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BlackBetty88

Qual der Wahl - Invasalign oder Lingualtechnik?

Hallo zusammen :-)

Hatte eben ein tolles Gespräch mit einer KFO.

Die meinte, dass bei meiner Fehlstellung selbst Invasalign möglich wäre.

Kosten dort rund 6.000, bei Lingualtechnik eher 7-9.

Wie sind eure Erfahrungswerte - kann man mit Invasalign gut größere Sachen vornehmen, wie beispielsweise Zahndrehungen? Die KFO meinte ja, halt mit diesen Applikationen, die man auf den Zahn aufklebt.

Ich werde euch heute auch mal ein Foto meiner Zähne schicken, was ihr dazu meint.

Wieso entscheidet man sich für Lingual, wieso für Invasalign?

Was war bei euch der ausschlaggebende Punkt?

Mir erscheint Invasalighn dochs ehr reizvoll - weil ich dachte, dass es gar nicht geht bei mir :D

Danke!

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Hi,

ich habe zwar weder das eine noch das andere, sondern Damon-Brackets, aber ich habe auch lange mit Invisalign geliebäugelt. Einer der KFO, bei denen ich war, hat mir auch Invisalign nahegelegt und ich war zunächst drauf und dran, das zu wählen.

Nun bin ich sehr froh, dass ich das nicht gemacht habe, sondern mich für die Damons entschieden habe. Es geht wesentlich schneller und erfordert v.a. nicht dieses immens hohe Maß an ständiger Selbstdisziplin, die Schienen auch ständig zu tragen. Es wird nämlich Momente geben, in denen Du die Schienen eben nicht einsetzt oder einsetzen willst - und diese "Fehlzeiten" verzögern die ganze Prozedur halt erheblich. Alleine das Rausnehmen bei jeder Tasse Kaffee etc. und die Notwendigkeit des Zähneputzens vor jedem Einsetzen sprechen für sich...

Die Zahnbewgungen sind insb. bei Erwachsenen mit festen Apparaturen halt doch viel besser möglich als mit Tiefziehschienen. Das gilt für das Drehen (Torque) und gerade auch für das Anpassen in der Zahnlänge zueinander, das Invisalign eben nicht leisten kann (= einheiliche Bisskante).

Mit den Damons bin ich, wie ich das an anderer Stelle hier ja auch schon berichtet habe, höchst zufrieden! Weitere Infos gerne - jetzt wird weitergearbeitete... ;)

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Huhu,

och, was Selbstdisziplin anbelangt, bin ich eigentlich ganz zuverlässig.

meine Bisskante ist eigentlich ganz einheitlich, nur eben nicht im zahnbogen selbst, zwei Zähne müssten nach hinten gedrückt werden, die zweiten Schneidezähne hinten nach außen gedrückt.

Ansonsten generell die Zähne nach hinten versetzen - das aber dürfte ja mit Invasalign auch ganz gut gehen, genauso wie mit Lingual, oder?

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Wie Operator schon schrieb: SElbstdisziplin ist da a und o bei den Invisalign. Ich habe früher schon Schienen für nachts getragen, und probiert, ob ich die tatsächlich den ganzen tag drin lassen würde wenn ichs müßte. War schwer.

auch jetzt mit den festen Brackets bin ich oft dran zu denken," wenn ich die jetzt ausspucken könnte, ich würd's machen" Somoit bin ich froh die festsitzenden gewählt zu haben. Mich stört auch der Draht etc nicht, auch mti meinen Ü40.

Mein KFO sagte auch, ich könne die Invisaligns nehmen, wenn ich es wünschte dass man es wenig sieht, aber erhält die festen insgesamt für bessere ERgebnisse, weil man wie mein vorredner schon sagte, damit viel mehr und spezieller eingreifen kann.

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Ist in euren Augen also die Selbstdisziplin das größte "Problem"? Dass ein wenig länger dauert, ist mir eigentlich eher egal...Auch die Kosten sind ja geringer.

Bei mir müssten sicher die Zähne erstmal nach hinten gerutscht werden, anschließend die Eckzähne nach innen gezogen und die Schneidezähne nach außen gedreht.

In einem anderen Thread habe ich meinen Oberkiefer mal aufgemalt - UK ist weniger problematisch.

Die Kosten wären für Saphir-Brackets und Invasilign gleich, für Linbgual dann noch einmal teurer...

Gibt es weitere Probleme,die ihr da seht mit dieser Technik?

Die KFO hat Platin Elite-Status - die muss das ja doch eigentlich wissen oder?

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Die KFO hat Platin Elite-Status - die muss das ja doch eigentlich wissen oder?

Diesen Status hat sie ja, weil sie eben viel Invisalign verkauft - und vielleicht weniger andere Systeme ;)

Das mit der Selbstdisziplin stellt man sich im Voraus natürlich leicht vor, wird aber wirklich schwer durchzuhalten sein! Ich war ja selbst drauf und dran, die "Schienennummer" zu versuchen, zumal sie mir von einem KFO mit den Worten "In Ihrem Alter wollen Sie ja was anderes eh nicht..." nahegelegt wurde. Erst durch Nachfragen bei anderen KFO habe ich erkannt, dass diese Methode bei aufwändigeren Verschiebungen nicht oder nur nach sehr langer Zeit zum Erfolg führen kann.

Im Nachhinein kann ich mich dem, was Endlichgrade sagte, wiederum nur anschließen: Du wirst früher oder später den Moment nutzen, die Schienen herauszunehmen. Gerade, wenn Du unterwegs Essen / Kaffetrinken usw. bist, hast Du nicht die Gelegenheit, sie ständig raus/essen/zähneputzen/rein zu nehmen. Ich hätte sie seither jedenfalls oft rausgenommen, was bei Brackets nunmal nicht geht.

Zu den Kosten: Der Invisalign-Vorschlag entsprach bei mir EXAKT dem Damon-Preis meiner jetzigen KFO!

Wünsche Dir eine gute Entscheidung! ;)

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Huhu,

aber dauert es nicht sowieso lange, wenn man nicht nur kleinere Korrekturen durchführen will? Da dauert es ja auch mit Brackets rund 1,5 Jahre, da machen es einige Wochen, Monate ja auch nicht aus...denke ich zumindest. Dass man wahrscheinlich viele Monate nichts sieht, weil die Backenzähne nach hinen gerückt werden, ist mir ja klar.

Die KFO ist auch Experte für Incognito, falls du das mit anderen Systemen meintest :)

Aber nochal zu meiner Frage: Abgesehen von der Selbstdisziplin und einer etwas längeren Dauer seid ihr dem doch positiv aufgeschlossen? Bei der Lingualspange hört man ja von furchtbaren Sprechfehlern und wunden Mündern, dazu noch ein exrem hoher Preis...:/ Noch weniger atraktiv eigentlich oder lohnt sich das Geld?

Danke :)

(Meine Fehlstellung könnt ihr im zahnspangengeschichen-Thread sehen :) )

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Ich hatte selbst invisalign. Bei mir hieß es auch anfangs, dass ist alles kein Problem. Aber tatsächlich waren die dicken Backenzähne nicht so einfach zu bewegen mit den Schienen und bei Lücken, die geschlossen werden müssen, kann es passieren, dass der Zahn kippt.

Problem ist auch, dass man bei invisalign nur begrenzt im Laufe der Behandlung nachhelfen kann. Bei einer festen Spange geht das schneller und flexibler. Würde Dir raten ganz normale Brackets zu nehmen. GGf. halt Saphir.

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Ich möchte keine normalen Brackets haben.

Lücken müssen bei mir auch nicht geschlossen werden, außer eben von den Backenzähnen selbst, wenn diese bewegt sind und die vorderen nachrücken müssen. Die können doch da nicht kippen?

Sonst ist das eher leichtes Drehen und "Reinschieben" in die Zahnreihe.

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Aber nochal zu meiner Frage: Abgesehen von der Selbstdisziplin und einer etwas längeren Dauer seid ihr dem doch positiv aufgeschlossen? Bei der Lingualspange hört man ja von furchtbaren Sprechfehlern und wunden Mündern, dazu noch ein exrem hoher Preis...:/ Noch weniger atraktiv eigentlich oder lohnt sich das Geld?

Mit dem Selbstversuch "Zahnspange im Erwachsenenalter" lässt sich sehr gut testen, inwieweit man die Zeit des Ständig-an-sich-selbst-Zweifelns der Teenagerjahre hinter sich gelassen und ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt hat. Klar, niemand stellt als Erwachsener gerne eine feste Zahnspange offen zur Schau, weshalb die Invisalign-Methode ohne Frage sehr attraktiv ist. Nur lassen sich damit halt nur begrenzt "Umbauten" im Kiefer vornehmen, die Rückfallgefahr bzw. die Gefahr, dass die Zähne gekippt werden statt mitsamt der ganzen Zahnwurzel verschoben, scheint nicht zu unterschätzen zu sein!

Wozu man sich innenliegende Brackets ("Incognito") und die damit verbundenen Ausspracheschwierigkeiten, aufgescheuerte Zunge etc. antut, werde ich wohl nie mehr begreifen. Hier bei den ortsansässigen KFOs ist das groß in Mode, jeder wirbt damit - zu absolut irren Preisen...

Ich kann nur berichten, dass den meisten meine selbstligierenden Keramikbrackets nicht auffallen, ich bin mit ihnen sehr zufrieden. Wenn es für Dich nichts ist, nimm Invisalign - aber eine Zweit-/Drittmeinung eines anderen KFO würde ich mir jedenfalls einholen.

LG Alex

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Hallo,

Meine KFO hat mir von Invisalign abgeraten da es wohl häufiger passiert, dass man am Ende der geplanten Behandlung (zB nach 2 Jahren und 47 Schienen) doch nicht das Ergenbis hat, was man sich gewünscht hat. Dann werden wohl wieder Abdrücke gemacht, eingeschickt und man bekommt neue Schienen. Mit Brackets, egal ob "normale" öde Incognito kann sie als KFO die Behandlung beeinflussen und sofort gegensteuern, wenn sich die Zähne nicht so bewegen, wie sie eigentlich sollten.

Ich bin übrigens Ü40 und trage seit 11 Monaten Damon Clear im OK und UK. Negative Erfahrungen mit anderen Leuten sind komplett ausgeblieben!

LG Annette

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Hallo Annette,

gibt es denn die Damon Clear (BTW: ein super System!) auch für den UK?! Meines Wissens sind die nur von 5-5 im OK erhältlich. Hätte ich nämlich auch gerne im UK gehabt ;)

LG Alex

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Ich bin leider nicht selbstbewusst. Gerade nicht, was meine Zähne anbelangt. Immer verstecken...nicht lachen...etc.

Hab auch nicht den Mund und dien Lippen dafür, dass man Außenbrackets nicht sehen würde. Das würde gleich auffallen.

Zumal ich sowieso finde, dass Keramikbrackets alles andere als unsichtbar sind, ehrlich gesagt. Finde ich ehrlich nicht. Kenn einige und da fällt mir das immer auf.

Wegen des Ergebnisses: Ehrlich gesagt höre ich aber auch oft genug von Leuten, bei denen MIT Brackets das Ergebnis nicht so wird wie es gewünscht wurde... :/

Aber ja, Lingual find eich auch wirklichs ehr sehr teuer, dafür dass man ja eigentlich dauerwund ist :D

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Kleine Frage noch: Wieso können Zähne bzw. die Wurzeln bei Invisalign kippen, bei Brackets nicht? ich stelle mir das eher anders herum vor, da die Schienen den Zahn ja komplett umfassen und bewegen, während die Brackets ja mit Gewalt von einer Seite bewegt werden? Kann mir da jemand helfen? :-)

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Dafür kann man bei Brackets die vierkantigen Torque-Bögen verwenden. Diese passen dann genau in den Slot des Brackets und können sich in diesem nicht Drehen. Sprich: Der Bogen wird verdrillt, wenn Zähne nicht senkrecht zum Kiefer stehen. Und der Bogen möchte aber ungern aufgedreht werden, sprich er dreht die Zähne, weil er stärker ist. Und dabei bleiben sie aber auf der gleichen Stelle im Zahnbogen. Erst durch diesen Hebel wird die Zahnwurzel bewegt. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Invisalign genug Drehmoment (Kraft) aufbringt, um die Zahnwurzel zu kippen. Es werden also bei den Brackets die Kronen erst in den Zahnbogen geschoben. Beim Schieben kippen die Zähne allerdings mehr als dass sie mit der Wurzel im Knochen wandern würden. Und dann kommen am Ende die Bögen, die dann die Krone auf der Stelle belassen und die Wurzel solange hinterherkippen, bis der Zahn wieder richtig senkrecht im Kiefer steht.

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Ok...klingt kompliziert :D

Die KFO meinte, 40(?) Gramm Druck reichen aus, um einen Zahn genügend zu bewegen und da bei Invisalign alle 2 Wochen "neu angesetzt" wird bzw. weitergemacht wird, reciht das, bevor der Druck zu gering wird.

Habe übrigens heute erfahren, dass ich weisheitszahnlos bin :D :D Echt super! Dann kann's direkt losgehen :)

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Hallo BlackBetty,

seitdem ich mich mit dem Thema Zahnspange beschäftige fallen mir auch mehr Leute auf, die eine tragen oder vielleicht auch nötig hätten. Irgendwie ist man ziemlich stark darauf fixiert.

So dolle ist mein Selbstbewusstsein ehrlich gesagt auch nicht. Ab es ist durch die Zahnspange größer geworden weil ich so viel positives Feedback und Anerkennung erhalte.

Entscheide dich ganz in Ruhe für ein System und Wiege alle Pro und Contras ab.

@Alex

Meine Damon Clear sind im OK und UK jeweils von 3-3, wobei sie im OK komplett durchsichtig sind, im UK nur die obere Hälfte des Brackets, also der Teil über dem Bogen. das entspricht bei mir auch ungefähr meiner Lippenlinie wenn ich lâchle. Passt also. ich bin auch sehr zufrieden damit.

@Leviathan

Sehr schön erklärt

LG Annette

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Qual der Wahl !?! Tolles Thema

Es bestimmt auch eine Preisfrage und ein persönliches Empfinden welche Wahl man trifft. Mir war es nicht wichtig das ich perfekte Zähne habe, ich hatte zuviel Angst vor der Gaumennaht Spaltung die Voraussetzung für eine feste Zahnspange war, um meinen Schneidezahn den Platz zugeben und meinen zu schmalen OK zuweiten (siehe mein "Tagebuch Silverdiste" Seite 1) Die OP hätte sogar die KK bezahlt, das haben mir 3 KFO bescheinigt. Für mich sind die Invisalign Schienen bis jetzt eine gute Erfahrung auch wenn im UK die Zähne nicht wie geplant perfekt sind.

Zwischenstand nach 11 Monaten:

- Fast gerade Zähne im UK

- Ausprache manchmal eingeschränkt bei SCH und CH

- Im OK immer wieder Druck spürbar

- 3 bis 5 Zähne putzen (Schienen bestimmen den Tagesablauf)

- Kosten können in Raten aufgeteilt werden (Zinsfrei)

- Schienen werden selten bemerkt

- meine Gelenk Kieferschmerzen sind fast weg

Meine Meinung:

2 bis 3 KFO aufsuchen und sich unabhängig beraten lassen. für sich das beste Gefühl raussuchen was kann ich mir leisten, was bezahlt die KK und wie wichtig ist es das alles Perfekt aussieht. Ist es nicht wichtiger seine Zähne zu erhalten und die Herausforderung von Fehlständen zubeheben?!

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