autrider

Ursachenforschung zur Asymmetrie

Kindheit als mögliche Ursache   56 Stimmen

  1. 1. Hatten Sie eine vergleichsweise schwere Kindheit?

    • Ja, könnte sein
    • Nein, ich hatte eine sehr schöne Kindheit
    • Vielleicht, war eher mehr durchwachsen

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Hallo,

nach dem ich den Artikel gelesen habe, muss ich für mich sagen, dass stimmt.

Der Artikel:

http://www.bild.de/ratgeber/2011/gesicht/schwere-kindheit-bei-erwachsenen-am-gesicht-abzulesen-symmetrie-asymmetrie-19523034.bild.html

Leider war meine Kindheit/Leben ab 9 Jahren mehr ein schwarzes Loch und hat sich an meinem Körper und Gesicht abgezeichnet. Ich leide noch heute an den Spätfolgen.

Das Buch von Rüdiger Dahlke "Krankheit als Sprache der Seele" geht auch in diese Richtung.

Ich möchte daher die Umfrage nutzen, um der Sache näher zu kommen.

Danke

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Hab's auch grad gelesen, das trifft zu 100% auf mich zu... Find ich ziemlich interessant, hast du da noch einen längeren Artikel dazu??? :)

LG Petri

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Ein bisschen sehr weit hergeholt, oder?

Genetische Faktoren werden da wohl größeren Einfluss auf die Asymmetrie haben. Was manche so erlebt haben bzw. mussten - die müssten dann ja schief aussehen wie Quasimodo. :blink:

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Naja, wenn die Psyche es schafft ein ganzes Herz zu verformen (Broken-Heart-Syndrom), warum sollte sie es dann nicht auch bei einem Gesicht schaffen??

Klar, die Gene kodieren das spätere Aussehen eines Menschen... Und wie? Indem sie bestimmte Information zum Stoffwechsel beinhalten... Das ist ja nur das Fundament... Es ist bekannt, dass die Psyche verschiedene Reaktionen im Körper beeinträchtigen kann, ich kann mir also gut vorstellen, dass sie auch Einfluss darauf nehmen kann...

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Naja, wenn die Psyche es schafft ein ganzes Herz zu verformen (Broken-Heart-Syndrom), warum sollte sie es dann nicht auch bei einem Gesicht schaffen??

Klar, die Gene kodieren das spätere Aussehen eines Menschen... Und wie? Indem sie bestimmte Information zum Stoffwechsel beinhalten... Das ist ja nur das Fundament... Es ist bekannt, dass die Psyche verschiedene Reaktionen im Körper beeinträchtigen kann, ich kann mir also gut vorstellen, dass sie auch Einfluss darauf nehmen kann...

Das die Psyche Einfluss auf Muskeln hat, ist ja unbestritten, aber auch auf Knochen bzw. Knochenwachstum? Das ist wohl wieder etwas, was man nur sehr schwer wirklich mit Sicherheit nachweisen kann.

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Die Theorie hört sich ziemlich spannend an, auch wenn ich persönlich auch dazu tendiere, Unregelmäßigkeiten im Gesicht dem menschlichen Genpool zuzuschreiben. Abgesehen davon wirft mir die Studie selbst Fragen auf.

Zum Beispiel wurde in dieser Studie die Symmetrie des Gesichts von älteren Probanden (83 Jahre zum Zeitpunkt der Studie) gemessen, also ausschließlich von Probanden, die 1921 geboren wurden.

Der Grad der unglücklichen Kindheit wurde anhand von Fragebögen ermittelt, die sich auf die Zeit ab dem 11. Lebensjahr beziehen, also 1932 und sich auf den sozioökonomischen Status der Probanden beziehen.

Meine Frage ist, inwieweit man die Ergebnisse dieser Studie auf die Allgemeinheit der an asymmetrischen-Gesicht-Leidenden übertragen kann. Zum einem waren die Lebensumstände um 1932 ganz anders im Vergleich zu den 80er oder 90er Jahren, wo ich z.B. etwa geboren wurde. Da würde ich wohl aus den Rahmen fallen. Ich meine, es müsste ja Ähnlichkeiten geben bei den geschichtlichen und wirtschaftlichen Zuständen, die jeweils in der Kindheit der Betroffenen geherrscht haben.

Zum anderen, was bedeutet eine "unglückliche Kindheit" für den Einzelnen bzw. was wurde in der Studie darunter verstanden? Wenn sich die Studie ausschließlich auf den sozioökonomischen Status bezieht, dann hatte ich es jetzt wirklich nicht schlecht gehabt. Ich war zwar bei weitem kein reiches Kind, aber hatte ein Dach über den Kopf, zu Essen, Bildung etc. Ist halt die Frage, ob die Fragebögen für die Probanden auch auf familiäre Beziehungen, persönliche Schwierigkeiten oder psychologisch-emotionale Faktoren etc. Bezug nehmen.

Trotzdem interessanter Hinweis. Werde mich bestimmt näher damit beschäftigen...

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Die Studie ist ja voll der Scheiß. Trifft auf mich zu 100% überhaupt nicht zu. Außerdem gibt es tausende schöne Menschen die eine schwere Kindheit hatten. Was für ein Blödsinn.

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Die Studie ist ja voll der Scheiß.

Einfach nichts glauben, wenn die Boulevardpresse über Wissenschaft schreibt.

Tatsächlich hat die Studie den Einfluss des sozioökonomischen Status eines Kindes auf Gesichtsasymetrie gemessen. Vor 80 Jahren hieß das oft genug: zu wenig zu Essen, kein Arzt und keine richtigen Toiletten. (Die Toiletten waren sogar ausdrücklich Teil der Studie.)

Dass man eher Wachstumsstörungen hat wenn man ungesund aufwächst ist doch keine große Überraschung.

Mit einer schweren Kindheit hat das alles gar nichts zu tun.

http://www.psy.ed.ac.uk/people/lpenke/publications/Hope_et_al_in_press_-_Facial_FA_and_childhood_SES.pdf

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Hallo zusammen! Ich würde euch mal folgende 2 Bücher empfehlen: die craniomandibuläre Regulation,und Nutrition and physical Degeneration (weston Price). Ich selbst arbeite schon ca 15 Jahre daran meine körperlichen Asymmetrien bestmöglichst auszugleichen.Eine Kfo Behandlung kann die Entwicklung oder das bleiben von Asymmetrien begünstigen (leider selbst erlebt!) Schöne Grüße Thomas

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Eine interessante Studie, die meine eigenen Erfahrungen und Überlegungen bestätigt. Auch meine Kindheit und Jugend war alles andere als lustig. Bis in meine frühen Teenager-Jahre war mein Gesicht allerdings wunderbar symmetrisch. Als sich die Situation zu Hause und auch allgemein jedoch zusehends verschlechterte, entwickelte ich unter dem enormen psychischen Streß sehr starken Bruxismus.

Morgens wachte ich alsbald oft mit kleinen abgebrochenen Zahnstückchen im Mund auf und verspürte wahrhaft Muskelkater in den Kaumuskeln. Da das Thema Bruxismus damals allerdings noch nicht in "aller Munde" war (ach, was für ein schönes Wortspiel ;)), schenkte man diesen Symptomen jedoch keine weitere Beachtung. Erst mit Anfang/Mitte Zwanzig fielen einem Zahnarzt meine über die Maßen stark entwickelten Kaumuskeln sowie die übermäßige Abrasion der Zähne auf.

Zu diesem Zeitpunkt bemerkte ich auch das erste Mal, daß mein Mund schief aussah. Bis dato hatte ich stets geglaubt, daß ich auf einigen Photos lediglich schlecht getroffen war - zumal sich meine Asymmetrie noch nicht so stark bemerkbar machte. Im Rückblick jedoch kann man die Anzeichen bei genauem Hinsehen bereits auf Teenager-Photos erkennen.

Aufgrund des Bruxismus' hatte sich über die Jahre außerdem ein Tiefbiß entwickelt, den ich mittels einer kieferorthopädischen Behandlung korrigieren ließ. Seither sind die Zähne druckentlastet und auch das unangenehme Knirschen in den Kiefergelenken ist verschwunden. Allerdings habe auch ich das Gefühl, daß die Asymmetrie nun verstärkt sichtbar ist.

Andere Anhaltspunkte, die ich liefern kann, sind folgende:

Ebenfalls in Teenager-Jahren wurde ein Beckenschiefstand mit unterschiedlichen Beinlängen diagnostiziert. Kein Wunder also, daß ich schlußendlich auch bereits sehr früh unter ausgeprägten Bandscheiben-Probleme litt.

Außerdem wurde ich mit einer Saugglocke auf die Welt geholt, die sich ja begünstigend auf kopfgelenkinduzierte Symmetrie-Störungen auswirken soll. Anders als bei vielen Neugeborenen mit KISS entwickelte sich meine Gesichtsasymmetrie, wie erwähnt, jedoch erst später. Allerdings gehe ich stark davon aus, daß auch in meinem Fall das Kopfgelenk involviert ist, da sich mein Kopf im vorne übergebeugtem Entspannungszustand stets nach derselben Seite dreht.

Alles in allem sind es sicherlich mehrere Faktoren, die zu einer Asymmetrie führen können. Für mich jedenfalls fühlt es sich durchaus so an, als wäre die Asymmetrie ein exakter Spiegel meines von früher Kindheit an doch recht belasteten Lebens, in dem ich sehr, sehr oft die "Zähne zusammenbeißen" mußte... Vielleicht ein Zufall, vielleicht auch nicht...

Ein Gedanke noch bzgl. Genetik: Auch wenn es zweifelsohne erbliche Prädispositionen gibt (die ich in meiner Familie jedoch nicht feststellen kann; allenfalls sie sei bei allen anderen rezessiv veranlagt), so möchte ich auf das interessante Gebiet der Epigenetik hinweisen. Sehr, sehr spannend! Einfach mal googlen.

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Hallo!

ich möchte meine Erfahrungen in derThema Ursachenforschungen mitteilen. Ich bin der Mienung dass die Ursachen für die Fehlentwicklungen des Kiefers nicht in der Kindheit leigen sondern vor der Konzeption bwz. in die ersten Wochen der Schwangerschaft. Der wichtigste faktor der die Fehlentwicklung beeinflusst ist die Ernährung der zukunftige Eltern.

Ein Buch das dies sehr anschaunlich macht ist "Nutrition and Physical Degeneration" von Weston A. Price (das Buch ist auf Englisch), die Deutsche Version heisst "Gefährdete Menscheit: Ursache und Verhütung der Degeneration" von Albert von Halle.

Dort findet man Erklärungen warum Kinder Gebiss Fehlentwicklungen aufweisen obwohl die Eltern das nicht haben, warum meistens nicht das Erste Kind davon betroffen ist sondern die folgende geschwister.

Das hat alles mit der qualität der Ernährung zu tun.

Wer interesse hat kann im Netz mehr darüber lesen.

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Also ich hatte nicht von Anfang an eine gesichtssasymmetrie. Ich bin mit 4jahren mal kräftig mit weit geöffnetem mun und in hohem bogen auf die linke Seite des Kinn geknallt.usste genäht werden, wurde aber nicht geröntgt seit dem hatte ich stets mittelohrentzündungen im rechten ohr. Zusätzlich hatte ich im Milchgeboss extrem starke karies an den backenzähnen, was das gleichmäßige Wachstum der Kiefer negativ beeinflusst. Dann bin ich ebenfalls in dieser zeit 2 auf die Nase gefallen. Meine Mutter is da nicht zum arzt. Auch schnelles Wachstum in der kindheit und Pubertät kann zur Asymmetrie führen. Und wenn eine Oberkiegerzahnbogenseite schmäler wächst, als die andere, so kann auch die augenhöhle näher an der Nase mitheranwachsen als diejenige auf der anderen seite. Ich bin aber inzwischen überzeugt davon, dass man sich zur ermittlung der gesichtsmittellinie, am oberen schädel orientieren sollte und nicht am mittelgesicht, also zb,Nase oder kinn, da diese im laufe des Lebens irgendwann unbemerkt eine frakturen erlebt haben k9nnten. Bei Fotos find och die Vermessung nach der augenlinie auch nicht SOP sinvoll, weil es ja immer sein kann, dass man einseitig rinwenig schielt oder so. Ausserdem sind bei vielen die augenbrauen schief. Man sollte vielmehr die fixen rferenzpunkte des schädels beachten, also eben die gehörgänge und an den oberen augenhöhlenrändern, da gibt es so eine Art einbuchtung..die große problatil, warum viele auch durch Kfo Behandlung eine asymmetrie behalten oder bekommen: nicht alle gesichtsbogengeräte merken sich die tatsächliche Lage der bissgabel zu den Gehörgängen und überragend diese dann,auf den Artikulator. Es wird bei einer Gesichtsbogenregistrierung nur die veritkale und sagittale fehllagen der Kiefer im Schädel

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Das Wachstum des kraniofazialen Skeletts ist adaptiv, so dass funktionelle Anforderungen und
äußere Faktoren – wie die bedeckenden Weichteile und die Zunge, Atmung (Lippenschuss) – eine Rolle spielen.
 
Anders ausgedrückt:
 
„ Ein ungestörter Ablauf der Vitalfunktionen ist nur dann möglich,wenn sie die skelettale Entwicklung mitgestalten können.“
 
Mit Nase und Mund werden Beziehungen zur Umwelt hergestellt, ohne die menschliches Leben nicht existieren kann. Die anatomischen Strukturen der orofazialen Region müssen daher funktionell optimal angepasst sein. Dabei übernimmt die Muskulatur eine wichtige Aufgabe im System der epigenetischen Regelung skelettalen Wachstums.
 
"Sie ist ein Gestaltungsfaktor mit genetischem Informationsgehalt“
 
Die Zeit des Aufbaus und der Reifung tonischer Funktionsmuster ist die kritische Entwicklungsperiode im orofazialen Bereich. Sie ist ausschlaggebend für das Zustandekommen regelgerechter Beziehungen zwischen Funktion und Form. Dabei besteht ein enger Zusammenhang mit der Entwicklung und Reifung des zentralen Nervernsystems.
 
„Psychosoziale Aspekte spielen bei dem Zusammenspiel neuronaler
Regelmechanismen und Muskulatur eine große Rolle.“
 
In diesen Zusammenhängen gedacht entsteht regelgerechtes Wachstum nur wenn die Entwicklung störungsfrei verläuft. Ein wahrer Kern steckt also schon in dieser Studie.

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Ob ich das jetzt so glauben kann weiß ich auch nicht aber Ich find es interessant wenn man die these umkehrt : "Symmetrie im Gesicht ist ein Kennzeichen für eine sogenannte stabile Entwicklung"

--> Asymmetrie ist ein Kennzeichen für instabile Entwicklung... das lässt ja auch gleich Rückschlüsse auf den Charakter schließen: labil, instabil, ... vermutlich verkorkst, psychisch geschädigt, wie weit man auch immer gehen will....~~'
und ich denke das ist genau das, was passiert. Der mensch sieht etwas asymmetrisches und schließt daraus, dass irgendwas nicht "richtig" abgelaufen ist...Ich denke es ist eher die Reihenfolge, nicht andersrum... Aber vll ist es doch auch der Weg der "Natur" zu sagen: Da ist was "schief gegangen" (als beispiel: pflanze die nicht genug wasser kriegt entwickelt sich nicht so wie andere pflanzen und sieht nacher anders aus...^^)

Auch interessant, wenn man sich mal die redewendungen anguckt "etwas läuft schief",  etwas ist "verrückt" (=nicht an dem platz an dem es hingehört)...
 

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Das Wort Stabil ist unglücklich gewählt in diesem Zusammenhang. Störungsfrei ist besser.

 

Darunter kann man alle Einflüsse subsumieren die eine regelgerechte Entwicklung erschweren oder verhindern.

 

Am wesentlichsten sind nicht regelgerechte tonische Muster. Schluckmuster / Lippenschluss (Mundatmung) und Habits Daumenlutschen, auf die Lippe beißen, falsche Lautbildung usw.

 

Zu große Anforderungen an Kinder, geistige Entwicklung auch Karaktereigenschaften können eine Rolle spielen. Das kann man fortsetzen.

 

Das Genom steht einer regelgerechten Entwicklung nicht entgegen. Epigenetische Einflüsse richten Unheil an und sind verantwortlich zu machen für Asymetrieen die bis zu einem gewissen Grad normal sind. Bei denen die hier schreiben und lesen sind diese Grenzen überschritten.

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Das Genom steht einer regelgerechten Entwicklung nicht entgegen.

Diese Aussage von Herrn Vogel erweckt den Eindruck, jede Asymmetrie sei vermeidbar. Das ist falsch. Wer betroffen ist, hat nicht automatisch irgendetwas versäumt oder ist in irgendeiner Weise "schuld" an seiner Asymmetrie.

 

Dazu ein Hinweis: Herr Vogel ist weder Kieferorthopäde noch Zahnarzt oder Arzt. Seine Aussagen entsprechen nicht dem kieferorthopädischen Wissensstand.

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Marco:

bitte moderieren, das hat Methode wenn Mush was nicht passt wertet er Aussagen von Wissenschaftlern ab indem er sie mir unterstellt. Dass er sie mit einer ausdrücklichen Warnung unterlegt ist neu aber macht sein Verhalten nicht besser. Das ist unseriös.

 

Das sind nicht meine Aussagen, sondern die Aussagen von anerkannten Wissenschaftlern. Der kieferorthopädische Wissensstand biegt sich die Wissenschaft ein wenig zurecht damit ihr Handeln stimmig wird. Anders ausgedrückt wissenschaftliche Erkenntnisse die nicht in ihr Bild passen werden ignoriert.

 

"Wer betroffen ist, hat nicht automatisch irgendetwas versäumt oder ist in irgendeiner Weise "schuld" an seiner Asymmetrie."

 

Das ist ihre polemische Interpretation und nicht aus dem Text abzuleiten.

 

 

Die Arbeit ist von 2008 Uni-Rostock Über das Vorkommen von progener Entwicklung und genetisch ...
d-nb.info/993349021/34‎
Genverteilungen in Populationen auf der einen und in Sippen auf der anderen Seite
erklären lassen.
Die Progenie ist kein einheitliches geschlossenes Erscheinungsbild genetischer
Fehlentwicklung, sondern weist jeweils typische heterogene Charakterzüge auf. So
erscheint der Sammelbegriff Progenie dem Wesen der einzelnen Formen dieser
Bissanomalie keineswegs immer gerecht zu werden, was auch durch die unglückliche
Ausdrucksweise „echte Progenie“ und „unechte Progenie“ zum Ausdruck kommt.
Abgesehen von einfachen dentoalveolären Aberrationen wird bei der Progenie
zwischen zwei spezifischen Erscheinungsformen unterschieden. Die eine ist
charakterisiert durch eine Entwicklungshemmung im Oberkieferbereich und im
Mittelgesicht, während die andere durch das Längenwachstum des Unterkiefers
gekennzeichnet ist. Wenn man bedenkt, dass Oberkiefer und Unterkiefer im Rahmen
der mastikatorischen Funktionskomplexes als skelettale Einheit gewertet werden
müssen, wird erklärlich, dass diese zwei Erscheinungsformen selten allein anzutreffen
sind (FRÄNKEL 1967).
Den Untersuchungen von SCHULZE (1979), TAMMOSCHEID (1990) und
HARZER (1999) folgend, ist bei der Progenie von einem multifaktoriellen
genetischen System mit additiver Polygenie und Schwellenwerteffekt auszugehen, bei
dem umweltbedingte Einflüsse und Erbfaktoren eine modellierende Rolle spielen.
Diese Hypothese besagt, dass neben den Umweltfaktoren mehrere Gene, deren Anzahl
und Qualität variieren kann, für die Ausprägung des Phänotypus verantwortlich sind.
In welchem Verhältnis diese Einflüsse auf die Entstehung der Dysgnathie einwirken,
bleibt Gegenstand noch weiterführender Untersuchungen.
Die Frage, ob Erbe oder Umweltfaktoren für die Entstehung der Progenie
verantwortlich sind, ist somit nicht mehr relevant, vielmehr muss für die Mehrzahl
dieser Anomalien eine Kombination angenommen werden, deren quantitative
Verteilung für den Einzelfall diskutiert werden muss.
 
Die quantitatve Verteilung muss diskutiert werden bedeutet man weiß es nicht und ist auf Vermutungen angewiesen. Das ist nach wie vor umstritten und ich finde die Aussagen von Wissenschaftlern die den Epigenetischen Ursachen das größere Gewicht geben überzeugender.
 
 
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Mal ganz abgesehen von der Umfrage - Ich beobachte hier schon seit längerem einen Grabenkrieg zwischen Norbert Vogel und Mush.

 

Und rein prinzipiell finde ich es ja bedenklich, wenn Moderatoren sich mit einer fachlichen Meinung ins Gespräch einbringen und die Beiträge von Teilnehmern bewerten.

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