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Melker

Fliehendes Kinn?

Hallo,

ich bin seit 2011 in einer KFO Behandlung. Ursprünglich wegen meines fliehenden Kinns.

Gestern hat mir mein KFO nun aber mittgeteilt, dass ich gar keine UKVV mehr bekomme (und damit auch keine Kinnkorrektur), da mein Biss auch so perfekt ist.

Anfangs hatte ich noch einen erheblichen Überbiss, der leider spurlos verschwunden ist.

Anfangs war noch die Rede davon, dass auch mein Oberkiefer zu weit hinten ist.

Bestünde nun die Möglichkeit da irgendetwas zu Operieren, obwohl das funktionell gar nicht notwendig ist,

sprich beide Kiefer vor verlagert, nur aus ästhetischen Gründen?

Habe mal ein Bild angehangen.

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Hallo Melker,

ich denke nicht das es so sinnvoll wäre beide Kiefer vorzuverlagern, wenn der Biss gut ist. Denke eher an eine Kinnplastik?

Hab darüber schon im Forum gelesen und denke es werden sich bestimmt noch viele mit mehr Ahnung melden :D

Die Kosten müsstet du dann jedoch übernehmen, da es bestimmt unter Schönheitsops fällt.....

Les dir mal die Seite durch: http://www.plastische-chirurgie.nu/kinnkorrektur-kinnvergroesserung-kinnaufbau

wegen den Kosten gab es hier schon ein Thema http://www.progenica.net/forum/topic/9605-kostenuebernahme-kinnplastik/

Gibt aber auch andere Themen darüber, such einfach nach "Kinnplastik" im Forum :)

Liebe Grüße

sweetjolies

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Hey,

das hängt ein bisschen von Deinem Leidensdruck ab.

Grundsätzlich ist (denke ich) eine Menge möglich, würde man auf Perfektionismus gehen, müsste man

vermutlich eine Bimax anpeilen, dh. Ober- und Unterkiefer würden gemeinsam nach vorne in eine ästhetisch bessere

Position bewegt - ohne dass sich der Biss dabei ändert.

In Deinem Fall wäre das aber risikenmässig und preislich wahrscheinlich viel zu krass da wirklich nur wegen der Optik.

Kinnplastik ist sicherlich auch möglich, aber da müsstest Du Dich mal erkundigen, inwiefern da viel Veränderung herbeigeführt werden kann.

Alles Gute und viel Erfolg,

cheers

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Hallo Melker,

bei mir ist auch der Biss jetzt perfekt, aber ich bin auch noch nicht ganz zufrieden, u.a. auch mit meinem Kinn.

Also "gehen" würde eine Bimaxilläre Umstellung grundsätzlich immer, genau wie eine Kinn-OP. Die Frage ist, wie schon gesagt wurde, ob es ratsam ist und welche ästhetischen Ansprüche und finanziellen Möglichkeiten man hat. Zuallererst muss man sich - insbesondere bei einer "BIMAX" (so ein Kosenamen kann eigentlich nur von Chirurgen stammen) - über sämtliche Risiken bewusst sein! Im Vergleich dazu sind die Risiken einer Kinn-OP verhältnismäßig gering.

Bevor man sich zu so etwas entschließt, sollte man sich in jedem Fall ausführlich beraten lassen, am besten an mehreren Stellen, z.B. auch mal an ein zwei Unikliniken (auch wenn diese Beratungen natürlich auch immer kosten). Es gibt nach meiner Erfahrung wirklich große Unterschiede bei der Behandlung und den Preisen. Eine umfassende Diagnostik und Besprechung am Röntgenbild sowie Erläuterung sämtlicher Risiken gehört dazu. Ich scheue auch nicht davor zurück, mir den Aufklärungsbogen mit den OP-Risiken, den ich sonst einen Tag vor OP schnell lesen und unterschreiben müsste, bereits beim Beratungsgespräch aushändigen zu lassen, ebenso wie einen Kostenvoranschlag.

An Unikliniken und bei guten Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen wurde mir übrigens bisher immer von Kinn-Implantaten abgeraten, die enthalten meistens Silikon, und von Silikon habe ich in letzter Zeit nur schlechtes gehört. Unter anderem habe ich von einer Frau gehört, bei der nach einer Brust-OP ein Silikonkissen geplatzt ist, und bei der nach einer Kapselfibrose die Silikonkristalle auch in die Blutbahn gelangt sind, was mit Schmerzen im ganzen Körper und Verformung von Fingern und Füßen einherging. Im Kinn wird es auch deshalb nicht empfohlen, weil der Kinnmuskel stark auf das Implantat drücken kann und es letztlich auch zu einem Knochenabbau kommen kann. Von daher: wenn Kinn-OP, dann lieber eine knöcherne Kinnplastik, bei der ein Knochensegment vorverlagert wird.

Übrigens, vielleicht hilft es dir weiter, dass man bei perfekt eingestelltem Biss theoretisch auch immer noch dann (bimaxillär) operieren könnte, wenn die Zahnspange schon weg ist, eine "BIMAX" läuft also grundsätzlich nicht weg, hat es bei mir geheißen. Außerdem könne man sogar erstmal das Kinn machen und dann immer noch die Umstellung, auch wenn ich mir da mit dem Operateur einig war, dass das normalerweise nicht die sinnvolle Reihenfolge ist, aber in meinem Fall zumindest zur Debatte stünde. Wie es bei dir ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Gruß, Cass

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