Schokolädchen

Krankenhausentlassung: was mitnehmen?

Hallo OP-Erfahrenen,

meine Bimax nähert sich mit großen Schritten, in genau 2 Wochen ist es soweit. Ich glaube, ich habe sämtliche Beiträge zu Thema " Was nehme ich ins Krankenhaus mit?" durchgearbeitet, überprüfe gerade meine Schlafanzüge auf große Halsausschnitte, habe mir einen Schal gekauft (ich mag normalerweise keine Schals :-(), falls die Kühlmaske zu kalt ist ...

Die Frage ist jetzt: Worauf sollte man am Entlasstag achten, wofür braucht man ein Rezept, welche Termine bei wem sollte man eventuell schon im Vorfeld geklärt haben, ....?

Danke!

Irene

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Für die Ärzte alles Routine.. mach Dir nicht so viele Gedanken. I.d.R. kriegt man am Entlassungstag einen vorläufigen Arztbrief mit Diagnosen, durchgeführtem OP-Eingriff, dem Krankenhausverlauf und dem weiteren Kostaufbau. Man bekommt auch einen kurzfristigen ambulanten Verlaufskontrolltermin mit- das ist auch das wichtigste! Manche Kliniken stellen noch ein Rezept für eine Bedarfs-Schmerzmittel und ein Antibiotikum. Du solltest fragen, wie die Mundhygiene weiter durchgeführt werden soll: wie lange Mundspülung und ob die Wundverhältnisse schon den Einsatz einer Zahnbürste ermögl.

Rezepte für Physiotherapie und/oder Logopädie kann man bei der Wiedervorstellung bekommen. Ggf brauchst Du eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung!

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Also ich habe bereits vor dem Krankenhausaufenthalt die Termine fuer Lymphdrainage und Physio ausgemacht, so konnte ich gleich ein paar Tage nach der Entlassung damit anfangen. Es gibt ja nicht sooo viele Praxen bzw. Therapeuten, die sich auf Kieferbeschwerden spezialisiert haben und auch Lymphdrainagen nach Kiefer OPs machen und die haben ihre Wartezeiten. Rezept hat mir der KFO ausgestellt, das hatte ich im Vorfeld schon abgeklaert. Manche Krankenhaueser machen das aber auch, aber ich denke, der Weg ueber den KFO ist einfacher.

Am Entlassungstag habe ich noch ein Rezept fuer Schmerzmittel und Antibiotikum sowie Nasentropfen erhalten. Ausserdem ein Paeckchen der Gummis, falls eins mal abreisst (ansonsten durfte ich sie nicht rausmachen) und die Krankmeldung. Dass ich 6 Wochen Kauverbot und 3 Wochen Schneuzverbot hatte, hatte man mir vorher bereits eingeimpft.

Mein erster Kontrolltermin war ohnehin direkt am Tag nach der Entlassung, so dass es nicht schlimm gewesen waere, wenn ich was vergessen haette.

LG Mauto

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Hallo Irene,

für das spätere selbständige Einhängen der Gummies habe ich mir bei einem Zahnarzt eine spezielle Pinzette besorgt. Sie ist vorn im fast-rechten Winkel gebogen und die beiden Spitzen sind innen geriffelt - daran hält dann der Gummi besser.

Im MH Stuttgart bekommt man nur noch eine Krankmeldung für die Zeit des KH-Aufenthaltes und Tabletten nur für die Zeit, um über das Wochenende oder die Feiertag zu kommen. LD-Rezepte und alles weitere Notwendige soll man sich dann beim KFO oder beim Hausarzt holen. Hierfür würde ich mir auch schon einen Termin vorab geben lassen - den Tipp mit den Terminen für die LD im Voraus würde ich auch so umsetzen. Das ist sinnvoll, zumal du dann nicht so toll sprechen bzw. telefonieren kannst (Bimax & Splint).

Am Entlasstag würde ich noch nach einer zusätzlichen Mundspüllösung fragen. diese bekommst du womöglich nur in der Apotheke. ^^

Wir hör'n uns

Sanne

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...zusätzlich habe ich mir noch ein paar von den Spritzen für zu Hause eingepackt, mit Hilfe derer man ja in der Anfangszeit halbwegs die Flüssigkost in den Mund bekommt! :-)

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Danke für die Anworten!

Ich bin nun mal gerne vorbereitet und glaube an den umgekehrten Murphy. Das heißt, Probleme, auf die man vorbereitet ist, treten nicht auf (und falls doch, ist man ja vorbereitet :smile:), da Murphy sich ein einfacheres Opfer sucht, mit dem er mehr Spass hat. Oder die Probleme werden dann so abwegig, dass man sich sowieso nicht drauf vorbereiten konnte.

Außerdem habe beim Set-Up/Face-Bow-Termin erfahren, dass mein Operateur zwei Tage nach meiner OP in den (wahrscheinlich wohlverdienten) Urlaub geht und dann ist es wahrscheinlich besser, wenn man eine innerliche Checkliste hat, nicht dass der eine Arzt denkt, der andere wird es schon gesagt/getan haben und dann geht es unter.

Schmerzmittel sind keine Problem, irgendwie waren meine letzten Schmerzmittelrezept immer für 50er :sad: und ich habe immer nur einen kleinen Teil der Packung gebraucht. Hausarzttermin habe ich sowieso diesen Montag und da werde ich ihn drauf vorbereiten, dass ich eventuell noch weitere Rezepte nach der OP brauche. Mit meinem normalen Physiotherapeuten habe ich heute wegen anderer Termine telefoniert und Lymphdrainagetermine sollten dort kein Problem sein und als Chef sollte er den Überblick haben. Nach einer Pinzette kann ich meinen Zahnarzt am Donnerstag fragen, da habe ich dort noch einen normalen Kontrolltermin.

Und bezüglich der Spritzen hoffe ich einfach, dass es ähnlich wie bei meiner OK-VV vor 25 Jahren ist, auch wenn diesmal eine Bimax geplant ist. Ich kann mich trotz Verdrahtung nicht an Probleme mit Essen, Trinken oder Mundöffnung erinnern, ich meine von Anfang an mit einem normalen Suppenlöffel gegessen zu haben. Hauptproblem war, dass man wegen der Verdrahtung wirklich alles schlürfen mußte, was einfach anstrengend ist und einmal im Krankenhaus gab es Suppe mit Reis, der sich natürlich überall verfangen hat und dann kam gar nichts mehr in den Mund.

Irene

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Hallo Irene,

bei mir ist es heute - zwei Wochen nach der UK-VV - immer noch ein Problem mit dem Essen. Ich konnte am Entlassungstag nur dünne Suppe essen und hab deshalb nachträglich ein Rezept für Fresubin (Trinknahrung) bekommen. Das hat mehr Kalorien (damit man nicht hungern muss) und wird schon in einer Flasche verkauft, die einen integrierten Strohalm hat. Das ist super, falls einem das Schlürfen vom Löffel noch schwer fällt. Allerdings hab ich die ersten vier Flaschen in der Apotheke selbst bezahlt, weil ich das Rezept erst nachträglich am ersten Kontrolltag bekommen habe. Das waren stolze 16 € für 4x200 ml - also besser vorsorglich ein Rezept beim Entlassen geben lassen.

Grüße,

ly

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@Schokolädchen - Ich wär mir da nicht so sicher. Ich hatte letztes Jahr eine Bimax und da der Splint zwischen OK und UK liegt und zusätzlich noch mit Gummis (bzw. in den ersten Tagen Draht) fixiert war, konnte ich absolut nichts in meinen Mund stecken, nichtmal einen Teelöffel oder Strohhalm. Ich musste quasi alles durch die Schneidezähne schlürfen und wie man sich vorstellen kann geht sowas nur mit sehr sehr flüssigem "Essen". Ich kann dir sagen, ich war so unendlich genervt vom Essen in der ersten Zeit, weil es mich so unglaublich angestrengt hat und ich trotzdem einfach nichts reinbekommen habe ohne jedesmal 5 Servietten vollzuschmieren. Ich war echt froh, dass ich den Splint schon nach 10 Tagen zum Essen rausnehmen durfte.

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@ Sunflower87: ging mir genauso!!!!! Ich fand es auch sehr anstrengend das essen zwischen den nicht vorhandenen Zahnlücken zu ziehen... man war das ne harte Zeit!! 6 Wochen flüssige Kost saugen...

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Bei mir waren es zum Glück nur 8 Tage, dann durfte ich wie gesagt den Splint zum Essen rausnehmen und konnte dann zumindest wieder Brei und pürierte Sachen essen, von da an war alles kein Problem mehr, aber die erste Woche war echt die Hölle was das Essen anging. Ich glaube 6 Wochen hätte ich das nicht durchgestanden!

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.. 14 Kilo abgenommen, sah auch dann mehr tot als lebendig aus ... Das war eine so harte Zeit. Mein Splint musste leider fürganz 6 Wochen fest drin bleiben und wurde danach für weitere 2 Wochen rausnehmbar gestaltet....

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Leute,

jetzt nehmt mir doch nicht die letzten Illusionen/ Hoffnungen :smile: .

Mit der Verdrahtung vor 25 Jahren ging eigentlich auch nur Schlürfen, aber das klappte eigentlich von Anfang an ganz gut, bis eben auf das eine Mal im Krankenhaus mit dem Reis, der dann in sämtliche Lücken hing und diese zugemacht hat. Ich habe mir aber letzte Woche zu Stabmixer and Mixaufsatz für die Küchenmaschine auch noch einen Standmixer gekauft (als B-Ware um mehr als ein 1/3 runtergesetzt und dann noch in Rot, da mußte ich zugreifen :smile:, damit und mit Brühe sollte man eigentlich so gut wie alles in trinkbare Form bekommen. Ich gehöre auch zu den Leuten, die nicht abnehmen sollten, aber ich glaube, meine Mixer und ich werden richtig gute Freunde.

Somit ist auf meiner Liste für den morgigen Hausarzttermin:

  • Vorwarnen, dass ich nach dem Krankenhaus noch eine weitere Krankschreibung brauche (MH schreibt nur für die Zeit des Krankenhausaufenthalts krank, kenne ich aber auch von anderen Krankenhäusern, wo auch von vorneherein klar war, dass die Krankschreibung deutlich länger als der Krankenhausaufenthalt sein wird).
  • Nachfragen, ob man von ihm ein Rezept für Lymphdrainagen bekommt.
  • Nachfragen, ob er falls nötig Fresubin oder ähnliches verschreibt, falls ich es nicht schaffe, das Gewicht halbwegs zu halten.

Und zusätzlich auf der eigentlich schon relativ langen Liste für den KC-Termin am Mittwoch bei der Splintanprobe (paßt ja thematisch gut)

  • Wie lange wird der Splint drinnen bleiben?
  • Wird er fest oder zum Essen entnehmbar sein?

Irene

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Falls das mit de Fresubin beim Hausarzt nicht geklappt hat - bei mir hat es die KC verschrieben. Der KFO und die Hausärztin durften es nicht. Bei mir geht übrigens auch nur das mühsame durch die Micro-Lücken saugen. Von schlürfen kann keine Rede sein. Das wird auch noch 4 Wochen dauern. Das Frisubin ist allerdings so flüssig, dass es geht -> Tip: Auf jeden Fall gekühlt trinken - schmeckt sonst furchtbar :)

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Ach so: Und zu Hause auf jeden Fall genug Gel-Kühlakkus vorrätig im Eis haben. Ich hab aus dem KH auch noch Verbandsschläuche mitbekommen. Der Kühlakku kam dann darein und das ganze ums Kinn und auf dem Kopf zusammengeschnürt.

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8 Kühlpads sind noch im Gefrierfach von der letzten Sprunggelenks-OP und funktionieren auch im Gesicht, wie ich letztes Jahr nach der abgebrochenen GNE ausprobiert habe, aber da war die Schwellung auch ultraschnell weg.

AU und Rezept für Lymphdrainage sind kein Problem für meinen Hausarzt. Bei einem möglichen Rezept für Fresubin war mein Hausarzt erst etwas zögerlicher und meinte, dass geht eigentlich nur, wenn die Nahrungsaufnahme eingeschränkt ist, aber er merkte schon während dieses Satzes, dass ich ja genau für diesen Fall gefragt habe.

Mein KC meinte am Mittwoch, dass es zwar am Anfang Flüssigkost sei, aber ziemlich schnell zu weicher Kost aufgebaut wird, d.h. bis zu Nudeln und weichem Brot ohne Rinde. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, ist der Splint zwar für 4 Wochen fest drinnen, aber nur mit dem Oberkiefer verdrahtet, so dass man die Kiefer etwas auseinander bekommt. Danach kommen noch zwei Wochen mit entnehmbaren Splint. Er meinte expliziet, dass man mit dem Splint auch Nudeln "kauen" kann, zwar etwas mühsam, aber es geht. Und mit weicher Kost sollte es eigentlich möglich sein, so viele Kalorien in sich reinzubekommen, dass ich nicht allzuviel abnehme, da es bei mir gleich an die Substanz (sprich Muskeln, Fett ist ja kaum vorhanden) gehen würde. Mit reiner Suppenkost wäre es wahrscheinlich deutlich schwieriger.

Irene

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