Gab87

Kostenübernahme_ Kosmetisch Psych. Gutachten

Hallo Leute,

ich hab hier mal ne Frage: Habe n fliehendes Kinn, da mein UK zuweit zurückliegt. Allerdings ist der Biss O.K., man müsste eigentlich beide Kiefer rotieren, das wäre bei mir aber zu gefährlich wegen abgenutzter Kiefergelenke. Deshalb würde ich ne Kinnkorrektur machen, da brutales Aussehen, unter dem ich auch sehr leide.

Meine Frage an euch: Kennt sich jd. wegen Kostenübernahme bei kosmetischen OPs aus, die aufgrund psychologischer Probleme bezahlt wurden? Wie läüft das ganze ab? Kann ich zu einem Psychologen meiner Wahl oder schickt mich die Krankenkasse zu einem speziellen? Muss in diesem Gutachten etwas spezielles stehen?

Würde auch eine Art "Emphelung" oder so etwas des MKG helfen, wegen Wachstumsstörungen?

Ist es sinnvoll sich zuerst an die Kasse und dann an den Arzt zu wenden?

Mfg Gab

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Auch wenn Dir ein Psychologe bescheinigt, dass Du deswegen psychische Probleme hast, darf die Kasse keine ästhetischen Operationen bezahlen.

Möglichst ist, dass ein MKG eine medizinische Indikation bei Dir findet, auch wenn deine Motivation eine andere ist. Dafür gibt es im Forum einige Beispiele - allerdings immer mit Kiefer, nie Kinn alleine. Ich kenne auch keine Indikation zur Kinnoperation.

Genehmigungen zur OP durch einen Psychologen, welcher Art auch immer, sind mir auch nicht bekannt.

Bevor Du versuchst eine Genehmigung der Kasse zu bekommen: Hast Du mit Dr. W. darüber gesprochen, ob er Dich auf Kasse operieren würde?

In seiner alten Klinik haben die gesetzlich Versicherten andere Ärzte übernommen. Hinzu kommt, dass die OP, die er Dir angeboten hat, sehr neu ist und normalerweise keinen medizinischen Nutzen hat. Es ist gut möglich, dass diese OP noch nie über die Krankenkasse abgerechnet wurde.

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hey ne kein plan. werde beim nächsten termin erstmal mit ihm darüber sprechen, bevor ich da was mit der krankenkasse mache und mal sehen was er erst mal sagt. ohne seine meinung bzw. einverständnis mach ich da garnix. find ihn ziemlich cool. mal sehen, auf was es hinausläuft.

aber danke für deinen tip!!! sehr sehr hilfreich.

lg und n schönes we dir!!!

gab

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Krankenkassen übernehmen durchaus Operationen auf Grund von psychischen Problemen, zum Beispiel an der Brust. Dazu muss man aber wirklich massive Probleme haben. Selbst wenn ein Psychologe eine Störung findet, ist das in erster Linie erst einmal ein Grund für die KK, eine Therapie zu bezahlen, aber keine OP. Mit dem Grund eine OP durchzukriegen ist also nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber seehr, seehr schwer. Wenn deine Kiefer falsch stehen, wäre es Angst hin oder her, sowieso mehr als unklug, etwas kosmetisches statt etwas wichtigem Operieren zu lassen. Wer weiß, was damit noch für Probleme auf dich zukommen könnten.

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Krankenkassen übernehmen durchaus Operationen auf Grund von psychischen Problemen, zum Beispiel an der Brust. Dazu muss man aber wirklich massive Probleme haben. Selbst wenn ein Psychologe eine Störung findet, ist das in erster Linie erst einmal ein Grund für die KK, eine Therapie zu bezahlen, aber keine OP. Mit dem Grund eine OP durchzukriegen ist also nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber seehr, seehr schwer. Wenn deine Kiefer falsch stehen, wäre es Angst hin oder her, sowieso mehr als unklug, etwas kosmetisches statt etwas wichtigem Operieren zu lassen. Wer weiß, was damit noch für Probleme auf dich zukommen könnten.

hey ela.

danke für deine antwort.

also ich denke, ich werde mein komplettes sparschwein erschlagen müssen! ich werde es nicht probieren, da der arzt meinte, die kk würde es nicht übernehmen. ein anderer arzt meinte allerdings ja, dieser hat mich auch erst darauf gebracht. allerdings wollte ich mich von ihm nicht operieren lassen, weil er mir implantate etc. vorgeschlagen hat.

zu deiner letzten aussage, sehr interessant, darüber habe ich auch schon viel nachgedacht: das problem ist, dass beide kiefer wohl richtig aufeinanderstehen und der biss funktioniert, aber zu weit hinten eben. in der kfo behandlung ist da wohl was schief gegangen.

ich dachte mir auch, wenn dann richtig: das würde eine rotation beider kiefer bedeuten + zähne ziehen lassen und nochmal zahnspangenbehandlung.

3 mkgs haben mir davon abgeraten, da

-zu kleine kiefergelenke

-gefahr des rezidiven, v.a. weil sehr viel muskelmasse vorhanden

-zeit-kosten (kfo-behandlung)

deshalb jetzt nur die "kosmetische" geschichte, die eventuell auch ne funktionelle verbesserung bringen könnte, da der uk unterhalb des zahntragenden levels abgesägt wird.

dadurch eventuell mehr luftraum, kein abnutzen der gelenke mehr durch ständiges vorschieben des uk...

klar am liebsten würde ich es richtig machen, aber so dumm es klingt: zeit-kosten-nutzen-abwägung! ich denke auch, dass der rotations-eingriff auf jeden fall gefährlicher ist, und selbst dann würde man noch ne kinnplastik machen (müssen)!!

ich finde, AM ENDE WEISS MAN WOHL ALLES UND NICHTS!!! paradoxe scheiße.

gruß gab

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