Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Gast

Diagnostik mittels Okklusionsschiene sinnvoll?

Hallo allerseits!

Was haltet ihr von einer eingehenden Diagnostik mittels einer sogenannten Okklusionsschiene (Orthopädische Repositionierungsapparatur - COPA)?

Es finden dann auch sämtliche funktionsanalytische Bestimmungen durch den KFO statt. Klinische Funktionsanalyse, registrieren der Zentrallage des UK, arbitäre Scharnierachsenbestimmung, diagnostische Maßnahmen an Modellen im Artikulator, Eingliederung des Aufbissbehelfs, DVT im Kopfbereich (was ist das denn?), Röntgenaufnahmen und viele andere Sachen.

Alles, um festzustellen wohin mein UK gehört, bevor losgelegt wird. Ob eine UKVV nötig sein wird, weiß ich halt noch nicht, soll auch dadurch klar werden.

Habe die KK bereits ausführlich angeschrieben, eine Kostenübernahme wurde (natürlich) abgelehnt! Auf mich kämen Gesamtkosten von ca. 1.750,00 € zu. Wie gesagt, nur für die Diagnostik/Analyse!!!

Würdet ihr diesen Weg wählen? Erscheint mir persönlich sinnvoll.

Viele Grüße und schon `mal Danke für eure Meinungen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo,

Du kannst froh sein, an einen Behandler gelangt zu sein, der sich ueber die richtige Lage Deines Unterkiefers vor der Behandlung Gedanken macht. Mein KFO leugnet nach wie vor, dass es Behandler gibt, die dies im Vorfeld testen, geschweige denn, dass es notwendig sein koennte.

Bei mir wurde leider im Vorfeld nichts dergleichen gemacht, obwohl man bei einer ueber 40 jaehrigen Patientin mit Fehlstellung ja eigentlich fast schon davon ausgehen sollte, dass sie einen sogenannten Zwangsbiss entwickelt hat.

Somit wurde mein Heil und Kostenplan in genau dieser Situation erstellt (mit einem mir damals nicht bewusster Zwangsbiss, durch welchen ich den UK stark nach hinten gezogen hatte).

Dadurch war ich kein OP Fall und habe meine KFO Behandlung fuer eine rein dentale Kompensation auf eigenen Kosten begonnen.

Im Laufe der KFO Behandlung habe ich mich immer unwohler gefuehlt und gemerkt, dass die Behandlung der groesste Fehler meines Lebens war. Durch Progenica ist mir dann auch klar geworden, dass ich einen Zwangsbiss habe und bewusst versucht, den UK loszulassen, damit er in seine richtige Position kommt. Mein Vollhorst von KFO hat zwar noch lange versucht, die Situation zu leugnen bzw. gegenzusteuern (mittels Gummizuegen, die den UK wieder nach hinten ziehen sollten) aber letztendlich hat mein Koerper schon die richtigen Signale gegeben und den UK dekompensiert, also nach vorne rutschen lassen. Hatte auch mal ein paar Naechte den Aqualizer getragen, auch damit ist mein UK total nach vorne gerutscht.

Damit war ich ein OP Fall und musste mich kurz vor geplantem Ende der KFO Behandlung nach einem geeigneten Chirurgen umsehen.

Gekostet hat mich das Ganze ein Jahr meiner Lebenszeit mit der nervigen Spange im Mund, und staendigen KFO Besuchen bei einem Behandler, dem ich nicht mehr vertrauen konnte und mit dem ich auch keine Details bezueglich meiner OP besprechen wollte. Meine Zaehne sind fast 10 Monate vor der OP nicht mehr bewegt worden. Waere ich gleich in Hinblick auf eine OP in die Behandlung eingestiegen, haette ich schon ein Jahr frueher operiert werden koennen.

Ausserdem haette in dem Fall die Kasse die Spange bezahlt und nicht ich privat. Und das sind in meinem Fall mehrere Tausender, denn mein KFO rechnet den vollen privataerztlichen Satz ab.

Ob Du nun unbedingt so eine teure COPA Schiene brauchst, kann ich nicht beuerteilen. Du kannst Deinen KFO ja mal auf den Aqualizer ansprechen, der ist mit 20 Euro schon etwas guenstiger, um mal zu testen, ob Dein UK woanders hingehoert.

Viel Glueck!

Mauto

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo allerseits!

Was haltet ihr von einer eingehenden Diagnostik mittels einer sogenannten Okklusionsschiene (Orthopädische Repositionierungsapparatur - COPA)?

Es finden dann auch sämtliche funktionsanalytische Bestimmungen durch den KFO statt. Klinische Funktionsanalyse, registrieren der Zentrallage des UK, arbitäre Scharnierachsenbestimmung, diagnostische Maßnahmen an Modellen im Artikulator, Eingliederung des Aufbissbehelfs, DVT im Kopfbereich (was ist das denn?), Röntgenaufnahmen und viele andere Sachen.

Alles, um festzustellen wohin mein UK gehört, bevor losgelegt wird. Ob eine UKVV nötig sein wird, weiß ich halt noch nicht, soll auch dadurch klar werden.

Habe die KK bereits ausführlich angeschrieben, eine Kostenübernahme wurde (natürlich) abgelehnt! Auf mich kämen Gesamtkosten von ca. 1.750,00 € zu. Wie gesagt, nur für die Diagnostik/Analyse!!!

Würdet ihr diesen Weg wählen? Erscheint mir persönlich sinnvoll.

Viele Grüße und schon `mal Danke für eure Meinungen!

Hallo,

Du kannst froh sein, an einen Behandler gelangt zu sein, der sich ueber die richtige Lage Deines Unterkiefers vor der Behandlung Gedanken macht. Mein KFO leugnet nach wie vor, dass es Behandler gibt, die dies im Vorfeld testen, geschweige denn, dass es notwendig sein koennte.

Bei mir wurde leider im Vorfeld nichts dergleichen gemacht, obwohl man bei einer ueber 40 jaehrigen Patientin mit Fehlstellung ja eigentlich fast schon davon ausgehen sollte, dass sie einen sogenannten Zwangsbiss entwickelt hat.

Somit wurde mein Heil und Kostenplan in genau dieser Situation erstellt (mit einem mir damals nicht bewusster Zwangsbiss, durch welchen ich den UK stark nach hinten gezogen hatte).

Dadurch war ich kein OP Fall und habe meine KFO Behandlung fuer eine rein dentale Kompensation auf eigenen Kosten begonnen.

Im Laufe der KFO Behandlung habe ich mich immer unwohler gefuehlt und gemerkt, dass die Behandlung der groesste Fehler meines Lebens war. Durch Progenica ist mir dann auch klar geworden, dass ich einen Zwangsbiss habe und bewusst versucht, den UK loszulassen, damit er in seine richtige Position kommt. Mein Vollhorst von KFO hat zwar noch lange versucht, die Situation zu leugnen bzw. gegenzusteuern (mittels Gummizuegen, die den UK wieder nach hinten ziehen sollten) aber letztendlich hat mein Koerper schon die richtigen Signale gegeben und den UK dekompensiert, also nach vorne rutschen lassen. Hatte auch mal ein paar Naechte den Aqualizer getragen, auch damit ist mein UK total nach vorne gerutscht.

Damit war ich ein OP Fall und musste mich kurz vor geplantem Ende der KFO Behandlung nach einem geeigneten Chirurgen umsehen.

Gekostet hat mich das Ganze ein Jahr meiner Lebenszeit mit der nervigen Spange im Mund, und staendigen KFO Besuchen bei einem Behandler, dem ich nicht mehr vertrauen konnte und mit dem ich auch keine Details bezueglich meiner OP besprechen wollte. Meine Zaehne sind fast 10 Monate vor der OP nicht mehr bewegt worden. Waere ich gleich in Hinblick auf eine OP in die Behandlung eingestiegen, haette ich schon ein Jahr frueher operiert werden koennen.

Ausserdem haette in dem Fall die Kasse die Spange bezahlt und nicht ich privat. Und das sind in meinem Fall mehrere Tausender, denn mein KFO rechnet den vollen privataerztlichen Satz ab.

Ob Du nun unbedingt so eine teure COPA Schiene brauchst, kann ich nicht beuerteilen. Du kannst Deinen KFO ja mal auf den Aqualizer ansprechen, der ist mit 20 Euro schon etwas guenstiger, um mal zu testen, ob Dein UK woanders hingehoert.

Viel Glueck!

Mauto

@ Mängelexemplar

Kann Mauto nur zustimmen! Sei froh, dass du an einen KFO geraten bist, der sich vor der Behandlung die notwendigen Gedanken macht.

Allerdings wäre auch ich bzgl. des Umfangs der Diagnostik und den Kosten vorsichtig. Gerade da schlagen ZA gerne Maßnahmen vor, deren Sinn fraglich ist. Was ist in dem Preis im Einzelnen inbegriffen?

@ Mauto

Wie wurde bei dir eigentlich genau versucht, die Bisslage zu kompensieren?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für eure Antworten!

Den genauen Kostenplan habe ich leider aktuell nicht vorliegen, grob habe ich oben beschrieben, was gemacht werden soll.

Nach dieser wirklich eingehenden Diagnostik (fürchte, dass sich der KFO auch auf keine "kleinere" einlassen würde, kann also entschieden werden, wie es für mich weiter geht.

Da ich einen absoluten Horror vor einer OP habe, und die ja auch nicht reversibel ist, also echt passen muss, werde ich vermutlich diese Kosten der Diagnose auf mich nehmen (müssen).

Das Dumme ist halt nur, dass dieser KFO 140 km von meinem Wohnort entfernt ist, was bedeutet, dass ich Zeitstress und Kosten durch Fahrerei haben werde. Muss mir dann wohl immer einen Tag Urlaub nehmen, um das bewerkstelligen zu können, oder!!???

Falls ich nicht operiert werden muss, fallen dann die KFO-Kosten an. Wie hoch die wohl sein mögen???

Au weia... ich bin echt schlimm aufgeregt, möchte natürlich das richtige machen. Ihr versteht schon...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0