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Caesar82

Beidseitiger Kreuzbiss und schiefes Kinn ausgelöst durch Unfall in der Kindheit?

Hallo,

Ich bin neu hier und freue mich mit diesem Forum auch andere "Leidensgenossen" gefunden zu haben.

Wie ihr euch gut vorstellen könnt habe ich eine Menge Fragen die ich auch gern von anderen, abgesehen von meinem KFO, benatwortet haben möchte.

Fangen wir der Reihe nach an:

Im Alter von ca. 8 Jahren bin ich im hohen Bogen von der Schaukel gefallen und habe mir dabei mein Kinn ordentlich aufgeschlagen. Die Platzwunde wurde damals einfach nur zu genäht. Und sonst wurde nichts weiter untersucht.

Viele Jahre sind seit dem vergangen und ich habe eigentlich kaum Beschwerden gahabt.

Mit 18 brauchte ich dann allerdings schon die erste Brücke und eine Krone im Backenzahnbereich. Ich gab mir schon damals mit meiner Zahnpflege sehr viel Mühe dennoch sind alle meine Backenzähne im miserablen Zustand.

Vor ca. 3 Jahren im Alter von 26 Jahren erlitt ich dann einen Jochbeinbruch. Daraufhin wurde ich in der Universitäts Klinkum in Dresden etwas gründlicher untersucht.

Dort wurde mir zum ersten mal gesagt das mein rechter Unterkieferknochen von der Länge und vom Winkel her stark vom linken abweicht.

Auch konnte mir der Arzt nur anhand des Rontgenbild und dem Aussehen der Wurzeln meiner Backenzähnen sagen das irgenwas zwischen meinem 7-8 Lebensjahr schief gegangen sein mußte. Ich ahtte ihm von meiner Schaukel nichts gesagt.

Obwohl ich bis dato schon bei 3 Zahnärzten war, war er der Erste der sagte das man mal über eine OP nachdenken sollte.

In den letzten Monaten habe ich nun öfter ein Knacken im Kiefergelenk festgestellt. Daher entschied ich mich lieber jetzt etwas zu machen bevor etwas weh tut.

Gestern war ich nun wieder beim KFO in der Uniklink und habe mir die Ergebnisse der ersten Untersuchungen zeigen lassen.

Ich habe auf beiden seiten ein Kreuzbiss. Der Unterkiefer ist auf beiden seiten um mindestens 3mm breiter als der Oberkiefer.

Dadurch wird mein Unterkiefer in seiner Bewegung geführt was sich dadurch bemerkbar macht das bei offenen Mund quasi kein Versatz und im geschlossenen eine trnasversaler (seitlicher) Unterkieferversatz von ca. 4mm eintritt.

Alle Backenzähne die im Einsatz sind werden dadurch schief belastet, was die Wurzelfehlentwicklung erklärt.

Der KFO will mittels Zahnspange erstaml die Zähne vorausrichten, dann den Oberkiefer chirurgisch weiten lassen und zum schluss mit der Zahnspange die Zähne endgültig ausrichten.

So weit so gut, dennoch bleiben Fragen:

Mein seitlicher Kieferversatz kann man doch auch auf den Unfall im Kindesalter und somit auf die verschieden ausgebildeten Unterkieferknochen zurück führen, oder? Sollte man das nicht auch korrigieren?

Ich habe bedenken das nach der ganzen OP aber Oberkiefer der Unterkiefer immernoch 4mm zu weit links steht.

Und auch bei mir ist das leidige Thema Kosten. ich bin nun 29 Jahre alt. habe nie eine Zahnspange oder KFO Behandllung gehabt.

Die Uniklinik will für die KFO pro Kiefer 2000€ haben also 4k€ für beide zusammen.

Die OP am Oberkiefer würde die Kasse bezahlen?!

Ich habe hier schon ein paar mal gelesen das wenn eine OP am Kiefer stattfindet (KFC) dann die KFO von der Kasse mit bezahlt wird.

Es verwirrt mich reichlich.

Ich bin übrigens bei der TKK.

Am nächsten Montag habe ich nochmal ein Beratungsgespräch bei der Dysgnathie Sprechstunde. Wäre schön wenn ich bis dahin etwas schlauer bin.

Grüße

Caesar

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Was genau bei dir gemacht werden muss kann dir nur der Behandelnde Arzt sagen. Das kann dir hier keiner Beantworten. Wenn du dir mit diesem Befund nicht sicher bist geh einfach zu mehreren Ärzten und lass dich dort beraten.

Normalerweise erstellt der KFO einen HKP (Heil- und Kostenplan) in Zusammenarbeit mit dem KFC, dieser wird zu deiner KK geschickt. Diese wird dann darüber entscheiden ob sie die kosten tragen oder nicht. Versteh nicht ganz warum die das von vorn herein nicht mit einbeziehen.

Mein KFO und KFC haben keinen Handschlag gemacht bis der Kostenvoranschlag nicht durch war um einfach sicher zu gehen das es bezahlt wird.

lg miro

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Hallo Miro,

Zugegeben das die KK nicht einmal gefragt wurde hat mich auch sehr irritiert. Der KFO und KFC waren in der ersten Beratunge der Meinung das die Kosten für die KFO nicht übernommen werden würde weil der Härtergrad nicht ausreicht.

Für die Kostenübernahme der KFC haben sie keine Probleme gesehen... Wie gesagt das verwirrt mich reichlich.

Im nächsten Gespräch am Montag werde ich das Thema wohl nochmal ansprechen und wenigstens auf den Versuch der Kostenübernahme durch die KK "bestehen". Mehr als ablehnen kann ja nicht passieren?

Wegen meinem schiefstehenden Kiefer:

Kann man nur mittels KFO Maßnahmen einen setlichen Versatz von 4mm beheben?

Wie gesagt wenn ich den Mund öffne wird der seitliche Versatz nahezu null, nur kurz vorm schließen schibt es meinen Kifer zur Seite.

Grüße

Caesar

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