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Schokolädchen

Habe meinen OP-Termin

Hallo miteinander,

hatte am 5.3. meinen offiziellen Vorstellungstermin in Ruit und habe jetzt meinen Op-Termin (Bimax) am 16.5. Ich hatte gehofft, dass die Wartezeit bis zum OP-Termin kürzer sein wird, da die Verzahnung eigentlich nicht vorhanden ist, so dass das Essen nicht wirklich Spass macht, weil Kauen und Zermahlmen rein mechanisch einfach nicht geht. Spaghettis treiben mich z.B. momentan regelrecht in die Verzweiflung, da diese so dünn sind, dass ich sie nicht wirklich klein bekommen und was dann etwas kleiner geworden ist, verschwindet irgendwo zwischen Bogen und zusätzlichen Drähten für die Tiebacks, aber die anderen Angebote in der Kantine haben wieder andere Tücken. Die Dame bei der Terminvergabe hat sich wirklich bemüht, aber sie klickte und klickte und klickte und klickte und .... und der 16.5. war der erste freie Termin, den sie finden konnte :-(. Das werden bezüglich des Essens noch 10 lange Wochen bis dahin, gibt mir wenigstens die Gelegenheit, vorher schon reichlich für das Essen hinterher zu üben und Sachen auszuprobieren, da ich jetzt schon relativ viel püriere, da es meinem Magen und dem Rest der Verdauung nicht unbedingt gefällt, wenn ich Essen halbzerkaut runterschlucke, weil ich es einfach nicht kleiner gekaut bekomme. Ich glaube, ich sollte bei meinem Arbeitgeber nachfragen, ob sie nicht momentan jemanden für eine Haushaltserprobung für Stabmixer oder ähnliches brauchen :-), ich wäre im Moment der ideale Kandidat. Und bis in 10 Wochen sollte hoffentlich auch meine Zunge aufgrund der logopädischen Übungen kapiert haben, dass sie eigentlich nach oben an den Gaumen gehört. Und Mitte Mai als OP-Termin hat den Vorteil, dass es dann viele von den Obstsorten gibt, die ich gerne mag und pürieren habe ich ja inzwischen reichlich geübt. Und trotzdem hätte ich gerne meinen Op-Termin lieber früher. Ich stehe zwar auf der Warteliste, falls jemand absagt, aber das ist relativ unwahrscheinlich und außerdem muß die Absage auch noch so früh sein, dass Modell-OP und Splintherstellung und all die Vorbereitungsarbeiten noch vernünftig durchgeführt werden können. Und da dies meine zweite Kiefern-OP ist (ich hatte vor 25 Jahren schon einmal ein OK-VV, aber es hatte in der Zwischenzeit ein komplettes Rezidiv gegeben) ist mir eine optimale OP-Vorbereitung und Durchführung sehr wichtig, damit es diesmal wirklich funktioniert.

Genug gejammert, irgendwann werden die 10 Wochen auch vorbei sein.

Irene

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Hallo Irene :)

Glückwunsch zum OP-Termin!! 10 Wochen sind zwar echt noch ein ziemliches Stück, aber die werden schnell rumgehen! Jetzt wird es so lamngsam Frühling, da macht das alles wieder mehr Spaß. Und schon ist der 16.5. :)

Hangel dich einfach von einem Termin zum nächsten, dann vergeht die Zeit schneller.

Und das mit dem Obst ist ein eindeutiger Vorteil. Ich hatte fast alle meine OPs im Winter. Mit Tiefkühlobst :-D

Liebe Grüße :)

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Hallo Irene,

Du wirst sehen, die Zeit bis zur OP vergeht wie im Fluge und ehe Du Dich versiehst, packst Du schon Dein Koefferchen fuers Krankenhaus.

Mir gings damals aehnlich, meine Zahnboegen waren schon fertig ausgeformt und ich hatte gehofft, gleich im Januar operiert werden zu koennen, weil ich wirklich kaum noch kauen und schlucken konnte.

Leider war der fruehest moegliche Termin dann doch erst Ende Februar. Und obwohl mir das im Vorfeld noch unendlich lange erschien, stand der Termin dann doch ganz ploetzlich vor der Tuer. So wie an Weihnachten, so kurz davor ist man dann doch immer wieder aufs Neue ueberrascht, dass es schon so weit ist.

Geniesse einfach den herannahenden Fruehling und freu Dich auf die OP.

Lieber Gruss

Mauto

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Hallo Mauto,

"Köfferchen"? Da kennst Du mich aber schlecht. Mit das traumatischste(*) bei meiner ersten OK-VV war die Tatsache, dass ich meinen Lesebedarf komplett unterschätzt hatte und nicht genug Bücher dabei hatte. Ich habe am Entlasstag voller Verzweiflung die Anzeigen in der Zeitschrift gelesen, da ich sonst nichts mehr zu lesen hatte. Selbst den frischen Bücherstapel, den ein Besuchsdienst vorbeigebracht hatte, hatte ich inzwischen durch, wobei das natürlich auch nur leichte Kost war, die man schnell runterliest. Ich hatte letztes Jahr bei meinen Krankenhausaufenthalten immer einen großen Stapel mit dabei (und nie komplett durchgelesen) und es waren immer auch bewußt Bücher mit dabei, bei denen selbst ich Zeit zum Lesen brauche.

Und wenn ich mir meinen Terminkalender beruflich und privat anschaue, bin ich eigentlich die Wochen bis zum OP-Termin hin doch ganz gut beschäftigt. Gerade bei den letzten 4 Wochen vor dem OP-Termin habe ich so langsam das Gefühl, dass ich am Tag vor der OP-Termin ins Krankenhausbett sinken werde und mich über etwas Ruhe freue. Es scheint also vor allem jetzt ewig weit weg zu sein, da es gerade relativ ruhig ist. Und die Wartezeit gibt mir auch genug Zeit und Gelegenheit zu überlegen, was man hinterher isst, das genug Kalorien hat, da ich eigentlich nicht an Gewicht verlieren sollte. Dummerweise bin ich jemand, der an Gewicht verliert, wenn er mehrere Wochen mit Krücken auf dem Sofa verbringt (in den letzten Jahre viel zu häufig gemacht :-(), wo die meisten Leute eigentlich zunehmen.

Irene

(*) außer der Tatsache, dass ich mit Verdrahtung mehrfach Blut erbrochen habe (obwohl, mir war eigentlich nur immer direkt vor dem Brechen schlecht, ansonsten ging's mir gut), es war also traumatischer für meine Mutter, der Spargelsuppe (ich hasse (unter anderem) Spargel), der Reissuppe (Reis mag ich eigentlich auch nicht, aber die Reiskörner haben vor allem sämtliche Löcher verstopft, durch die man die Suppe schlürfen konnte), und dem grottenschlecht spielenden Posaunenchor, der meinte, die Patienten mit Chorälen erfreuen zu müssen

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Hei Irene,

wenn du dann mittlerweile neben deinen Büchern, den Laptop mit Surf-Stick dabei hast, vergeht die Zeit im KH auch noch schneller. Dann kannst du hier im Forum lesen und dich per Mail mit Freunden und Kollegen austauschen (Tag & Nacht). Außerdem könntest du dir die Bücher "runterladen", dann sind sie nicht so schwer im Handgepäck. :)

Ich fand die Leseecke im MH auf Station ganz prima. Bücher, welche von den Patienten ausgelesen waren, haben sie auf dem Tisch liegen lassen, für die Nachfolgepatienten mit Lesebedarf. Wie es nun ist, nach dem Umzug der MKG in den Paul-Trakt weiß ich nicht.

Ich persönlich habe erst in einer der letzten Nächte angefangen zu lesen - vorher hatte ich NULL Interesse daran, obwohl ich sonst auch eine Leseratte bin.

Und nun lass mal deinen Ticker tickern..... :) und die Zeit vergeht im Nu.

Viele Grüße,

Sanne

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Hei Irene,

wenn du dann mittlerweile neben deinen Büchern, den Laptop mit Surf-Stick dabei hast, vergeht die Zeit im KH auch noch schneller. Dann kannst du hier im Forum lesen und dich per Mail mit Freunden und Kollegen austauschen (Tag & Nacht). Außerdem könntest du dir die Bücher "runterladen", dann sind sie nicht so schwer im Handgepäck. :)

Schnipp...

Viele Grüße,

Sanne

Hallo Sanne,

wie oben gesagt, die Tatsache, dass ich keine Beschäftigung mehr dabei hatte, hatte mich damals "schwer traumatisiert", ich muss vorsorgen, dass es diesmal nicht wieder passiert :-), mit Büchern, Surfstick, etc. Ich habe damals die OK-VV sehr gut vertragen, wenn ich das mit den OP-Berichten im Forum vergleiche und weiß aus eigener leidvoller Erfahrung der letzten Jahre (8 OPs in den letzten 4 Jahren), dass ich Narkosen und Operationen eigentlich sehr gut vertrage und extrem früh wieder auf den Beinen bin (okay, meistens dann nur auf einem und ein bischen vom anderen :-(), auch wenn die OPs nicht wirklich mit einer Bimax zu vergleichen waren. Falls ich wirklich erst nach einigen Tagen wieder Lust auf Lesen habe, weiß ich, dass das immer noch normal ist und dann bleibt der Bücherstapel eben unangetastet, aber andersrum (kein Bücherstapel, aber Lust auf Lesen) wäre es schlimmer.

Irene

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Hallo miteinander,

OP-Termin hat sich verschoben, ist jetzt einen Tag früher, am 15.5. und in einem anderen Krankenhaus. Ich hatte von meiner KK die eindeutige Aussage, dass sie die OP in Ruit aufgrund des fehlenden Versorgungsauftrags nicht übernehmen darf. Da es ja doch sehr unterschiedliche Aussagen gibt, ob Ruit irgendwann einen Versorgungsauftrag bekommt und ich keine private Zusatzversicherung habe, aber doch so bald wie möglich operiert werden will, habe ich mir dann einen Beratungstermin im Marienhospital geben lassen. Ich habe mich bezüglich der Beratungstermine bei Dr. W. sehr wohl gefühlt, da sowohl auf die rationalen Befürchtungen als auch auf die irrationalen Ängste eingegangen wurde. Es standen zwei Vorgehensweisen zur Auswahl, wobei nach einem Gespräch mit meinem KFO der KC von der einen Variante auf die andere Variante umgeschwenkt ist (mit guten und nachvollziehbaren Gründen), nur kam mein Bauchgefühl nicht mit. Es war dem KC wichtig, dass alle drei Beteiligten sich einig sind, weshalb ich aus dem zweiten Beratungstermin noch ohne OP-Termin gegangen bin, da mein Bauchgefühl immer noch die andere Variante wollte, auch wenn ich rational verstehen konnte, welche Variante besser ist. (10 Minuten nach dem Gespräch hatte sich der entscheidende Satz aus dem Gespräch bis in die entsprechende Gehirnwindung vorgearbeitet, so dass jetzt auch mein Bauchgefühl zustimmen konnte, aber ich glaube, wenn ich dann nochmals zurückgegangen wäre, wäre ich wahrscheinlich nach Haus geschickt worden, um nochmals in Ruhe drüber nachzudenken, weshalb ich dann erst am nächsten Tag wegen des Termin angerufen habe). Wenn genausogut operiert wird, wie vorher beraten wurde, sollte es ein gutes und diesmal hoffentlich stabiles Ergebnis werden.

Irene

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Huhu! :-)))

15.5. ist aber ein gutes Datum! Das ist abnehmender Mond, dann hast du eine beschleunigte Wundheilung!

Wenn man dran glaubt ,-)

Denke aber schon, dass da was drin ist, meine OP war ja auch nicht gerade "mini" und für deren Verhältnisse gab es null Komplikationen von wegen Blutungen oder zu starke Schwellung!

Drücke dir die Daumen! :473:

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Huhu! :smile:))

15.5. ist aber ein gutes Datum! Das ist abnehmender Mond, dann hast du eine beschleunigte Wundheilung!

Wenn man dran glaubt ,-)

Denke aber schon, dass da was drin ist, meine OP war ja auch nicht gerade "mini" und für deren Verhältnisse gab es null Komplikationen von wegen Blutungen oder zu starke Schwellung!

Drücke dir die Daumen! :473:

Hallo Anka,

für den abnehmenden Mond bin ich wahrscheinlich doch zu sehr Physikerin.

Aber, die beiden Kiefer-OPs, nach denen ich Blut gespuckt habe (die erste OK-VV und die abgebrochenen GNE) waren jeweils am ersten Tag meiner Tage und es sind auch die OPs, die schiefgelaufen sind. Bei der OK-VV ist es nie richtig verknöchert (siehe Bilderfaden), was wahrscheinlich einer der Hauptgründe für das Total-Rezidiv ist und die GNE ist abgebrochen worden, weil der fehlende Knochen erst bei dieser OP entdeckt wurde, da es eigentlich stabil ist. Der 15.5. ist meilenweit weg von meinen Tagen und ich sehe das als ein gutes Omen, das alles funktioniert und vor allem ein stabiles Ergebnis gibt.

Irene

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