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Stine

Lispeln und UK Vorverlagerung?

Hallo

ich wollte mich mal erkundigen ob es sich mit 20 Jahren noch lohnt eine Logopädin aufzusuchen.

Mein Problem ist, ich war neulich beim KFC zur OP Planung und dort sagte er mir, das ich bein Schlucken und "S" sprechen (sollte von 22-28 zählen)

meine Zunge zwischen die Zähne schiebe. Ich selbst merke es gar nicht und eigentlich hört man es auch nicht.

Bei einer Logopädin war ich im KiGA und in der Schule. Hatte auch Förderunterricht was das sprechen angeht. Damals konnte mich im KiGa erst niemand verstehen.

Nun spreche ich aber völlig normal.

Mein KFC meinte, dass es Probleme geben kann, weil sich durch die Zungenstellung dann die Zahnreihe verschieben kann.

Meine Frage ist nun:" Kann ich dagegen was unternehmen?"

Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag

Stine

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Hallo Stine,

meiner Meinung nach ist die Antwort "Ja". Ich bin mehr als doppelt so alt (42) wie Du und habe gerade mit Logopädie angefangen, um eben das richtige Schlucken zu lernen. Bereits nach 3 Terminen sehe ich schon erste Erfolge, wie man z.B. auch auf den Bildern sehen kann, die ich gerade im Bilderfaden () gepostet habe, wo man sehr gut sieht, dass sich am Anfang die Zunge zwischen die Zähne gedrängt hat. Es wird aber noch ein hartes Stück Arbeit sein, bis es alles automatisiert ist und ich gar nicht mehr dran denken muss, dass die Zunge eigentlich oben an den Gaumen gehört. Es gibt dabei auch sehr interessante Erfahrungen wie die Tatsache, dass mein Tee momentan deutlich stärker abkühlen muss, wenn ich korrekt schlucke, da plötzlich Teile der Zunge mit Tee in Berührung kommen, die es bisher nicht gewohnt waren (aber ich glaube, diese werden sich irgendwann auch an die Temperatur gewöhnen). Und das richtiges Schlucken allgemein sehr kompliziert sein kann :-(, weil man die anderen Variante ja jahrzehntelang gewöhnt war und diese auch funktioniert hat. Ich glaube, ich werde auch noch etliche Gummiringchen verschlucken, bis es zuverlässig klappt. Andererseits hat man ja bei meine UK-Zähnen sehr deutlich die Auswirkungen des falschen Schluckens gesehen und weiß darum auch, warum man sich bemüht.

Ich würde es an Deiner Stelle machen und beim Suchen nach einem Logopäden auch direkt sagen, dass es Dir um die richtige Zungenlage und das Schlucken geht, einfach auch um den OP-Erfolg nicht zu gefährden.

Irene

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Hallo Stine,

meiner Meinung nach ist die Antwort "Ja". Ich bin mehr als doppelt so alt (42) wie Du und habe gerade mit Logopädie angefangen, um eben das richtige Schlucken zu lernen. Bereits nach 3 Terminen sehe ich schon erste Erfolge, wie man z.B. auch auf den Bildern sehen kann, die ich gerade im Bilderfaden () gepostet habe, wo man sehr gut sieht, dass sich am Anfang die Zunge zwischen die Zähne gedrängt hat. Es wird aber noch ein hartes Stück Arbeit sein, bis es alles automatisiert ist und ich gar nicht mehr dran denken muss, dass die Zunge eigentlich oben an den Gaumen gehört. Es gibt dabei auch sehr interessante Erfahrungen wie die Tatsache, dass mein Tee momentan deutlich stärker abkühlen muss, wenn ich korrekt schlucke, da plötzlich Teile der Zunge mit Tee in Berührung kommen, die es bisher nicht gewohnt waren (aber ich glaube, diese werden sich irgendwann auch an die Temperatur gewöhnen). Und das richtiges Schlucken allgemein sehr kompliziert sein kann :-(, weil man die anderen Variante ja jahrzehntelang gewöhnt war und diese auch funktioniert hat. Ich glaube, ich werde auch noch etliche Gummiringchen verschlucken, bis es zuverlässig klappt. Andererseits hat man ja bei meine UK-Zähnen sehr deutlich die Auswirkungen des falschen Schluckens gesehen und weiß darum auch, warum man sich bemüht.

Ich würde es an Deiner Stelle machen und beim Suchen nach einem Logopäden auch direkt sagen, dass es Dir um die richtige Zungenlage und das Schlucken geht, einfach auch um den OP-Erfolg nicht zu gefährden.

Irene

Hallo Irene,

erst einmal danke für deine Antwort.

Das klingt doch schon einmal vielversprechend.

Wie ist das denn genau mit der Logopädischen Behandlung? Muss ich mir

ne Überweisung vom Hausarzt geben lassen oder suche ich mir den selbst und muss

die ganze Behandlung bezahlen?

Mir ist das echt nie aufgefallen, dass das überhaupt unnormal ist. Komisch wenn man da erstmal

drauf achten muss.

Liebe Grüße

Stine

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Hallo Stine,

erst als ich deinen Beitrag gelesen habe, ist mir selbst bewusst geworden, dass ich auch falsch schlucke und das "S" ausspreche! Sachen gibt's :)

war mit ca. 12 Jahren auch bei einer Logopädin, weil ich gelispelt habe. Ich kann aber mir nicht vorstellen, das man mit 20 nicht mehr fähig wäre, das "S" aussprechen umzulernen. Ein Mensch hört ja scließlich NIE auf, zu lernen ;)

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Hallo Stine,

ich habe das Rezept von meinem KFO bekommen, wobei ich ihn drauf angesprochen habe, ob Logopädie sinnvoll wäre. Dann war es aber gar kein Problem, das Rezept zu bekommen und er hatte auch noch eine Liste von Logopäden in der Gegend. Und Du hättest ja auch als Argumentationshilfe, dass der KC Dich auf das Problem hingewiesen hat. Und es besteht ein himmelweiter Unterschied, ob man nur weiß, wo Du Zunge eigentlich hingehört oder anhand von Übungen tatsächlich lernt, wie man es macht.

Kostenmäßig ist es ähnlich wie bei einem Krankengymnastikrezept, ich zahle momentan einen Eigenanteil von 38 Euro für 10 Termin a 30 Minuten, wobei meine Logopädin meint, bei Erwachsenen sind 30 Minuten ausreichend, Kinder brauchen eher 45 Minuten, da hier auch gelegentlich Spiele nötig sind, während Erwachsene meist konzentriert arbeiten.

Irene

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Hallo Stine,

erst als ich deinen Beitrag gelesen habe, ist mir selbst bewusst geworden, dass ich auch falsch schlucke und das "S" ausspreche! Sachen gibt's :)

war mit ca. 12 Jahren auch bei einer Logopädin, weil ich gelispelt habe. Ich kann aber mir nicht vorstellen, das man mit 20 nicht mehr fähig wäre, das "S" aussprechen umzulernen. Ein Mensch hört ja scließlich NIE auf, zu lernen ;)

=D

Ja da hast du Recht. Lernen tut man wirklich immer. Nur wirds wohl schwieriger.

Ist mir auch nie aufgefallen. Weiß auch nicht, woher er dann wusste das ich in Logopädischer Behandlung war? Kenn mich da nicht so aus.

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Hallo Stine,

ich habe das Rezept von meinem KFO bekommen, wobei ich ihn drauf angesprochen habe, ob Logopädie sinnvoll wäre. Dann war es aber gar kein Problem, das Rezept zu bekommen und er hatte auch noch eine Liste von Logopäden in der Gegend. Und Du hättest ja auch als Argumentationshilfe, dass der KC Dich auf das Problem hingewiesen hat. Und es besteht ein himmelweiter Unterschied, ob man nur weiß, wo Du Zunge eigentlich hingehört oder anhand von Übungen tatsächlich lernt, wie man es macht.

Kostenmäßig ist es ähnlich wie bei einem Krankengymnastikrezept, ich zahle momentan einen Eigenanteil von 38 Euro für 10 Termin a 30 Minuten, wobei meine Logopädin meint, bei Erwachsenen sind 30 Minuten ausreichend, Kinder brauchen eher 45 Minuten, da hier auch gelegentlich Spiele nötig sind, während Erwachsene meist konzentriert arbeiten.

Irene

Ah super. Dankeschön Irene. Dann werde ich das Freitag gleich mal beim Kieferorthopäden ansprechen.

=) Ich stells mir aber wirklich schwer vor, sich vom Gewohnten zu lösen.

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Ah super. Dankeschön Irene. Dann werde ich das Freitag gleich mal beim Kieferorthopäden ansprechen.

=) Ich stells mir aber wirklich schwer vor, sich vom Gewohnten zu lösen.

Hallo Stine,

bei den logopädischen Übungen lerne ich nicht nur, wie man es eigentlich richtig machen sollte, so dass die Zunge an den richtigen Stellen drückt, nämlich am Gaumen und nicht mehr gegen die Zähne, sondern es sind auch Übungen dabei, die die Zungenmuskulatur stärken, damit diese auch fähig ist, sich an der richtigen Stelle zu halten. Quasi ein Fitnessstudio für die Zunge, zwar nicht mit Hanteln, aber ich habe zum Beispiel eine Übung, bei der man mit der Zungespitze Mini-Smarties am Gaumen hält und "putzt", wo die Smarties also ein Hantelersatz sind. Letzte Woche nach der Logopädiestunde hatte ich den Eindruck, dass die Zunge gar nicht mehr von oben runter wollte :-). Hat zwar nicht lange angehalten, aber es zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Mir hat meine Logopädin auch Gummiringe mitgegeben, die an Stiften befestigt werden, damit man jedesmal, wenn man man den Ring sieht, überprüft, wo eigentlich die Zunge ist, einfach damit man die Gewohnheit unterbricht. Ich habe zufällig gerade von meinem KFO-Bilder bekommen (siehe mein Bilderfaden), einmal vor Beginn der Behandlung und von letzter Woche, nach zwei Logopädie-Stunden und viel Üben daheim. Beim ersten Bild sieht man, wie die Zunge nach vorne drängt, beim zweiten Mal sieht man diese kaum noch und ich habe beim Bildermachen definitiv nicht an meine Zunge gedacht. Es tut einfach gut, wenn man so schnell schon einen Unterschied sieht, auch wenn ich weiß, dass es noch ein weiter Weg sein wird, bis es komplett verinnerlicht ist und man es z.B. auch im Schlaf richtig macht, aber ich habe ja schon erste Rüchmeldungen, dass es möglich ist. Und wenn es in meinem reifen Alter möglich ist, sollte es in Deinem Alter auch möglich sein.

Irene

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Das hört sich wirklich super an. Ich denke mal, mit ein bisschen Disziplin sollte es doch machbar sein.

Ich bin sehr gespannt was der KFO mir sagen wird.

Und dann werde ich Freitag gleich berichten.

Die Übungen hören sich doch schonmal sehr sehr lecker an. ;D Mhhhhh =) Hihi

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So ich war Freitag nun beim Kieferorthopäden.

Hab ihn dann mal gefragt wegen Logopädische Behandlung.

Würde dann evtl. nach der OP erst in Frage kommen. So wie mit der Physiotherapie dann.

Dann heißt es mal abwarten und Tee trinken. =D

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So ich war Freitag nun beim Kieferorthopäden.

Hab ihn dann mal gefragt wegen Logopädische Behandlung.

Würde dann evtl. nach der OP erst in Frage kommen. So wie mit der Physiotherapie dann.

Dann heißt es mal abwarten und Tee trinken. =D

Hallo Stine,

dass ist natürlich erst einmal Sch...ade :-(, aber es hört sich zumindestens nach prinzipieller Bereitschaft an. Meiner Meinung nach ist es schon vor der OP sinnvoll, damit anzufangen, da es ja auch einige Zeit braucht, bis sich die neue Zungenlage automatisiert hat und ich glaube, dass man sich auch mehr darum kümmern kann, wenn man nicht noch mit den Nachwirkungen der OP beschäftigt ist und sich eventuell mit irgendwelchen Gummis rumärgert und einer verkleinerten Mundöffnung. Außerdem arbeitet ja momentan Deine Zungen den Bemühungen des KFO entgegen, und das kann ihm ja eigentlich auch nicht recht sein. In einem anderen Thread hast Du erwähnt, dass Dein KFO eigentlich für eine BIMAX ist. Ich hatte vor 25 Jahren schon einmal eine OK-VV. Seitdem ist ein Teil meines Gaumens und vom äußeren Zahnfleisch taub, was mich bisher nicht gestört hat, teilweise sogar ganz lieb war, da ich ziemlich häufig Aphten habe, auch schon ohne feste Spange und diese Teile sich dann nie entzündet haben. Aber bei den Übungen stört es momentan, da ich dann natürlich keine Rückmeldung vom Gaumen habe, wo die Zungen dagegendrückt. (Interessanterweise ist ein Teil des Gefühls nach meiner abgebrochenen GNE im letzten Jahre wiedergekommen, aber nicht vollständig, aber für Aphten an neuen Stellen hat es leider gereicht :-(). Aber auch diese mögliche Nebenwirkung der OP (Taubheit im Gaumen) spricht für einen Übungsbeginn vor der OP.

Vielleicht kannst Du ja nochmals beim KC nachfragen, ob er eine logopädische Behandlung jetzt für sinnvoll hält oder ob er mit Deinem KFO der Meinung ist, dass es erst nach der OP geschehen sollte. Und wenn Du etwas tun willst, kannst Du ja schon mal bei logopädischen Praxen in der Umgebung nachfragen, ob diese auch Erwachsene behandeln und das richtige Schlucken üben, ich habe keine Ahnung, ob das im Spektrum jeder Praxis ist, aber damit hättest Du eine Liste von Ansprechpartnern, wenn es soweit ist. Und bei der Gelegenheit auch nachfragen, wie lange die Wartezeit bei neuen Patienten ist, ich habe 3 Monate auf meinen ersten Termin gewartet (hatte aber auch einige spezielle Kriterien, z.B. sollte es nach meiner Arbeitszeit sein). Und ich meine mich zu erinnern, das JanaxX mal etwas über Logopädie nach ihrer Operation geschrieben hat und da war es auch eine ähnlich lange Wartezeit, was dem Operateur erst einmal gar nicht gefallen hat, da es ihm sehr wichtig war, dass es möglichst bald geschieht.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück bei Deiner Mission "Richtiges Schlucken".

Irene

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Also mein KFO meinte, dass sich danach eben sowieso alles umstellen muss, wie schon geschrieben und es sich daher mehr lohnen wird danach.

Wir wollten eben auch ganz genau nach der OP drüber sprechen.

Er sagte auch, dass das gar nicht so schwer ist Knochen und Zähne umzustellen, das schwierige sind die Weichteile wie die Muskeln etc.

Na ja beim KFC würde ich auch erst in paar Monaten wieder nen Termin bekommen und der war relativ skeptisch was das angeht.

Ich denke mal, dass ich mich jetzt erstmal umhöre was die Logopäden hier machen können und wie lange es dauert Termine zu bekommen.

Puh zum Glück hab ich nicht so stark mit Aphten zu tun. Ich kann mir das gar nicht vorstellen wie das ist wenn es für immer taub ist.

Hab da irgendwie total Schiss vor, dass ich dann nicht gut sprechen kann und vorallem auch nicht mehr küssen. =(

Hui Hui Hui..... am liebsten würde ich gar nicht an mir runschnippeln lassen. Aber wer schön sein will muss leiden was? =/

Danke für deine liebe Antwort.

Du machst mir wirklich Mut dass ich das mit der Zunge noch hinbekommen werden.

Dankeschön!

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