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bingo

UKVV - brauche Rat

Hallo an alle!

Seit einigen Wochen lese ich jetzt hier im Forum mit um mich ein bisschen in die Materie einzulesen, jetzt ist es an der Zeit selber mal die eigenen Fragen beantwortet zu bekommen!

Bei mir steht eine UKVV von ca. 7mm an, mit entsprechender Korrektur der OK- und UK-Zahnbögen. Die OK- Schneidezähne sind stark nach vorn gekippt und sowohl im OK als auch im UK stehen die Zähne zu eng. Hinzu kommt ein einseitiger Kreuzbiss usw….

Angepeilte Vorbehandlungsdauer ca. 9 Monate bis zur OP-Reife.

Beim Vorgespräch nannte mir der KFO eigenanteilige Kosten von ca. 2000 €.

Gestern nachdem die Kostenübernahme durch die KK vorliegt, hatte ich einen Termin, indem man mich über den geplanten Behandlungsablauf aufklärte.

Nicht nur dass mir der KFO unbedingt Inlingual- Brackets aufschwatzen wollte, weil ja die Kassenmodelle sogar für Sozialhilfeempfänger und Schüler eine Zumutung wären - dass hat er wirklich gesagt!!

Nein - auf meine Frage nach den Preisunterschieden bekam ich dann die Antwort: “Über die Preise reden wir später - wenn Sie diese Brackets nicht möchten, dann suchen Sie sich hier aus den Modellen mal die aus, die Ihnen von der Optik her zusagen würden.” (Meine Wahl fiel dann wohl auf Keramik, wie ich später dem Kostenplan entnehmen konnte - Preisschock!!)

Er arbeitet auch immer mit einem best. KFC zusammen, der eine bestimmte OP Technik durchführt, wo per Piezoelektrik der Kiefer geschnitten wird (wahrscheinlich auch Privatleistung!). Der Arzt wäre zwar sehr unfreundlich, aber er (der KFO) würde mich schon wieder aufbauen.

Na tolle Aussichten!

Und er will später meine unteren Schneidezähne schmaler schleifen, um mehr Platz um UK zu schaffen!????

Keine Info über die unterschiedlichen Wirkungsweisen der Brackets oder alternative Möglichkeiten für Kombinationen von verschiedenen Brackets zB. Im Frontzahnbereich.

Der KFO muss mich wohl für ziemlich “belämmert” gehalten haben, oder “bedröhnt”, denn er fragte mich mehrfach:” Sind Sie noch da - können Sie mir folgen?”

Ich wurde dann nach dem Aufklärungsgespräch zum Empfang geschickt, wo man mir eine Kostenaufstellung überreichte, welch die an mich persönlich anfallenden Kosten auflistete, die bis auf

550 € auch nicht erstattungsfähig sind.

Die Behandlung soll mich 3600 € kosten, wovon 1170 € alleine für die Brackets anfallen.

Also von ca. 2000 € bis 3600 € sind es doch ein etwas größerer Preisunterschied, finde ich.

Aber die “freundliche Sprechstundenhilfe” gab mir noch den Tipp “wir bieten Ratenzahlungen” an!

Irgendwie habe ich jetzt nach dieser “Abfertigung” gar kein gutes Gefühl mehr mit dieser Praxis und möchte mir bei einem anderen Arzt einen “Behandlungsvorschlag” machen lassen.

Wie kann ich denn nun vorgehen, wenn ich zu einem anderen KFO gehe?

Denn es gibt ja bereits Abdrücke und Röntgenbilder, nur liegen die ja bei dem anderen KFO, bei dem ich die Behandlung nicht durchführen lassen will.

Die Kasse wird ja nicht noch mal diese Untersuchungen bezahlen, denke ich.

Und wie seht ihr denn so die Kosten in meinem Fall - oder ist das Angebot gar günstig?

Bitte um eure “fachliche” Meinung, da ich jetzt wirklich auf dem Schlauch stehe.

Vielen Dank im Voraus kathrin

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Hallo,

wie man einen KFO wechselt kann ich dir leider nicht sagen. Ich finde es aber schon dreist das er dich nur auf die teurere Variante schieben will oder geschoben hat. Ich hatte auch die Kombination im vorderen Bereich Keramik, da wo man es nicht mehr so richtig sieht Metallbrackets.

Und das mit dem Chirurgen geht gar nicht. Ok ich weiß nicht ob der KFO übertrieben hat, aber bei so einer Behandlung muss man sich beim seinem Chirurgen wohl fühlen. Das ist sehr wichtig. Aber das wirst du erst Beurteilen können nachdem du bei ihm warst.

lg miro

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Grüß dich Bingo,

ich kann mich dem Beitrag von Miro nur anschließen: du musst in die Behandlung mit einem guten Gefühl reingehen.

Ich hatte folgendes Bracketsystem:

http://www.damon-bracket.com

Diese wurden individuell für mich angefertigt und ist wohl ein sogenanntes Speedsystem. Diese gab es aber nicht in der Keramikausführung, was ich aber auch nicht tragisch fand.

Diese kosteten ca. 800 Euro. Bei deiner Kostenaufstellung waren aber sicher nur die KFO Kosten aufgeführt? Je nach Krankenhaus kommen bei der OP aber auch noch ca. 800 Euro für die Modell-OP hinzu, die du privat finanzieren musst. Das hatte mir vorher auch niemand gesagt.

Deinem Beitrag konnte ich nicht entnehmen, aus welcher Gegend du stammst. Vielleicht kannst du zu Progenica-Mitgliedern aus deiner Heimat Kontakt aufnehmen und mal nach alternativen KFO's fragen.

Ruf doch einfach mal bei deiner Krankenkasse an und erkundige dich dort, wie es nach einer Zweitmeinung (KFO) aussieht. Das wechselt sicher auch von KK zu Krankenkasse mit der Kostenübernahme. Der direkte Weg ist meist der sicherste hierbei.

Ich hatte auch das Problem, dass sich meine oberen Frontzähne nach vorne geschoben haben. Hierfür war dann aber eine Bimax-OP (Ober- und Unterkiefer-OP) notwendig, da man den OK dreigeteilt hat, um die Frontzähne in den richtigen Winkel zu bekommen. Das Ergebnis ist wunderbar und alle Mühe hat sich gelohnt. Verzage also bitte nicht an den Anfangshürden.

Alles Gute,

Sanne

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