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cityprincess

Bimax am 18.04.2012 in der Uni-Klinik Düsseldorf

Sooo, dann hier auch mal mein Bericht.

Bimax OP am 18.04.2012 in der UniKlinik Düsseldorf.

17.04.2012 Tag der Aufnahme:

Ich sollte gegen 9 Uhr auf der Station sein und mich dann dort zur Aufnahme melden.Dank Stau und Parkplatzmangel war ich dann auch (fast pünktlich) um 9.10h auf der Station.

Erster Eindruck: OH SCHRECK!!! Wer die Kieferklinik kennt, weiss, dass diese ziemlich alt ist, sehr alt, uralt! Naja ersten Schreck verdaut, stand ich nun da zusammen mit meinem Freund und einer voll gepackten Tasche und wartete, dass mich evtl jmd bemerkt!? Falsche Erwartungen, denn niemand sprach mich an...vielleicht dachten die, dass ich einfach so dort stehe, um mir mal den morgendlichen Rundgang aus der Ferne anzusehen!? Naja,gegen halb 10 hat mich dann doch jmd entdeckt und nicht zum Inventar zuordnen können und mich dann angesprochen. Meinen Namen genannt bekommen,wusste er auch Bescheid und ich wurde von einem anderen sehr netten Pfleger zur Blutabnahme gebeten.

Sechs Ampullen Blut später und um ein Einstichloch am Körper reicher wurde ich dann wieder auf den Gang gebeten,da mein Bett noch nicht bezugsfertig war.

Gegen 11Uhr (!!!) durfte ich dann mein Zimmer betreten- es war ein 2-Mann Zimmer, wo das 3.Bett als Bonus drin stand. Das war dann der 2.Schreck des Morgens.

Den 3.Schreck,hatte ich schon am Vortag, wo bekannt gegeben wurde, dass es kein TV auf den Zimmern gibt. Naja hab mich dann mit der Situation angefreundet und gleich die 2 Damen, die mit im Zimmer lagen (Jahrgang 1955) kennengelernt. Meine Sachen verstaut und schnell wieder auf den Gang verschwunden, da das Zimmer einfach zu eng ist, kam auch fast direkt das Mittagessen. Lachs mit Currycreme (ich denke, dass es das sein sollte), Basmatireis und undefinierbares Gemüse, dass sich später als Asiagemüse rausstellte.

Zum Nachtisch Haferkekse... Ich bin ja hier auch nicht zum Schlemmen, sondern um meinen Traum, ein schönes Profil zu bekommen ein Stück näher zu kommen :-)

Später kam dann nochmal mein Arzt, der mich morgen operiert...es wurden noch Fotos gemacht und 3D Bilder vom Gesicht, um zu sehen, wo der Nerv im UK liegt.

Kurze Zusammenfassung des OP Ablaufs (ich werde die erste sein um 7.30h),eine Unterschrift zum Einverständnis und schon war er wieder weg. Den Rest des Tages habe ich dann am Netbook mit Inet Stick oder meinem Handy verbracht und sehnlichst der OP entgegengefiebert.

18.04.2012 OP Tag:

Ich war schon sehr früh wach,da die beiden Damen in meinem Zimmer sehr gerne Rauchen und dass auch morgens um 5 Uhr!!!

Naja noch n bisschen geduselt und um halb 7 hat mich meine Blase dann auch nicht mehr schlafen lassen.

Von der Toilette zurück, habe ich meine Sachen alle wieder ausgepackt, da ich nach der OP auf ein anderes Zimmer sollte. Nochmal Zähnchen geputzt und mein Schumi-Kinn

ein letztes Mal im Spiegel "begutachtet". Im Bett habe ich dann auf jemaden gewartet, der mich OP fertig macht. Der nette Herr kam dann auch so gegen kurz vor halb 8,

zog mir die heissen Strümpfe an,half mir in der Kittel und ins Höschen. Schnell noch die LMAA Tablette eingeworfen und schon gings los.Unten im OP schienen die Damen und Herren noch nicht fertig, so wurde ich erstmal in einen anderen Raum zum Warten gestellt. Gegen 8 Uhr kamen dann auch 2 nette Menschen in voller Montur und halfen mir auf die Pritsche. Festgeschnallt und mit Wärmedecken zugedeckt gings in den OP.Dort warteten noch unzählige andere, die sich auch alle vorstellten, aber dank der zuvor eingenommen

Tablette war das irgendwie zweitranging. Der erste Herr versuchte mir dann in der linken Hand einen Zugang zu legen- Ohne Erfolg. Nadel wieder raus und ein Stückchen daneben nochmal rein-Ohne Erfolg!!! Dann nehmen wir doch die rechte Hand,da klappte es wunderbar. Dann kam die Sauerstoffmaske und ein anderer Herr (ich sag ja es waren viele)

verwickelte mich in ein Gespräch über meinen Beruf.Als es dann zum Thema Aktien kam,musste ich leider aufgeben.....

19.04.2012 1. Tag Post-OP:

Ich bin wach! Und zwar knapp 24 Stunden später !!! in Benrath auf der Intensivstation. Die Intensivstation in der Uni war leider besetzt

und so musste ich dorthin verfrachtet werden.

Eine nette junge Dame streichelte meine Hand und gab mir auch direkt nen Block und nen Stift. Ich wollte wissen, wo ich war und wie spät es sei...

und es war tatsächlich 24 Stunden nachdem ich eingeschlafen bin. Mein Mund war komplett verdrahtet...die Nase zu...Luft war Mangelware.

Die Sauerstoffsättigung im Blut war da anderer Meinung (99%) und somit wurde mir der Schlauch in der Nase gezogen...kann es was schlimmeres geben?? AUA!!!

Mir wird übel...ich übergebe mich...dann gehts besser. Sie geben mir was gegen Übelkeit und sagen, dass mich um ca. 11 Uhr ein Transport zurück in die Uni bringt.

Ich dämmer immer wieder ein. Die nette Schwester kümmert sich wirklich toll um mich. Die ganze Zeit laufen mir die Tränen. Wieder wird mir schlecht...wieder übergebe ich mich und entschuldige mich auch schriftlich bei den Schwestern da.Mir war es peinlich. Mein Gesicht gleicht einem Helium-Ballon,meine Lippen haben einiges von Angelina Jolies Pracht.

Ich habe keine Schmerzen, aber kriege schwer Luft. Der Hals ist angeschwollen und auch die Nase verkrustet.

Um 11 Uhr werde ich abgeholt. Der Krankwagen steht bereit und ruckelt!!! mich zurück in die Uni. Habe das Gefühl,mein Gesciht fällt ab,jetzt hab ich Schmerzen.

Oben im Zimmer angekommen bekomme ich auch gleich eine Infusion gegen Schmerzen. Bin völlig erschöpft. Meine Mama kommt,muss aber nach 10 Minuten gehen,da sie

nur geweint hat und auch ich musste-mal wieder weinen. Ich versuche immer wieder zu schlafen,aber der Atem lässt mich nicht zur Ruhe kommen.

Abends kommt mein Freund kurz,ich bin überglücklich ihn zu sehen.Unsere Tochter hatte er unten im Park mit einem Bekannten gelassen.

Ich kann nicht reden,kriege kaum Luft,weine nur. Als er weg ist, versuche ich zu schlafen-ohne Erfolg. Ich wache im Minutentakt auf aus Angst zu ersticken.

Die Nacht schleicht dahin,ohne Schlaf merke ich, dass es wieder hell wird.Danke!

20.04.2012 2. Tag Post-OP

Mir gehts ganz gut, die Luft macht mir noch zu schaffen, aber ich haben keinen Katheder mehr und gehe aufs Klo.Die Drainagen sind noch drin.

Werden dann evtl morgen gezogen. Die stören wirklich immens. Nachdem die Nacht so bescheiden war, versuche ich am Tag etwas zu schlafen,

dank Putzfrau,Aufräumdienst und Schwestern,die sich nach dir erkundigen nicht so leicht.

Nachmittags kommt meine Mama wieder,jetzt kann sie auch wieder etwas lachen und bleibt auch etwas bei mir. Kurze Zeit später kommt mein Freund MIT der Kleinen.

Nach einem kurzen Schreck kommt sie auch direkt zu mir. ich genieße die Zeit. Auch meine Cousine kommt noch vorbei, so ging der Nachmittag schnell rum.

Um 19Uhr war es dann wieder still im Zimmer. Mein Abendessen: 2 Schüsseln Boullion,2 Flaschen Fresubin und Kamillentee;stehen die ganze Zeit da und warten vertiglt zu werden...

Kein leichtes Unterfangen. Ich schaffe noch etwas davon zu schlürfen,denn sonst muss ich wieder an den Tropf.Damit die Zeit schneller vorbei geht mach ich es mir bequem,schnapp mir mein Netbook und chatte mit meinem Freund.Um 23Uhr kommt der letzte Tropf mit Antibiotika und danach einer gegen Schmerzen.I

ch verabschiede mich aus dem Inet und lege mich hin,in der Hoffnung,dass ich die Nacht besser schlafen kann.

21.04.2012 3.Tag Post-OP

Juchuuuh ich konnte schlafen.Zwar nicht durchgehend,aber im 3 Stunden Takt.Ist ja schonmal was.Ich fühle mich schon etwas besser.Meine Nase ist freier,der Hals

von innen nicht mehr so dick.Das Frühstück kommt um halb acht! Zu Hause frühstücke ich nie...vor mir steht eine Flasche Fresubin, 2 Schüsseln Boullion,1 Schüsel

(undefinierbare grüne) Cremesuppe und eine Flasche Yogho Yogho. Ich zwinge mir die Cremesuppe rein-ein Glück habe ich keinen Geschmack.Mehr kann und möchte ich nicht essen.

Gegen 9Uhr kommt die Visite. "Die Drainagen können heute raus"Juchuh...oder auch nicht!? Nicht sehr toll das Ziehen,aber wenn man es geschafft hat ist die Welt schon wieder schöner. Ein befreiendes Gefühl. Ich marschiere zurück aufs Zimmer,wasche mich und lasse erstma frische Luft rein. Dann leg ich mich ins Bett mit meiner Flasche

Fresubin und warte auf den ersten Beusch heute Nachmittag.

Meine Mama und meine Tante kommen vorbei.Wir reden viel,nur das Lachen ist nicht so leicht.Später kommt mein Freund mit der Kleinen und bleibt wieder bis die Besuchszeit um 19Uhr rum ist.Ich geh noch mit bis zum treppenhaus und verabschiede mich...wie gerne würde ich mit nach Hause fahren!? Mein Essen (Suppen,was sonst!?)

hab ich schluckweise getrunken...an dieses Fresubin kann ich mich gewöhnen,nacja hab ja auch immer noch keinen richtigen Geschmack =)

Den Abend mit Zeitschriften lesen und chatten verbracht und um 22 Uhr kam die letzte Ampulle Antibiotika. Ich verlange kein Schmerzmittel- ob ich das bereue???

22.04.2012 4.Tag Post-OP:

Es ist Sonntag! Der schlimmste Wochentag und dann noch im Krankenhaus. Die Nacht war nicht soooo doll,aber es ging.

Vielleicht sollte ich heute Abend doch wieder Schmerzmittel verlagen!? Das Gesicht pocht doch ganz schön,wenn man zur Ruhe kommen will. Heute morgen gab es wieder Suppen und Fresubin...Letzteres hab ich auch brav getrunken. Die Visite kommt,begutachtet mein immer noch ziemlich angeschwollenes Gesicht und geht wieder.

Ich gehe ein bisschen im Gang auf und ab. Die Zeit muss ja irgendwie rumgehen...Der Pfleger ruft mich ins Behandlungszimmer,säubert die Nähte im Mund...

zurück im Zimmer,welches ich in der Zeit gut durchgelüftet habe,warte ich wieder auf Besuch.Zwischdrin kommt aber erstma Mittag (11.20h!!!) Es gibt....

Suuuuppe und Fresubin.Die Brühe war EISKALT! Nachdem ich dem Pfleger das gesagt habe, gab es dann ne frische heisse.

Naja der Hunger treibt es rein ;) Erster Besuch am Tag war meine Mama. Sie hat mir die Haare gewaschen,wusste nicht,wie anstrengend das sein kann...die müssen UNBEDINGT ab =)Dann hab bich mich umgezogen und es gewagt an die Luft zu gehen. Wow,welch ein Gefühl,wir gehen ne kleine Runde und zurück im Zimmer bin ich fix und alle...Dann kam meine Cousine...haben viel "geplaudert",wobei mir 2 Gummis an den Seiten gerissen sind.Direkt rüber zum Doc meinte er nur

"Ach,das sieht schon so gut aus, da reicht das eine,was vorne hängt" juchuuuuuh Freiheit im Mund.Dann kamen noch mein Freund mit nem Bekannten und unserer Tochter und mein Bruder mit Frau und Kind...Full House...18.30h war es wieder still und ich auch total geschafft. Bin froh,dass ich wieder so "fit" bin...

nur das Nasenbluten nervt mich,das muss ich morgen mal ansprechen. Bin gespannt was passiert...es sollten Röntgenbilder gemacht werden und ich

würde sooooooooooo gern nach Hause....

23.04.2012 5. Tag Post-OP:

Es ist unglaublich, aber ich darf nach Hause =))) Juchuuuuuuuh…das lass ich mir nicht 2mal sagen…

Sachen gepackt,nochmal ab zum Röntgen (wie toll das nachher Röntgen Bild im Vergleich zum Vorher aussieht…vorallem im Profil)

und mein Attest für die Arbeit abgeholt. Am Mittwoch muss ich dann zu meiner KFO, die ja auch da in der Uni ist,

und bekomme den Splint raus und Gummis rein und am Freitag muss ich in die Uni und bekomme die Fäden gezogen (*zitter*).

Jetzt bin ich zu Hause und sehr froh…keine Cremesuppen mehr,die IMMER gleich aussehen und kein Fresubin…

Endergebnis nach der OP:

OKVV um 0,5mm, UKRV um 0,7mm und leicht eingeschwenkt. Dauer der OP ca. 7 Stunden!

Hoffe ihr seid noch wach bei dem langen Bericht =)

LG Manu

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Hi Manu, schön zu lesen wie es dir von Tag zu Tag besser geht und was du jetzt das gröbste überstanden hast und auch wieder gut zu Hause angekommen bist.

Ich hab mir auch schon deine Bilder angeschaut und wollte noch sagen.... man dich haben sie mit den Infusionen auch so vergewaltigt wie mich. Meine Arme und Hände sahen auch so blau und grün aus. Selbst heute!!!(3 Wochen nach Krankenhausentlassung) tuen mir noch an manchen Stellen meine Venen weh, wo die Infusionen waren.

Ein paar Fragen habe ich noch:

Wie alt ist deine Tochter? (Ich war damals 2 Jahre alt als ich meine Mama nach ihrer Bimax im Krankenhaus besucht habe und bin heulend aus dem Zimmer gerannt und hab geschrien "Das ist nicht meine MAMA! Wo ist meine Mama?")

Es ist wahnsinn das du erst 24h nach der OP aufgewacht bist, gabs da nen best. Grund? Warst du einfach so erschöpft? Also deine OP hat ja auch ziemlich lange gedauert...

Hast du eine Bluttransfusion bekommen? Oder musst du jetzt auch wie ich mit Hämoglobinmangel kämpfen? Das macht mich teilweise immer noch fertig. Ich bin einfach nicht belastbar. Nehme momentan Eisentabletten.

Wie gehts dir heute? So nach der 1. Woche post-OP?

Liebe Grüße, Julia

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Hey,

danke für deine Antwort. Also meine Tochter ist

5. Sie hat mich am 2. Post Op Tag besucht. Hat etwas

geweint, aber es war ok.

Wieso ich erst so spät wach geworden bin,weiss

ich nicht :) hab ich nie nachgefragt,kann ich aber gern

mal machen ;)

Bluttransfusionen habe ich keine bekommen.

Heute,sechs Tage nach Op gehts mir ganz gut.

Bin noch schnell k. o, wenn ich was mache, aber

denke, dass ist normal. Bin froh zu Hause zu sein.

Hier hab ich meine Liebsten um mich herum.

Lg

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So ich wollte jetzt auch mal von meiner Bimax OP berichten. Bei mir sollten beide Kiefer umgestellt werden, weil mein Unterkiefer zu weit vorne war. Ausserdem war eine Mittellinienabweichung beider Kiefer vorhanden.

18.04.2012

Musste ich schon zur stationären aufnahme morgens ins Krankenhaus und habe dann noch unten alle Modelle am Kiefer anprobiert und noch alles mit dem Arzt besprochen. Danach dann noch schnell zur Narkoseärztin und dann eigentlich nur noch auf den morgigen Tag gewartet. Wo ich allerdings erst gegen 12 operiert werden sollte.

19.04.2012 OP Tag

Ich bin recht früh aufgewacht und war schon ziemlich nervös, weil ich noch solang warten musste. Frühstück bekam ich ja nun auch nicht mehr. Um 11 kam dann endlich die Schwester und brachte mir die 3 Pillen und sagte ich solle mich doch fertig machen. Also schnell alles an und dann gings auch schon direkt in den OP. Dort habe ich dann noch die Nadel mitbekommen und dann erst wieder so gegen 18.00 Uhr im Aufwachraum wachgeworden.

Die Operation ging 3 Stunden und es lief alles reibungslos, bis auf das ich am Ende wohl stark geblutet habe laut dem Arzt. Der Arzt im Aufwachraum fragte dann noch ob alles ok sei und ich schmerzen hatte, ich hatte allerdings nur Halsschmerzen und fühlte mich noch total mitgenommen. Durfte dann aber auch so gegen 18.15 dann wieder auf mein Zimmer. Dort hat auch dann meine Mutter schon gewartet hat und als sie mich sah erschrak sie wohl denn meine Lippen waren wohl total geschwollen und mein ganzes Gesicht richtig dick angeschwollen. Als ich dann auf dem Zimmer war hatte ich noch die Drainagen drin und die Magensonde. Als der Arzt allerdings dann später so gegen 19.00 Uhr nochmal kam fragte er wie es mir geht und ob mir schlecht sei. Da mir nicht schlecht war bekam ich gleich schon die Magensonde raus und konnte gleich besser Luft kriegen. Dann bekam ich noch ein Kühlgerät um gegen die Schwellung.

Nachts musste ich dann das erste mal auf die Toilette und schellte nach der Schwester. Diese ging dann mit mir auf die Toilette wobei mir dabei ganz viel Blut aus dem Mund lief, weil ich noch garnicht richtig schlucken konnte. Trinken konnte ich bis dahin auch nicht weder mit Strohhalm noch sonst wie. Der Arzt kam auch nochmal rein und meinte dass ich sonntag dann wohl gehen könnte und verabschiedete sich denn er sei erst am Montag wieder da.

20.04.2012 1 Tag nach OP

Ich bin wach geworden und es ging mir garnicht gut habe auch kein Frühstück haben wollen, da ich dass eh nicht essen konnte. Ich wusste ganz ehrlich gesagt nicht wie. Dann wurde ich auch schon mit dem Rollstuhl zur Visite abgeholt. Der Arzt machte mir erstmal noch das ganze Blut aus dem Mund und aus der Nase, den wie ich erfahren habe wurde auch noch zu den beiden Kiefern meine Nasenscheidewand gekürzt. Dann wurden auch noch die drainagen rausgenommen. Nach dem ganzen entfernen von dem Blut aus Nase und Mund schaute er mir in den Mund und brachte Gummis an um einen perfekten Biss hinzukriegen. Dann gings wieder aufs Zimmer und der ganze tag verging ganz schnell weil ich nur schlafen wollte, weil ich so schlapp war. Am Abend habe ich dann versucht aus einer Schnabbeltasse brühe zu trinken was eher weniger klappte. Weil ich in der unterlippe noch kein Gefühl hatte.

21.04.2012 2 Tag nach OP

Ich bin aufgewacht und mir ging es immer noch nicht so gut. Habe vorallem ziemlich schlecht Luft bekommen, weil ich die ganze Nase noch total voll Blut hatte und alles richtig voller kruste. Habe auch mal bei den Schwestern gefragt und die meinten da hilft nur das Nasenspray, das sollte ich auch 6-8 mal am Tage reintun, damit alles abschwellt. So dann hieß es weiter kühlen kühlen kühlen.

22.04.2012 3 Tag nach OP

Heut morgen ging es mir schon besser. Kam gut aus dem bett und habe mich endlich mal richtig angezogen und dann durfte ich auch sogar wirklich nach Hause.

Der arzt teilte mir dann noch mit worauf ich noch achten sollte und dann durfte ich schon nach Hause. Bekam noch penicilin und Nasentropfen mit und sollte dann nächsten Tag zum Kieferorthopäden.

23.04.2012 -26.04.2012 4-6 Tag nach OP

Morgens gings mir logischerweise immer schlechter als abends. ich war dann auch gleich Montag beim Kieferorthopäden, wobei dieser garnichts richtig gemacht hatte. Nicht mal richtig reingeschaut sondern nur ein rezept ausgestellt und gesagt ich solle nächste woche doch wieder kommen.

Zähne putzen konnte ich so gut wie garnicht, sondern nur vorne die paar Zähne habe dann aber mit Chlorhexamed ausgespült.

Am 26.04.2012 war ich dann nochmal im Krankenhaus zur Kontrolle weil ich etwas Schmerzen in der linken Wange hatte und einen ausschlag bekommen hatte, evtl vom penicilin. Dort war dann aber auch alles in Ordnung und ich sollte dann wieder kommen zum Fäden ziehen.

27.04.2012 -30.04.2012 7-11 Tag nach OP

Am Wochende ging es dann alles schon besser. Die schwellung ging etwas weg allerdings spannt alles immer noch. Also immer weiter gekühlt. In der Unterlippe und Kinn ist immer noch kein Gefühl, es kribbelt nur immer.

Jetzt gestern ist mir leider ganz ganz leicht wirklich nur etwas unten an den Kiefer gestupst worden. Allerdings tat mir das weh und jetzt befürchte ich da kann was verrutscht sein, aber eigentlich kann das ja nicht sein oder? Der Kiefer kann ja davon nicht sich ändern vorallem es ist ja alles verschraucht worden, oder?

War auch schon heut morgen beim Arzt, der meinte auch nur nee eher nicht. Aber ich habe da jetzt bisschen schmerzen und es ist dort dicker als auf der anderen Seite, was allerdings auch vorher schon war. Habe jetzt trotzdem etwas schiss.

Und wielange hat das bei euch gedauert bis bei euch wieder überall gefühl war, Unterlippt etc??

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