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Sad said Sunday

Verzweifelt

Hey ihr Lieben,

solltet ihr auf meinen Beitrag gestoßen sein, erstmal vielen Dank.

Ich habe mich schon vor längerer Zeit hier angemeldet und dann nichts mehr gepostet, weil die Hoffnungslosigkeit und der Schmerz in meinem Leben die Überhand gewonnen haben.

Now I'm back- mit einem Problem für das ich keine Lösung finde. Ich erwarte nicht, dass mir irgendjemand eine bietet; ich hoffe nur, dass ich vielleicht gute Anstöße oder hilfreiche Worte finde.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich hatte vor 4 Jahren (mit 17) eine BIMAX OP,bei der zu knapp operiert wurde.

Als Kind hatte ich eine Progenie,aber es wurde gemurkst und mein UK wurde unter großen Qualen zurückgedrückt -meine Kiefergelenke gingen kaputt.

Die Hölle aus Schmerzen und Angst und weiteren Fehlbehandlungen zog sich durch meine gesamte Kindheit und Jugend und ich dachte, die OP mit 17 würde die erhoffte Erlösung bringen.

War aber nicht so.

Ich habe mittlerweile meine richtige Kieferposition gefunden; leider beiße ich nun Kopf- auf Kopf und habe im hinteren Bereich gar keinen Zahnkontakt mehr. Es steht nochmals eine OP an - der OK wird nach vorne und ein stück nach unten gesetzt. Ich werde diesmal in ein anderes Krankenhaus gehen.

Allerdings kann ich die OP in meinem momentanen seelischen Zustand nicht verkraften. Die ganze Kieferthematik ist für mich wie eine alte Wunde, auf der permanent herumgetrampelt wird. Daher meinte meine KFO, dass ich erst einmal in eine Klinik gehen sollte, um das Trauma zu verarbeiten.

Ich frage mich nun ernsthaft, wie viel das bringt. Habe psychologisch schon einige Erfahrungen gemacht und spreche daher aus jenen Erfahrungen. Grundsätzlich will ich die Geschichte aufarbeiten, weil es sonst nie endet, aber die starken Schmerzen, die ich aufgrund der jetzigen Fehlstellung habe (habe seit meiner ersten OP das Gefühl, NICHTS passt mehr zusammen) triggern pausenlos. Die Gelenke sind auch schon wieder ziemlich am Sack um es mal auf gut Deutsch zu sagen :'D

Wie sinnvoll ist es, ein seelisches Trauma zu bearbeiten, ohne die Ursache für die Traumatisierung zu beheben?

Aus psychologischer Sicht relativ sinnlos.

Nun bin ich in einer Zwickmühle. Hat irgendjemand eine Idee?

Ich schwimme in dieser Angst bzw. Unsicherheit und weiß nicht, welchen Schritt ich nun am besten gehen soll.

Vielen Dank für jede Antwort- vielen Dank auch fürs Lesen.

Grüße, Sad said Sunday

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Hallo,

das ist natürlich eine wirklich belastende Situation. Auch ich bin der Meinung, dass es wenig Sinn macht dieses Trauma jetzt aufzuarbeiten ohne auch gleichzeitig die Ursache zu beheben. Vielleicht gibt es ja Kliniken, in denen parallel zur Kiefer-OP eine psychologische Betreuung angeboten wird? Das würde für dich bedeuten, dass du die ganze Sachen endlich angehen kannst, aber dennoch mit deinen Ängsten und deinem Leid nicht allein fertig werden musst.

Egal wie du dich entscheidest wünsche ich dir auf jeden Fall viel Kraft und diesmal hoffentlich ein tolles Ergebnis, sodass du danach ein schmerzfreies Leben hast!

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Hallo Sad said sunday,

wünsche dir auch Kraft und Mut, eine Entscheidung zu treffen! Gut ist doch schon einmal, dass du wenigstens wieder deine richtige Kieferposition gefunden hast.

GlG

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Hallo,

ich kann mich meinen Vor"schreibern" nur anschließen. Du musst den Weg gehen - mit dauernden Schmerzen kannst Du dieses Trauma mit Sicherheit nicht beenden. Außerdem hast Du ja immer diese anstehende OP im Hinterkopf. Einerseits darf man nicht in der Opferrolle verharren, aber Du darfst auch nicht vergessen, dass diese OP - selbst bei Leuten, bei denen alles glatt läuft - Spuren hinterläßt. Bei mir war und ist das immer noch so. Davon muss man sich erst mal erholen. Und ich habe meine Schmerzen nicht mehr seit der OP. dennoch vergeht kein Tag, an dem ich nicht daran denke. Du bist noch jung, suche Dir einen Arzt dem Du vertraust und gehe das Problem offensiv an. Alles andere verlängert nur Deine Leidenszeit.

Alles Gute,

Marlin

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