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Memono

Meine Geschichte + Fragen

Hallo alle zusammen,

Vorab: Ich hoffe ich habe es hier richtig reingepostet. Für den Bereich "Neuvorstellung" fand ich es dann doch etwas zu ausfürlich, ansonsten einfach verschieben.

dann will ich mich auch mal dazu aufraffen meine Geschichte zu erzählen.

Ich bin männlich, studierend und habe seit meiner Schulzeit (Zumindest wurde ich zu diesem Zeitpunkt darauf aufmerksam (gemacht)) ein ästhetisches Problem, das mittlerweile eventuell sogar über die Ästhetik hinausgeht.

Ich hatte von klein auf eine ziemliche Fehlstellung meiner Zähne, die irgendwann auch meiner Mutter auffielen und auf eine Zahnspange hinausliefen. Zuvor hatte ich jedoch schon arge Probleme in der Schule, weil ich durch meinen rückverlagerten UK, und den „hervorstehenden“ Zähnen, sowie einer Stupsnase, die den Winkel zu meinem Kinn noch weiter vergrößerte, ziemlich gehänselt worden war. Die Zahnspange machte das im ersten Moment natürlich nicht einfacher, zudem kam eine Brille im gleichen Zeitraum auch noch dazu. Das alles führte natürlich zu einer ziemlichen psychischen Belastung.

Einige Zeit später kam es zum Umzug, und weil ein Erreichen des behandelnden Arztes auch gleichzeitig ziemlich schwer geworden wäre, wurde meine feste Zahnspange entfernt und mir eine herausnehmbare Spange für ein weiteres Jahr mitgegeben. Die Zähne waren bis dahin zwar an sich „bündig“, aber erstens hätte ich wirklich noch wenigstens ein Jahr gebraucht, bis sich diese Stellung gefestigt hätte und zweitens waren die Zähne leicht nach vorne zeigend. An den Zähnen des UK wurde mir dann noch so ein Draht hingemacht, der bis heute dort seine Arbeit verrichtet. Wie es kommen musste, trug ich die herausnehmbare Spange nicht 100% regelmäßig und die Zähne verschoben sich schnell wieder, sodass diese auch bald gar nicht mehr draufpasste, beziehungsweise nur durch Zusammenbeißen der beiden Kiefer überhaupt auf den Zähnen blieb. Dahingehend verdrehten sich die Zähne wieder etwas und auch wenn es natürlich nicht mehr ganz so schlimm wurde, wie es davor war, lässt sich sagen, dass sich meine Zähne sicherlich keinem Schönheitsideal zuschreiben lassen können.

Aber die Zeit verging, mit dem Älter werden auch genauso das kindische Verhalten manch anderer und ich lernte irgendwie damit umzugehen, was nicht heißen soll, dass ich jemals daran Gefallen gefunden hätte, aber ich konnte zumindest, mit dem Gedanken daran, dass ich das irgendwann korrigieren lassen könnte, weiterleben.

Nun, mittlerweile sieht es folgendermaßen aus: Meine Weisheitszähne, die im Übrigen alles andere als gerade herauskommen, drücken meine anderen Zähne weiter nach vorne, zumindest habe ich das Gefühl des permanenten Drucks im gesamten Gebiss und man kann anhand meiner Eckzähne eben auch genau das erkennen. Irgendwie bildet sich da gerade zwischen den Schneidezähnen und Eckzähnen des UK eine ziemliche Lücke. Deshalb werde ich wohl in der kommenden Zeit dafür sorgen, dass diese entfernt werden.

Mein viel größeres Problem ist jedoch mein Profil des Gesichtes. Ich habe mir mit der Zeit angewöhnt in der Öffentlichkeit meinen UK irgendwie nach vorne zu drücken, was logischerweise auf Dauer sehr unangenehm wird und irgendwie auch meine gesamte Backenmuskulatur verspannen lässt. In jedem Fall denke ich eigentlich schon tagtäglich daran endlich etwas dagegen machen zu lassen und bin hier in diesem Forum auch schon ziemlich lange angemeldet. So weit so „gut“.

Es gibt nur drei kritische Dinge. Einmal weiß keiner darüber Bescheid, wie ich mich wirklich in meiner eigenen Haut fühle, natürlich will ich darüber auch gar nicht reden – wer tut das schon gerne. Aber das ist wohl noch das geringste Problem. Spätestens wenn es zu einer OP kommen sollte, brauche ich auf jeden Fall eine Person die mir irgendwie beisteht, und da fallen mir im Moment nur meine Eltern ein. Und da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt. Die Kosten. Ich habe natürlich keine genaue Vorstellung, wobei es garantiert mehr wird, als ich es jemals auf einen Schlag zahlen könnte. So etwas wie ein Ersparnis habe ich nicht und monatlich bleibt auch nicht allzu viel übrig, als Studierender. Auch von meinen Eltern brauche ich mir da nichts erhoffen, diese stecken in ihrer eigenen finanziellen Krise. Die Krankenkasse wird wohl ebenfalls ausfallen, da ich erstens schon einmal eine Behandlung hatte ( Im Übrigen noch mal ein Grund, warum auch meine Eltern sicherlich nicht mehr zahlen wollen würde, auch wenn sie es könnten…) und zweitens so viel wie ich weiß, das Ganze in Abhängigkeit mit der Fehlstellung, bzw. mit dem Abstand zwischen UK und OK, gebracht wird. Als einzige Alternative fiele mir nur die Möglichkeit ein, die Summe jahrelang abzustottern, was ich natürlich, bei einem entsprechend positivem Resultat, gerne eingehen würde – nur wer bietet so eine Möglichkeit einem Studierendem an?!

Und zu guter Letzt das Problem der Fehlstellung an sich, also die Frage, was man denn eigentlich erreichen kann. Und ja, mir ist bewusst, dass ich mich da wohl besser direkt an einen Chirurgen wenden sollte, aber trotzdem wüsste ich gerne Eure Meinungen dazu.

Die Sache sieht so aus, dass ich wie schon oben geschrieben einen rückverlagerten UK habe. Gleichzeitig stehen die Zähne an sich allerdings sowohl beim OK, als auch beim UK ziemlich nach vorne, was bedeutet, dass selbst wenn ich den UK nach vorne verlagern würde, soweit, dass das Kinn einigermaßen in einer Linie mit der restlichen Gesichtsprofil steht, stünden dann die Zähne wiederrum viel zu weit vorne. Es sind auch nicht irgendwie nur die Zähne, sondern das ganze Gebiss ist wohl zu weit vorne… Um das mal bildliche zu verdeutlichen:

schaedel0s3zj.jpgschaedelichz84uy.jpg

Ich hoffe man erkennt was ich meine. Links einmal so, wie es „normal“ sein sollte, und rechts, wie es bei mir ist, ein „affenartiges“ Gebiss (…).

Ich habe mir natürlich schon unendlich Gedanken gemacht und bin demnach zu dem Schluss gekommen, dass man mein UK nach vorne verlagern müsste und gleichzeitig dieses und das OK brechen und die rot markierten Stellen nach hinten verlagern müsste (Und dafür einen Zahn entfernen oder aber die bald entfernten Weisheitszähne geben schon genug Platz). Dadurch erhoffe ich mir auch, dass die Lippen weiter in den Kopf hineingehen und evtl. nicht mehr ganz so geschwollen dick aussehen…

Jetzt habe ich viel erzählt, daher schon einmal ein „Danke“ dafür, falls ihr Euch das ganz angetan habt. Ich bitte auch darum, dass ich nicht direkt mit einem „Geh einfach zum Arzt und lass dich aufklären“ abgetan werde. Mir ist natürlich bewusst, dass das der nächste Schritt ist, daher brauche diese explizite Info auch nicht mehr. ;-)

Als letztes evtl. noch die Frage, wo ich hier ( PLZ: 542xx) einen guten Chirurgen finden kann.

Schönen Gruß!

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Du hast dentoalveoläre Kompensationen, die vor einer Operation korrigiert werden müssen. Dies kann mit einer festen Zahnspange erreicht werden. Dazu werden meistens vordere Backenzähne gezogen und dann der Biss so verändert, dass die Zähne nach der Operation richtig stehen. Allerdings nimmt diese Behandlung Zeit in Anspruch und muss vielleicht von dir selber getragen werden.

Alles Gute!

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