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summsi

KFO-Wechsel, neuer Behandlungsplan

Liebe Experten,

ich befinde mich seit geraumer Zeit in kieferorthopädischer Behanldung und trage nun seit Dez 2010 eine feste Zahnspange (Damon). Nach einem Umzug suche ich nun einen neuen Behandler. Ich habe mich bereits bei einem Kollegen vorgestellt und den Behandlungsplan erhalten. Ich war sowohl vom zeitlichen als auch vom finanziellen Umfang geschockt und wollte mir eine neutrale Meinung einholen, weil ich Angst habe, abgezockt zu werden.

Die Diagnose lautet auf lückige OK-Front, Rot 21, Steilstand Front, Extrusion 45, li knappe Neutralverzahnung, re seitl offener Biss, Kopfbiß, geringe Mittellinienabweichung.

Mein bisheriger KFO sagte, dass er im OK noch max 1 Bogen wechseln würde und den Rest mit Schienen bzw. Retainer einstellen wollte. Von 12 geplanten Bögen im Behandlungsplan hat er bereits alle angewandt.

Der neue KFO plant jetzt nochmals mit 8 Bögen je Kiefer, was mir doch erheblich mehr erscheint, wenn ursprünglich für die gesamte Behandlung 12 Bögen geplant waren. Das schlägt sich dann natürlich in den Kosten nieder. Laut neuen Behandlungsplan kämen fast 3000 Euro auf mich zu. Das entspricht der Summe, die ich bisher für die Therapie gezahlt habe. Laut ursprünglichem Behandlungsplan dürften nur noch ca 1000 Euro offen sein. Eine Abweichung von +/- 500 Euro würde ich verstehen, aber das finde ich extrem.

Der neue Behandlungsplan erscheint mir als sehr umfassend. Wozu braucht der KFO soviele Bögen, wenn der Vorgänger mit nur wenigen Bögen mehr deutlich komplexere Zahnbewegungen erreicht hat? Sind solche Abweichungen im Behandlungsplan normal oder will man mich "abzocken"?

Ich habe den neuen KFO bereits auf die Unterschiede angesprochen, aber er meinte, es sei noch viel zu tun, daher die Kosten.

Ich würde mich sehr über eine unabhängige Meinung freuen.

Vielen Dank im Voraus

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Stellt sich die Frage ob das, was der Vorbehandler hinterlassen hat, so richtig ist. Der neue Arzt wirds dir nicht auf die Nase binden, wenn das alles mehr schlecht als recht gelaufen sein sollte. Aber ich frage mich ehrlich gesagt, wie nach 12 Bögen noch Zähne verdreht stehen können und der Biss falsch sein kann, wenn der Vorbehandler aber eigentlich schon fast fertig war. Das passt definitiv nicht zusammen.

Ich würde noch einen Arzt besuchen. Wenn der dir auch so einen hohen Umfang nahelegt, solltest du vllt mal konkret danach fragen, wie das sein kann in Bezug auf den alten Behandlungsplan. 12 Bögen finde ich an sich schon recht krass. Für jeden Kiefer 12 oder 6 Paare? Ich soll mit 7 Bögen pro Kiefer behandelt werden. OK mittlerer Behandlungsumfang. Unterkiefer hoher Umfang. Nur damit du das so ca. einschätzen kannst bei dir.

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Stellt sich die Frage ob das, was der Vorbehandler hinterlassen hat, so richtig ist. Der neue Arzt wirds dir nicht auf die Nase binden, wenn das alles mehr schlecht als recht gelaufen sein sollte. Aber ich frage mich ehrlich gesagt, wie nach 12 Bögen noch Zähne verdreht stehen können und der Biss falsch sein kann, wenn der Vorbehandler aber eigentlich schon fast fertig war. Das passt definitiv nicht zusammen.

Ich würde noch einen Arzt besuchen. Wenn der dir auch so einen hohen Umfang nahelegt, solltest du vllt mal konkret danach fragen, wie das sein kann in Bezug auf den alten Behandlungsplan. 12 Bögen finde ich an sich schon recht krass. Für jeden Kiefer 12 oder 6 Paare? Ich soll mit 7 Bögen pro Kiefer behandelt werden. OK mittlerer Behandlungsumfang. Unterkiefer hoher Umfang. Nur damit du das so ca. einschätzen kannst bei dir.

Bemerkenswert, dass du überhaupt einen Nachbehandler gefunden hast, aber, ob das alles so richtig ist?

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Vielen Dank für die Antworten.

Ich habe von meinem alten KFO vor dem Umzug eine Übersicht bekommen, in der alle Positionen aufgelistet sind, mit Status Planung und Ist-Status. Bei der Eingliederung der Bögen wurden 12 von 12 erfüllt, d.h. 6 Paar. Wenn bisher nur 6 Bögen je Kiefer benötigt wurden, dann erscheint es mir umso übertriebener nochmals 8 Paar für den Abschluss der Behandlung anzusetzen (im neuen Behandlungsplan steht tatsächlich 8 je Kiefer!). Wie gesagt, soweit ich es beurteilen kann (und das war auch die Aussage des alten KFO) geht es nur noch um Feineinstellungen. Ich hatte zu meinem alten KFO hohes Vertrauen und denke, er hat die Behandlung gut durchgeführt.

Den neuen KFO habe ich ja auch schon drauf angesprochen, nur leider keine richtige Antwort erhalten.

Ich habe mir jetzt noch einen Termin bei einem weiteren KFO geholt, um eine zweite Meinung zu erhalten. Da ich Selbstzahler bin, möchte ich aber nicht noch bei x-Ärzten vorsprechen und die Beratungen bezahlen müssen.

Ich fühle mich den Ärzten in dieser Hinsicht echt ausgeliefert. Man ist ja selbst kein Experte und muss sich irgendwie auf deren Urteil verlassen. Darauf zu bestehen, dass ein Kollege die Behandlung anders geführt hat/ führt, scheint ja auch nichts zu bringen. Aber ich frage mich doch, ob es so große Unterschiede in der Therapie geben kann.

Naja, mal abwarten, was Arzt Nr. 3 sagt...

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