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misstumnus

Hallöchen!

Hallo Ihr Lieben,

ich möchte mich nun auch einmal vorstellen!

Ich bin 26 Jahre alt, Studentin und aus dem schönen Norddeutschland.

Meine Zahnspangengeschichte hat ziemlich früh angefangen. So weit ich mich erinnern kann bekam ich, sobald feststand dass mein bleibendes Gebiss "vollständig" war, eine lose Zahnspange, weil von meinen oberen zweiten Schneidezähnen nicht die Spur zu sehen war - wie bei einigen meiner Verwandten auch, waren sie nicht angelegt - und ich sah aus wie ein Kaninchen ;-) Also folgten 7 Jahre lang lose und dann auch feste Spangen, um die Lücken zu schliessen. Die Eckzähne, die nun direkt neben den ersten Schneidezähnen sassen, wurden mit Kunststoff etwas ummodelliert und alles sah schick aus.

Vor ein paar Jahren dann begann mein linkes Kiefergelekt zu knacken und sich auch ab und an zu verhaken, so dass ich meinen Mund nicht öffnen konnte. Das ist bis heute so geblieben, Schmerzen habe ich keine, aber es stört ungemein.

Wegen des Knackens habe ich mehrere Zahnärzte gefragt, Eine konnte sich keinen Reim drauf machen, die Zweite verordnete eine Kunststoffschiene und Massagen und erst die Dritte hat mich dann 2010 an einen Kieferorthopäden überwiesen.

Der Kieferorthopäde erkannte einen ausgewachsenen rechtsseitigen Kreuzbiss aufgrund eines zu kleinen Oberkiefers. Es folgte eine chirurgisch unterstützte Gaumennahterweiterung um ca. 6 mm (die problemlos verlaufen ist) und seitden wird mit einer festen Spange versucht, einen Biss einzustellen...aber: FEHLANZEIGE! Inzwischen trage ich die stärksten Drähte, die die Praxis zu bieten hat und der Biss ist immernoch leicht zur rechten Seite verschoben und vorne auch leicht offen.

Mein KFO hat daher vorgeschlagen, einen unteren Schneidezahn zu entfernen, um den unteren Kieferbogen in seiner Grösse an den oberen anzupassen. Nun war ich für eine Zweite Meinung in der Kieferchirurgischen Abteilung der Uniklinik und wurde sowohl bei einem der Kieferorthopäden als auch bei der Chefärztin der Abteilung vorstellig. Deren Aussage war nun völlig anders: Der Zahn solle auf jeden Fall drin bleiben, da dies sehr wahrscheinlich nicht zu einen korrekten Biss führen würde, im Gegenteil. Der obere Zahnbogen wäre bereits um einige Millimeter zu gross, weshalb eine Verkleinerung des unteren Bogens das Problem noch verstärken würde. Mein Kreuzbiss würde weniger auf einer Zahnfehlstellung bzw. der Anordnung und Zahl der Zähne im Zahnbogen beruhen, sondern auf einem ungleichmässigen Wachstum von Ober- und Unterkiefer. Der Unterkiefer ist wohl zu gross und der Oberkiefer nicht ganz horizontal, breit genug wäre er jetzt wohl. Sie würden mir daher zu einer Dysgnathie- Operation raten, die je nach Ausmass an einem oder beiden Kiefern durchgeführt werden soll.

Nun sitze ich also da und habe 2 völlig voneinander abweichende Meinungen darüber, wie ich meinen Fehlbiss loswerde! Wenn ich Nichts mache ist es nur eine Frage der Zeit, bis mein Kiefergelenk anfängt zu schmerzen und bis dann auch die Knochensubstanz die Fehlbelastung der Zähne nicht mehr tragen kann und diese ausfallen....

Ich werde sicherlich noch bei mindestens einem weiteren Kieferorthopäden eine Meinung einholen, das ist sicher.

Falls aber hier jemand noch einen Ratschlag hat, der mir bei meiner Entscheidung hilft, immer her damit!

MissTumnus

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