr 100% der alte sein, aber schon zum Großteil wieder hergestellt. Was die Gefahr des hängenden Gesichts angeht, kommt es drauf an, wo operiert wird. Beim Unterkiefer zum Beispiel sind nur "fühlende" Nerven in Gefahr (weil die, die deine Gesichtsmuseln steuern, woanders liegen). Das heißt, wird der Nerv dabei wirklich verletzt, dann droht dir höchstens ein bisschen Taubheit, ganz sicher aber keine hängende Unterlippe. Wie die Risiken bei Operationen am Oberkiefer sind, kann ich dir aber nicht sagen.

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Ich persönlich war in der Uniklinik Bonn, wenn dir das eine Hilfe ist. Die haben Mittwochnachmittag immer Sprechstunde, für Neupatienten allerdings recht lange Wartezeit.

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Also ich weiß dass in der Unimedizin Greifswald an Dysgnathien geforscht wird.

Sie haben dort auch eine Methode entwickelt, wobei sie oberhalb des Nerves operieren und ihn somit nicht verletzen können.

Kostet aber zusätzlich 2000-3000 Euro.

Ich werde die normale OP nehmen. Wieso erst in paar Jahren beginnen? Wenn du unter 18 anfängst bekommst du wenigstens die OP gezahlt, so wars bei mir.

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Reine Kieferorthopädie wird nur bei Minderjährigen bezahlt. Ist eine OP medizinisch notwendig, dann wird sie (incl. der dazu gehörenden Behandlung beim Kieferorthopäden) auch bei Erwachsenen bezahlt :)

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hmm wie doof 2000-3000 Euro ist natürlich nicht wenig und dann, wenn der Arzt das vielelicht nicht richtig kann ist das Risiko vielleicht in anderen Bereichen größer als bei normalen Rotiene Op. Mit dem warten habe mir gedacht, weil ich die Hoffnung hatte das bin dahin neue Techniken zum Standart werden. Warscheinlich wird es trotzdem darauf hinauslaufen, dass ich warten muss, weil meine Eltern das nicht erlauben. Was sagt ihr denn zu dem nicht geringen Nervdurchtrennungsrisiko. Hab Angst um meine Lippe.

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Ehrlich gesagt ich habe auch Angst um meine Lippe. Aber ich versuche da den Ärzten zu vertrauen. So wie man bei anderen OP's Risiken und Nebenwirkungen gibt, ist es hier eben mit der tauben Lippe.

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Da hats du wohl Recht, aber das Risiko ist hier mit 20% sehr hoch (in den 20% sind aber auch die Fälle die nicht ganz taub bleiben).

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Bedenkt bei dem Nerv immer, dass der nur fühlt. Ihr lauft keine Gefahr, dass euch nach der OP das Gesicht runterhängt, lediglich eine Taubheit kann sich einstellen, die allerdings selbst im Falle einer Verletzung (und der darauf folgenden "Reparatur") eigentlich nicht dauerhaft ist. Der Worst Case ist also, dass ihr an der Lippe nie wieder was spürt - und das ist dann doch recht unwahrscheinlich. Ich hab zur Zeit wegen meiner OP eine taube Lippe. Das ist zugegeben gewöhnungsbedürftig, aber wenn ich da jetzt nie wieder was spüren würde, könnte ich mich damit noch ganz gut arrangieren, denke ich.

Das, wovor mein Chirurg die größte Angst hatte - und auch das passiert selten - ist ein "Bad Broke"; das heißt der Kiefer bricht nicht so wie geplant und die können nicht im Mund operieren, sondern müssen von außen dran. Eine kleine Narbe an der Kieferkante wäre die Folge. Wenn die Nerven nicht der Ärzte größte SOrge sind, sollten wir uns damit vielleicht auch nicht kirre machen :)

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Okay, wobei das sich ja auch nicht besonders toll anhört :) Ich denke ich muss einfach mal bei der Uniklinik Köln anrufen und mich darum kümmern. Ansonsten fange ich mit 18 an, dann können es meine Eltern nicht verbieten. Nur dann muss ich von da an noch mal 3 Jahre mit Brackets rumlaufen, jetzt währe besser.

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