kathi75

Kieferchirugische Leistungen Krankenhaus Ruit

32 Beiträge in diesem Thema

Liebe Forumsmitglieder,

ich habe mir mal die Mühe gemacht, einen persönlichen Brief an das Sozialministerium Baden-Württemberg zu verfassen. In diesem Brief habe ich mal aus Patientensicht erklärt, was es für unser eins bedeuten würde, wenn das Krankenhaus in Ruit für die kieferchirugischen Leistungen keinen Versorgungsauftrag erhalten würde.

Nur leider haben es die hohen Beamten nicht für nötig befunden, mir auf meinen Brief zu antworten. So habe ich mich mal ans Telefon geschwungen und dort angerufen. Ich habe ein sehr langes, intensives Gespräch mit dem Verantwortlichen dort geführt, der mir doch allen Ernstes klargemacht hat, das das Krankenhaus für kieferchirurgische Leistungen keinen Versorgungsauftrag erhalten wird. Auf meine Nachfrage warum, antwortete mir der zuständige Sachbearbeiter Folgendes:

Es würde genügend Kieferchirurgen in den umliegenden Krankenhäusern geben. Und außerdem könne man diesen Versorgungsauftrag nicht an einer einzigen Person ausmachen. Und nicht jedes Krankenhaus könne für irgendwelche OP´s einen Versorgungsauftrag bekommen.Also mal ehrlich, ich finde das eine riesengroße Sauerei !! :400:

Ich habe diesem netten Herren versucht zu erklären, dass aus meiner Sicht das gesamte Ärzteteam in Ruit sehr kompetent ist und dies ja nicht irgendwelche Ärzte wären und sie ja auch schon dementsprechende Erfahrung in dem was sie machen haben !!! Das es sicherlich in der näheren Umgebung auch andere Kieferchirurgen gibt, ich aber zu diesem Team einfach schon vertrauen aufgebaut habe, und ich ja nicht mal eben meinen Blinddarm operieren lasse.

Doch alles reden nutzte nichts. Dieser Herr an der anderen Leitung ging von seinem Standpunkt nicht herunter. Ich habe mir dann nicht verkneifen können das mir persönlich diese ganze Entscheidung doch ein wenig sehr nur aus "bürokratischer und politischer" Sicht, jedoch nicht aus "sozialer" bzw. "Patientensicht" entschieden worden ist. Schade, wirklich sehr schade. :680: Warum muss nur immer der Patient darunter leiden !!!

Ich hatte allerdings auch ein sehr nettes Gespräch mit dem Professor bezüglich weiterer Terminabsprachen für Kiefer-OP´s. Er hat meine Daten aufgenommen und mir gesagt das man in den nächsten Wochen die weitere Vorgehensweise aus der Presse entnehmen könne. Es gibt da wohl noch einen anderen Plan wie man jetzt weiter verfahren wird.

Auf jeden Fall bin ich schon mal beruhigt, dass es überhaupt die Möglichkeit gibt sich doch von diesem Ärzteteam als Kassenpatient operieren zu lassen. Und ich hoffe das sich noch ein paar mehr Patienten für das Team in Ruit entscheiden. :524:

Ich denke es ist einfach wichtig das man sich dort wo man sich gut aufgehoben fühlt auch operieren lässt.

Entschuldigt bitte, aber ich musste mir diese angestaute Wut einmal von der Seele schreiben. Dieses blöde Hin- und Her mit dem Versorgungsauftrag macht mich langsam echt krank. Das zerrt an den Nerven.

Vielleicht gibt es ja noch einige von Euch, die auch auf einen OP-Termin in Ruit warten, sich aber noch nicht so sicher waren, wegen des Versorgungsauftrags. Ich kann euch allen nur empfehlen, ruft selber im KH an oder vereinbart mit den Ärzten dort einen Termin. Die werden euch dann alles weitere erklären.

LG Kathi

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Hallo liebe kathi75

Ich kann wirklich mitfühlen wie es dir geht!Ich bin auch dort Patientin&warte auch auf die weiteren Vorgehensweisen,damit ich endlich meinen Op-Termin für meine Bimax machen kann!!Wie sagt man so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt..Ich finde das alles wirklich sehr schade,weil ich auch fnde,dass das gesamte Team der MKG Ruit super ist :-))

nun heisst es weiter abwarten.. Und schauen was passiert..

Liebe Grüsse :-))

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Da hat meiner Meinung nach aber auch das Ruit-Krankenhaus gepennt: Wenn man schon eine MKG-Abteilung aufmacht, dann sollte man sich vlt. vorher um den Versorgungsauftrag kümmern und nicht erst wenn die Krankenkassen Ärger machen. So wie ich das verstanden hab, hat man dort ja darauf spekuliert, dass diese Operationen wohl unter "allgemeine Chirurgie" und nicht unter Gesichtschirurgie laufen (von http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.aok-im-clinch-mit-paracelus-krankenhaus-ruit-operiert-ohne-auftrag.c28c3b63-3eb6-4fb3-99db-4d078816f332.html)

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Hallo ihr Lieben,

@ Elfentanz : Wann sollte den dein OP-Termin sein? Ich werde wohl im August operiert.

Diese Warterei macht mich echt langsam wahnsinnig. Ich hab schon einen sehr beschwerlichen Weg gehabt bis ich überhaupt einen passenden und kompetenten KFO gefunden habe und jetzt so kurz vor dem Ziel machen die einem die Tür zu. Aber ich kämpfe jetzt echt. Den Kopf in den Sand stecken bringt ja nichts. Dafür ist es echt zu wichtig. Jetzt bin ich schon so einen langen Weg gegangen das schaffe ich auch noch.

Aus welcher Gegend kommst du?

@ smurf : Sicherlich hat das Krankenhaus in Ruit es versäumt diesen Versorgungsauftrag voher zu beantragen. Das ist richtig. Aber das jetzt wieder einmal die Patienten darunter leiden müssen und wirklich guten Ärzten wieder einmal Steine in den Weg gelegt werden, dass finde ich einfach nicht richtig.

LG Kathi

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Hallo liebe Kathi,

mir geht es so wie Dir!! ja lang war der Weg und beschwerlich..im Warten sind wir ja nun geübt :476:

Es hatte schon eine Weile gedauert,bis ich endlich die Bewilligung von meiner kieferorthopädische-kieferchirurgische Behandlung bekommen hatte.. Ich war lange auf der Suche,bis ich das MKG-Team in Ruit gefunden habe,die wirklich sehr kompetent sind!!!Und kurz vor dem Ziel kommt auch schon die nächste Hürde die bewältigt werden muss, aber ich gebe nicht auf und arbeite eng mit meiner Krankenkasse zusammen um eine Lösung zu finden!!Ich muss ehrlich sagen,dass sie mich wirklich unterstützen und zur jeder Zeit für mich da sind...mal schauen wies es weiter geht!

Ich komme aus dem Bodenseekreis..

Da ich mit meiner KFO-Behandlung bzw. Vorbereitung fast fertig bin,wäre der Termin für Ende Juni, Anfang Juli!

Dann hoffen wir mal,dass sich alles aufklären wird und sich bald eine Lösung findet, dass man in Zukunft als Kassenpatient die tollen Leistungen von der MKG in Ruit in Anspruch nehmen kann!

Liebe Grüsse

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Hallo,

Ich kann es gut nachvollziehen, denn mir ging es nicht anders. Wollte ansich meine Bimax schon letztes Jahr im MH machen.

Hat aber irgendwie nicht geklappt.

Seit Dezember letzten Jahres habe ich auch dran rum gemacht, der Arzt selber meinte auch ich solle mir zeit lassen mit dem Termin machen.

Gesagt getan, und habe auf mitte April meinen Termin gemacht. Lange hatte ich nichts von meiner Kasse gehört weswegen ich davon ausging das da auch nix dagegen spricht. Aber weniger als 4 Wochen vor der Op und weit nach meinem 1. vorbereitungstermin, hatten sie sich noch bei mir gemeldet ich sollte noch ins MH und hatten gehofft das ich mich doch noch umentscheide. Ich beharrte darauf mich dort Operieren zu lassen, und was soll ich sagen ca. 2 wochen vor der OP kam dann das OK von meiner KK also ganz unmöglich ist es nicht.

Es war ganz schön stressig, gerade da es so kurz vor meiner OP war. Na ja nun bin ich ab Freitag schon 2 wochen Post OP.

Aber ich hoffe wirklich, das es sich bald vorallem zum Positiven für den Patienten klärt.

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Grüsse dich Jana85,

erstmal herzlichen Glückwunsch zu deiner überstandenen OP und ich hoffe sehr,dass es dir soweit gut geht?

Ja hoffen wir es,dass sich alles zum Wohle der Patienten entwickelt!! :372:

Warten wir ab,was noch passiert..

Liebe Grüsse und noch gute Besserung :375:

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@ elfentanz : Ich könnte eigentlich auch im Juni/Juli operiert werden. Aber weil ich starker Allergiker bin, hab ich mich für Mitte/Ende August entschieden. Ich muss sagen, so langsam kann ich es dann aber auch nicht mehr erwarten. Ich möchte diese OP endlich hinter mich bringen :481: Ich bin ganz froh das es hier im Forum noch mehr Leidensgenossinnen und - genossen gibt :523:

Bei welcher Krankenkasse bist du?

@ jana85: Alles gute zur überstandenen OP. Ich hoffe du hast alles gut überstanden. Hast du dich jetzt im MH oder in Ruit operieren lassen?

Wie ist es mit den Schmerzen? Alle sagen ja das man trotz dieser großen OP wenig Schmerzen hat. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. :503:

LG Kathi

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wenn euch das MH-Team so ans herz gewachsen ist wäre es vielleicht auch eine möglichkeit, einen anderen der ärzte von da aufzusuchen. nicht alle sind nach ruit gegangen.

der Dr. Z. zum beispiel ist jetzt in heidelberg. dort gibts vermutlich auch einen versorgungsauftrag.

wenn ich mich richtig erinner sind mehrere forumspatienten von ihm im alten MH operiert worden. und vom chef selbst ist man im MH als kassenpatient eh selten(nie?) operiert worden.

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Hallo liebe Kathi,

ich bin auch sehr glücklich darüber,dieses Forum gefunden zu haben!!Sich mit Gleichgesinnten austauschen zu können,hilft einem im vielem weiter...man fühlt sich verstanden :-))

Ich bin auf Pollen,Gräser,Bäume und was die Natur so hergibt allergisch;-) das zieht sich teilweise bis in den Herbst.. Und da ich mich mega auf die Op freue,möchte ich mich so bald wie möglich operieren lassen!!Aber wäre nicht schlecht gewesen,gemeinsam die Krankenhauszeit zu meistern :-) Ich bin bei der Ikk classic versichert;-)

@relative Hallo erstmal:-)) natürlich wäre dies auch eine Lösung,aber da ich bei Dr. K. in Behandlung bin&ich ihm wirklich vertraue,möchte ich nun kurz vor Op-Termin nicht wechseln!!Ich denke auch,dass so etwas auch viel mit Bauchgefühl zu tun hat... Lg

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@Kathi75 ich bin in Ruit Operiert worden, hätte die Kasse mir aber die kosten nicht erstatten wollen, wäre ich dann auch ins MH gewechselt.

Und ich kann mich dem nur anschliessen, schmerzen hat man wirklich kaum nach der OP. Schwer ist es natürlich mit der neuen Situation klarzukommen, gerade was das essen und sprechen angeht. Aber bei mir hat dies auch alles ganz gut geklappt. :446:

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Hallo Jana85,

bei welcher Kasse bist du? Ich bin bei der DAK. Sag mal wenn ich jetzt schon einen OP-Termin habe, gehe ich dann jetzt nochmal zur Kasse, damit die das absegnen wegen der OP? Denn die feste Spange mit anschließender OP haben die ja schon vor einem Jahr bewilligt.

Ich habe gestern wieder neue (sehr starke) Zahnbögen reinbekommen. Jetzt tut mir jeder Zahn weh. Ich kann überhaupt nichts essen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen wie das nach der OP sein soll. Vor allem das man dann noch evtl. einen Splint hat und Gummis. Da klappt das essen ja wirklich nicht. Und das sprechen erst recht nicht. Ich muss auf der Arbeit sehr viel telefonieren und habe auch Kundenkontakt :514: . Stelle mir das gerade sehr schwierig vor. Wie lange ist man den nach so einer OP krankgeschrieben?

@ elfentanz: Ja es wäre wirklich schön gewesen wenn wir zusammen im KH wären. Vielleicht sieht man sich ja dort mal. Wer weiß, vielleicht wird meine OP auch vorgezogen. Es kann noch alles passieren. :373:

Hat dir dein Arzt nicht dazu geraten dich bei deinen Allergien lieber Ende Sommer, Anfang Herbst operieren zu lassen? Ich glaube das ist echt nicht so ohne, mit ner Nase die ständig läuft, niesen usw. Und dann noch die Schwellungen von der OP.

Habt Ihr diesen Artikel heute in der Zeitung gelesen? Sehr aussagekräftig ist er ja nicht gerade :481:

http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/esslingen/kreisesslingen/Artikel880953.cfm

LG Kathi

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Hallo Kathi75,

ich bin bei der AOK versichert, und wurde eben schon von diesem Team im MH Operiert (hatte ne GNE).

Ich habe alles erst mal mit meinem Arzt abgeklärt wie ich mit der Kasse verfahre, und als ich dann erfahren hab, das die AOK grünes Licht gegeben hat für voroperierte Patienten nahm ich dann meine Termine auch wahr. Später meldete sich dann auch meine Kasse bei mir um mich zum MH zu überreden. Die kostenübernahme hatte ich ja auch schriftlich von der Kasse erhalten, auch mit der Bedingung das ich eben auch in Kieferchirurgische Behandlung muss, das ändert aber nichts an der Tatsache, das die Kassen ohne Versorgungsauftrag die Kosten auch rein Theoretisch nicht übernehmen dürfen. (Ich wäre auch ins Marienhospital gegangen, wenn die Kasse sich tatsächlich dagegen entschieden hätte)

Jetzt mal zum essen, mit neuen Zahnbögen hatte ich auch immer Probleme, gerade weil alles schmerzt. Jetzt ist halt die Mundöffnung mit Gummis bei unter 1 cm und ohne gummis bei ca 1-1,5cm. da passt sowieso nix groß rein, wobei ich alles esse (was weich ist) weiches brot ei, nudeln reis, ...

Kauen tu ich eigentlich nicht aber am gaumen zerdrücken, ich bin halt nicht so suppen oder Brei fan. Der Splint stört mich ansich nur beim reden, (aber auch das Klappt, aber man hört, das da was im mund ist).

Wegen Krankschreiben weiß ich nicht, das musst du dort klären. Mir wurde es angeboten, aber auf meine Frage ob ich als Vollzeitmama Krankgeschrieben werden kann lachten alle nur :479:

Die ersten 2 tage daheim waren schon anstrengend, Aber jetzt 2 wochen danach gehts mir ansich wie früher (abgesehen vom essen und der Tauben unterlippe). Versuch es einfach mit ein bischen Humor zu sehen, und sie das große Ziel. Und ich muss wirklich sagen, das ich so eine OP immer wieder machen würde, wenn es denn sein Müsste. Und gelohnt hat es sich wirklich, auch wenn ich meinen Splint 8 wochen tragen muss (eig. 7 aber mein KO ist dann im Urlaub) da mein OK in 3 teile geteilt wurde.

Grüße Jana

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Liebe Forumsmitglieder,

ich bin bei der AOK versichert und stehe aus kieferorthopädischer Sicht kurz vor der Op. Da ich mich für das Krankenhaus Ruit entschieden habe, wurde meine Zahnstellung an das Konzept vom Dr. K. angepasst. Ich war froh, so einen kompetenten und mitfühlenden Chirurgen endlich mal gefunden zu haben. Bis sich die Problematik mit der nicht vorhandenen Zulassung zur stationären Behandlung herausgestellt hat.

Ich wollte nur mal fragen, ob es jemanden gibt, der gesetzlich (vielleicht sogar bei der AOK) versichert und in Ruit operiert worden ist. Ich würde mich freuen, zu erfahren, ob die Kosten übernommen worden sind oder nicht.

Des Weiteren würde ich sehr gern wissen, ob jemand mit dem neuen Chirurgen, Dr. F. in MH (dem Chef) Erfahrungen gesammelt hat und wie der Eindruck gewesen ist.

Herzliche Grüße ht

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@happyteeth

Ich wurde als AOK Kassenpatient in Ruit operiert. Das war aber schon gleich kurz nach Silvester. Von der Problematik bezüglich des fehlenden Versorungsauftrags habe ich nur hier erfahren, von der Krankenkasse habe ich nie Post bekommen (bis jetzt zumindest). Was mir aufgefallen ist, Ruit ist nicht mehr so voll wie zu früheren Tagen, da konnte man noch froh sein ein Stuhl zu erwischen.

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Hallo Kathi,

natürlich wäre es besser,wenn ich mich wegen meiner Allergie später operieren würde!Aber ich möchte es nicht noch weiter nach hinten schieben,da ich nun lange genug gewartet habe ;-) Ich hoffe nun sehr,dass mir meine Krankenkasse die Bewilligung für Ruit gibt,ansonsten muss ich mir einen neuen Chirurgen suchen :-( (nur welchen..???) das alles macht mich echt traurig.. Lg

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@happyteeth

Wie oben schon geschrieben wurden mir die Kosten auch übernommen, aber es war ne "Einzelfallentscheidung", und da viele KK tatsächlich ein rundschreiben an die KO geschickt haben, das Voroperierten Patienten die Kosten übernommen werden, hatte ich ja was schriftliches (Hatte 2009 meine GNE eben bei diesem Team) somit konnten sie es mir kaum ablehnen.

Aber solltest du noch nicht Operiert worden sein, dann kann es sein, das es dir abgelehnt wird. D.H. aber nicht das du versuchen kannst darum zu kämpfen, triff dich doch am besten mit dem Berater, der für dich in diesem Fall zuständig ist, vlt könnt ihr ja zusammen eine Lösung finden (mein berater war wirklich nett, und hat viel getan).

Grüße jana85

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Hallo Elfentanz,

also ich hoffe du hast mehr Glück bei deiner KK wie ich. Ich habe heute den halben Tag mit der DAK telefoniert und diskutiert. Die sind echt total stur!! :481:

Die sagen klipp und klar ich kann jederzeit in ein anderes Krankenhaus gehen das irgendwo in der Bundesrepublik Deutschland liegt!!! Hallo geht's noch!!!!! Ich werde das Ganze jetzt noch mal schriftlich machen und direkt abgeben. Ich wurde 2011 schon mal von dem Team operiert. Kiefergelenks-spiegelung und Spülung. Aber ich weiß nicht ob ich die KK überzeugen kann das ich zu diesem Team einfach schon vertrauen haben und ich von keinem anderen operiert werden will. Diese ganze Sache ist echt eine riesengroße Unverschämtheit. Und wer muss drunter leiden. Der Patient! :461:

Ich hoffe das es doch noch zu einer guten Lösung für das KH in Ruit kommt. Ich kann es einfach nicht verstehen warum man guten Ärzten so viele Steine in den Weg legen muss.

Vielleicht sollten sich die Patienten (die dort operiert werden wollen) mal zusammen tun und für den Standort Ruit kämpfen. :382:

Liebe Grüße Kathi

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Liebe Forumsmitglieder,

ich bin bei der AOK versichert und stehe aus kieferorthopädischer Sicht kurz vor der Op. Da ich mich für das Krankenhaus Ruit entschieden habe, wurde meine Zahnstellung an das Konzept vom Dr. K. angepasst. Ich war froh, so einen kompetenten und mitfühlenden Chirurgen endlich mal gefunden zu haben. Bis sich die Problematik mit der nicht vorhandenen Zulassung zur stationären Behandlung herausgestellt hat.

Ich wollte nur mal fragen, ob es jemanden gibt, der gesetzlich (vielleicht sogar bei der AOK) versichert und in Ruit operiert worden ist. Ich würde mich freuen, zu erfahren, ob die Kosten übernommen worden sind oder nicht.

Des Weiteren würde ich sehr gern wissen, ob jemand mit dem neuen Chirurgen, Dr. F. in MH (dem Chef) Erfahrungen gesammelt hat und wie der Eindruck gewesen ist.

Herzliche Grüße ht

Hallo happyteeth,

über Dr. F. kann ich Dir nichts sagen, aber ich hatte inzwischen 3 Termine (zwei Beratungstermine und den Set-Up/Face-Bow-Termin) bei Dr. W. aus seinem Team und war mit diesen Terminen sehr zufrieden und habe am 15.5. meinen Op-Termin bei Dr. W. Ich hatte eigentlich einen OP-Termin für den 16.5. in Ruit bei Prof. W., aber aus meinen Telefonaten mit meiner KK (Techniker) wurde deutlich, dass diese dort nicht übernehmen wird und will, außer eben bei in MH voroperierten Patienten im Rahmen einer Einzelfallentscheidung.

Dr. W. macht auf mich einen sehr kompetenten Eindruck und war auch sehr geduldig mit meinen Fragen, die teilweise schon in die Richtung gingen: "Und wie ist das, wenn das nicht so ist?" Liegt teilweise an meiner besonderen Situation, ich hatte vor 25 Jahre schon eine OK-VV, die jedoch nur teilweise verknöchert ist (siehe meine Bilder) und es kam zu einem kompletten Rezidiv, so dass die Ausganglage schon keine Standardsituation ist, so dass man doch mehrfach hinterfragt, wie verhindert wird, dass es wieder zu einem Rezidiv kommt.

Für mich persönlich fand ich es auch sehr positiv, dass er mich aufgefordert hat, auch selber zu recherchieren, nicht im Sinne von mehr zu finden als er, sondern sich selber von Aussagen zu überzeugen. Es ergab sich bei mir logisch aus dem Gespräch und ich glaube auch nicht, dass es es bei jedem Patienten macht, aber für mich funktioniert es.

Ich habe zwar noch eine Fragenliste, die gerne schon beim letzten Termin abgearbeitet hätte, aber da ja für die OP-Vorbereitung einiges abgefragt wurde und das an manches Stellen etwas länger dauerte als wahrscheinlich bei den meisten (er wurde relativ kreativ im noch Platz finden auf dem Bogen), habe ich es ihm für den nächsten Termin "angedroht". Und ich glaube, er hat mich verstanden, obwohl ich in diesem Moment einen Abdrucklöffel im Mund hatte, was die Deutlichkeit der Sprache doch sehr stark einschränkt und reagiert mit einem "unbedingt".

Wir haben zwar noch nicht über einige grundlegende Sachen gesprochen, wie z.B. wie lange der Splint im Mund bleiben wird bzw. wie lange ich nicht kauen darf. Aber er ist mein dritter KC innerhalb von fast 2 Jahren, mit dem ich über die OP rede und insgesamt wird bei mir auch deutlich, dass ich mich über einiges auch schon selber informiert habe, so dass mehrere Wochen mit Splint und mehrere Wochen nicht kauen keine Überaschung für mich wären, mir geht es auch eher drum, wie lange er persönlich beide Sachen ansetzt. Und meine Beratungstermine waren vom Thema eigentlich schon eine Stufe über diesen grundlegenden Sachen, da es eben keine Erstvorstellungen bei einem KC überhaupt waren, sondern ich ja schon eine gewisse Historie habe.

Für mich ist der Eindruck bisher positiv, ich werde mit OP-Bericht und anderen Beiträgen dann weiter berichten, ob es dabei bleibt.

Irene

PS: Mir wurde gesagt, dass man eventuell von der TK auch eine Einzelfallentscheidung für Ruit bekommt, selbst wenn man vorher nicht im MH operiert wurde, wenn man sich zur richtigen Person durchfragt (Name kann bei mir per PN abgefragt werden).

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Hallo Kathi,

es tut mir echt sehr leid,dass deine KK so stur in Ihrer Meinung bleibt :-(( aber versuche alles was noch möglich ist!! Ich muss echt sagen,dass ich sehr viel Glück habe eine sehr nette Beraterin zu haben,die sich sehr für mich einsetzt...nun heisst es wieder warten...., warten darauf was endgültug beschlossen wird ;-)

Gester habe ich nochmals mit Ruit telefoniert und mir wurde gesagt,dass man an einer anderen Lösung bereits arbeitet..aber an welcher,sagte man nicht...nächste Woche würde das Team dann bescheid bekommen..

Hoffen wir,dass es diesmal klappen wird!!!

Glg

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Meine Tochter hat heute morgen ihre GNE in Ruit...

Wir sind bei der TK versichert und mein Mann hat auch stundenlang mit der Krankenkasse telefoniert, da wir (vor allem unsere Tochter) unbedingt nach Ruit wollten. Wir waren in den letzten beiden Jahren schon zweimal im MH zu Untersuchungen. Das war wohl unser Glück (und die Hartnäckigkeit meines Mannes). Zugesagt hat uns die TK dann folgendes: Wir bekommen eine Einzelfallentscheidung für Ruit wenn wir uns eine zweite Meinung im MH abholen und danach immer noch nach Ruit wollen. Der Termin im MH bei Dr. W. war dann wieder erwarten sehr gut. Wir haben im MH nicht gesagt, dass wir schon in Ruit waren. Und bis auf kleine Dinge hat Dr. W im MH das gleiche gesagt wie Prof. W. in Ruit. Dr W. im MH hat einen kompetenten Eindruck gemacht.

Die Einzelfallregelung sieht jetzt so aus, dass wir vom Krankenhaus eine Rechnung bekommen und diese bezahlen und anschließend von der TK die Kosten in Höhe der Fallpauschale erstattet bekommen. Wir haben uns die Kosten für die OP schriftlich von Ruit geben lassen und die TK hat die Übernahme der Kosten schriftlich bestätigt.

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Hallo vanilleeis,

ich finde es toll, dass ihr die Kostenübernahme mit Hartnäckigkeit erreicht habt. Ich bin bei der AOK und hatte während und nach dem Gespräch mit der Sachbearbeiterin den Eindruck, dass da nichts zu machen ist. Sie stellt sich auf die Position, dass sie nichts entscheiden kann und keinen Handlungsraum nach eigenem Ermessen hat. Sie bekommt nur die Entscheidung der Krankenkasse mitgeteilt und muss dieser folgen. Sie sei zu klein, um irgend etwas selbst zu entscheiden!

Mich würde es sehr interessieren, zu erfahren, ob die OP-Kosten in Ruit wesentlich höher sind als die Fallpauschale, die in eurem Fall erstattet wird, und wenn ja in welcher Größenordnung?

Das wäre für mich persönlich ein entscheidendes Kriterium.

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Hallo happyteeth,

das Krankenhaus hat einen Betrag zwischen 6.500 und 7000 Euro angegeben. Die Fallpauschale liegt bei ca. 6.600 Euro. Wenn wir Glück haben, werden die Kosten in vollem Umfang übernommen.

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Sollte jemand mal an die Info kommen, welche Fallpauschale für die Kieferumstellung von den gesetzlichen Kassen erstattet wird, würde mich das sehr interessieren. Ich kenne nur die Zahlen von Privatversicherten.

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