r3ggae-girl

GNE am 17. 2. 12 in der Uniklinik Leipzig

Hallo zusammen,

Da ich meine GNE OP in der Uniklinik Leipzig nun hinter mir habe, möchte auch ich mit diesem Bericht euch einen kleinen Einblick in die OP-Zeit ermöglichen.

Donnerstag, 16.02.12 - Aufnahme

Gegen 9:00 früh kam ich auf der MKG des Uniklinikums an und wurde von einer sehr freundlichen Schwester aufgenommen. Danach kam der Papierkram, Blut abnehmen und gegen 11:30 war ich schon auf meinem 2-Bett-Zimmer an. Sobald ich ausgepackt hatte gab es auch schon Mittagessen, aber leider war das Essen nicht sehr gut und ich war froh mir vorsorglich was eigenes eingepackt zu haben.

Im Laufe des Nachmittages wurde ich untersucht, ein Chirurg hat mir nochmal genau erklärt wo sie lang schneiden *gruselig, die Narkoseärztin kam, und es wurden Bilder gemacht. Zum Glück war mein Freund die ganze Zeit bei mir und Abends bekam ich noch Besuch von meiner Besten Freundin, die leckeres indisches Essen mitbrachte. Bis um 12 Uhr Nachts durfte ich noch essen und trinken und danach war Schluss. Ich blieb bis circa 1 Uhr wach und schlief dann ohne Schlaftablette ein.

Freitag, 17.02.12 – OP-Tag

Um 5 Uhr wurde ich das erste mal durchs Fieber messen geweckt. Um 7 Uhr kam dann das richtige Wecken durch die Schwestern. Ich schlief noch ein wenig und zog mir dann die OP-Klamotten an. Gegen 11 Uhr ging es los. Eine recht unfreundliche Schwester kam rein, gab mir die 'Scheiß-Egal-Pille' und sagte in 10 Minuten ginge es los. Ich schloss meine Sachen ein und bekam auf einmal sehr große Angst und fing an zu weinen. Kurz darauf holten mich 2 Schwestern ab, um mich zur Narkose zu bringen. Leider kümmerten sie sich kein bisschen um mich oder versuchten mich zu beruhigen (Man hätte mich wenigstens in ein harmloses Gespräch verwickeln können).

An die Narkose erinnere ich mich gar nicht mehr, ich weiß nur noch wie ich mit großen Schmerzen aufwachte und es mir wie eine Ewigkeiten vorkam bis ich ein Schmerzmittel bekam. Das reichte leider nicht und ich musste nochmal warten. Danach erinnere ich mich schemenhaft wie ich in das leere Zimmer gefahren wurde und mein Freund irgendwann vorbeikam.

Den restlichen Tag verbrachte ich schlafend bis circa 11 Uhr nachts. Ich wachte auf, unfähig wieder einzuschlafen und hatte danach die wohl längste Nacht meines Lebens. Meine ganzen Sachen waren im Schrank, allerdings fehlte der Schlüssel und somit wusste ich nicht mal wie spät es war. Ich tat die Nacht kein Auge zu und war heil froh als die Schwestern uns früh 'weckten'.

Samstag, 18.02.12 - 1. Tag Post OP

Da ich die Nacht nicht geschlafen hatte war ich sehr gerädert und konnte mich kaum erheben um ins Bad zu gehen. Und da man mich am OP-Tag nicht gekühlt hat (übrigens gibt es keine Kühlmasken, sondern nur Kühlakkus mir denen man sich aber höchstens kühle Umschläge machen kann) fing ich an so richtig anzuschwellen. Gegen 11 schaute sich jemand meine Nähte an und war ganz zufrieden. Und danach wurden mir die besagten Umschläge zum kühlen gegeben, die allerdings kaum etwas brachten und sofort wieder warm wurden.

Die zweite Nacht konnte ich auch nicht schlafen, aber diesmal wusste ich wenigstens wie spät es ist und wie lange ich noch warten muss bis es endlich hell wird.

Sonntag, 19.02.12 - 2. Tag Post OP

Durch die unzureichenden Kühlung schwoll ich immer weiter an und konnte langsam einem Luftballon Konkurrenz machen.

Frühstück, Mittag und Abendbrot bestanden alle aus Brühe, Tee oder Wasser und ich konnte jetzt schon keine Brühe mehr sehen *würg

Ich wollte den Tag einfach nur hinter mich bringen und freute mich über jede Stunde die ich überstanden hatte. Die Nacht schlief ich zum Glück 3 Stunden.

Montag, 20.02.12 – 3. Tag Post OP

Das Anschwellen geht weiter und der Druck ist fast unerträglich. Ich weine viel und frage mich warum ich das gemacht habe. Ich fühlte mich sehr schwach und war froh Mittags meine erste Suppe zu essen =) (Bohnensuppe, das werde ich nie vergessen)

Eigentlich sollte heute schon mit Drehen angefangen werden, aber da ich so geschwollen war wurde es auf den nächsten Tag verschoben.

Dienstag, 20.02.12 – 4. Tag Post OP

Ich fing an abzuschwellen *juchu

Heute wurde das erste mal gedreht und es war gar nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte. Allerdings war die Absprache und Organisation ein Desaster: Erst wusste niemand wo mein Schlüssel ist und dann wollte man mir auch noch gleich 2 mal hintereinander die Schraube aktivieren (erst Kieferorthopäde uns dann Chirurg).

Ich war sehr froh, dass das Drehen nicht so schmerzhaft ist wie ich dachte, allerdings fing der Chirurg sofort an mich zu drängen selber zu drehen. Ich war aber immer noch sehr geschwollen und bekam meinen Mund kaum auf. Daraufhin wurde vereinbart, dass mir Abends noch einmal geholfen wird und am nächsten Tag muss ich es dann selber machen.

Noch etwas am Rande: Obwohl es mir noch sehr schlecht ging und ich noch schwach und geschwollen war, wurde ich schon gedrängt am nächsten Tag endlich nach Hause zu gehen.

Mittwoch, 20.02.12 – 5. Tag Post OP

Ich konnte in der Nacht endlich ein paar Stunden schlafen. Leider ging das nur im Sitzen, da ich im Liegen sofort anschwoll wie ein Luftballon. Aber besser als nicht, es geht bergauf =)

Ich schwelle weiter ab und fühle mich immer noch schwach, stehen oder Gehen strengen mich sehr an.

Ich freue mich sehr, endlich wieder sprechen zu können, obwohl es mich sehr anstrengt (die Tage davor habe ich alles aufgeschrieben, aber das wird mit der Zeit echt nervig).

In der Visite werde ich wieder gefragt ob ich heute nicht nach Hause gehe und als ich verneinen drängt man mich am nächsten Tag zu gehen. Ich wollte eigentlich noch bis Freitag bleiben, da ich mir nicht sicher war ob ich den Weg nach Hause schaffe und ob ich zu Hause allein klar komme. Als ich im Laufe des Tages noch 3 mal darauf angesprochen werde, ob ich am nächsten Tag gehe beschließe ich selber, dass es keinen Sinn mehr hat und frage meine beste Freundin ob sie mich abholt.

Donnerstag, 23.02.12 - 6. Tag Post OP – Entlassung

Nach der Visite packe ich meine Sachen und warte auf das Entlassungsgespräch. Gegen 11 Uhr bin ich endlich aus der Uniklinik raus und gegen 12:00 zu Hause. Den restlichen Tag habe ich nicht viel gemacht außer im Bett liegen und schlafen.

Freitag, 24.02.12 – 7. Tag Post OP – zu Hause

Die Nacht war gut und die Schwellung ging wieder ein Stück zurück *juchu. Mt dem Sprechen klappt es heute schon wieder ganz gut.

Allerdings bekam ich gegen Abend große Schmerzen und konnte weder essen noch sprechen.

Fazit:

Heute ist die OP 8 Tage her, mir geht es langsam wieder besser und die Schwellung geht zurück. Die Nähte tun mir ziemlich weh und auch das unangenehme Gefühl eines losen und wackeligen OK machen mir zu schaffen.

Ich drehe seit Dienstag (5 Tage) 2x am Tag und meine Lücke ist jetzt bei 2mm, 8mm sollen es werden. Ehrlich gesagt hätte ich gedacht, das mit der Lückenbildung geht schneller. Wenn das in dem Tempo weitergeht muss bin ich erst in 2 Wochen fertig mit Drehen =(

Am Montag habe ich einen Termin bei meiner Kieferorthopädin und bin gespannt was sie sagen wird.

Zur MKG Station der Uniklinik Leipzig: Ich habe mich auf der Station leider nicht sehr wohl gefühlt. Ich muss dazu sagen, dass ich relativ empfindlich bin und wahrscheinlich viel Pflege und Aufmerksamkeit benötige. Viele Schwestern und Pfleger sind unfreundlich und beschäftigen sich gar nicht mit den Patienten (Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Chirurgen stellen sich nicht vor und ich weiß bis heute nicht wer mich operiert hat (da alles gut verlief wollte ich dann auch am letzten Tag nicht mehr nachfragen). Man drängte mich nach Hause zu gehen und war ungeduldig, als ich es nicht selber hinbekam zu drehen. Das Essen war wirklich sehr schlecht und ich frage mich wieder man so wieder auf die Beine kommen soll. Manche Suppen schmeckten, aber die meisten waren ungenießbar. Es gab keine Puddings oder anderen weichen Dinge für mich (und kein vegetarisches Angebot, aber das ist nicht gravierend).

Das Schlimmste: Es gibt keine Kühlmasken! Es gibt Kühlakkus, dazu eine Schüssel und Lappen. Damit darf man dann versuchen seiner Schwellung her zu werden.

Ich werde alles daran setzen für meine 2. OP in eine andere Klinik zu kommen. Ich hoffe, dass das klappen wird...

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die ich bzgl. OP mit Fragen bombadieren durfte, die hier ihre Erfahrungen teilen und gute Tipps geben! Es ist zwar erst der Anfang, aber immerhin schon mal eine OP weniger.

Nun stehe ich selbst zum "Bombardement" der Fragen gerne zur Verfügung und hoffe, dass man mein Bericht so einigermaßen lesen konnte.

Ich wünsche allen, die (noch) operiert werden/wurden alles Gute! 

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Ohje, die Zustände von der Klinik hören sich ja schrecklich an! Zum Glück hast du nun erstmal alles überstanden.. Gibt es dort überhaupt noch andere Kieferpatienten?

Hoffe du kommst gut mit dem Drehen zurecht. Das Gefühl mit dem "wackligen" OK kenne ich sehr gut. Hat mir bei relativ lange gedauert bis das wieder weg war.

Wünsch dir gute Besserung, der erste Schritt ist schonmal geschafft :)

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Schön das du soweit alles überstanden hast, es kann nur noch Bergauf gehen und ehe du dich versiehst kanns du wieder leckere Sachen futtern !!!

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hallo Lufi, ich habe mir gestern deinen Bericht durchgelesen und die Bilder angeschaut, und das Ergebnis ist wirklich super geworden, herzlichen Glückwunsch =).

Ich muss ehrlich sagen, dass ich keine weiteren Patienten mit Kieferoperationen gesehen habe, aber die Station ist auch relativ klein.

Hattet ihr eigentlich nochmal einen Termin zur Nachkontrolle? Bei mir ist das Zahnfleisch rund um die Nähte aufgequollen und wund, und es blutet auch seit 2-3 Tagen wieder. Ich hoffe meine Kieferorthopädin kann mir morgen weiterhelfen.

Danke Minni, ich freue mich jetzt schon auf den Tag an dem ich endlich wieder essen kann =)

Ansonsten geht es mir jeden Tag besser und ich bin sehr froh die Zeit im Krankenhaus hinter mich gebracht zu haben =)

Wenn ich fertig bin mit drehen werde ich auch Bilder reinstellen, aber im Moment ist noch nicht so viel zu sehen...

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Danke :) Was das Essen betrifft leide ich mit dir.. von Suppen alleine wird man eben doch net so satt. Aber auch das geht vorbei :)

Ich hatte ne Woche nach der GNE Fieber bekommen und bin deshalb nochmal zur Kontrolle zum KFC. Was die Lückenbildung betrifft hatte ich nur beim KFO regelmäßige Kontrolltermine.

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Ach Gott, du ärmste. Das blieb mir zum Glück erspart.

Leider musste ich heute nochmal in die Uniklinik zum Nähen, da die Nähte vorne aufgegangen sind (bei meiner Entlassung hat sich leider niemand die Wundheilung angeguckt und auch sonst wurde das nur 2 mal kontrolliert. Dabei fing es schon am 2. oder 3. Tag wieder an zu bluten...). Jetzt bin ich total erledigt von den Schmerzen und dem Druck und ich hoffe, dass ich das Drehen heute irgendwie auf die Reihe bekomme.

Kann mir eigentlich jemand sagen, ob ich jetzt wegen den frischen Nähten etwas beachten muss (es waren circa 10 Stiche)? Darf ich jetzt wieder nur klar Brühe für 2 Tage essen und danach Suppe und eine Woche keine Milchprodukte?

Meine Kieferorthopädin war sehr zufrieden mit dem Ergebnis und ich muss nochmal 3mm drehen, dann bin ich fertig. Donnerstag gehe ich wieder hin und ich hoffe, dass dann langsam Drehschluss ist =).

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Ohje, das klingt echt schrecklich! Haben sie dir zum Schluss nicht gesagt, auf was du nun achten musst? Nimmst du eigentlich noch Antibiotika, damit sich nichts entzünden kann?

Immer gut durchspülen nach dem Essen, damit keine Essenreste an den Nähten hängen bleiben (am besten mit Kamillentee).

Hoffe das Drehen klappt gut und die Stellen mit den Nähten tun net allzu arg weh.. gute Besserung!

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Hallo =)

Im Krankenhaus hat man mir leider gar nicht gesagt was ich beachten soll, aber zum Glück habe ich mich davor hier schlau gemacht =)(Ich verzichte jetzt einfach auf Milchprodukte bis die Fäden draußen sind, da ich kein Risiko eingehen will).

Gestern war ich bei meiner Kieferorthopäden und es ist Drehschluss *juchhu. Ich dachte ich müsste mindestens noch bis zum Ende der Woche drehen und bin nun umso glücklicher. Die Lücke beträgt nun knapp 5mm und ist zum Glück nicht sooo riesig wie ich befürchtet habe =)

Leider habe ich immer noch ziemliche Probleme mit den Nähten, da sie sich entzündet haben. Ich nehme fleißig mein Antibiotikum und am Montag habe ich einen Kontrolltermin in der Uniklinik.

Einen Termin für die Zahnspange habe ich sogar auch schon: 4.4.2012. Das geht schneller als gedacht. In der ganzen Aufregung habe ich vergessen nachzufragen wie lange die GNE-Apparatur noch drin bleibt, aber sie stört mich ehrlich auch kaum (unglaublich, wie schnell man sich an die Dinge gewöhnt).

=)

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Hallo zusammen,

Da ich meine GNE OP in der Uniklinik Leipzig nun hinter mir habe, möchte auch ich mit diesem Bericht euch einen kleinen Einblick in die OP-Zeit ermöglichen.

....

Zur MKG Station der Uniklinik Leipzig: Ich habe mich auf der Station leider nicht sehr wohl gefühlt. Ich muss dazu sagen, dass ich relativ empfindlich bin und wahrscheinlich viel Pflege und Aufmerksamkeit benötige. Viele Schwestern und Pfleger sind unfreundlich und beschäftigen sich gar nicht mit den Patienten (Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Chirurgen stellen sich nicht vor und ich weiß bis heute nicht wer mich operiert hat (da alles gut verlief wollte ich dann auch am letzten Tag nicht mehr nachfragen). Man drängte mich nach Hause zu gehen und war ungeduldig, als ich es nicht selber hinbekam zu drehen. Das Essen war wirklich sehr schlecht und ich frage mich wieder man so wieder auf die Beine kommen soll. Manche Suppen schmeckten, aber die meisten waren ungenießbar. Es gab keine Puddings oder anderen weichen Dinge für mich (und kein vegetarisches Angebot, aber das ist nicht gravierend).

Das Schlimmste: Es gibt keine Kühlmasken! Es gibt Kühlakkus, dazu eine Schüssel und Lappen. Damit darf man dann versuchen seiner Schwellung her zu werden.

Ich werde alles daran setzen für meine 2. OP in eine andere Klinik zu kommen. Ich hoffe, dass das klappen wird...

...

Hallo r3ggae-girl,

Deine schlechten Erfahrung in der Uniklinik tun mir wirklich leid. Ich glaube, denen ist gar nicht klar, wie geschäftsschädigend so ein Verhalten ist. Dich haben sie ja höchstwahrscheinlich als Patienten verloren und wenn andere sich Deinen Op-Bericht durchlesen und mit anderen vergleichen, wird man sich glaube ich nicht unbedingt für die Uniklinik entscheiden (obwohl, Kühlmasken scheint es in Leipzig allgemein nicht zu geben, siehe OP-Bericht von limahong). Ich finde es auch ziemlich übel, wenn man sich als Patient noch nicht bereit fühlt zu gehen, aber so gedrängt wird so gehen, dass man irgendwann entnervt zustimmt.

Um rauszufinden, wer Dich operiert hat, fordere den OP-Bericht an, wenn Du am Montag sowieso einen Kontrolltermin hast, frage einfach nach. Er steht Dir zu, ich habe ihn bei meinen bisherigen Operationen immer ohne Problem bekommen, obwohl ich nach Deinem Op-Bericht vermuten würde, dass sich die Uniklinik wahrscheinlich erst sträubt, und dann auf den Kopierkosten besteht, die sie umgekehrt nehmen darf, was ich außer bei CDs von MRT- und Röntgenbildern bisher noch nie erlebt habe. Und es ist immer gut, seine ärztlichen Unterlagen selbst so vollständig wie möglich zu haben.

Irene

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...och das klingt aber alles nicht so schön bei dir.

Ich hoffe, dass es dir mittlerweile wieder gut geht und du die unschönen Erfahrungen etwas verdauen konntest. Wenn ich deinen Bericht so lese, bin ich uberglücklich mich am Ende doch für Bad Homburg entschieden zu haben (alleine schon wegen der Kühlmaske). Zuerst wollte ich in die Uniklnik Göttingen, da man dort sogar eine Dysgnathiesprechtsunde anbietet und die Damen und Herren einen sehr netten und kompetenten Eindruck machten und sich bei der Beratung sehr viel Zeit genommen haben. Aber das Forum hier und auch mein KFO haben mich dann doch Richtung BH gelenkt.

Was für eine OP steht bei dir denn noch an?

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hallo Schokolädchen und gurkenhals =)(Glückwunsch zum GNE-Distraktor freien Leben =))

Mir gehts langsam wieder besser, aber ich habe noch Probleme mit den Nähten (die sind nach 4 Wochen leider immer noch nicht zu, aber es geht voran). Ich habe langsam den Alptraum der GNE verdaut und bin auch kaum noch geschwollen, aber richtig fit bin ich noch nicht. Es geht voran und ich brauche noch ein wenig Geduld =)

Ich bin von der Uniklinik Leipzig sehr enttäuscht und hoffe, dass ich da nicht nochmal hin muss. Kann man sich eigentlich aussuchen, wo man operiert wird? Ich habe ein wenig Angst, dass ich die zweite OP jetzt auch dort machen muss, da ich ja zur GNE schon da war (der Gedanke bereitet mir wirklich Alpträume).

Bei mir wird wahrscheinlich eine UK-RV oder OK-RV + OK-VV gemacht und noch dazu sollen die Kiefer rotiert werden um den offenen Biss zu schließen. Als wir den HKP schrieben sagte mein KFO, dass ich die Spange wahrscheinlich 1,5-2 Jahre tragen muss bis zur OP. Ich habe nächste Woche einen Kontrolltermin und werde sie nochmal fragen wie genau es jetzt weitergeht.

Und ich habe schon 2 Wochen der 6 (bzw.8) ohne feste Nahrung überstanden *tschakka (mein Mixer ist stets an meiner Seite *lach)

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Hallo r3hhae-girl,

schön, dass es dir mittlerweile besser geht. :)

6 Wochen nicht kauen? Das verstehe ich jetzt nicht so richtig. Ich durfte nach einer Woche wieder alles futtern was ich mir zutraute und sich gut anfühlte. natürlich konnte ich mich da nur langsam herantasten. Aber nach und nach klappte das ganz prima. Auch habe ich mich wenige Tage nach der OP wieder fit gefühlt und bin nach 7 Tagen bereits wieder arbeiten gegangen und zwei Wochen nach OP wieder laufen gewesen. Das ist sicher auch individuell, wie schnell es einem Menschen wieder gut geht. Aber nach deinem Bericht würde ich sagen, dass es auch mit der Behandlung selbst zu tun gehabt haben könnte.

In Deutschland haben wir bis jetzt noch das Recht auf eine freie Ärztewahl. Da du dich in der Uniklinik nicht wohl gefühlt hast würde ich mit deinem KFO darüber sprechen und mir eine andere Einrichtung und einen anderen Chirurgen suchen, wo du dich gut aufgehoben fühlst. Niemand kann dich zwingen, dich noch einmal dort operieren zu lassen. Du würdest dich ja vor so einer großen OP total verrückt machen wenn du kein Vertrauen mehr in die Ärzte und die Betreuung dort hast. Nach allen Berichten die ich hier im Forum gelesen habe, würde ich dir dringend zu einem Haus raten, in dem auch Kühlmasken zur Verfügung sethen. Ich denke, dass es viel für das eigene Wohlbefinden ausmacht, wie starkt man nach einer OP anschwillt und wie schnell die Heilung in diesem Zusammenhang foranschreitet.

Ich drücke dir jedenfalls ganz doll die Daumen, dass du den Mut findest, dich für einen anderen Chiruregn zu entscheiden und dass deine große OP dann viel besser verläuft.

Viele Grüße

Bianca

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hmmm, der KFC in der Uniklinik meinte ich darf erst nach 6-8 Wochen wieder kauen bzw. normal essen (ich weiß auch nicht mehr ob die 6 Wochen nach Drehschluss oder nach der OP gerechnet werden), aber anscheinen gehen die Meinungen dazu auseinander. Im Moment betreut mich meine KFO, aber ich weiß nicht ob sie sich damit auskennt. Ich ernähre mich von Shakes, Suppen und Brei (was sich schlimmer anhört als es ist, man muss nur kreativ sein) und werde jetzt erstmal abwarten bis die Nähte zugeheilt sind.

Ich werde auf jeden Fall mit meiner KFO sprechen wie sie es mit den KFC hält. Ich hoffe sie arbeitet nicht nur mit der Uniklinik zusammen, das wäre nicht so schön. Aber eigentlich haben KFO und KFC auch nicht so viel Kontakt, oder? Bei der GNE wurden ja auch nur Akten hin und her geschickt und das wars.

Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich nicht weiß wie viele Erwachsene Patienten meine KFO hat. Ich habe mich am Anfang bei 4 KFO vorgestellt und sie wurde mir von meiner Zahnärztin empfohlen und machte auch den kompetentesten Eindruck (die anderen haben meistens die Behandlung heruntergespielt oder unrealistische Angaben zur Tragezeit der Spange gemacht). Ich muss einfach Vertrauen haben...

Da es mir langsam besser geht werde ich auch bald mein Bilder reinstellen, allerdings sieht man noch recht wenig von der Zahnlücke, da ich meinen Mund nicht so weit aufbekomme.

liebe Grüße und einen sonnigen Tag (ich liebe Frühling!),

Theresa

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Hallo Theresa,

ich habe meinen KC zwischen (aus guten Gründen abgebrochener) GNE und geplanter Bimax gewechselt, wobei mein KFO mit verschiedenen KC zusammenarbeitet und mir die Wahl freigestellt hat. Bei mir hat sich bei der GNE rausgestellt, dass aufgrund einer OK-VV vor 25 Jahren es alles sehr viel komplizierter ist, als ursprünglich gedacht und deshalb ist es mir jetzt wichtig, von jemanden operiert zu werden, der sehr viel Erfahrung mit Dysgnathie-Operationen hat und nicht nur Erfahrung. Ich habe mich auch bei der Krankenkasse erkundigt, ob es ein Problem ist, den KC zu wechseln und ob ich etwas tun muss. Der Krankenkasse war aber nur wichtig, dass ich überhaupt operiert werde, wofür ich momentan mehr als bereit bin, und selber muss ich nichts tun.

Ich weiß, dass nicht jeder KC Korrekturoperationen macht, aber bei Dir geht es ja auch nicht um die Korrektur eines Operationsergebnisses, mit dem Du nicht zufrieden bist, sondern Du bist vor allem mit dem gesamten Umfeld nicht zufrieden, dass aber auch entscheidend zu einer Heilung beiträgt. Ich fand es bei mir faszinierend, als ich mir überlegt habe, ob ich den KC wechseln soll, ich zwar auch einige rationale Gründe anbringen konnte, aber irgendwie meldete sich auch mein Unterbewußtsein damit, dass es mich jetzt stört, dass es bei meinem bisherigen KC nur Belegbetten sind, was mich vor der GNE nicht gestört hat. (Und im Gegensatz zu meiner ersten OK-VV, wo ich den KC während des einwöchigen Krankenhausaufenthalts nie gesehen habe, kam er abends nochmals vorbei, um mir die Situation näher zu erklären, obwohl ich ja schon mit ihm telefoniert hatte, d.h. er hat sich definitiv um einen gekümmert).

Sprich Deine KFO darauf an, dass Du für die zweite OP den KC wechseln willst, Du kannst Ihr ja auch erklären, dass Du Dich gerade auch vom pflegerischen her dort nicht wohlgefühlt hast.

Irene

PS: Mein bisheriger KFO meinte 8 Wochen weiche Kost nach der GNE, aber da habe ich den Eindruck, dass bei ihm ein Patient ziemlich früh mit Karotten angefangen hat, so dass sich die Platten gelockert hatten und seitdem ist er sehr vorsichtig, egal welche Sorte von Kiefern-OP

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Hallo r3ggae-girl,

oje,oje...dein Bericht bzw. deine Behandlung in der Uniklinik hört sich gar nicht gut an. Ich hoffe, dir geht es jetzt schon wieder etwas besser?

Ich lese mich hier so langsam in die OP-Berichte ein, weil mir eine UKVV + X bevorsteht, allerdings hab ich noch eine gaaaanze Weile Zeit. War ja erst letztens beim KFO-Beratungstermin und hab mein KC-Beratungstermin erst Ende April. Bin also noch in der Entscheidungsphase, wobei mir dein Bericht hilft, weil ich auch in Leipzig behandelt werde. So wie es aussieht, werde ich allerdings im St. Georg operiert, weil der KC dort Belegbetten hat.

Ich bin auch ein ziemlicher Schisser und sehr pflegebedürftig wenns mir schlecht geht, daher kann ich deine Gefühle vollkommen nahvollziehen. Ich bin zwar nicht aus Zucker, aber ich will in diesem Fall nicht, dass ich behandelt werde, wie 0815 bzw. mir jemand sagt "Hab dich nicht so!". Wenns mir nicht gut geht, gehts mir nicht gut und die sind doch dafür da, dass es mir gut geht, oder?

Ich überlege derzeit sogar eine Zusatzversicherung (Chefarztbehandlung und Einzelzimmer) abzuschließen, um solchen Vorfällen zu entgehen. Ansonsten kann man sich gegen ein solches Verhalten ja nur schlecht wehren, aber vielleicht ist es auch im KKH eine Frage des Geldes, wie man behandelt wird. Echt traurig...

LG Kruemel12

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hallo Schokolädchen =)

Mir geht es schon wieder ein wenig besser und ich kann sogar schon lächeln. Allerdings habe ich es am Wochenende ein wenig übertrieben und nun werde ich mich ein wenig schonen.

Ich werde mit meiner KFO wegen dem KFC reden, das wird schon. Ich glaube der Frau ist das relativ egal, solange ich überhaupt operiert werde.

Übernächsten Mittwoch werde ich meine Spange bekommen: UK komplett, OK teilweise (GNE-Apparatur ist noch drin und bleibt da auch mindestens noch 4 Wochen). Es werden normale Brackets, obwohl ich lieber etwas weniger auffälligeres hätte aber ich gebe mein Geld lieber für andere Dinge aus =) Die Spange soll 1,5-2 Jahre drinbleiben, allerdings weiß ich nicht ob sie damit die Zeit bis zur UK RV meint oder bis zur Entbänderung. Da muss ich nächste Woche gleich nochmal nachhaken.

Im Moment esse ich noch weiche Kost und ich werde mit dem Kauen noch das Ende der 6 Wochen abwarten. Aber ich merke deutlich, dass der Kiefer schon viel stabiler ist.

hallo Krümel =)

Mir gehts wie gesagt schon viel besser, aber die ersten 4 Wochen nach der OP waren wirklich sehr hart und ich bin froh, dass ich übern Berg bin. Bei welchem KFC bist du denn? Ich weiß, dass die KFC aus der Praxisklinik am Johannisplatz Belegbetten im Sankt Georg haben, bist du dort in Behandlung? Und hast du dir schon den OP-Bericht von Limahong durchgelesen? Er wurde auch im Sankt Georg operiert, vielleicht hilft dir das ja. Ich bin mir im Moment noch nicht so ganz sicher was ich machen werde, aber ich habe noch mindestens ein Jahr Zeit bis zur OP. Eigentlich will ich auch nicht weit von zu Hause weg operiert werden, da ich meine Freunde und Familie um mich haben möchte wenn es mir schlecht geht.

Ich weiß nicht genau ob das mit der Chefarztbehandlung etwas bringt, da musst du mal im Forum rumfragen und Einzelzimmer hat auch Vor -und Nachteile: Man kann keine blöde Zimmernachbarin bekommen und hat seine Ruhe, allerdings hatte ich immer nette Nachbarinnen, die mir auch geholfen haben wenn ich Hilfe brauchte. Und man konnte sich nett unterhalten und zusammen leiden. Aber ab und zu nervt es auch einfach nur.

Wann genau ist denn dein Termin beim KFC?

liebe Grüße, Theresa

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Hallo Theresa,

schön, dass es dir wieder etwas besser geht. Ich wünsch dir weiterhin, dass du das genauso wie bisher durchhälst und packst.

Ich bin bei Dr. Teuber am Johannisplatz bestellt. Allerdings erst Ende April. Hab also nochn bissel Luft bis zum Beratungstermin. Meine KFO hat mir schon gesagt, dass die Praxis Belegbetten im St. Georg hat und ich hab auch schon Limahongs Beitrag gelesen. War interessant und so schlecht fand er dort ja nicht. Vielleicht ist es wirklich ein Glücksspiel mit dem KKH-Personal. Schade...

Liebe Grüße Krümel12

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