Mauto

Oberkiefervorverlagung am 23.2.2012 bei Dr. Dr. Robin Seeberger in der Uniklinik Heidelberg

71 Beiträge in diesem Thema

So, ehe meine Erinnerungen rund um die OP komplett verblasst sind, will ich Euch gerne meine sehr positiven Erfahrungen niederschreiben. Denn ohne die vielen sehr unterschiedlich gelagerten Berichte hier im Forum haette ich das ganze Procedere sicherlich nicht halb so gut ueberstanden. Leider ist das ganze trotz "radikaler" Kuerzungen ein langer Roman geworden. :(

Mein Oberkiefer wurde in drei Segmente geteilt und ca. 4 mm nach vorne verlagert (links etwas mehr als rechts), der vordere Teil wurde ebenfalls noch nach unten gekippt.

22.2.2012 – Stationaere Aufnahme.

War kurz nach 9 in der Klinik und habe mein Nuemmerchen gezogen, welches bereits angezeigt wurde, noch ehe mich hingesetzt hatte. Nach dem Anmeldformalismus ging es auf Station und ich wurde dort im Schwesternzimmer im sehr herzlichen Heidelberger Dialekt in Empfang genommen. Der Rest des Tages verging mit den wohl ueblichen Voruntersuchungen (EKG, Blutabnahme, Untersuchung beim Stationsarzt,… etc.) Alle waren sehr nett und ich fuehlte mich gut aufgenommen. Das Anesthesiegespraech fand in Naehe der OP Saele statt und ich sah wahrend der Wartezeit staendig Betten mit frisch operierten Menschen oder welchen, die auf dem Weg dorthin waren, vorbeikommen

Danach konnte ich schon mein Zimmer beziehen. War bissele enttaeuscht, weil meine Bettnachbarin kein Wort deutsch sprach, aber ich war ohnehin nicht so sehr auf Unterhaltung aus. Habe dann den Laptop angeworfen und nach ca. einer Stunde festgestellt, dass meine Batterien leer wurden. Darauf hin habe ich alle Steckdosen ausprobiert, aber es war nirgends Saft drauf. Das habe ich gleich gemeldet und der Pfleger hat mir dann erlaubt, die Dose vom Bett zu benutzen, die haengt an einer anderen Versorgung. Somit war der Kontakt zur Aussenwelt gesichert.

Hunger hatte ich gar nicht, habe Mittagessen und Abendessen stehen lassen und nur eine Scheibe trockenes Brot gekaut, um meinen Magen zu beruhigen.

Zunaechst war geplant, dass ich erst gegen 14.00 Uhr operiert werden soll, aber das koenne sich noch bis spaet abends aendern. Und siehe da, da bin ich doch noch von Platz 4 auf Platz 2 vorgerutscht, so dass ich wohl schon gegen 9 drankommen wuerde.

Geschlafen habe ich in der Nacht sehr gut, dank meiner Schlafmaske und obwohl bei meiner Nachbarin sicherlich 5 x Alarm war und sogar ein Arzt kommen musste. Die Arme hatte wohl grosse Schmerzen und auch staendig Blutungen, daher musste sie auch Blutkonserven bekommen.

23.2.2012 – OP Tag

Bin morgens frueh raus, damit ich noch einen Schluck Wasser trinken kann. Schnell gedueschelt und meine Sachen gepackt (es war nicht sicher, ob ich das Zimmer behalten kann)

Meine langen feinen Haare habe ich mit Haarkur beschmiert und zu Zoepfen geflochten, damit sich nicht so viele Nester bilden. Danach bin ich in die Netzshorts und das figurbetonte OP Hemdchen gestiegen und habe mich der Herausforderung Thrombosestruempfe gestellt; das ist schon was anderes als in normale Halterlose zu steigen ;-) Aber immerhin war wenigstens ansatzweise ein Spitzenrand dran. Auf jeden Fall habe ich dabei festgestellt, dass ich einen Riss im Fingernagel habe und damit dauernd an den Struempfen haengen bleibe. Schwupps die Nagelfeile ausgepackt und die Naegel nochmals in Form gebracht – in dem Moment kam mein Chirurg rein um mir zu sagen, dass er sich nun fertig macht und es dann bald losginge… der hat mich schon ein wenig irritiert angeguckt, wie ich da auf dem Bett sitze und noch grosse Manikuere mache.

Naja, dann war ich in den Struempfen, noch ein letztes Mal zur Toilette, letzte SMS abgesetzt und im Bett gewartet.

Die Schwester gab mir noch ein Dormicum, ich war eigentlich gar nicht aufgeregt und haette das gerne ausfallen lassen, aber sie blieb so lange bei mir, bis es unten war. Dann ging die Fahrt in den OP Bereich auch schon los, welche ich als sehr aufregend und irgendwie unwirklich empfand.

Dort angekommen wurde ich zu den Anaesthesisten reingeschoben, die total nett und extrem locker drauf waren. Nach dem Wechsel auf die OP Pritsche gabs noch einen vorgewaermte Decke und mir wurde waehrend der ganzen Zeit wirklich jeder Schritt ausfuehrlich erklaert. Als mir das angekuendigte extrem starke Schmerzmittel gegeben wurde, meinten sie, ich solle Bescheid geben, wenn es mir schwummrig wird und ich merkte auch direkt, wie ich vom Boden abhebe und zum Rundflug starte. Konnte gerade noch sagen, dass ich das nun spuere und weg war ich.

Das naechste was zu mir durchdrang waren freundliche Stimmen, die irgendjemandem (garantiert nicht mir) sagten: „Bitte atmen sie.“ Ich fuehlte mich wie nach einem koestlichen und sehr erholsamen Mittagsschlaefchen am Strand oder im Freibad und hatte keinerlei Veranlassung, mich davon angesprochen zu fuehlen und daher noch nicht mal ansatzweise den Versuch unternommen, die Augen zu oeffnen, weil ich das schoene Schlaefchen nur all zu gerne fortgefuehrt haette. Dann aber wurde mein Name genannt und mir gesagte, ich moege bitte atmen und dass meine OP sehr gut verlaufen sei. Das hat mich dann gleich noch mehr in meinen Vorhaben bestaetigt, einfach weiterzuschlafen. Zwischendurch immer wieder Stimmengewirr und die Aufforderung, zu atmen. Diesmal war aber tatsaechlich jemand anderes gemeint. Irgendwann hatte ich auf einmal ziemlich viel Schleim im Mund und habe darum gebeten, dass er abgesaugt wird, damit ich wieder weiterschlafen kann. Die Stimmen sagten mir noch mehrfach, dass die OP erfolgreich war und dann, dass mir waehrend der OP ein Blasenkatheder gelegt worden sei, den man jetzt ziehen wuerde (das haette ich ohne die explizite Ankuendigung nicht mal bemerkt). Es wurde noch ein wenig drueber geredet, ob ich besser auf Intensiv solle oder gleich aufs Zimmer, aber da es nur ne Mononmax war, koennte ich auf Station. Bin erst auf dem Zimmer wieder zu mir gekommen, es war 13.30 Uhr und mir wurde die Kuehlmaske angelegt, einen Infusion gegeben und die „Fernbedienung“ vor die Haende gelegt… und ich durfte weiterschlafen.

Das naechste Mal kam ich zu mir, weil mein Chirurg da stand und mir sagte, dass die OP reibungslos und sehr erfolgreich verlaufen ist.

Diese Botschaft kam ganz tief in meinem Inneren an und erfuellte mich mit einem grossen Gefuehl von Behaglichkeit und Zufriedenheit und ich war happy, dass ich mich so gut und angenehm muede fuehlte.

Er meinte noch, Ich duerfe auf keinen Fall die Nase schneuzen und moege bitte regelmaessig mein Antibiotika nehmen. Ich fragte noch, ob ich denn keinen Splint habe, weil ich den in meinen Mund nirgends gefunden habe. Darauf sagte er mir, dass das nicht notwendig sei, weil alles so gut gepasst hat und er haette auch nur im Frontzahnbereich Gummis eingehaengt. Ich wollte noch wissen, wann ich was trinken duerfte. Er meinte, dass das ohnehin gleich wieder ueber die Magensonde rauskommen wuerde, aber ein kleines Schlueckchen Wasser fuer den Hals sollte nicht schaden. Dann hat er noch die Rueckenlehne vom Bett hochgefahren und ist verschwunden, so dass ich mich wieder hemmungslos meiner neuen Lieblingsbeschaeftigung hingeben konnte.

Irgendwann am Nachmittag kam auch mein Mann und hat sich sehr gefreut, mich so gut erhalten vorzufinden. Er war wohl mehrmals durchs ganze Haus geirrt, weil niemand wusste, dass ich bereits auf Station war und nicht auf Intensiv oder IMC. Der Rest des Tages und der Nacht verging mit Schlafen, Infusionen bekommen, Blutdruck, Puls und Fieber (hatte leicht erhoehte Temperatur) messen. Die Magensonde hat fleissig alles aus mir herausgepumpt, was sich da an Blut und dergleichen in meinem Magen angesammelt hatte. Darueber hinaus habe ich natuerlich nach Kraeften Schleim und Blut aus meiner Nase auf chinesische Art entsorgt und irgendwie versucht, das durch die Gummis hindurch aus meinem Mund zu befoerdern. Das war bissele eklig, aber ich war auf schlimmeres vorbereitet gewesen.

Zwischendurch ist mir beim Sprechen eins der Gummis gerissen, dieser wurde im Laufe des Tages dann aber von einer Aerztin wieder erneuert.

Essen wollte ich auf keinen Fall und ich bin auch erst am Abend mit Hilfe des wirklich sehr fuersorglichen Pflegers einmal aufgestanden und zur Toilette gegangen . Natuerlich habe ich vor dem Spiegel auch meine Lippen auseinandergezogen um zu sehen, ob meine oberen Zaehne nun auch wirklich vor den unteren stehen.

Unbedingt erwaehnen moechte ich, dass ich nie Atemnot hatte und trotz Blutverkrustungen, Schwellungen, Schleim und Magensonde immer genuegend Luft durch meine Nase bekam – mehr als vor der OP. Auch Schmerzen habe ich nicht verspuert.

24.2.2012 – Erster Tag post OP

Frueh morgens meinte die nette Nachtschwester, dass der Beutel von der Magensonde nun schon seit einer Weile leer geblieben sei und ich das Ding nun nicht mehr brauche. Ehe ich mir noch ins Gedaechtnis rufen konnte, welch Horrorgeschichten ich ueber das Ziehen dieses Teiles hier schon gelesen hatte, hatte sie es mir auch schon entfernt. Der Vorgang hat keine zwei Sekunden gedauert und war voellig schmerzfrei.

Habe mich dann ueber das Fruehstueck (kalte Gemuesebruehe, fluessiger Vanillepudding) hergemacht. Da ich wegen der Gummis kein Loeffelchen in den Mund bekommen konnte, habe ich mir draussen vom Teewagen eine grosse Tasse geholt und alles umgefuellt, so dass ich meine Mahlzeiten trinken konnte. Manches habe ich mit ein wenig stillem Wasser verduennt, so dass es fluessige genug wurde. Das habe ich waehrend des kompletten Krankenhausaufenthaltes erfolgreich so praktiziert.

Bei der morgendlichen Visite gab‘s auch nichts besonderes, mir wurde nur nochmals gesagt, ich solle fleissig die Kuehlmaske tragen, die Medikamente nehmen und nicht schneuzen.

Im Laufe des Tages wurde ich noch zum Roentgen geschickt, was sich als einziges unangenehmes Erlebnis in diesen Tagen herausstellte weil ich es dort mit einer sehr unfreundlichen Dame zu tun hatte. Nachdem ich aufgerufen wurde und mich im Roentgenzimmer befand, fragte sie mich im streng militaerischen Ton mit osteuropaeischem Akzent: „Haben sie Metalle zu entnehmen?“ Worauf ich ganz naiv und wahrheitsgetreu antwortete, dass ich doch erst gestern operiert worden sei und das Metall dabei erst in mich hineingekommen ist. Daraufhin packte sie mich wirklich grob an den Schultern und sagte sehr laut und fordernd wie bei einem Verhoer: „Metalle wie Ketten oder Ohrringe zum Entnehmen, das ist die Frage!“

Ich fuehlte mich dadurch sehr angegriffen und verletzt, war aber noch zu down von der OP und Narkose, um ihr dafuer den Marsch zu blasen. Was kann ich dafuer, dass diese Olga wohl zuvor im Gefaengniskrankenhaus in Russland gearbeitet hat und nicht gescheit deutsch kann.

Naja, der Rest des Tages verging im ueblichen Trott. Viel schlafen, ein paar Mails und SMS schreiben, kurz mal telefonieren und mittags Besuch von meinem Mann bekommen.

Die Halsschmerzen vom OP Tag waren grossteils weg, sollten aber bereits am naechsten Tag durch neue Halsschmerzen ersetzt werden.

25.2.2012 – Zweiter Tag post OP

Die Schwellung in meinem Gesicht nimmt zu und mein Gesicht gibt quitschende Gerauesche von sich, wenn ich auf meine Hamsterbacken druecke. Ich trinke fleissig Schachtelhalmtee, welchen ich von zu Hause mitgebracht habe. Das hilft ein wenig, die Wassereinlagerungen auszuschwemmen. Meine Stimme klingt kraechzig und ich bekomme den Schleim in meinem Hals kaum noch hinuntergeschluckt.

Bei der morgendlichen Visite sagt mein Chirurg, dass ich am Montag entlassen werden kann. Die Wunden sehen gut aus und ich soll weiterhin kuehlen und das Antibiotika nehmen.

Beim Duschen und Haarewaschen richte ich eine totale Ueberschwemmung an. Der Ablauf war verstopft, so dass das Wasser durch Toilette und Waschraum bis vor die Zimmertuere laueft. Da ich den Blick oben gehalten habe, wie es mir der Pfleger gesagt hatte, ist mir das erst aufgefallen, als es schon zu spaet war. Habe den Schaden gleich gemeldet und es kam auch sofort eine Putzfrau, die alles getrocknet hat, gegen spaeter dann auch ein Sanitaerdienst, der den Abfluss repariert hat.

Gehe am Nachmittag mit meinem Mann ein wenig spazieren, sogar ein bisschen nach Draussen vor die Tuere. Mir ist es egal, dass ich im Schlafanzug rumlaufe. Die Bewegung tut gut, aber ich bin furchtbar langsam unterwegs und spuere keinen einzigen Muskel in meinem Koerper. Eine vollkommen neue Erfahrung fuer mich.

Ich kann nach wie vor gut und viel schlafen, worueber ich sehr dankbar bin. Die Medikamente bekomme ich immer schon aufgeloest, so dass ich keine grossen Tabletten schlucken muss. Man muss nur aufpassen, dass man sich dann dazu hinsetzt oder besser steht und reichlich klares Wasser hinterherspuelt, weil besonders das Antibiotikum schon sehr stark reizt und normalerweise nicht umsonst in magensaftresistenten Kapseln verabreicht wird.

26.2.2012 – Dritter Tag post OP

Die Schwellung ist auf dem Hoechststand, dafuer mein Blutdruck mit Werten von 80:60 eher auf dem Tiefpunkt. Meine Stimme bleibt stellenweise ganz weg. Am Sonntag gibt es keine Visite, daher plaetschert der Tag noch mehr vor sich hin als die anderen.

Morgens besucht mich mein Bruder und bringt mich dauernd zum (leider sehr schmerzhaften) Lachen.

Ich kann es nach wie vor immer noch nicht so richtig glauben, dass die OP vorbei ist und ich eigentlich keine nennenswerten Schmerzen oder dergleichen habe. Fuehle mich eher ein wenig wie durch den Wolf gedreht bzw. so, als ob ich einen grippalen Infekt haette, aber das empfinde ich als sehr ertraeglich, weil es mich auch so muede macht und schlafen laesst.

27.2.2012 – Vierter Tag post OP

Erwarte voll Spannung die Visite, da ich ja an dem Tag entlassen werden soll. Heute ist sogar der Professor dabei und spricht mich auf meine laedierte Stimme an. Ehe ich entlassen werden kann, soll ich noch zur HNO Ambulanz (im gleichen Gebaeude) gehen, damit das untersucht und ggf. behandelt wird.

Bekomme dann ca. 30 Minuten spaeter einen Termin und wackle in Jogginganzug und Hausschuhen rueber. Finde es etwas ungewohnt, dass alle anderen in dem Wartebereich Strassenkleidung tragen…. Wie schnell man sich doch an die Gepflogenheiten auf Station gewoehnt.

Ein sehr junger und sympathischer Doktorand ruft mich auf und findet es in keinster Weise befremdlich, dass er meinen Hals und Nase untersuchen soll, obwohl ich den Mund nicht oeffnen kann. Mittels Endoskopen findet er alles, was er finden muss und konnte wenigstens Entwarnung fuer die Stimmbaender geben, diese seien frei beweglich und durchs Intubieren nicht verletzt. Allerdings ist der Nasenrachenraum extrem entzuendet. Dies sollte mit dem Antibiotika, welches ich ohnehin noch nehmen muss, abklingen. Wenn nicht, sollte ich daheim nochmals zum HNO. Er hat mir dann noch andere Nasentropfen verschrieben und ich konnte zurueck auf Station und zum Entlassungsgespraech.

Dort ging dann alles sehr schnell. Der verbleibende Zugang wurde gezogen, ich bekam eine Krankmeldung, Rezept fuer Antibiotika und Schmerzmittel und einen Termin fuer den naechsten Tag bei meinem Chirurgen in der Sprechstunde.

Bis ich dann meine sieben Sachen zusammengepackt habe, kam auch schon mein Mann und wir fuhren nach Hause, wo ich mit einer sehr netten Willkommensgirlande begruesst wurde.

Das Auspacken des Kofferst strengte mich total an und ich musste erst mal schlafen.

Da mein Mann am Mittwoch auf Dienstreise in die USA musste, habe ich mich fuer ein paar Tage bei meiner Mama einquartiert. Sie hat sogar den Luxus eines Krankenbettes mit verstellbarem Rueckenteil zu bieten und bekocht mich mit allerlei Suppen, welche sie mit einer Engelsgeduld mehrfach durchpassiert, damit ja kein Broeckelchen drin ist, welches sich in meinen Gummis verfangen koennte.

Kann von dort aus auch sehr gut mit der Strassenbahn zur Lymphdrainage fahren, welche wirklich super angenehm ist und einen deutlichen Fortschritt beim Abschwellen bringt.

Ich bin wirklich in Zeitlupe unterwegs und ich koennte noch nicht einmal irgendetwas beschleunigen, selbst wenn ich wollte. Es scheint so, als ob mein Gehirn gar nicht in der Lage ist, einen derartigen Impuls zu geben.

Die weiteren Tage vergehen mit fleissigem Abschwellen, Lymphdrainagen, einem ersten Besuch beim KFO, Termin beim Logopaeden und jeden Dienstag Kontrolltermin in Heidelberg. Dort ist man nach wie vor zufrieden mit dem Verlauf.

Nach und nach kommen auch meine Lebensgeister zurueck und mein Kreislauf hat sich etwas stabilisiert. Aber ich friere noch ziemlich arg und brauche nach wie vor viel Schlaf. Gehe jeden Tag spazieren, dazwischen koche ich viele verschiedenen Suppen und bringe meinen Standmixer an seinen Grenzen. Da ich die Gummis nach wie vor nur 1 x am Tag zum Zaehne putzen rausmachen darf, bin ich immer noch bei fluessiger Kost. Aber ich habe schon die Haelfte ueberstanden und kann mich trotzdem gluecklich schaetzen, dass ich keinen Splint tragen muss.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass ich dank des Forums wirklich auf alles vorbereitet war, was rund um die OP eingetreten ist. Und das meiste davon war nicht mal halb so schlimm, wie ich es erwartet hatte. Darueber hinaus sind auch gar nicht alle Dinge eingetreten, mit denen ich gerechnet habe. Ich kann wirklich nur jedem Mut machen, der sich unsicher ist, ob er die OP wagen soll oder nicht.

Bilder habe ich auch fleissig gemacht und werde die Tage mal welche einstellen. Mein Profil hat mir gleich von Anfang an gut gefallen, von vorne finde ich mich noch etwas starr und maskenhaft. Die Restschwellungen haengen ziemlich stark im Bereich neben der Nase und ueber den Oberlippen. Aber das aendert sich auch jeden Tag, so dass ich mir darueber eigentlich noch gar keinen Kopf mache.

Schoene Grusse

Mauto

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Hi Mauto,

das hört sich ja alles sehr positiv an :) Freut mich, dass du deine OP so gut überstanden hast! Wie geht's dir mittlerweile?

Nun geht's jeden Tag ein bissel besser! Wünsch dir alles Gute!!

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Hi Mauto,

ein ausführlicher und toller Bericht. Danke! Musste vor allem bei der Olga etwas schmunzeln ;-).

Es freut mich das die ganze OP so gut verlaufen ist und es dir wieder besser geht. Drück dir Daumen das noch die Restschwellungen bald verschwinden.

lg miro

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Hallo Lufi, hallo Miro,

ich selbst bin auch total froh und dankbar, dass die OP und das ganze drumherum wirklich nicht mal halb so schlimm waren, wie ich es erwartet hatte. Dass ich wirklich so gut wie nie Schmerzen hatte, war schon ein erheblicher positiver Faktor an der ganzen Sache.

Ich finde es immer besser,wenn man auf Schlimmeres vorbereitet ist als umgekehrt, denn dann waere ich sicherlich von ein paar Dingen doch leicht geschockt gewesen.

Mir geht es auch wirklich von Tag zu Tag besser, bin aber froh, dass ich noch nicht arbeiten gehen muss. Denn so einen ganzen Tag Vollstress im Buero wuerde ich doch noch nicht stemmen koennen. Somit habe ich noch bissele Gelegenheit, wieder vollends zu Kraeften zu kommen, bevor es wieder losgeht.

Liebe Gruesse

Mauto

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Hallo Mauto,

Glückwunsch zur überstandenen OP. Dein Bericht liest sich toll und sehr positiv. Das beruhigt mich ;-)

Ich wünsch dir weiterhin frohes Abschwellen und eine gute Genesung.

lg minni

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Das ist ein echt toller Bericht :) Er liest sich gut weg und ja bei der Olga musste ich auch schmunzeln.... :D man kann sich das richtig gut vorstellen^^

gute besserung :)

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Hei Mauto,

ich schließe mich komplett meinen Vorrednern an und lege noch dazu:

ein LOB auf alle Mütter, die sich auch im Erwachsenenalter ihrer "KInder" noch so rührend aufopfern können. Das ist die wahre Mutterliebe, die niemals endet! :rolleyes:

DIr alles alles Gute weiterhin - freue mich auf deine weiteren Berichte.

Viele Grüße,

Sanne

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Es freut mich sehr, dass mein Bericht dem einen oder anderen etwas Mut zusprechen kann. Wenn man kurz vor der OP steht, ist man ja immer froh ueber OP Berichte, bei denen alles gut gelaufen ist und es keine Komplikationen gab.

@Sanne: Da muss ich Dir komplett zustimmen, in dieser Hinsicht sind Muetter einfach unschlagbar. Sie stehen nicht rum und bemitleiden Dich oder fragen tausend mal, ob du nun wirklich soooo lange nicht kauen darfst - Nein, da wird Suppe gekocht und die Welt ist wieder in Ordnung. Werde auch weiterhin mit leckeren Huehnerbruehen, Kartoffelbrei, Apfelmus und dergleichen versorgt, so dass ich meinen Speiseplan sehr abwechslungsreich gestalten kann.

Liebe Gruesse

Mauto

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Hey Mauto,

toll, dass du es nun auch hinter dir hast und dass alles so gut gelaufen ist! Ich finde es ist genau wie du sagst - besser man ist auf das Schlimmste vorbereitet und kann sich dann freuen, wenn es nicht eintritt, als wenn einem alle sagen es wäre gar nicht schlimm und man fragt sich dann, warum man selber es aber doch schlimm findet.

Ich würde mich sehr freuen dann bald auch Fotos von dir bewundern zu können und wünsche dir weiterhin gute Besserung und schnelles Abschwellen! :)

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Hallo Mauto,

danke für Deinen Bericht, besonders gut fand ich, dass Du explizit schreibst, dass Du keine nennenswerten Schmerzen hattest. Ich hatte vor 25 Jahren schon mal eine OK-VV und kann mich einfach nicht an Schmerzen erinnern und bin dann doch immer wieder irritiert, wenn man in OP-Berichten von Schmerzen liest. Es hilft auf alle Fälle, als Vorbereitung die OP-Berichte zu lesen, dann weiss man, was eventuell auf einen zukommen kann und ist froh, falls es nicht eintritt. Mir hätte es damals auf alle Fälle geholfen zu wissen, dass es vorkommen kann, dass man nach einer Kiefer-OP Blut erbricht, obwohl ich glaube, dass diese Information für meine Mutter fast noch wichtiger gewesen wäre.

Und den Tipp mit Zöpfe flechten werde ich für meine anstehende Bimax (ziemlich genau zum 25-jährigen Jubiläum der OK-VV) auf alle Fälle merken.

Irene

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Hallo Zusammen,

Fotos werde ich auf alle Faelle in den naechsten Tagen einstellen.

Ich war auch sehr dankbar und froh darueber, dass ich wirklich so gut wie gar keine Schmerzen hatte und habe, denn ich war wirklich darauf gefasst, dass man nach dieser OP welche hat, und das haette es alles in allem schon um einiges unangenehmer gemacht.

Natuerlich empfindet es jeder Mensch anders und niemand sollte sich fragen, ob er zu zart besaitet ist, wenn bei ihm doch Schmerzen auftreten. In dem Fall ist es sinnvoll, zu Schmerzmitteln zu greifen, denn es bringt ueberhaupt nichts, den Helden zu spielen und sich unnoetig zu quaelen.

Wenn man im Vorfeld schon ein paar Horrorgeschichten gelesen und gehoert hat, ist man nicht ganz so geschockt, wenn wirklich was davon eintritt. Das Erbrechen von Blut stelle ich mir wirklich sehr heftig vor, wenn es einen unerwartet trifft und man wer weis was vermutet, obwohl es ja nur das Blut ist, welches waehrend der OP in den Magen gelaufen ist.

Allen, die die OP noch vor sich haben, wuensche ich ganz viel Mut und Zuversicht und einen reibungslosen Verlauf.

Ich war gestern schon beim KFO und der obere Bogen wurde erneuert, weil er waehrend der OP geteilt werden musste (aufgrund der Dreiteilung des OK und der Kippung des vorderen Teils). Ausserdem mussten zwei Brackets neu geklebt werden, die bei der Prozedur abgegangen sind.

Das war ganz schoen unangenehm, nach so langer Zeit mit verschnuertem Mund ploetzlich den Mund so lange offen halten zu muessen. Meine Muskulatur hat wirklich zu zittern angefangen. Und ich habe mich echt gefragt, warum ich 6 Wochen lang nicht kauen und keinen Druck auf meinen Oberkiefer ausueben darf, wenn mein KFO wie ein verrueckter daran rumzerrt und drueckt und sich beim Versuch, den Bogen in den Slot zu bekommen, an meinem Kiefer abstuetzt.

Irgendwie hatte ich den Eindruck, als ob die Aktion noch ein wenig zu frueh war. Heute zieht auch alles wie bloed und ich kann kaum den Mund bewegen.

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Hei Mauto,

ich leide mit dir.

Sicher warst du auch ziemlich verkrampft gestern beim KFO. Ich bekam nach 6 Wochen den Splint raus und nach weiteren zwei Wochen die Brackets entfernt.

Ich dachte, die gute Helferin reißt mir die Zähne raus. Man hat einfach noch die Schonhaltung im ganzen Körper verinnerlicht und ist einfach wahnsinnig sensibilisiert auf den Kiefer, die Zähne und alles was damit zusammen hängt.

Selbst 9 Monate nach der BImax OP hatte ich auf die Frage:" hei spielst du bei unserem Betriebs-Fußball-Spiel mit? " - als erstes die Vorstellung eines Fußballes in meinem Gesicht vor Augen.

Für dich hoffe ich für heute, dass du dich entspannen kannst und die Verkrampfungen sich wieder schön lösen können. Evtl hilft dir ja auch ein leichtes Schmerzmittel, denn wie du selbst so schön schreibst, müssen wir nicht immer alle Helden sein. ;)

Gute Besserung,

Sanne

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Hallo Sanne,

vielen Dank fuer Dein Mitgefuehl, tut immer wieder gut, dass man hier im Forum auf so viel Verstaendnis stosst.

Und Du wirst lachen, aber ich habe mir heute morgen in der Tat schon eine halbe Ibuprofen gegoennt und jetzt geht es mir schon wieder richtig gut. Die Sitzungen beim KFO sind ja generell nicht sehr entspannend, aber wie Du so schoen schreibst, ist man nach der OP natuerlich noch extrem sensibel und will seinen Kiefer schonen und verkrampft sich natuerlich umso mehr, je mehr jemand dran zieht und drueckt.

Schoene Gruesse und einen sonnigen Tag

Mauto

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HI, Mauto

alles Gute für dich weiterhin und Danke für deinen Mutmachbericht! Nun hoffe ich für dich, dass alles weitere auch so problemlos verläuft und ...für mich, dass ich auch irgendwann so einen schönen Text hier einstellen darf!

Das der Kfo so rumgezerrt und gedrückt hat ist natürlich unschön und ganz bestimmt auch schmerzhaft aber passieren kann da eigentlich nichts, die Schrauben und Platten halten schon was aus. Aber ich denke, nach so einer OP hat man auch nicht mehr so eine hohe Schmerztoleranz und reagiert viel sensibler auf alles, als sonst.Man hört ja auch aufmerksamer in sich hinein.

Dann wünsche ich dir ein weiterhin gutes Abschwellen und ein schönes WE, geh aber nicht ganz so lange in die Sonne-die Wärme ist nicht so gut im Moment.

LG Glencoe

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Hallo Mauto,

auch von mir ein Dankeschön für den ausführlichen Bericht!

Vielleicht werde ich dich in ein paar Monaten noch löchern, ich hatte mein Erstvorstellungsgespräch beim gleichen Arzt nämlich zwei Tage vor deiner OP. Die Kopfklinik mit allem drum und dran hat da schon einen sehr positivien Eindruck bei mir hinterlassen - schön, wenn das noch von einem positiven OP-Bericht ergänzt wird!

Viele Grüße

vardite

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Hallo Glencoe,

heute geht es mir zum Glueck wieder richtig gut und mein Kiefer scheint bei der Aktion wohl keinen Schaden genommen zu haben. Man ist nach der OP wirklich etwas ueberempfindlich und hat Angst, dass was kaputt gehen koennte. Zumal mein KFO wohl keine Erfahrung mit operierten Patienten hat und ich somit nicht darauf vertrauen konnte, dass er weis, was er tut.

Hallo Vardite,

auf mich hat die MKG der Uniklinik mitsamt des Chirurgen auch einen sehr guten und professionellen Eindruck gemacht und ich bin froh, dass ich mich dafuer entschieden habe, mich dort operieren zu lassen.

Wenn Du Fragen hast, kannst Du mich gerne loechern.

Zu Deiner KFO waere ich auch nur zu gerne gewechselt, da ich von ihr sehr viel Gutes gehoert habe und sie sehr ganzheitlich arbeitet. Leider war die Wartezeit zu lange, so dass es sich fuer mich nicht mehr gelohnt hat, da meine bereits laufende Behandlung schon so weit fortgeschritten war.

Lieber Gruss

Mauto

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Danke, Mauto!

Ich bin wirklich sehr begeistert von ihr, vor allem, weil wir die komplette 'Anfangsdiagnostik' in Bezug auf Spange/OP gemacht haben, ohne dass ich mich schon explizit dafür entscheiden musste und sie auch von Anfang an einen neutralen Standpunkt dazu vertreten hat - dass sie die Behandlung zwar empfehlen würde, ich aber auch ohne weiter klar kommen würde. Wenn ich an jemanden geraten wäre, der mich mehr oder weniger dazu gedrängt hätte, wäre meine Entscheidung wahrscheinlich eher gegen die Behandlung ausgefallen. Aber letztendlich spielen so viele Faktoren mit hinein, das der KFO ja nur ein Teil des Ganzen ist.

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So, anbei ein kleiner Zwischenbericht.

Gestern war ich wieder zur Kontrolle in der Klinik und ich darf nun die Gummis zum Essen rausnehmen. Das war ein Gefuehl wie Ostern und Weihnachten zusammen, endlich mal wieder mit einem Loeffel aus dem Teller essen zu koennen, anstatt aus einer Tasse zu schlabbern und zu schluerfen. Mich hat dann ein regelrechter Heisshunger ueberkommen und habe mir nach dem Abendessen noch einen riesen Vanillepudding gegoennt. Danach hatte ich leider leichte Magenschmerzen bzw. einfach ein totales Voellegefuehl ;-(

Ende naechster Woche darf ich dann auch schon erste Kauversuche unternehmen. Darauf bin ich echt schon gespannt und kann mir das derzeit noch gar nicht so richtig vorstellen. Wird sicherlich ein komisches Gefuehl sein und man muss nach der langen Zeit der Fluessignahrung am Anfang bestimmt auch aufpassen, dass man seinen Magen nicht ueberfordert.

Sport darf ich auch wieder alles machen, wozu ich mich in der Lage fuehle - also auch joggen und Rad fahren im Gelaende. Wenn mir die Erschuetterungen nicht gut tun, werde ich das schon selbst merken, es sollte aber keinen Schaden mehr anrichten. Und ich darf in die Sauna.

Auch die schoene Maerzensonne kann ich sehr gut geniessen, ohne dass ich wieder anschwelle. Darueber freue ich mich am meissten, denn ich bin der totale Sonnenanbeter und hatte schon Angst, das ich diesen Sommer entweder im Schatten verbringen oder eben mit Hamsterbacken in der Sonne sitzen muss.

Schoene Gruesse

Mauto

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Hei Mauto,

immer wieder schön zu lesen, wenn es dir besser geht. Nach der OP sind es oft die kleinen Dinge, an denen man sich freuen kann. Weiterhin viel Erfolg,

LG Sanne

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Danke Sanne, das ist echt schoen, dass Du Dich mit mir freust.

Ich wuensche Dir noch ein tolles Wochenende. An Ostern wirst Du ja bereits metallfrei sein. Bin echt mal gespannt, wie sich das dann auf Deine tauben Stellen auswirkt und hoffe fuer Dich, dass sie danach wieder mit vollem Gefuehl versehen sind (...ok, sie duerfen sich vielleicht Zeit nehmen, bis die Faeden gezogen sind ;-))

LG Mauto

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Hei Mauto,

ja auf das hoffentlich wiederkehrende Gefühl in den Lippen freu ich mich auch schon - auf die Fusseln (Fäden) im Mund weniger. Soweit ich von meinen Marienhospital-Vorgängerinnen erfahren habe, werden die Fäden nicht gezogen sondern sollten sich selbst auflösen - wenn nicht kann man wohl selbst ein bissl nachhelfen (zu lange Fäden einfach abschneiden).

Wenn du bald wieder mit Kauen beginnen darfst ist das sicherlich am Anfang eine reine "Kopfsache" und dein Körper ist noch auf Schonhaltung programmiert. Erwarte anfangs nicht allzu viel - du wirst aber merken, dass, je weniger du dich darauf konzentrierst, es umso schneller wieder in den normalen Kauvorgang übergehen wird.

Tortellini sind da eine sehr gute Einstiegshilfe, ebenso Fisch und alle Hackfleischgerichte (Hackbraten, Fleischküchle...) dann kommt der Essens-Spass bald wieder zurück.

Bis bald, Sanne

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Hallo Sanne,

da mein 6 woechiges Kauverbot am Karfreitag endet, werde ich wohl mal mit Fisch einsteigen. Diesmal kann man mir wirklich nicht nachsagen, ich haette die Fastenzeit nicht eingehalten. Aber ob ich zur Belohnung an Ostern schon einen Braten vertilgen kann, wage ich mal zu bezweifeln.

Aber ich werde Deinen Rat befolgen und versuchen, den Kopf auszuschalten, so dass sich der Automatismus des Kauens bald wieder von selbst einstellt.

Nach meiner OP sagten die Aerzte auch, dass die Faeden eigentlich selbst aufloesend sind, man aber trotzdem nach 10 Tagen davon befreit wird. Ich hatte dann auch noch ein paar Reste drinnen, die ich nach ein paar Tagen selbst rausgefusselt habe.

Ich druecke Dir echt die Daumen, dass Deine tauben Stellen nach der ME wieder Gefuehl bekommen. Bei mir ist es echt noch zu frueh, dass ich mir ernsthafte Gedanken mache und ich habe auch nur noch wenige pelzige Stellen, aber ich habe auch den Eindruck, dass es bei mir die Platten sind, die verhindern, dass das volle Gefuehl zurueck kommt. Das merkt man auch daran, wenn man an einigen Stellen einen Gegendruck erzeugt, dass ploetzlich mehr Leben da ist. Ist das bei Dir auch so?

Gruesse Mauto

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