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kitiara

Dysgnatie-OP mit fast 40?

Hallo!

Leider habe ich zu der Frage des "besten" Alters für eine Dysgnathie-OP über die Suche nichts gefunden oder es schlichtweg übersehen.

Ich bin Ende 30 und würde demnächst mit einer festen Spange anfangen, um eine Korrektur der Zahnfehlstellung zu erreichen.

In etwa 1 bis 1,5 Jahren stünde dann eine OP an, um die, mittlerweile durchaus schmerzhafte, Fehlstellung (schief und zu weit hinten) des Unterkiefers zu korrigieren.

Als mein KFO mir diese Möglichkeit vorschlug, war ich durchaus dafür.

Nun hat mich aber mein Zahnarzt stark verunsichert - und sehr davon abgeraten. Die Risiken wären (gerade in meinem Alter) nicht unbeträchtlich. Lieber solle ich mich doch mit den Schmerzen arrangieren und damit leben.

Na gut, der Mensch gewöhnt sich an alles - auch an Schmerzen. Und ehrlich gesagt, habe ich schon den Eindruck, daß es nicht mehr sooo schlimm ist, wie beispielsweise vor einem halben Jahr. Aber ewig damit leben?

Wie gut sind die "Erfolgsaussichten" in meinem Alter? Schließlich heilt ja nun doch alles etwas schlechter als mit 20.

Sind die Zähne vielleicht zu "alt", um dauerhaft eine andere Stellung einnehmen zu können? (ich hatte mit Anfang 20 eine lose Spange und ich würde sagen, die Ergebnisstellung der Zähne ist fast wieder in der Ausgangsposition)

Hinzu kommt, daß ich absolut unschlüssig bin über die Frage des "wo".

Hier in der Gegend schickt der KFO die Leute entweder nach Halberstadt oder nach Münster. Gibt es nicht noch eine Möglichkeit in Magdeburg oder Halle? Ich wußte gar nicht, daß Halberstadt eine MKG-Chirurgie hat und über Dysgnathiebehandungserfahrungen verfügt...

Könnte ich die Behandlung jetzt beginnen und die OP noch "kurzfristig", so ein halbes Jahr vorher, von A nach B verlegen? Oder muß ich jetzt noch gar nicht sagen, wo die OP durchgeführt werden soll?

Hach, Fragen über Fragen!

Alterspanische Grüße!

kitiara

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Hallo kitiara,

erstmal glaube ich nicht, dass Du für eine Behandlung zu alt bist. Ich bin selbst 40 und hatte im letzten Jahr eine Bimax. In dieser Hinsicht würde ich nur den Ärzten vertrauen, die sich auch wirklich mit der Thematik täglich befassen und nicht irgendeinem Zahnarzt.

Klar kann es nach so einer OP zu Probleme, wie Wundheilungsstörungen kommen, dies ist aber unabhängig vom Alter. Ich weiß nicht, was er sonst noch für Probleme angesprochen hat, aber meine Erfahrungen zeigen, dass meine Wundheilung nicht anders verläuft, als bei jüngeren Patienten.

Eine dauerhafte Neuausrichtung der Zähne ist auch in "höherem Alter" durchaus möglich. Du mußt danach allerdings auf Dauer einen Retainer tragen, der mich aber überhaupt nicht stört.

Bei der Frage des Operateurs würde ich jetzt schon danach suche. KFO und KC sollten Hand in Hand arbeiten, einen gemeinsamen Plan entwickeln und sich gegenseitig absprechen, was zu tun ist. Nimm nicht irgendeinen MKG-Chirurgen, der von der Entfernung grad günstig liegt. Suche Dir den Besten, einem, dem Du voll und ganz vertraust und der viel Erfahrung auf dem Gebiet hat! Immerhin wird er Dein Gesicht zersägen! Nimm lieber eine längere Anfahrt in Kauf, wenn Du dann aber sicher sein kannst, in guten Händen zu sein! Mein KC hat seine Praxis auch 200 km weit weg...

Ich hoffe, das hat Dir ein wenig weitergeholfen!!!

LG, Serenissima

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Hallo Kitiara,

ich bin nun Mitte 40 und hab das alles sehr gut und ohne Komplikationen überstanden.

Im Forum hier sind noch mehr im besten Alter vertreten. Mach dir deswegen also keine Sorgen, zu alt zu sein.

Für die anstehende OP kannst du dich selber entscheiden, wohin du gehen möchtest - es reicht sicher, dich erst zwei Monate vorher, dich dort anzumelden - du kannst dir ja auch vorher schon zwei oder drei Kliniken ansehen und Beratungsgespräche einholen.

Viel Erfolg - packs an, mit Schmerzen leben kann keine Alternative sein.

Sanne

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Hallo Kitiara,

kann mich Sanne nur anschließen. Ich bin selbst 42, habe in genau 2 Wochen (am 15.5.) meine Bimax und mein Alter war bei den Kieferchirugen nie ein Thema (und ich habe im letzten Jahr 3 durch (lange Geschichte)). Ich würde mich bei Aussagen bezüglich Auswirkungen der Operation vor allem auf die Aussagen von KC hören, die Erfahrungen mit Dysgnatie-Ops haben. Und eifrig OP-Berichte im Forum lesen :-), da wird aber vor allem deutlich, dass die Auswirkungen bezüglich Schmerzen, Schwellungen, Problemen mit Mundöffnung, Taubheitsgefühlen, ... sehr unterschiedliche sind.

Letztes Jahr hatte ich eine OP am Sprunggelenk, die vom Prinzip diesen Kieferoperationen nicht unähnlich ist, d.h. auch dort wurde Knochen durchtrennt, Knochen (+ Knorpel) transplantiert und alles wieder zusammengeschraubt. Ich fand es interessant, dass die eine Sorte von "Knochenschnipplern" immer leicht entsetzt war, was die die andere Sorte tat, obwohl es für mich eigentlich ähnlich war. Aber daher wundert mich die Reaktion deines Zahnarztes nicht, wahrscheinlich sind sie in dieser Situation eher Menschen als Ärzte.

Es sollte einem natürlich schon klar sein, dass es eine größere Operation ist und ich glaube, bei vielen gibt es nach der Operation irgendwann einen oder vielleicht auch mehrere Punkte, an dem man sich fragt, warum man es sich eigentlich angetan hat, da es vorher doch eigentlich irgendwie schon ging. Ich glaube aber, dass uns hier unser Alter eventuell sogar helfen kann, da man Dinge praktischer angeht, sich vorher entsprechend informiert, etc.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass es eine geplante OP ist. Zum einen bedeutet dies, dass auch die Chirurgen nicht um jeden Preis operieren, wenn z.B. jemand erkältet ist. Du findest im Forum immer wieder OP-Berichte, bei denen es mehrer Anläufe zur OP waren, da die Leute erkältet, einen Magen-Darm-Infekt oder etwas anderes akutes hatten. Und auf chronische Sachen können sich Chirurgen und Anästhesisten einstellen, ich weiß von mindestens einer Person im Forum mit einem Herzfehler. Zum anderen hat man aber auch Zeit, sich vor der Op in den körperlich besten Zustand zu bringen und dadurch die biologische Uhr eventuell etwas "zurückzudrehen".

Und bezüglich Schmerzen: Ich habe mich an Weihnachten mit einem ehemaligen Klassenkollegen unterhalten und der meinte, wir sind noch zu jung für dauerhafte Schmerzen.

Also willkommen in der "Fossilien"-Runde, wir sind hier momentan einige aus der Ü-40-Gruppe, von denen die meisten eine OP schon hatten oder bei denen diese bevorsteht.

Irene

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Hi,

Genau mit derselben Fragestellung habe auch hier gepostet. Bei mir steht eine bimax ohne kieferorthopaedische Behandlung an, da Brücken und Kronen aktuell erneuert wurden.

Dennoch ist es moeglich. Das Forum und mein KC haben mit das Vertrauen gegeben, dass ich mit 41 nicht zu alt für solch eine OP bin. So würdest ich am 9.5. In BH operiert.

Natuerlich habe ich Bedenken, aber die Alternative ein leben lang mit im alter sicher zunehmenden Schmerzen zu leben, kam für mich nicht in frage. Zumal mein ostheopat zu der Behandlung riet, da sich meine Knochen nicht mehr auf herkömmlichen Wege "bearbeiten" lassen.

Also, geh auf die suche nach dem KC deines vertrauens, frage per PIN bei forummitgiedern an, wo waren. Viel Erfolg dabei.

Lg

Valli

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Hey Kitiara,

wie alt ????? :503:

Ich bin 45 und habe gerade letzte Woche eine OK-VV bekommen..

Diese 1 1/2 Jahren mit der festen Klammer waren echt nicht so schlimm.. ich habe mir die durchsichtigen Brackets für die

vordere Partie geholt und dann war das gar nicht so auffällig.

Ich bin jetzt 1 Woche nach der OP gar nicht mal so sehr angeschwollen und habe überhaupt keine Schmerzen..

An einer Stelle würde ich es echt durchziehen..hinterher wirt du dann schmerzfrei sein..

Und wenn du fit bist, steht der OP gar nichts im Wege und falls du körperlich nicht in der Lage sein solltest,

wird JEDER Arzt die OP nicht machen.. Du wirst doch ca 1 Woche vor OP durchgescheckt..EKG, Blut usw...

Ausserdem kann bei jeder Narkose was passieren..auch bei der Örtlichen Betäubung...

Also Kopf hoch und durch.. :383:

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Ich bin 44, hatte vor 2 Monaten meine Oberkiefervorverlagerung und habe mir im Vorfeld sicherlich viele Frage gestellt, aber auf die Idee, dass ich zu alt bin fuer die OP, waere ich nie gekommen. Bestimmt steckt man manches nicht mehr so gut weg wie eine 20-jaehrige, dafuer ist man aber mental um einiges gefestigter, hat eine andere Einstellung zu seinem Koerper und kann besser damit umgehen, wenn man nach der OP gewisse Einschraenkungen hat und akzeptiert die Ge- und Verbote, die einem die Aerzte auferlegen. Was Wundheilung und Narkoserisiko angeht, ist man in diesem Alter noch weit davon entfernt, ein Risikopatient zu sein.

Daher kann ich mich meinen Vorrednern nur anschliessen, dass wir definitv zu jung sind, um uns mit Schmerzen zu arrangieren. Die OP ist mit Sicherheit kein Sonntagsspaziergang und hat ihre Risiken, aber die Aussage Deines Zahnarztes finde ich ich schon recht unserioes. Welche Risiken meint er denn da im Speziellen, die sich in Deinem (hohen ;-)) Alter auftun koennten? Sieht so aus, als ob an ihm die Fortschritte in der Dysgnathiechirurgie der letzten 20 Jahre komplett vorbeigegangen sind.

Die Risiken, wenn man die Kieferfehlstellung nicht behebt, finde ich weit aus gravierender. Angefangen von Schmerzen und Verspannungen, die im Alter sicherlich nicht besser werden, habe ich mir z. B. auch schon die ganzen Zaehne kapputt gemacht.

Du hast genuegend Zeit, um Dir in Ruhe einen geeigneten Chirurgen zu suchen und brauchst Dich nicht schon zu Beginn der KFO Behandlung auf ein Krankenhaus festzulegen.

Hier im Forum findest Du genuegend Menschen, die Dir mit Rat und Tag zu Seite stehen und Dir helfen, so manche Unsicherheit zu ueberwinden.

Ich wuensche Dir alles Gute fuer die weitere Behandlung.

LG Mauto

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Ich habe mit 40 die Behandlung begonnen und fast 4 Jahre später abgeschlossen.

Das waren 2 Kiefer OP´s und feste Zahnspange.

Auch bei mir haben Zahnärzte eher abgeraten, das hört man oft.

Ich denke, mit dem Alter hat es eigentlich nichts zu tun.

viel Glück!

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Auch bei mir haben Zahnärzte eher abgeraten, das hört man oft.

Ein Schelm, wer Boeses denkt... vielleicht fuerchten die Zahnaerzte um die vermeintlich sicher geglaubte langfristige Einnahmequelle ;-)

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Naja, denke ich eher nicht. Ich denke eher, dass ein ZA einen ganz anderen Zugang zu dem Thema hat, als ein KFO.

Beide befassen sich mit den Kauwerkzeugen, aber haben andere Sichtweisen und "Doktrinen". Also auch andere Zielsetzungen und Wege.

Ist ja oft so, dass sich die Experen aus zwei unterschiedlichen Fachgebieten widerprechen, wenn sie über ein bestimmtes Thema diskutieren.

Ich finds aber generell nicht schlecht, dass man auch mit negativen Meinungen bzgl. KieferOp und Zahnspange konfrontiert wird, denn das stärkt im Idealfall die Willenskraft es zu entscheiden und durchzuziehen und bei Problemen niemand anders verantwortlich zu machen, als den, der die Entscheidung getroffen, nämlich man selbst.

Ausserdem gibt es natürlich nicht unerhebliche Risiken und keinerlei Garantien für einen Erfolg des Ganzen. Sicher ist nur, dass es lange dauert und beschwerlich wird. Wäre also ein Wunder, wenn es nicht auch kritische Stimmen zu dem Thema gäbe.

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Danke euch "Fossilien" :373: für eure Beiträge!!!

Mein Zahnarzt ist eigentlich ein ziemlich guter, zu dem ich viel Vertrauen habe. Er macht bei Zähnen wirklich nur das, was nötig ist - selbst wenn es "billiger" ist. Und vor allem tut er wirklich alles, um auch den letzten Zahn noch zu retten.

Daher denke ich, daß Stefans Meinung

Beide befassen sich mit den Kauwerkzeugen, aber haben andere Sichtweisen und "Doktrinen". Also auch andere Zielsetzungen und Wege.

zutreffend ist.

Ich denke, ich werde mir tatsächlich ein oder zwei Klinken anschauen, bevor ich die endgültige Entscheidung treffe.

Ein Argument wird dennoch sicherlich der Weg bleiben, denn ich habe zum Zeitpunkt der OP 2 Kinder zuhause, von denen eines dann voraussichtlich gerade einmal anderthalb sein wird.

Aber vielleicht schiebe ich die OP dann auch noch ein halbes Jahr nach hinten. Das dürfte sicherlich nicht allzu schwierig sein.

Ich werde es in 2 Wochen alles und vor allem den Beginn der Behandlung mit meiner KFO besprechen.

Eure Worte haben mich jedenfalls wieder in meiner ursprünglichen Entscheidung bestärkt! Es ist der richtige (einzige) Weg!!!

Den Tip mit den teilweise (im Frontbereich) durchsichtigen Brackets werde ich bestimmt übernehmen.

Danke dafür!

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Hallo möchte mich jetzt auch zudem Fossilien begeben,

bin 41 und hab mich jetzt auch in die Hände eines MKG begeben.

Alle Voruntersuchungen sind jetzt abgeschlossen.

Heute hatte ich Abschlussbesprechung und gleich Termin gemacht.

Am 17.09.2012 gibt's eine Bimax.

Hab perfekte Zahnstellung (alleZähne), keine Gelenkschmerzen, nix !

Eigentlich ist medizinisch bei mir alles in Ordnung. Nur das, und jetzt kommt's , beide Kiefer zu weit innen und der Oberkiefer

Zu weit oben liegt.Das hat den Ästhetischen Nachteil das, das sehr eingefallen wirkt.Früher weniger mit zunehmendem Alter aber immer mehr. Na ja , ich Packs mal an!

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Ein Schelm, wer Boeses denkt... vielleicht fuerchten die Zahnaerzte um die vermeintlich sicher geglaubte langfristige Einnahmequelle ;-)

Das könnte ich mir sehr gut vorstellen ...

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Hallo, bin das oberfossil, bin 60 Jahre. Habe im Herbst Termin für GNE, dann feste Zahnspange, dann Bimax. Dauert alles in allem ca. 3 Jahre,

wenn ich es überlebe. Bin beim Team Prof. Dr. Wangerin Paracelcusklinik Ruit bei Stuttgart, .Prof. Wangerin ist eine Kapazität

auf diesem Gebiert. Dort wird bis 65 Jahre operiert.

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Gut zu wissen, dass bis 65 operiert werden kann! Find ich toll ! Und ich dachte, ich sei hier das Oberfossil mit 46 (im Nov 47), aber weit gefehlt.

Bekomme Ende 2012/Anfang 2013 UK Vorverlagerung. Zitter.

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