dasistkunst

10 Jahre feste Spange

Hallo ihr Lieben!

Ich bin fast 22 Jahre alt und seit ich 7 Jahre alt bin, bin ich in kieferorthopädischer Behandlung. Alles fing typisch an.. lockere Zahnspange, lockere Zahnspange mit irgendwelchen Extras etc.

Mit 12 bekam ich dann meine feste Zahnspange. Da ich keinen Platz hatte, zog mein damaliger ''Kieferorthopäde''(warum ich ihn in Anführungszeichen schreibe, erkläre ich später) 4 Zähne- jeweils 2 unten und zwei oben, was ich wirklich sehr schade finde. Ich bekam leider keine Gaumenerweiterung. Also ich bekam schon eine, aber erst nachdem meine Zähne gezogen wurden (extrem sinnlos!) Ich glaube, er wusste selbst nicht genau, was er da machte. Ich war regelrecht ein Versuchskaninchen. Ich hatte alles im Mund, was ein Kieferorthopäde zu bieten hat. Nach 5 Jahren bekam ich die Spange raus und bekam eine lockere Zahnspange (nein, keinen Retainer). Als diese lockere Zahnspange nicht passte und ich einfach keinen Nerv mehr für diesen ''Kieferorthopäden'' hatte, wechselte ich den KFO.

An meinem ersten Termin bei dem neuen Kieferorthopäden wurde ich sehr freundlich empfangen, nach kurzer Wartezeit gings auch schon auf den Behandlungsstuhl. Die Kieferorthopädin schaute sich meinen Kiefer und meine Zähne an (welche sich durch die nicht passende Zahnspange und den nicht vorhandenen Retainer etwas verschoben hatten). Sie machte Röntgenbilder, Abdrücke, Fotos.

Dann kam der Oberhammer: Sie teilte mir mit, dass mein rechtes Kiefergelenk abgenutzt sei (d.h. es ist kleiner als das linke) durch die vorherige kieferothopädische Behandlung.

Fazit: Fehlbehandlung, nochmal eine feste Zahnspange!!

Achja: Meine Krankenkasse klagte gegen meinen ehemaligen ''Kieferorthopäden'' und bekam ihr Geld zurück.

Die neue feste Zahnspange trage ich seit August 2007. Also habe ich eine feste Zahnspange seit fast 10 Jahren.

Sie hat es anfangs mit Gummis probiert, danach bekam ich so Metallstangen in meinen Mund (ich sah aus, wie Michael Schuhmacher), welche ein halbes Jahr drin blieben. Meine Zahnärztin meinte, dass diese Stangen bei 99,9 % der Patienten wirkten. Ich war also eine der 0,1.

Dann berichtete mir eine Freundin vor einiger Zeit, dass sie sich einer OP unterziehen möchte, klärte mich auf und riet mir, auch mal einen Kieferchirurgen aufzusuchen.

Nachdem dies auch meine Zahnärztin für gut hieß, suchte ich die Uniklinik auf und machte einen Termin. Der Chirurg, der mich untersuchte, riet mir zu einer OP. Es wurden Röntgenaufnahmen und ein CT gemacht.

Als die genannte Freundin mir vor einigen Monaten erzählte, dass sie sich bei Dr. Dr. ***** in Bad Homburg operieren lassen möchte, da dieser ein sehr angesehener bzw. bekannter Kieferchirurg sei und eine andere Methode als andere Chirurgen (wie die Uniklinik) anwende, machte ich ebenfalls einen Termin bei ihm.

Bei Dr. Dr. ***** angekommen, fragte er mich erst einmal, ob mir Zähne gezogen wurden. Ich war total überrascht, er stand 2 m entfernt und sah das sofort. Er sagte, dass einem Kieferorthopäden bei dieser Vorgehensweise eigentlich die Hände abgehackt werden und das auch schon vor Jahren (als ich meine Zähne gezogen bekommen hatte). Er fragte mich nach dem Namen meines ehemaligen Kieferorthopäden, ich nannte ihm diesen Namen, er schaute im offiziellen Kieferorthopädenverzeichnis nach und fand ihn nicht. Deshalb meine Anführungszeichen. Ich war wirklich schockiert. Er sprach auf sein Diktiergerät drauf, dass der Bericht auch an meinen ehemaligen KFO gehen soll und man die Adresse bitte im Internet suchen solle. Sonst der übliche Ablauf in der Praxis.

Nun stehe ich vor meiner OP, die evtl. nicht nötig gewesen wäre, wenn ich damals einen guten KFO gehabt hätte. Wir (meine Eltern und ich) stehen nun auch schon kurz davor, doch gegen den Kieferorthopäden zu klagen. Meine Krankenkasse hat zwar ihr Geld zurückverlangt und auch bekommen, aber gegen einen Arzt ein Verfahren zu gewinnen? Schlicht unmöglich oder was denkt ihr? Ich trage schließlich immer noch Schäden davon, vor allem stehe ich vor einer OP. Durch die 10 Jahre Spange tragen, ist vor allem mein Zahnfleisch extrem runtergekommen und meine Zähne sind sehr empfindlich. Somit trage ich auch zahnärztliche Schäden davon.

Ich würde mich über Feedbacks freuen und vor allem, wenn ihr ähnliche Erfahrung gemacht habt und mir davon berichten könnt :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo ihr Lieben!

Ich bin fast 22 Jahre alt und seit ich 7 Jahre alt bin, bin ich in kieferorthopädischer Behandlung. Alles fing typisch an.. lockere Zahnspange, lockere Zahnspange mit irgendwelchen Extras etc.

Mit 12 bekam ich dann meine feste Zahnspange. Da ich keinen Platz hatte, zog mein damaliger ''Kieferorthopäde''(warum ich ihn in Anführungszeichen schreibe, erkläre ich später) 4 Zähne- jeweils 2 unten und zwei oben, was ich wirklich sehr schade finde. Ich bekam leider keine Gaumenerweiterung. Also ich bekam schon eine, aber erst nachdem meine Zähne gezogen wurden (extrem sinnlos!) Ich glaube, er wusste selbst nicht genau, was er da machte. Ich war regelrecht ein Versuchskaninchen. Ich hatte alles im Mund, was ein Kieferorthopäde zu bieten hat. Nach 5 Jahren bekam ich die Spange raus und bekam eine lockere Zahnspange (nein, keinen Retainer). Als diese lockere Zahnspange nicht passte und ich einfach keinen Nerv mehr für diesen ''Kieferorthopäden'' hatte, wechselte ich den KFO.

An meinem ersten Termin bei dem neuen Kieferorthopäden wurde ich sehr freundlich empfangen, nach kurzer Wartezeit gings auch schon auf den Behandlungsstuhl. Die Kieferorthopädin schaute sich meinen Kiefer und meine Zähne an (welche sich durch die nicht passende Zahnspange und den nicht vorhandenen Retainer etwas verschoben hatten). Sie machte Röntgenbilder, Abdrücke, Fotos.

Dann kam der Oberhammer: Sie teilte mir mit, dass mein rechtes Kiefergelenk abgenutzt sei (d.h. es ist kleiner als das linke) durch die vorherige kieferothopädische Behandlung.

Fazit: Fehlbehandlung, nochmal eine feste Zahnspange!!

Achja: Meine Krankenkasse klagte gegen meinen ehemaligen ''Kieferorthopäden'' und bekam ihr Geld zurück.

Die neue feste Zahnspange trage ich seit August 2007. Also habe ich eine feste Zahnspange seit fast 10 Jahren.

Sie hat es anfangs mit Gummis probiert, danach bekam ich so Metallstangen in meinen Mund (ich sah aus, wie Michael Schuhmacher), welche ein halbes Jahr drin blieben. Meine Zahnärztin meinte, dass diese Stangen bei 99,9 % der Patienten wirkten. Ich war also eine der 0,1.

Dann berichtete mir eine Freundin vor einiger Zeit, dass sie sich einer OP unterziehen möchte, klärte mich auf und riet mir, auch mal einen Kieferchirurgen aufzusuchen.

Nachdem dies auch meine Zahnärztin für gut hieß, suchte ich die Uniklinik auf und machte einen Termin. Der Chirurg, der mich untersuchte, riet mir zu einer OP. Es wurden Röntgenaufnahmen und ein CT gemacht.

Als die genannte Freundin mir vor einigen Monaten erzählte, dass sie sich bei Dr. Dr. ***** in Bad Homburg operieren lassen möchte, da dieser ein sehr angesehener bzw. bekannter Kieferchirurg sei und eine andere Methode als andere Chirurgen (wie die Uniklinik) anwende, machte ich ebenfalls einen Termin bei ihm.

Bei Dr. Dr. ***** angekommen, fragte er mich erst einmal, ob mir Zähne gezogen wurden. Ich war total überrascht, er stand 2 m entfernt und sah das sofort. Er sagte, dass einem Kieferorthopäden bei dieser Vorgehensweise eigentlich die Hände abgehackt werden und das auch schon vor Jahren (als ich meine Zähne gezogen bekommen hatte). Er fragte mich nach dem Namen meines ehemaligen Kieferorthopäden, ich nannte ihm diesen Namen, er schaute im offiziellen Kieferorthopädenverzeichnis nach und fand ihn nicht. Deshalb meine Anführungszeichen. Ich war wirklich schockiert. Er sprach auf sein Diktiergerät drauf, dass der Bericht auch an meinen ehemaligen KFO gehen soll und man die Adresse bitte im Internet suchen solle. Sonst der übliche Ablauf in der Praxis.

Nun stehe ich vor meiner OP, die evtl. nicht nötig gewesen wäre, wenn ich damals einen guten KFO gehabt hätte. Wir (meine Eltern und ich) stehen nun auch schon kurz davor, doch gegen den Kieferorthopäden zu klagen. Meine Krankenkasse hat zwar ihr Geld zurückverlangt und auch bekommen, aber gegen einen Arzt ein Verfahren zu gewinnen? Schlicht unmöglich oder was denkt ihr? Ich trage schließlich immer noch Schäden davon, vor allem stehe ich vor einer OP. Durch die 10 Jahre Spange tragen, ist vor allem mein Zahnfleisch extrem runtergekommen und meine Zähne sind sehr empfindlich. Somit trage ich auch zahnärztliche Schäden davon.

Ich würde mich über Feedbacks freuen und vor allem, wenn ihr ähnliche Erfahrung gemacht habt und mir davon berichten könnt :)

Hallo dasistdiekunst,

toi, toi, toi für deine dritte kfo Behandlung!

Ähnliche Erfahrungen haben hier wohl einige machen müssen. In dieser Zunft finden sich offenbar überproportional viele schwarze Schafe.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn die K-Kasse ihr Geld zurückbekommen hat sieht das nach Erfolg aus.

Wie ist das gelaufen ?

Unterlagen vom "alten" KFO holen und zum Gutachter ...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

habe meine zahnspange seit 2007..Im uk habe ich schon die retainers bekommen und im ok bekomme ich bald auch die retainers

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden