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faith78

Muss man als Kassenpatient die Kosten für eine 2. kieferorthopädische Meinung selber zahlen?

Hallo zusammen,

Muss man als Kassenpatient die Kosten für eine 2. kieferorthopädische Meinung selber zahlen?

Meine Krankenkasse möchte ich nicht gleich fragen => s. auch Themenbeitrag vom 25.03.12 unter "Frag die Kieferorthopäden"

Die Patientenberaterin von der zuständigen Bezirkszahnärztekammer Mannheim konnte mir nicht wirklich bei meinen Fragen helfen. Bleibt noch die Zentrale in Stuttgart.

Nach Zusatzversicherung habe ich auch schon bei der Kammer und meiner Kasse gefragt - aber zahlt die dann - Kostenübernahme für eine 2. Arztmeinung?

=> Linktipp für alle Dysgnatie-Patienten: hier findet ihr Video-Symulationen zu chirurgischen Behandlungen

http://www.mkg-atos....d=12&no_cache=1

Wäre um jede Antwort dankbar!

LG faith78

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Hallo faith78!

Ich habe bald einen Termin bei einem KFO. Dieser möchte für ein Beratungsgespräch zwischen 20-60 € haben. Eine Überweisung brauche ich (dann natürlich) nicht.

Bin in meiner Not bereit diesen Betrag zu zahlen, die Praxis ist sogar 140 km von meinem Wohnort entfernt. Also kommen auch noch die hohen Benzinkosten auf mich zu.

Verrückt, zu was man/frau zum Teil bereit ist, zu investieren, und ja, unheimlich blöd, was wir alle für unsere Gesundheit bezahlen müssen!!!

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Hallo Faith,

also ich kann dich vielleicht erstmal ein wenig beruhigen. Ich hatte mit 12-16 meine erste KFO-Behandlung aber das Problem wurde irgendwie nie wirklich behoben. Naja und nun, vor 1,5 Jahren, also damals mit 29, habe ich mich zu diesem Schritt entschieden und ich bin froh dass ich es getan habe. Ich habe mir einfach einen Termin bei einem KFO gemacht, der auch Erwachsene behandelt. Meinen KFO kann ich nur empfehlen!!! Nunja, bezahlen musste ich erstmal nur die 10 € Praxisgebühr und dann wurde ich eingehend beraten. Hatte schon vorab telefonisch geschildert worum es mir geht. Nach diesem Gespräch hat er mir meine Optionen genannt und ich habe mich dann direkt für Abdrücke und Roentgenbilder entschieden. Mein KFO meinte auch sofort, dass es sehr gut danach aussieht, dass die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden, da bei mir auch eigentlich nur eine Loesung in Frage kommen würde: KFO+OP. Naja und da mich meine Zähne mein ganzes Leben echt belastet haben, habe ich mich damals dafür entschieden den Weg mit der kombinierten OP zu gehen und ich habe es bis heute nicht ein einziges Mal bereut.

Nach dem Gespräch und den Abdrücken wurde dann alles zur Krankenkasse geschickt und siehe da, die DAK war da ganz flott, knapp 4-5 Wochen hatte ich meine Zusage von der Kasse. Klar muss ich nun auch erstmal was zuzahlen, aber nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung bekommt man auch dieses Geld zurückerstattet und ich muss es auch nicht sofort auf einmal zahlen, sonder habe es quartalsmäßig bezahlt,...glaub insgesamt ist es auf eine Dauer von 3 Jahren ausgelegt und waren ca. 600-700 €. Was man dann noch als Zusatz nimmt, wie Keramikbrackets oder so, das zahlt man natürlich aus eigener Tasche aber selbst da kann man ja immer noch in Raten zahlen. Man ist ja auch lang genug in Behandlung.

So, ich hoffe dass ich dir ein wenig helfen konnte und dir ein wenig Mut geben konnte. nur ich denke, ne Behandlung ohne OP übernimmt keine Kasse mehr. Ist bei meinem Freund leider auch so. Er läßt im UK seine Zähne neu richten, weil die ein wenig schief stehen und das muss er leider selber zahlen, aber das kann er auch in Raten zahlen und liegt auch im Monat bei ca. 60 €. Denke also, es läßt sich alles irgendwie einrichten. Für gesunde und schoene Zähne sollte man sich sowas gut überdenken udn im Alter wirds ja auch nicht besser und auch sicher nicht günstiger ;-)

Drück dir die Daumen und freu mich für dich, wenns bei dir auch klappt.

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DIe Praxen scheinen das sehr unterschiedlich zu handhaben. Offiziell scheint es so zu sein, dass nur das erste Beratungsgespräch von der Kasse übernommen wird un jedes weitere selbst gezahlt werden muss. In der Regel liegt das bei ca. 30,- Euro. Manche Praxen berechnen aber generell keine Beratungsgebühr privat.

Was die Praxen mit den Kassen abrechnen, die keine Gebühr in Rechnung stellen würde mich dabei aber schon interessieren...

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Beim Beratungsgespräch wird doch nichts gemacht, außer zu beraten. Beim Zahnarzt muss man, guckt er einen kurz in den Mund auch nur wie bei der Beratung 10 Euro Praxisgebühr bezahlen. Ich habe 2 Kfo´s aufgesucht und nur einmal die Praxisgebühr bezahlt.

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Lieben Dank Euch allen, sorry dass ich erst jetzt schreibe.

Nach ca. 2 Monaten Wartezeithat hatte ich jetzt den Termin beim KFO, der sich auf Kieferorthopädie ohne Zähne ziehen spezialisiert hat.

Er hat mir die Beratung (2. Meinung) wie angekündigt in Rechnung gestellt. Er hat sich viel Zeit genommen und alles sehr gut erklärt (mit Problem-Lösungs-Aufstellung und mit Beispielen). Die Beratung geht über die normale Standardleistung, die die Kassen tragen, hinaus.

Bin echt froh, dass es bei mir (Progenie, Kopfbiss, 30Grad nach vorne stehende obere Front) ohne Extraktionen geht. Ich zahle lieber einen Betrag von 50 € als mit gesunden Zähnen.

Habe vor und nach dem Termin den 0800-Kundenservice meiner Krankenkasse angerufen und habe die Rechnung mit Prüfung auf Kostenübernahme eingereicht. Die vom Kundenservice waren sehr nett und haben mir auch die Nummer des für meine Krankenkasse tätigen Ärzte-Services genannt.

Noch mal Danke an alle.

faith78

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