Ulla

Angst vor der OP - Vorbereitung auf OP ausreichend?

Hallo,

ich bin neu hier. Ich bin 33J. alt und trage seit Mai 2011 eine feste Zahnspange. Diagnose: Progenie.

Mein KFO hat sehr guten Ruf und hat mir das Klinikum in Saarbrücken für OP empfohlen. Vor vier Wochen habe ich von ihm OK für die OP bekommen und 2 Wochen später hatte ich auch schon Termin beim KFC gehabt. Der fragte mich ob ich mir UK-Rückverlagerung oder OK-Vorverlagerung wünsche. Ich antwortete, ich dachte, dass er das entscheiden wurde. Ich dachte, dass exakte Messungen gemacht werden müssen, und dass der Arzt die optimalste Variante auswählt. Mit mir wurden lediglich die Risiken grob besprochen, der Prof. Dr.Dr.... war der Meinung, dass OK Verlagerung ausreichen sollte. Im KH wurden aktuelle Abdrücke von meinen Kiefer angefertigt, da ich von meinen KFO nur welche aus der Zeit vor Behandlung hatte. Der KFC stellte fest, dass der OK jetzt für OP breit genug ist. Es wurden von mir keine aktuellen Röntgenbilder angefertigt. Er sagte dass der OK um ca. 5 mm vorverlagert werden muss. Ich fragte wie sich die Weichteile nach der OP verändern. Er steckte mir 2 Tampons unter die Oberlipe und sagte, dass das in etwa so aussehen wird. (Es hatte mir nicht gefallen). Ich hätte auch einen Termin für OP bereits für den 16.03.2012 bekommen können. Ich habe jedoch für Termin Mitte April gebeten, da es mir alles zu schnell kam. Ich fragte ihn wie oft ich noch vor der OP zur Besprechung kommen soll. Der Prof. sagte, dass ich lediglich 3 Tage vor der OP Termin mit dem Narkosearzt haben werde. Zu diesem Termin soll ich wieder meine Röntgenbilder mitbringen. Hat nicht gesagt ob er aktuellen Bilder haben möchte oder sind die alten ausreichend. Das war schon alles.

Seit dem bin ich sehr beunrühigt. Ihr alle schreibt vom Model-OP, Artikulator, und Splintanprobe etc... Ist der Verlauf bei mir normal? Was haltet ihr davon? Kennt sich jemand von euch damit gut aus? Morgen habe ich Termin mit dem KFO. Ich hoffe, dass er sich Zeit für ein ausführliches Gespräch mit mir nimmt. Ich warte auf Eure Antworten.

LG

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Hallo Ulla,

also ich habe meine OP am 14.5.12. Diesen konnte ich letzten Montag vereinbaren. Vorher hat mein

KFO gesagt, dass er ab Anfang Mai fertig ist. Ich musste zu diesem 2.Vorstellungsgespräch zum KFC

aktuelle Abdrücke und Röntgenbilder mitbringen. Der KFC hat es sich genau angesehen und dann entschieden,

dass nur mit einer Bimax ein optimales Ergebnis zu erreichen ist (z.B. dass diese Strecke mit nur einer

Verlagerung nicht gut möglich wäre). Nun habe ich zwei Wochen ca. vor der OP einen Termin, da muss ich mit

ganz aktuellen Abdrücken/Röntgenbildern kommen (wurde beim Terminblatt extra unterstrichen), damit das ganze

für die Modell-OP gemacht werden kann, und dann am Freitag vor der OP nochmal in die Praxis (denke mal Splintanprobe,etc.)und dann anschließend in die Klinik zum Narkosegespräch. Wenn ich das von Dir lese finde ich das auch etwas komisch. Ich würde mal beim KFO-Termin nachfragen, welche KFC er weiß, die er empfehlen kann oder schon zusammengearbeitet hat. Bei 3 Tagen kann er eigentlich nicht viel planen und außerdem hat er ja gar nicht die aktuellsten Abdrücke. Auch kann er es doch nicht entscheiden lassen, welche Operation durchgeführt werden soll, er ist ja der Experte und nicht der Patient.

Vielleicht konnte ich Dir ein bisschen helfen.

VG

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Am besten wird es sein, Du holst Dir schnellstmoeglich noch einen Termin bei einem weiteren Kieferchirurgen und hoerst Dir an, was er Dir empfiehlt und wie die ganze OP Planung dort gehandhabt wird. Empfehlungen findest Du hier im Forum, vielleicht kennt auch dein KFC eine zweite gute Adresse. Wenn Dein Bauchgefuehl nicht stimmt und Du Dich nicht gut beraten und aufgeklaert fuehlst, solltest Du die OP nicht dort machen.

Hat Dein KFO Dir sicher gesagt, dass eigentlich dein Unterkiefer zu weit vorne steht und nicht der Oberkiefer zu weit hinten? Bei mir sah es rein von der Optik auch eher nach Progenie aus, aber in Wahrheit war die Oberkieferruecklage das eigentliche Problem, was jetzt vor zwei Wochen korrigiert wurde.

Ich wuerde mir aber nicht den Oberkiefer nach vorne verlagern lassen, wenn er gar nicht zu weit hinten liegt. Ich glaube, sowas macht man nur bei weiteren Verlagerungsstrecken, wenn man beide Kiefer operiert und aneinander angleicht.

Von der Optik kannst Du das ueberhaupt nicht damit reproduzieren, indem Du Dir zwei Tamponaden hinter die Lippen schiebst. So einen Kaese sollte Dir auch kein KFC erzaehlen. Die Veraenderungen der Weichteile sind bei solchen OP's nicht so einfach vorherzuplanen. Schau Dir doch hier im Forum auch mal ein paar Vorher-Nachher Bilder von reinen Oberkiefervorverlagerungen oder reinen Unterkieferrueckverlagerungen an.

Bei mir war am Anfang auch ne Bimax vorgesehen, ich habe zum Beispiel auch ein etwas prominentes Kinn, haette aber echt Angst gehabt, dass ich sich bei einer Unterkieferrueckverlagung ein Doppelkinn durch das ueberschuessige Weichteilgewebe bildet. Bei der Modell-OP hat mein KFC aber festgestellt, dass sich auch mit der reinen OKVV ein optimales Ergebnis erziehlen laesst.

Ich wuensche Dir viel Glueck und Erfolg fuer den weiteren Ablauf.

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Hier mal ein Link, wie sich die Weichteile nach einer OP an Ober- und Unterkiefer UNGEFÄHR ändern:

*klick*

P.S.: Das mit den 2 Tamponaden ist wirklich Käse. :rolleyes:

vg

Progi

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Hallo,

ich habe bis zum OP Vorbereitungstermin auch immer nur vage Aussagen bekommen, aber seit dem letzen Termin bin ich beruhigter, da mir viele Informationen gegeben wurden. Hier wurde auch der Gesichtsbogen und die Vorbereitung für den Splint erstellt.

Unberuhigt in eine OP zu gehen ist sicherlich nicht ratsam. GGf. solltest du in der Tat ein weiteren KFC zur Rate ziehen. Ich denke in der Umgebung von SB gibt es sicherlich noch eine gute Auswahl.

LG minni

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